Paganini

Studiengang Gesundheitstourismus an der Apollon-Hochschule Bremen

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

wenn Ihr Euch für den Studiengang Gesundheitstourismus interessiert, dann schaut doch mal bei meinem neuen Blog vorbei :-))! Bin seit Mitte Dezember 2010 Student bei Apollon und werde in dem Blog von meinen Erfahrungen bezüglich des Studiengangs Gesundheitstourismus berichten.

Herzliche Grüße

Paganini

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Interessant was es für Studiengänge gibt :confused: . Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was man mit dem Abschluß am Ende beruflich machen kann/will: Reiseleiter für Zahnprothesen-Pauschaltourismus nach Rumänien, Reisebüro zur Rheuma-Wintererholung auf den Malediven oder Hotelmanager in Lourdes. Vielleicht einfach Reaktion auf unseren demographischen Wandel: :sneaky2: "Jeder zukünftige Tourismus ist Gesundheitstourismus"

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Ein etwas seltsamer Kommentar, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf. Mir ist neu, dass konventionell ausgebildete Touristiker Kentnisse in Gesundheitswirtschaft, Medizin, Rehabilitation und Public Health haben, ganz zu schweigen von Kenntnisse in DRG (Diagnostic Related Groups). Aber wahrscheinlich weißt Du da mehr als ich. Nach dem Studium möchte ich ins Management von Kur- und Bäderverwaltungen, um dort konzeptionell im Rehabereich zu arbeiten. Dass jeder zukünftige Tourismus Gesundheitstourismus ist, würde ich so nicht sagen, jedoch wird der Anteil kontinuierlich ansteigen.

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Ein etwas seltsamer Kommentar, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf.
So war das nicht gemeint. Ich bin Ingenieur und studiere derzeit Wirtschaft obendrauf. Von daher bin ich weit weg von den Themen des Tourismus und der Gesundheit. Die Kombination hat mich einfach überrascht und auch, dass offensichtlich soviel Bedarf besteht, um einen extra Studiengang einzurichten.

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Also ich denke, gerade zum Fernstudium Gesundheitstourismus ist für viele nicht klar, was sich genau dahinter verbirgt. Deshalb war dies auch eine der Fragen, die ich im Interview mit APOLLON gestellt habe, das morgen oder übermorgen veröffentlicht wird.


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Hallo Markus, hallo Wasserfall,

da bin ja mal selbst gespannt, was die Häuptlinge von Apollon dazu sagen. Bevor ich mit dem Studium begann, habe ich mich selbst kundig gemacht und einige Leute befragt und interviewt. Tatsache ist, das Apollon keine Hochschule des Tourismus ist, sondern eine Hochschule der Gesundheitswirtschaft mit einem klaren betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt im Bereich Gesundheitswesen. Ich selbst habe 20 Jahre lang im Kulturbereich gearbeitet und daher oft Kontakt mit dem Tourismus gehabt. Meine persönliche Beobachtung der letzten Jahre war, dass sich durch den demografischen Wandel immer mehr Menschen dem Gesundheitsurlaub zugewandt haben. Im Gegenzug dazu fehlten in diesem Bereich der akademische Nachwuchs, d.h. entweder waren es Menschen mit medizinischem Hintergrund wie Ärzte etc. oder eben Betriebswirte, die auch Tourismus als Studienfach hatten. Denen fehlten jedoch der medizinische Hintergrund und das Verständnis für die Gesundheitswirtschaft. Daher fand ich den Ansatz bei Apollon richtig, von der Gesundheitswirtschaft auf den Tourismus runterzubrechen und nicht umgekehrt. Meine persönliche Meinung ist, dass die Zusammenhänge und Abhängigkeiten in der Gesundheitswirtschaft komplex sind und in erster Linie mit dem Tourismus nur entfernt zu tun haben. Das Thema Gesundheit ist in meinen Augen das Thema der Zukunft, der Gesundheitstourismus als solches ein Bereich, in dem es inhaltlich in erster Linie um die Gesundheit geht und nicht so sehr um das Reisen an sich. Das Kurwesen z.B. hängt immer mehr vom selbstzahlenden Kunden ab, der in erster Linie Anwendungen und Gesundheitsprogramme bucht und ein hochwertiges Produkt erwartet. Der normale Touristiker kann in diesem Punkt nichts konzeptionell arbeiten, da ihm hierzu der meistens der background fehlt, wobei es auch hier natürlich Touristiker gibt, die sich durch Erfahrung dies angeeigent haben. Mögliche Arbeitsplätze sehe ich bei Freizeitanlagen, Wellness- und Spa-Betriebe, Hotels, Krankenkassen, Kur- und Bäderbetreibe, Krankenhäuser, Sanatorien, Kurkliniken aber auch bei Touristikämtern von Städten und Landkreisen oder bei touristischen Entwicklungsprojekten in strukturschwachen Gebieten, die auf den Tourismus angewiesen sind. Der reine Pauschaltourismus ohne spezielle Schwerpunkte wird immer mehr abnehmen, spezielle gesundheitstouristsiche Angebote werden im Gegenzug stark zunehmen.

Das ist nun meine ganz persönliche Sicht und ich bin überzeugt, dass das Thema Gesundheit das Megathema der nächsten Jahrzehnte werden wird. Der normale Tourismus als solches wird nicht mehr die Rolle spielen wie heute.

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