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FFM205

Lehrmaterial

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Forumsteilnehmer,

seit einiger Zeit verfolge ich mit sehr großem Interesse Eure Beiträge zur HFH. Ich selber bin derzeit am überlegen, ob ich mich für den neuen Studiengang Bachelor of Laws ab Juli 2006 anmelden soll.

Einerseits möchte ich sehr gerne was für meine berufliche Bildung tun, da ich leider damals, als ich aus der Schule gekommen bin, nich die Gelegenheit hatte ein Studium zu beginnen. Außerdem habe ich, wenn wir von einem möglich Renteneintritt mit 65 Jahren ausgehen, noch gute 32 Jahre Erwerbsleben vor mir und ich denke für solch eine lange Zeit kann ich mich auf meiner bisherigen Ausbildung nicht auf Dauer ausruhen. Da das Lernen ja auch nicht leichter wird, ist für mich eigentlich klar, dass wenn ich etwas machen möchte, es nun sein sollte.

Nun bin ich ziemlich hin- und hergerissen was die zeitliche Belastung des Fernstudiums angeht, vor allem auch im Hinblick darauf, dass es immerhin mindestens 4 Jahre sind, die dann auf mich zukommen.

Daher meine Fragen an Euch:

:roll:

1. Kommt ihr mit den angenommenen 15 Stunden gut hin, oder ist es deutlich mehr?

2. Wie organisiert ihr Euch? Habt ihr z. T. Eure Arbeitszeit reduziert, oder schafft ihr das alles "neben der Arbeit"?

3. Wie ist es mit Freunden/Familie, kann man das Studium trotzdem noch damit verbinden?

4. Wie verständlich sind die Studienhefte? Und wie hilfreich sind die Präsenzveranstaltungen?

5. Wie umfangreich sind die Vorbereitungen, wenn Klausuren, etc. anstehen?

Über Euer Feedback freue ich mich und sage schon mal an dieser Stelle

VIELEN LIEBEN DANK!

Herzliche Grüße an alle aus Frankfurt

Tanja

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Hallo Tanja,

zunächst: ich habe nicht an der HFH studiert, sondern an der PFFH Darmstadt. Aber zu einem Teil deiner Fragen kann ich wohl trotzdem aus meiner Sicht ganz gut antworten, da der Zeitaufwand vermutlich vergleichbar ist:

2. Wie organisiert ihr Euch? Habt ihr z. T. Eure Arbeitszeit reduziert, oder schafft ihr das alles "neben der Arbeit"?

Ich hatte damals Teilzeit 80% - da hat enorm geholfen, aber viele machen es ohne eine Arbeitszeit-Reduzierung und schaffen es auch.

3. Wie ist es mit Freunden/Familie, kann man das Studium trotzdem noch damit verbinden?

Hier sind schon deutliche Abstriche notwendig, denn irgendwo musst du die 15-20 Stunden pro Woche ja hernehmen. Meine sozialen Kontakte hatte ich während des Fernstudiums nicht aufgegeben, aber doch deutlich reduziert, besonders was die Frequenz anging.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Tanja,

mache zwar den Studiengang BWL auf Diplom bei der HFH, ist aber das gleiche nur dass im Hauptstudium ein Schwerpunkt und ein paar Klausuren mehr geschrieben werden müssen.

Zur Zeit bin ich im zweiten Semester.

Arbeitszeit reduzieren ist leider nicht drin. (Irgendwie muss ja das Leben weiter finanziert werden :-) )

Denke aber, wenn Du das einrichten kannst dies eine große Hilfe ist.

Die 15 Stunden zu erreichen ist recht schwer. Abends nach der Arbeit geht meist nicht mehr als 0-1 Stunde :-) Dann geht einfach nichts mehr in den Kopf rein. So müssen als so manche Wochenenden herhalten. Vor den Klausuren kommt man wohl auch oft nicht drumherum etwas Urlaub zu opfern.

Ansonsten kann man sagen, dass es bisher meist stures auswendig lernen ist. Da kommt es dann einfach drau an, ob Dir das liegt oder nicht.

Die Präsenzveranstaltungen sind recht hilfreich für die eigene Motivation, vor allem auch wenn man so von den Problemen der Mitstudenten hört - Dann denkt man wenigstens nicht man ist alleine so blöd :-) )

Also wie gesagt: Zumindest nach 2 Semestern kann man festhalten, dass man das meiste wohl kapiert, eher die Freizeit der Engpassfaktor ist. Komplizierte Sachen wie in Mathe oder Wirtschaftsinformatik kann man dann oft in den Präsenzveranstaltungen klären.

Wenn Du gezielte Fragen hast melde Dich einfach.

Mein Tipp nur:

Wenn Mathe bei Dir länger her ist bereite Dich vor dem Studium drauf vor. Vorallem wenn Du keine Oberstufenmathetik hattets.

Grüße

Jörg

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Hi Tanja,

bin ebenfalls im 2. Semester des BWL-Diplom-Studiengangs an der HFH . Deine Überlegungen zum Fernstudium kann ich nur all zu gut nachvollziehen (bin sogar noch 5 Jahre älter als Du).

Zu Deinen Fragen:

1. Kann ich nicht so richtig beurteilen, da ich jeweils vor den Klausuren ca. 2 Wochen sehr intensiv lerne und davor eher weniger. Ich schätze mit 15-20 Stunden kommt man hin, hängt aber natürlich von Deiner persönlichen Aufnahme- bzw. Lernfähigkeit und fachbedingt von den individuellen Stärken und Schwächen ab.

2. Wochentags hab ich Probleme, da meine Konzentrationsfähigkeit nach 10 Stunden Arbeit einfach nicht mehr ausreicht (da macht sich das Alter doch bemerkbar), da lese ich die Studienbriefe das erste Mal, markiere Schwerpunktthemen und Problemfelder, ansonsten findet bei mir fast alles am Wochenende statt.

3. Einschränkungen gibt’s auf jeden Fall. Auf der anderen Seite organisiert man seine Freizeit zwangsweise besser.

4. Studienbriefe finde ich bisher sehr gut, man benötigt kaum Sekundärliteratur. Neben guter didaktischer Darstellung des Stoffes gibt es genügend Übungsaufgaben mit entsprechenden Lösungen. Die Präsenzveranstaltungen machen nur Sinn, wenn man vorher die Studienbriefe durchgearbeitet hat, um dann im Unterricht Fragen zu stellen. Wenn keine Fragen aufkommen kannst Du Dir die Präsenztermine sparen.

5. Mein Lernumfang beschränkt sich auf die Studienbriefe und Altklausuren. Es kommen so gut wie keine Aufgaben, die nicht in den SB thematisiert sind. Wie gesagt, ca. 2 Wochen vor jeder Klausur intensiv pauken reicht um zu bestehen. Für Noten besser als 3-4 musst Du eben mehr tun.

Also ich bereue das Fernstudium bisher nicht und kann das Studienkonzept der HFH nur empfehlen, wobei ich natürlich nur aus der Sicht des BWL-Diplom-Studiengangs sprechen kann. An Deiner Stelle würde ich einfach mal anfangen, zumal das finanzielle Risiko doch recht begrenzt ist. Abbrechen kannst Du dann immer noch.

Viel Glück!

Gruß aus Berlin

Harry


Machts gut Nachbarn

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Hallo Tanja,

ich bin im gleichen Alter wie du und finde es vollkommen richtig jetzt das Studium zu machen. Ich studiere Dipl. Wirtschaftsing. im 2 Semester und bin nach wie vor begeistert von meiner Wahl der Hochschule.

Lernen versuche ich täglich, 1-2 Stunden, auch am Wochenende schaffe ich nicht mehr. Das sind dann hoch gerechnet ca. 10 Stunden, vor den Prüfungen natürlich mehr, aber im Schnitt sind es auf keinen Fall mehr als 15 Stunden.

Arbeitszeit habe ich nicht reduziert, habe aber meist 35 Stunden/Woche, im Vergleich zu den Anderen ist das dann schon fast Teilzeit.

Familie: Kind, Mann, Katze und Haus muss ich neben dem Studium auf die Reihe bringen, da ist sehr gute Organisation nötig. Manchmal ist mir natürlich auch alles zu viel, dann mache ich einfach was nettes und dann geht es schon wieder, kommt natürlich auf die Unterstützung des Partners an, die habe ich im großen Maße.

Studienbiefe: da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen, sehr gut (selten nur gut), wo ich Schwierigkeiten bei dir sehen würde: Keine Möglichkeit anhand der alten Klausuren die Art der Fragestellung zu erfahren, aber da müssen alle neue Studiengänge durch.

Ich hoffe, ich konnte noch ein wenig mehr Licht in die Sache reinbringen.

Wünsche dir viel Glück bei der Entscheidung!

Liebe Grüße

Natalie :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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Hallo,

vielen Dank nochmal an alle, die auf meine Fragen geantwortet haben. :wink:

@Markus

Hat Dich das Fernstudium, wenn Du es jetzt im Nachhinein betrachtest, weitergebracht? Würdest Du es nochmal auf Dich nehmen?

@Jörg

Hallo Jörg,

vielen Dank für Deine vielen Informationen, die Du mir gegeben hast und natürlich auch für die Auszüge aus dem Skript, das hat mir sehr geholfen einfach mal einen Eindruck zu gewinnen. Ich werde mich sicherlich nochmal bei Dir melden (wenn ich darf...)

@ Natalie und Harry

Danke für Eure sehr ausfühlichen und informativen Antworten

Nehmt ihr regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teil, oder schafft man es auch ohne Teilnahme? Wie genau läuft die Veranstaltung ab?

Wie erfahrt ihr die Ergebnisse der Klausuren, bzw. die Noten? Habt ihr Leute, mit denen ihr lernt, oder macht ihr es hauptsächlich in Eigenregie?

Also nochmal vielen Dank an alle. Ich denke, ich werde es nächstes Jahr wagen, auch wenn es ein neuer Studiengang ist und ich sicherlich nicht auf soviel Erfahrung/Informatione zurückgreifen kann wie ihr.

Liebe Grüße

Tanja

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Hallo Tanja,

ich nehme an fast alle Präsenzveranstaltungen teil. Ich halte es für sehr wichtig, gerade im Fernstudium, die Präsenzveranstaltungen zu besuchen und zwar aus zweierlei Gründen:

1. Kommunikation - super wichtig, man kann sich vergleichen mit dem Fortschritt der Anderen, was einen motiviert: entweder, weil du schon weiter bist, oder weil du dich ranhalten muss. Das Zwischenmenschliche spielt dabei auch eine große Rolle. Außerdem kommt da evtl. eine Lerngruppe zu stande.

2. Über ein Thema zu sprechen, Fragen beantworten, Verständnisfragen klären, die Erklärung etwas anders dargestellt zu hören usw. bringt manchmal viel mehr, als den Studienbrief noch einmal durchzulesen.

Die Präsenzveranstaltungen laufen natürlich unterschiedlich ab, abhängig vom Dozenten. Einige erklären und gehen Themen durch, andere machen nur Aufgaben und klären Verständnissfragen.

Noten: die Klausuren sind ja einheitlich, der Dozent hat keine Ahnung was drankommt. ABER: er korrigiert die Prüfungen, somit ist denke ich mal trotzdem so, dass wenn du die Präsenzveranstaltungen besuchst und den Dozenten kennst, weißt du schon ungefähr wie er korrigieren wird. Die Ergebnisse der Erstkorrektur werden meist innerhalb der 4-5 Wochen im Web-Campus nur mit "bestanden/nicht bestanden" anhand der Matrikel-Nr. veröffentlicht, da kannst du sehen wieviele in deinem SZ bestanden/nicht bestanden haben. Nach 8 Wochen wird die Note in deinem Notenblatt veröffentlicht, da konnst du nur mit Matrikel-Nr. und einem Passwort, welches dir vom Prüfungsamt zu Anfang zugeschickt wird, rein. Außerdem kannst du dich dort online zu den Prüfungen an- und abmelden usw.

Ist wirklich gut organisiert.

Lerngruppe: ist bei uns schwierig, entweder wohnen die Leute zu weit oder haben kein Interesse. Ich habe einen Kollegen, mit dem ich eine sog. "virtuelle Lerngruppe" habe. Wir telefoniern min. 1 Mal in der Woche, gleichen unseren Stand ab, klären Fragen, Infoaustausch usw. Das reicht mir eigentlich, bin sowieso kein "Gruppenlerner".

Ich hoffe, dass ich deine Fragen beantworten konnte

Liebe Grüße

Natalie :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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@Tanja:

Hat Dich das Fernstudium, wenn Du es jetzt im Nachhinein betrachtest, weitergebracht?

Ja - wenn auch anders, als ich mir das gedacht hatte. Fernstudium-Infos.de würde es ohne das Studium nicht geben ;-)

Würdest Du es nochmal auf Dich nehmen?

Jederzeit, allerdings hätte ich mich von meinem jetzigen Standpunkt aus doch eher für ein BWL-Studium entschieden.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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