SteffSteff

Wirtschaftsinformatik - AKAD oder WBH?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

in letzter Zeit versuche ich mich über das Bachelor - Wirtschaftsinformatikstudium zu informieren, speziell natürlich die Anbieter. Aber je mehr ich lese und vergleichen will, desto verwirrter werde ich :confused:

(Ich bin ja schon froh, dass ich mittlerweile wenigstens weiß, dass es Wirtschaftsinformatik werden soll^^)

Aber bei wem nur? Schwieriger wirds insofern, weil ich eigentlich auch nicht wirklich weiß, wie ich mir den Ablauf des Studiums vorstellen soll.

Ein paar Gedanken:

  • Ich denke, für zeitliche Flexibilität, sprich Klausur- und Präsenztermine, eignen sich diejenigen mit Sommer-und Wintersemester-System nicht so gut.
  • Auch denke ich mir, dass es praktischer wäre, wenn die Präsenztermine nicht verpflichtend sind.
  • Bin mir auch nicht sicher, ob ich zu Seminaren will.. Zur Zeit denke ich, wäre praktischer, wenn nicht, aber vielleicht ändere ich ja meine Meinung.. bin ne Frau, sowas kann sehr schnell gehen :lol:

In meine engere Wahl kommen nun WBH und AKAD.

WBH:

  • Man muss nur für Prüfungen kommen (wohne in Nürnberg, also dann nach München), wenn ich es richtig verstanden habe?
  • Klausurtermine sind im Prinzip schon vorgegeben? Man kann aber auch jederzeit sagen, ich möchte jetzt die und die Klausur schreiben (Mehraufwand? Kosten?)?
  • Wenn ich aber im Laufe des Studiums merke, dass es vielleicht doch ganz schön wäre, wenn ich zu einem Seminar fahren könnte, dann muss ich immer nach Darmstadt?
  • Berufspraktisches Semester... das lese ich einmal im Grundlagenstudium und dann nochmal beim Vertiefungsstudium
    "Besondere Informatikpraxis
    Projektarbeit 6 cp
    Berufspraktisches Semester 5 cp
    Bachelorarbeit und Kolloquium 15 cp"

Ich arbeite in der Software-Entwicklung, heißt ja, dass ich das anerkennen lassen könnte. (für beides?) Und dann der Bericht dazu... "Bericht schreiben" löst bei mir immer Unwohlsein aus. Liegt wahrscheinlich an etwas schlechter Erfahrung damit (kein wirkliches Thema, gehabt, mir wurde einfach gesagt, schreib halt einfach was.. oder seh ich das hier jetzt viel zu schlimm?)

AKAD:

  • Soweit ich auf dem Seminarplan gelesen habe, sind Seminar und Klausuren anfangs noch relativ oft Samstags und in München, später dann aber immer mehr unter der Woche und in Stuttgart?
  • Wenn ich eh zur Klausur muss, kann ich auch davor noch zum Seminar..
  • Hier gibt es auch ein Berufspraktisches Semester. Müsste ich mir ja auch anerkennen lassen können. Ist das dann alles? Mehr beinhaltet das nicht?
  • Ich habe jetzt gerade nicht die Infobroschüre von der WBH zur Hand, aber ich glaube der Studieninhalt der AKAD spricht mich mehr an.. (reiner Homepage-Vergleich..)

Ich weiß es nicht.. Gibt es sonst noch gravierende Unterschiede? Z.B. im Ablauf, andere, unterschiedliche Leistungsnachweise? (soetwas wie der Bericht zum BPS an der WBH)

Oder kann ich im Prinzip eine Münze werfen? ;)

Mein Bauch meint eigentlich AKAD, aber ich habe jetzt schon so oft gelesen, dass die WBH so viel flexibler sein soll.. Ich weiß nicht, ob ich diese riesen Flexibilität wirklich brauche, aber was man hat, hat man numal..

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein. Aber so wie der Text ausschaut, schaut es auch in meinem Kopf aus.. Wäre echt froh, wenn mir jemand beim Sortieren helfen könnte :)

Viele Grüße und Danke schonmal,

Steffi

Edit: Bin mir gerade nicht mal mehr sicher, ob das hier jetzt überhaupt noch das richtige Forum ist... :blushing:

bearbeitet von SteffSteff

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Edit: Bin mir gerade nicht mal mehr sicher, ob das hier jetzt überhaupt noch das richtige Forum ist...

Das Forum passt auf jeden Fall :)

Ansonsten finde ich, dass Du eigentlich für Dich wichtige Kriterien schon zusammen gestellt hast. Die Wilhelm Büchner Hochschule ist auf jeden Fall der flexiblere Anbieter. Ob Du diese Flexibilität brauchst, musst Du letztlich für Dich selbst entscheiden. Zumindest in Deiner Einleitung hört es sich so an, als wäre es Dir wichtig.

An der Wilhelm Büchner Hochschule gibt es regelmäßige Prüfungstermine und Du kannst selbst entscheiden, zu welchen Prüfungen Du Dich anmeldest. Ansonsten wartest Du eben bis zum nächsten Termin. Zusatzkosten entstehen dadurch nicht. Auf Antrag ist es aber wohl auch möglich, dass nur für Dich zusätzliche Klausurtermine eingerichtet werden. Das kostet dann extra. Es ist auch richtig, dass nur die Klausuren Pflichttermine sind. Die Präsenzen (Repetitorien) finden vor den Prüfungen statt und auch wenn diese freiwillig sind, so sind sie meiner Meinung nach doch empfehlenswert. Aber Du kannst hier halt auch jeweils selbst entscheiden. Zum Beispiel abhängig davon, wie fit Du Dich in einem Bereich bereits fühlst. Und es stimmt auch, dass die Präsenzen bisher nur in Pfungstadt (bei Darmstadt) angeboten werden.

Zur AKAD kann ich jetzt selbst nicht so viel schreiben, weil ich dort nicht studiert habe.

Viele Grüße

Markus


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Zur WBH,

ich wohne auch nahe Nürnberg und würde die Fahrt noch Pfungstadt empfehlen, nicht viel weiter als München und dort gibt es Reps und Semienare.

Klausuren kannst du mit einer Vorlaufzeit von 4-5 Wochen schreiben wann du willst, d.h. du ruft im Prüfungsamt an sagst ich möchte da und da eine Klausur schreiben und gut ist es, kostet 80€.

Berufspraktisches Semester , kann angerechnet werden, liegt im Ermessen der Hochschule, dann musst du nur noch den Bericht schreiben.

Das ist auch das einzige was du dir anrechenen lassen kannst, den Rest musst du machen z.B. Projekt.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Guten Morgen,

soo, ich habe mich, glaub ich, entscheiden.. und zwar für die AKAD. Also gleich mal meinen lieben Chef gefragt zwecks eines kleinen Zuschusses. Er klang ganz angetan von meiner Idee, aber er wollte sich erstnochmal schlau machen, wie das funtkioniert. Gesagt, getan und wenig später erhalte ich eine Nachricht von ihm.

"Theoretisch wäre es möglich. Ich müsse nur die Leitung davon überzeugen, dass die Abteilung einen Nutzen davon hat. Gerade bei Wirtschaftsinformatik dürfte das ziemlich schwer werden. Wirtschaftsinformatik spricht eher den Banken- und Versicherungsbereich an. Wir sind aber praktisch ausschließlich im technischen Bereich tätig."

(Technischer Bereich meint in diesem Fall eigentlich wirklich alles was mit Programmierung zu tun hat.)

Ich bin jetzt fast geschockt über diese Nachricht.. Gut, dass ich begründen soll, warum ich Geld haben will, kann ich ja verstehen. Aber die Begründung, dass Wirtschaftsinformatik den Banken-und Versicherungbereich anspricht... Das verunsichert mich doch ein wenig. Kann das jemand nachvollziehen? Hab ich etwas komplett übersehen? (Meine Absicht mit diesem Studium ist es, meine Informatikkentnisse auszubauen, aber auch einen Teil BWL, um mal die andere Seite des Nicht-Technikers kennenzulernen) Mein Gedanke wäre noch, dass er mir vielleicht einen Art "Startpunkt" für eine Argumentation geben wollte..

Schon mal vielen Dank (natürlich auch für die schon ersten Anworten :-) )

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Also bei uns (auch großes Unternehmen) studieren einige an der AKAD Wirtschaftsinformatik. Sehr viel mit Programmierung haben die (weder im Studium in nennenswerter Tiefe noch im Job) nicht zu tun. Also so wie meine Kollegen das erzählen und wie ich teilweise die technischen Inhalte mitbekommen habe, qualifiziert dich das Studium an der AKAD sehr gut für eine Consultant-Tätigkeit. Also Projekte planen, mit Kunden quatschen, Diagramme malen, ... und letztendlich dem Programmierer das ganze vor die Füße werfen, damit er das dann umsetzt ;) . Ich persönlich würde meine Kollegen ohne weitere Berufserfahrungen und Qualifizierungen nach einem Wirtschaftsinformatikstudium an der AKAD nicht als Softwareentwickler einstellen.

Wenn man sich auch bspw. den Studienplan für die Wirtschaftsinformatiker an der FU Hagen ansieht, dann bestätigt der diesen Eindruck: ca. 50% Wirtschaft, 50% Informatik (wobei die Informatik garantiert nicht so tief geht wie bei einem reinen Informatikstudium). Also als Wirtschaftsinformatiker wirst du wohl nicht "viel Informatik und ein bisschen Wirtschaft" haben, sondern eben 50:50. Musst du wissen, was du am Ende möchtest ;) . Der Vollständigkeit halber möchte ich aber auch noch anmerken, dass wir auch einen sehr, sehr guten Entwickler in der Abteilung sitzen haben, der Wirtschaftsinformatik studiert hat - allerdings Vollzeit an der Uni Dresden. Da lagen die Schwerpunkte auch viel deutlicher auf Informatik (ist aber auch schon ein paar Jährchen her).

Falls du primär Informatik und sekundär Wirtschaft möchtest, gibt es (je nach Uni) ggf. auch die Möglichkeiten als Nebenfach Wirtschaft zu wählen oder einfach mal ein, zwei Scheine auf eigene Faust zu machen.

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Wenn es dir um etwas wirtschaftliche Grundlagen geht, würde ich ein reines Inf. Studium machen es gibt dort ca. auch 20% Wirtschaft das reicht für den Hausgebrauch und du hast dann wenigsten einen vernüftigen Informatikanteil.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

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