Lilli

HAF Fernstudium Journalistin

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Bin ganz neu hier und hoffe ihr könnt mir vielleicht weiter helfen.

Ich habe mich schon vor längerer Zeit bei der HAF über das Fernstudium zur Journalistin informiert. Da ich mich nicht sofort angemeldet habe bekam ich immer wieder Post.

Unter anderem bieten die mir ein Stipendium an mit 15% Rabatt auf die Studiengebühren (90€ statt 107€) und doppeltes Probestudium ( 4 Wochen statt 14 Tage).

Meine Frage ist jetzt: Hat von euch schon jemand dieses Studium gemacht, oder ist dabei oder so und kann mir was darüber sagen?

Noch viel wichtiger: Hat jemand ne Ahnung ob man danach auch was damit anfangen kann?

Das macht mich skeptisch, es sind nur 14 Monate und es gibt keine Seminare. Die sagen man könnte nach dem Studium sofort z.B. bei einer Zeitung anfangen.

Würde mich freuen von euch zu hören!

:wink:

Liebe Grüsse

Lilli

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Hallo,

zum Thema Journalismus habe ich mal folgendes geschrieben. Das gilt für HAF auch, und die Auskunft, man könne sofort bei einer Zeitung anfangen, ist fahrlässig. Wenn die das wirklich gesagt haben, würde ich mich auf keine Aussage verlassen. Übrigens ist das ganze in jedem Fall kein Studium, sondern eine Weiterbildung, und Stipendium, na, dazu sag ich jetzt mal nichts.

Hallo allerseits,

nachdem immer wieder nach Kursen zum Journalisten (im weiteren Sinne) gefragt wird, wollte ich mal ein paar Worte dazu sagen. Dieser ganze Bereich ist sehr überlaufen, da es sich offenbar für viele Leute um einen Traumberuf handelt. Der Einstieg in die Branche ist sehr schwierig und nur mit anfangs sehr schlechter oder gar keiner Bezahlung möglich. Typischerweise läuft ein Einstieg folgendermaßen ab: Man sammelt Erfahrung durch Praktike, freie Mitarbeit, studiert parallel Fächer, die für eine journalistische Laufbahn sinvoll sind (Jura, Wirtschaft, Politik, nicht Journalismus), kann dann ein sog. Volontariat (eine Ausbildung in einer Redaktion) machen und hat dann die Chance auf eine Stelle. Es mag Ausnahmen geben, aber generell ist eine solche Ochsentour nötig. Man beachte, dass da unzählige Zwischenschritte sind, die erkämpft sein wollen. Z. B. kann man nicht etwa einfach ein Praktikum bei FAZ oder Süddeutscher machen, die Praktikumsplätze dort sind Gold wert, da hat man nur eine Chance, wenn man vorher ein Praktikum bei einem niedriger angesehenen Blatt gemacht hat.

Keinen guten Ruf haben in der Branche Journalistik-Studien. Sie stehen im Ruf, viel zu theoretisch zu sein, und ersezten im Regelfall ein Volontariat nicht.

Dem kann man entnehmen, dass ein ILS-Kurs alleine wenig nützt. Das hilft vielleicht, um ein Praktikum bei den Hintertupfinger Neuesten Nachrichten zu machen (was nicht gegen Lokalzeitungen gerichtet ist, Lokaljournalismus ist toll und so oder so meist der erste Schritt).

Übrigens gab es hier im Forum schon mindestens einen Beitrag, der ähnliches sagte, falls jemand unsicher ist, mal suchen.

Stefan, der selbst den Anfang vom Anfang einer Journalisten-Karriere hinter sich hat

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Hallo Stefan,

ich danke dir sehr für die Antwort. Alles in Allem wäre das also rausgeschmissenes Geld für mich.

Habe gerade noch sehr lange im Internet geforscht und nach Antworten gesucht. Praktika und Volontariate kamen da auch als unumgänglich vor.

Schade eigentlich, schreibe schon sehr lange und hab auch ein paar Dinge veröffentlicht und dachte das ein Fernstudium genau das Richtige wäre.

Da lass ich dann lieber die Finger von.

Dann noch viel Erfolg auf deiner weiteren Laufbahn!

Liebe Grüsse

Lilli

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Hallo Lilli,

die deutsche Fachjournalistenschule ( http://www.fachjournalistenschule.de/ ) bietet auch ein Fernstudium Journalismus an, dass ich selbt im Januar beginnen werde.

Meiner Meinung nach ist das Preis-/Leistungsverhältnis recht gut. Seminare etc. gibt es dort auch nicht, aber z.B. regelmäßige Chats mit den Tutoren.

Sicher reicht das nicht, dass einem die Redaktionen die Türen einrennen, aber man erwirbt zumindest ein gutes Fachwissen.

Viele Grüße

Markus


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Im Fachjournalismus sieht die Sache tendenziell auch anders aus. Fachliche Qualifikation ist hier wichtig, und die hat nicht jeder. Was ich oben geschrieben habe, gilt mehr für "Feld-Wald-Wiesen"-Journalismus.

Stefan

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Hallo Lilli,

die deutsche Fachjournalistenschule ( http://www.fachjournalistenschule.de/ ) bietet auch ein Fernstudium Journalismus an, dass ich selbt im Januar beginnen werde.

Meiner Meinung nach ist das Preis-/Leistungsverhältnis recht gut. Seminare etc. gibt es dort auch nicht, aber z.B. regelmäßige Chats mit den Tutoren.

Sicher reicht das nicht, dass einem die Redaktionen die Türen einrennen, aber man erwirbt zumindest ein gutes Fachwissen.

Viele Grüße

Markus

Bin gerade auf den Beitrag gestoßen und es würde mich natürlich interessieren, wie Deine Erfahrungen dort waren. Wir war das Fernstudium aufgebaut? Hat es sich gelohnt es zu machen?

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Ich würde nach der Sichtung manchem Beitrag zustimmen. Die dargestellte Problematik unter diesem Thema erfasst in Wirklichkeit den Bereich des Fernstudiums insgesamt. Wichtig ist m. E., mit Sensibilität die eigenen Stärken festzustellen und danach zu prüfen, welche Angebote in unserer Gesellschaft passend sind.

Das kann durchaus ein Lehrgang der Journalistenschule sein, oder aber der HAF oder des ILS. Bei der Sichtung der Informationen über die Angebote wäre es fatal, Informationen, die selbst als zweifelhaft einzustufen sind, zu überbewerten.

Was die Rabatte bei HAF und anderen aus dem Klettverlag anbelangt, so werden die Preise ständig beworben. Sollte die Werbung einmal pausieren, könnte ich mir vorstellen, dass Du trotzdem durch ein Telefonat mit 15% Rabatt dabei bist.


Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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