Flieger1978

Die passende Fortbildung finden...

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo, liebe Forenteilnehmer/innen!

ich bin seit vier Jahren bei einem priv. Arbeitsvermittler und Arbeitnehmerüberlasser beschäftigt und mein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Rekrutierung von Personal in den verschiedensten Bereichen (vom Helfer bis zum Ingenieur), sowie die üblichen Tätigkeiten im bereich Zeitarbeit (Angebote, Arbeitsverträge, etc.).

Ich bin jedoch ein sog. Quereinsteiger in dieser Branche und habe bis dato keine kaufmännische Ausbildung durchlaufen.

Nun bin ich Mitte 30 und ich möchte mich unbedingt weiterqualifizieren.

Zum einen, weil man nie weiß, ob man sich nicht doch mal nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen muss und zum anderen um sein Fachwissen zu vertiefen!

Einige Branchenkollegen haben die Fortbildung zum Personalreferenten absolviert und ich wollte das auch machen.

Jedoch erfülle ich die Zulassungsvoraussetzungen nicht, weil:

Hauptschulabschluß und nur Berufsausbildung in einem Handwerksberuf!

Ich müsste z.B. im Vorfeld den Lehrgang (z.B.: über die ILS) zum Personalsachbearbeiter machen, dieser Lehrgang dauert aber utopische 18 Monate und ich habe dann keinen Abschluss wie BSB oder IHK.

Alternativ bietet die IHK wohl demnächst hier in meiner Region einen Lehrgang zum Personaldienstleistungsfachwirt (IHK) an.

Ist dieser Lehrgang von Gewicht? Oder kann man sich so etwas schenken?

Meine Frage an Euch:

Wer hat einen ähnlichen Werdegang und wie habt ihr das gelöst?

Ich möchte mich insoweit fortbilden um für ggf. spätere Arbeitgeber attraktiv zu sein, sei es in der Personalvermittlung, oder in einer normalen Personalabteilung.

Ich freue mich auf einen konstruktiven Informationsaustausch :)

Viele Grüße

Flieger1978

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Personalfachkaufmann / IHK find ich nicht schlecht!

Hier die Voraussetzungen, Punkt 3 passt ja ......

§ 2

Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem dreijährigen anerkannten Ausbildungsberuf der Perso-naldienstleistungswirtschaft und danach eine mindes-tens einjährige Berufspraxis oder

2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Aus-bildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder

3. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und danach ei-ne mindestens dreijährige Berufspraxis oder

4. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist.


Alles was denkbar ist, ist auch machbar. (Albert Einstein)

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Hallo,

ja, für den PFK muss man keine Ausbildung im kfm. haben.

Ich kann hier aus eigener Erfahrung einen Schnellkurs für den PFK (IHK) empfehlen,

in einem halben Jahr und 13 - 14 Lehrgangstagen ist im besten Falle schon alles erledigt.

Und du kannst danach mit dem Schein der IHK sogar noch an so mancher Uni studieren.

LG Lisa

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Hallo!

Vielen Dank für Eure schnellen und konstruktiven Antworten!

Dann ist die Entscheidung so gut wie gefallen und ich melde mich für den PFK an!

Jetzt bleibt nur noch die Wahl des "Ausbilders"... Sollte es die ILS, SGD, oder doch die lokale IHK sein?!

Gibt es da Vor- und Nachteile, die ggf. bekannt sind?

Vielleicht unterschiedliche Kosten, oder besseres Lernmaterial?

Gibt es ggf. empfehlenswerte Literatur, Webseiten o.ä. wo ich mich schonmal einlesen könnte?

lg

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Ich kann hier aus eigener Erfahrung einen Schnellkurs für den PFK (IHK) empfehlen,

in einem halben Jahr und 13 - 14 Lehrgangstagen ist im besten Falle schon alles erledigt.

Hallo Lisa,

das lese ich ja jetzt erst... Nur sechs Monate zum PFK? Das reguläre IHK ANgebot dauert 18 Monate... Kannst du mir da nähere Infos zukommen lassen?

Danke!

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Hallo Flieger1978,

Chillie hat hier schon eine Seite genannt,

da gibts mehrere Institute mittlerweile dafür. google mal.

Früher hat das IHK-Akademie Angebot meistens sogar 2 Jahre berufsbegleitend gedauert. Die denke die erkennen auch die Zeichen der Zeit und verkürzen auf 18 Monate oder noch kürzer.

Die Prüfung machst ja auch bei der IHK und mich hat bei Vorstellungsgespräche noch nie jemand gefragt, wo ich mich den vorbereitet habe.

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Hallo!

Ich würde bei den Überlegungen noch mal einen Schritt zurückgehen.

Personaldienstleistung und Arbeitsvermittlung ist eine sehr "bewegte" Branche. Das betrifft auch die Mitarbeiter, die beim Personaldienstleister direkt angestellt sind. Das hat oft was von "Schleudersitzen". Die Chancen, beim derzeitigen Arbeitgeber in Rente zu gehen, sind also eher gering. Bei einer Bewerbung bei neuen Arbeitgebern kommt die Konkurrenz um Arbeitsplätze aus allen möglichen Bereichen, oft auch aus einer universitären Ausbildung. Da haben Sie im Vergleich der Ausbildungen sicher zu kämpfen.

Hauptschulabschluss und eine handwerkliche Berufsausbildung sind ein wackeliges Fundament, um in diesem Bereich darauf seine berufliche Zukunft aufzubauen. Das haben Sie mit Ihrem Weiterbildungsentschluss auch absolut richtig erkannt und ziehen jetzt die Konsequenzen daraus.

Mit einer Vorbereitung zum Prüfung vor der IHK gehen Sie einen guten und richtigen Schritt, aaaaber.....

Ich bin mir sehr unsicher, ob Sie trotz dieser Prüfung ohne kaufmännische Grundausbildung irgendwo anders als in Ihrem jetzigen Arbeitsumfeld reelle Chancen auf einen Job als Personalsachbearbeiter hätten. Von daher würde ich an Ihrer Stelle vielleicht überlegen, ob ich den PFK in dem halben Jahr packe, parallel oder anschließend aber auf alle Fälle an einer breiten kaufmännischen Ausbildung weiter arbeiten. Gerade Fernlehrgänge würden dafür sich anbieten, weil Sie dann nicht auf feststehende Prüfungstemine festgelegt sind.

Auf alle Fälle: viel Glück!

Sabine Kanzler

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Vielen Dank für die Detailreiche Antwort.

Auch ich beobachte den Stellenmarkt in diesem Bereich, habe jedoch noch nicht ganz heraus extrahiert, welche weiteren Fortbildungen ich noch absolvieren sollte zusätzlich.

Welcher Bereich wäre da Ihrer Meinung nach am gefragtesten?

Lohnbuchhaltung?

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Die Frage ist, wo die Reise hingehen soll: in die Personalverwaltung oder weiter in den Bereich "Recruiting". Lohnbuchhaltung gehört in den verwaltenden Bereich und ist oft ein Bestandteil der allgemeinen Buchhaltung - je nach Firmengröße.

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