tavk

Wirtschaftsingenieurwesen

8 Beiträge in diesem Thema

Moin,

im Beruf stehend, abgeschlossenes BWL-Studium und trotzdem die Frage: Geht da noch was?!

Daß es etwas technisches sein soll, war von vornherein klar. Nach ausgiebiger Recherche bin ich dann derzeit bei der WBH hängengeblieben, da sie auf mich den besten Eindruck macht und m.E. das interessanteste inhaltliche Angebot hat.

Ich intweressiere mich für den Kurzstudiengang WI und habe einige Fragen, die ich noch nicht in diesem Forum beantwortet gefunden habe. Besonders hilfreich wären Antworten von derzeitigen und ehemaligen Studenten.

1. Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit dem WI-Studium an der WBH gemacht? (Kurzzeit und Vollzeit)

2. Wie ist das WI-Studium in der Wirtschaft angesehen? (hier besonders das Kurzzeitstudium)

3. Wie hat sich ein möglicher Austausch mit den Partneruniversitäten dargestellt? (auch im Ausland)

4. Inwiefern konnten Labore genutzt werden? Überhaupt?

5. Welche Erfahrungen haben Sie möglicherweise während eines Praktikums gemacht?

Auch für Antworten auf nur einzelene Fragen wäre ich nätürlich sehr dankbar.

Mit besten Grüßen

tavk

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Ich mache derzeit den umgekehrten Weg: Ein Wirtschaftsstudium basierend auf meinem Ingenieur. Interessanterweise wird von den Ingenieuren wie selbstverständlich betriebswirtschaftliches Know How erwartet, die Standardantwort der Betriebswirte lautet dagegen immer: "Technik kann und will ich nicht verstehen." Die Krönung war ein MBA dem es "egal war, ob er eine IT-Abteilung oder eine Hühnerfarm" leitet.

Verglichen mit einem "richtigen" Ingenieursstudium bleibt der Wirtschaftingenieur an der Oberfläche: Er macht sowieso nur 50% Technik und die teilen sich dann noch grob in Maschinenbau und Elektrotechnik. In der Elektrotechnik muss dann die komplette Palette der Energietechnik bis Automatisierungstechnik abgedeckt werden. Arbeitet man also in einem Betrieb der Automatisierungstechnik, hat man max. 20% des Fachwissens eine spezialisierten Dipl.-Ing. Automatisierungstechnik.

Noch eine Frage zur Wahl der WBH: Warum nicht die HFH?

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Den obigen Beitrag kannst du also getrost ignorieren...
Aha :angry: , eine Meinung eines Ingenieurs mit fast 20 Jahren Berufserfahrung in - davon 13 in internationalen Großkonzernen ist also zu ignorieren? Das ist ziemlich dreist :thumbdown: !

Ich wollte lediglich die Grenzen des Wirtschaftsingenieurs aufzeigen, weil doch ein paar Fragen in Richtung Labore und Praktika gingen und Anerkennung in der Wirtschaft gingen. Ich wollte anregen die Erwartungshaltung zu hinterfragen, denn für Forschung, Entwicklung und ich gehe noch weiter Konstruktion ist der Wirtschaftsingenieur nicht tauglich. Aufgabenfelder sind z.B. in Produktion, Vertrieb oder Betrieb.

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Ja, denn du hast dir das Angebot der WBH offensichtlich noch nichtmal angeschaut, bevor du hier deine Behauptungen vom Stapel lässt...
Ich habe im Bereich der Wirtschafts-Ingenieure fast alle Anbieter miteinander verglichen, außerdem kenne ich viele Wirtschaftsingenieure und deshalb bleibe ich dabei: ein spezialisierter Diplom-Ingenieur ist dem Wirtsch.-Ing.-Bachelor um Faktoren in seinem Fachgebiet überlegen. Ich wüßte auch nicht, was die WBH da so deutlich von den anderen Hochschulen abgrenzt und ihre Ausbildung so unvergleichlich macht.

Da ist doch keine Wertung drin, über die Nachfrage und Praxistauglichkeit des Wirtschaftsingenieurs. Aber man sollte die generellen Erwartungen an diesen (Ergänzungs-)Studiengang realistisch sehen. es bleibt eine generalistische Ausbildung.

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doenis ich verstehe dich doch richtig und du glaubst ja auch nicht daß man an der WBH während einer WI-Ausbildung die gleiche technische Qualität vermittelt bekommt wie während eines vollen technischen Ingenieursstudienganges, woran störst du dich denn dann an wasserfalls' Ausführungen? Falls es nur um die WBH geht so sehe ich eine neutrale Rückfrage warum WBH und nicht HFH, d. h. in keinster Weise ehrabschneidend

EDIT - Rechtschreibfehler raus (eHrabschneidend korrigiert, ist zu peinlich)

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Am Wirtschaftsing. wäre ich auch interessiert, aber nur wenn mir als Dipl.-Betriebswirt (FH), staatl. anerkannter Techniker für Betriebswissenschaft (Akd.), staatl. gepr. Techniker für allgemeine Elektrotechnik (FS) und gelernter Elektromechaniker (IHK) im Aufbaustudium über 60% der Vorbildung anerkannt wird!


Beim Umtrunk auf ihr Staatsexamen stand sie zu nah am Fensterrahmen!

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Am Wirtschaftsing. wäre ich auch interessiert, aber nur wenn mir als Dipl.-Betriebswirt (FH), staatl. anerkannter Techniker für Betriebswissenschaft (Akd.), staatl. gepr. Techniker für allgemeine Elektrotechnik (FS) und gelernter Elektromechaniker (IHK) im Aufbaustudium über 60% der Vorbildung anerkannt wird!

Da gibt es was. Nur mußt du im Studium die technischen Fächer nehmen.

http://www.hamburger-fh.de/studienangebot/technik/index.php

http://www.wb-fernstudium.de/wirtschaft/bachelor-kurz-logistik-wirtschaftsingenieur/

http://www.wb-fernstudium.de/wirtschaft/bachelor-kurz-produktion-wirtschaftsingenieur/


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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Macht nur kaum einer, weil man im kaufmännischen bzw. im Schnittstellen-Bereich einfach mehr Kohle verdienen kann...

Das kann ich nur für Schnittstellenfunktionen bestätigen. Die "Bindestrichabsolventen" haben prinzipiell eine positivere Gehaltsentwicklung. Bei den Spezialisten liegen die Techniker oft deutlich vor den Kaufleuten. Nur im Vertriebsbereich gibt es extreme Ausreisser nach oben. Wenn es um den berühmten Kohlefaktor geht, sollte man in Richtung Management schauen und da gibt es wesentlich bessere Vorausssetzungen als den Wirtsch.-Ing. oder -Inf. - wohlmöglich "nur" als Bachelor.

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