Henrieta

Der beste Weg zum Übersetzer oder evt. Lehrkraft für Sprachen?

40 Beiträge in diesem Thema

Guten Morgen!

Mein richtiger Name ist Jennifer, ich lebe in Baden-Württemberg und bin 28 Jahre alt.

Ich bin verheiratet und habe einen 2jährigen Sohn mit Down Syndrom.

Im Jahr 2000 habe ich meine "ganz spezielle" Mittlere Reife gemacht. Speziell deshalb, da sie einen Gesamtdurchschnitt von 3,4 aufweist, in den Hauptfächern jedoch 1,7 (5er in Biologie + Chemie; 1 in Mathematik).

Außerdem habe ich im Alleingang Spanisch gelernt.

Wie der Titel andeutet, habe ich meine Traumberufe gefunden. Zur Zeit arbeite ich auch nebenher als Übersetzerin für Computerspiele, doch allein davon leben kann man nicht.

Nun gehe ich davon aus, dass für die professionelle Ausübung die (Fach-)Hochschulreife nötig sein wird, zumal ich keine Berufsausbildung habe. Ich möchte ja auch eines Tages Visa-Dokumente etc übersetzen können.

Außerdem reizt mich der Gedanke, als Übersetzerin von zuhause aus arbeiten zu können, bzw als Lehrkraft viel Zeit zuhause verbringen zu können, bei meinem Sohn.

Wie man sieht, habe ich mein Leben ziemlich verbockt und trotz 1 in Mathe und großem Sprachinteresse es zu nichts gebracht. Tatsächlich arbeite ich 30 Stunden in der Woche als Leiharbeiter in einem Betrieb für Pulverbeschichtung.

Die Vorstellung, das bis zu meiner Rente machen zu müssen, ist trotz netter Kollegen einfach furchtbar, also suche ich verzweifelt nach einem Weg, da raus zu kommen.

Für die beruflichen Gymnasien bin ich leider schon zu alt. Und die VHS in unserem Landkreis bietet keine Abitur vorbereitenden Kurse an. Im Februar hatte ich mich im BK für Fremdsprachen beworben. Die Zugangsvoraussetzung konnte ich ohne weiteres erfüllen. Doch wegen großer Nachfrage kam es zu einem Auswahlverfahren, in dem nach dem Gesamtdurchschnitt der Noten beurteilt wird und da habe ich nun einfach keine Chance mehr.

Natürlich war ich über die Nachricht unheimlich enttäuscht

Ich spiele nun mit dem Gedanken, ein Fernstudium anzugehen. Dabei kommen aber gleichzeitig viele Zweifel auf.

In einem Beitrag über Google musste ich lesen, dass die Materialien der Akademien sehr zu wünschen übrig ließen? Also zB Aufgaben noch in der alten DM-Währung, Statistiken aus den 80er Jahren, etc.. Trifft das noch zu? Kann mir da jemand Näheres dazu sagen?

Desweiteren stehen mir sehr begrenzt finanzielle Mittel zur Verfügung. Lehrmaterialien neben den Studienheften sind nicht das Problem. Aber ich mache mir Gedanken um die Seminare, insbesondere etwaige Hotelkosten, die auf mich zukommen könnten.

Und zu guter letzt bin ich mir allgemein unschlüssig darüber, welche Kurse das Beste wären. Lohnt es sich zB das Fachabitur zu machen oder wäre dann doch eher direkt die allg. Hochschulreife empfehlenswert? Und danach? Reicht eine einfache Ausbildung zur staatl. anerkannten Übersetzerin? Oder lieber doch einen Bachelor- oder Master-Studiengang?

Fragen über Fragen..

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Hallo Jennifer,

willkommen bei Fernstudium-Infos.de.

Ich bin verheiratet und habe einen 2jährigen Sohn mit Down Syndrom.

Ich habe auch einen Sohn mit Down Syndrom, fünf Jahre alt.

Mir fällt es schwer, Dir einen Rat in eine bestimmte Richtung zu geben. Aber mit 28 bist Du ja noch relativ jung. Hast Du mal überlegt, noch eine reguläre Ausbildung zu machen? Vielleicht wäre das eine gute Grundlage für Deinen weiteren Weg.

Gerade was Sprachen an geht, gibt es hier einige Mitglieder, die sich in dem Bereich deutlich besser auskennen als ich. Vermutlich wirst Du von diesen noch Antworten erhalten.

Viele Grüße

Markus


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Nun gehe ich davon aus, dass für die professionelle Ausübung die (Fach-)Hochschulreife nötig sein wird, zumal ich keine Berufsausbildung habe. Ich möchte ja auch eines Tages Visa-Dokumente etc übersetzen können.

Es gibt mehrere Wege zum Übersetzer: zum einen kannst du einfach so weiterarbeiten, wie du es jetzt tust; dazu musst du hauptsächlich einen Ruf aufbauen und auch Akquise betreiben, um an Kunden zu kommen. Ich habe das sehr lange selber so gemacht.

Du könntest weiterhin die Prüfung zum staatl. geprüften Übersetzer ablegen. Damit hast du auch die Möglichkeit, dich vom zuständigen Oberlandgericht vereidigen zu lassen, um dann beglaubigte Übersetzungen anfertigen zu können. Du kannst auch ein Studium beginnen - allerdings benötigt man dazu in der Regel eine Ausbildung plus Berufserfahrung.

Es gibt reine Übersetzerstudiengänge nur bedingt im Fernstudium. Die meisten Angebote sind in Präsenz. Einziger Anbieter in diesem Bereich ist die AKAD, und die hat neben dem Lehrgang zu staatl. geprüften Übersetzerin noch den Bachelor in International Business Communication und (noch) den Dipl.-Wirtschaftsübersetzer.

Wahrscheinlich weißt du schon, dass Übersetzer hauptsächlich freiberuflich tätig sind und sich selbst um Kunden und Arbeit bemühen müssen. Das bedeutet letztlich auch, dass ein akademischer Abschluss nicht immer das Maß der Dinge ist (ich habe es ganz ohne geschafft). Viel wichtiger ist es, gute Arbeit zu leisten, verlässlich zu sein, sein Spezialgebiet gut zu kennen und in jeder Hinsicht (bezüglich Kunden, Aufträgen, Software und der Branche, in der man tätig ist) am Ball zu bleiben.

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Hallo

Für Den Beruf des Sprachdozenten ist es leider in vielen Fällen notwendig, dass man Muttersprachler ist. Natürlich gibt es auch Dozenten, die Deutsch als Muttersprache haben, die haben dann allerdings in den meisten Fällen ein (Lehramt-) Studium vorzuweisen.

Wenn Du als Dozentin arbeiten möchtest, muss Du u.U. auch zu "besonderen" Zeiten zur Arbeit gehen, eben immer dann, wenn Du Deine Kunden Zeit haben. Das macht die Planung manchmal ganz schön schwierig, weil es mal abends nach 20 Uhr, mal aber auch am Wochenende sein soll.

Akquise ist für (freiberuflich tätige) Dozenten auch ein ganz, ganz wichtiges Thema, das u.U. sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ob sich das alles mit Deiner Vorstellung deckt, viel von daheim aus zu arbeiten, ist noch nicht wirklich abzusehen.

Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei Deinen Plänen!

Anne Oppermann


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Vielen Dank erstmal für eure Antworten, das geht ja super schnell hier :)

Du könntest weiterhin die Prüfung zum staatl. geprüften Übersetzer ablegen. Damit hast du auch die Möglichkeit, dich vom zuständigen Oberlandgericht vereidigen zu lassen, um dann beglaubigte Übersetzungen anfertigen zu können.

Genau das ist in etwa das, was ich mir vorgestellt habe, zumal ich insbesondere für Spanisch (latam.) / Deutsch relativ einfach an Kunden kommen könnte.

Ferner würde ich mich gerne noch weiter in der Computerspiel-Branche etablieren, daher überlege ich auch gerade, mir 1-2 asiatische Sprachen anzueignen.

Auf jeden Fall stand ich mit der AKAD bislang noch gar nicht in Verbindung und werde mich gerne einmal informieren.

Mit dem Studium zur staatlichen Übersetzerin kannst Du dich selbständig machen und eine eigene Agentur gründen.

Sofern das Studium ohne Hochschulreife möglich ist, wäre das wohl eine Möglichkeit.

Ferner gibt es vielleicht bei der VHS sprachspezifische Zertifikate (wenn schon kein Abitur).

Das wäre mir persönlich sogar ganz recht, denn der Zeitaufwand für das Abi ist ja nun doch ziemlich hoch und brauchen werde ich auch nicht alles, was dort vermittelt wird.

Also wird eine Spezialisierung dann wohl eher von Vorteil sein..

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Sofern das Studium ohne Hochschulreife möglich ist, wäre das wohl eine Möglichkeit.

Der staatl. geprüfte Übersetzer kann auf jeden Fall ohne Hochschulreife belegt werden.

Zur Zulassung bei der AKAD musst du gute Sprachkenntnisse, mind. auf C1-Niveau nachweisen. Allerdings ist die AKAD in dieser Hinsicht sehr streng, d.h. wenn deine Sprachkenntnisse nicht C1 entsprechen, erfolgt auch keine Zulassung. Man wird dir vielleicht empfehlen, einen der Sprachkurse von AKAD durchzuarbeiten, um das entsprechende Niveau zu erreichen.

Später, für die Zulassung zur staatl. Prüfung, musst du mind. 21 Jahre alt sein und die mittlere Reife haben. Das erfüllst du beides (wobei die Note deines Abschlusses keine Rolle spielt). Außerdem musst du nachweisen, dass du dich auf die Prüfung vorbereitet hast - dafür bekommst du von AKAD ein Zeugnis.

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Es gibt bei der AKAD einen Online-Sprachtest zur Selbsteinstufung:

https://www.akad.de/informationen/service/sprachtests/

bearbeitet von Markus Jung

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Hallo!

Ja, eine Intensivierung der Sprachkenntnisse wird evt auch notwendig sein. Schließlich würde ich mich gerne auf Spanisch spezialisieren. Ich kenne mich auch kulturell besser in Südamerika aus, als zB in den Staaten, was - denke ich - von Vorteil wäre.

Wie erwähnt, habe ich im Alleingang Spanisch gelernt.

Ich unterhalte mich zwar fließend mit meinem Mann und der restlichen Familie, allerdings sollte und möchte ich die Kenntnisse noch perfektionieren. Dies würde mich auch selbstsicherer im Umgang mit der Sprache machen.

Wenn sich der Prozess also dadurch verzögert, nehme ich das gerne in Kauf - Hauptsache es tut sich endlich etwas in die richtige Richtung :)

Wenn erstmal eine berufliche Etablierung möglich ist, steigt dann auch die Motivation für das Erlernen weiterer Sprachen (was nicht heißt, ich hätte gerade keine, doch es läuft alles etwas orientierungslos ab).

Worin ich allerdings noch meine Schwierigkeiten sehe, ist die Selbstvermarktung.

Ich bin von Natur aus ein eher zurückhaltender schüchterner Mensch, das steht natürlich im Gegensatz zur Eigenwerbung..

Vielleicht "löst" sich dieses Problem aber auch ganz von alleine, wenn ich erst einmal schwarz auf weiß Qualifikationen nachweisen kann und dadurch selbstsicherer bin..

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Hallo

Selbstvermarktung kann man wirklich lernen!

Vielleicht als Buchtipp ein etwas älteres Buch (kostet gebraucht auch nur 1 Cent bei Amazon...)

http://www.amazon.de/Goodbye-Nobody-Robin-Fisher-Roffer/dp/345319070X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=gateway&qid=1301855245&sr=8-1-spell

Vor ca. 1 Million Jahren habe auch auch die dazugehörige Amazon-Rezension geschrieben... ;) Und: Es hat mir ("damals") wirklich enorm geholfen!

Viel Erfolg bei Deinen Plänen!


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Du kannst bei der AKAD auch das "Hochschulzertifikat Wirtschaftsübersetzen" machen. Es fehlen dann nur noch ein bis zwei Module, damit du auch auf den staatlichen Übersetzer vorbereitet bist.

Deine Sprachkenntnisse in der entsprechenden Sprache sollten auf C1-Niveau, das ungefähr dem Abitur-Niveau entspricht bei Eintritt sein.

Ich selber studiere an der AKAD "International Business Communication" ohne Abitur (ich habe auch nur die mittlere Reife). Die Sprachfächer sind bis auf die Module "Landeskunde Deutschland" und "Prüfungsvorbereitung" völlig identisch mit dem Sprachzertifikat bzw. dem staatl. Übersetzerlehrgang, haben sogar noch einige Module zusätzlich (z.B: English for IT, etc.).

Den IBC gibt es allerdings nur mit Schwerpunktsprache Englisch (Übersetzerniveau), du kannst aber im Hauptstudium eine weitere Sprache als Schwerpunkt wählen (Französisch oder Spanisch). Das Zertifikat und

den staatl. geprüften Übersetzer gibt es an der AKAD auch in Spanisch und Französisch.

Also die Unterlagen der AKAD sind meiner Meinung nach sehr gut und werden auch immer wieder neu aufgelegt.

Ich beschäftige mich mit dem Gedanken "beruflicher Übersetzer" schon seit ein paar Jahren und beobachte daher auch die Branche. Es gibt Übersetzer, die es geschafft haben, sich gut zu etablieren, und andere, die sehr schlecht verdienen. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Fachgebiet:

1-3 Fachgebiete wählen und in diesen dafür sehr gut werden. Das bewirkt unter anderem auch, dass man in diesen Gebieten routinierter übersetzen kann, schneller arbeitet und in der gleichen Zeit mehr verdienen kann.

Ausserdem ist die Aussenwirkung eine andere. Vergleiche es z.B. mit einem Anwalt: Wenn man sich scheiden lassen will und einen Anwalt sucht, wendet man sich auch lieber an einen, der sich auf Familienrecht spezialisiert hat, als an einen, der alles macht.

Man sollte Fachgebiete so wählen, dass zwei davon ein Fachgebiet mit guten Verdienstchancen sind (z.B. im Bereich Technik, Wirtschaft, Finanzen, Recht). Ein anderes kann dann auch einem Hobby entsprechen. Ich weiß von einem männlichen Übersetzer, der z.B. im Bereich Fashion übersetzt. Prinzipiell sollte man herausfinden, in welchen Bereichen bereits ein Wissensvorsprung und/oder besonderes Interesse vorliegt. Innerhalb des Fachgebietes sollte man sich weiter spezialisieren (im Rahmen von Recht z.B. Vertragsrecht). Es geht dabei um die Schärfung des eigenen Profils.

Sprachen

Zu Spanisch würde ich an deiner Stelle Englisch wählen (falls du Englisch einigermassen magst). Die meisten Aufträge gibt es einfach in dieser Sprache. Bei Chinesisch bin ich etwas unsicher. Chinesich zu lernen ist nicht einfach und erfordert noch mehr Aufwand als die anderen gängigen Sprachen. Einige Zeit waren die Preise hier auch höher, sind aber gesunken durch billig-Konkurrenz. Das heißt, dass es die Frage ist - wirtschaftlich betrachtet - ob sich der Zusatzaufwand zum Erlernen der Sprache lohnt. Allerdings sollte man sich für eine Sprache nicht ausschließlich aus vermeintlichen Vernunftsgründen entscheiden, sondern man sollte sie schon auch mögen. Zu meiner Zeit hieß es immer, man solle Russisch lernen, das hätte große Zukunft. Das ist dann so aber doch nicht eingetreten.

Persönlichkeit

Diesen Faktor darf man nicht unterschätzen. Der Übersetzermarkt leidet sehr darunter, dass das Ansehen des Übersetzerberufs kein besonders gutes ist, da vielen Menschen gar nicht bewußt ist, was Übersetzen bedeutet. Viele sind der Meinung, wenn jemand eine Sprache gut spricht, könnte der mal schnell eine Website übersetzen.

Es ist deswegen sehr wichtig und man wird auch nur Erfolg haben, wenn Du als Übersetzer eine andere Einstellung dazu gewinnst und deine eigene Arbeit entsprechend zu schätzen weißt und das auch entsprechend nach aussen kommunizierst. Du arbeitest möglicherweise mit Agenturen zusammen. Versuche, von Anfang an solide Agenturen zu finden, Ausbeuter und schwarze Schafe gibt es nämlich leider auch. Schüchternheit wirst du im Lauf der Zeit ablegen müssen - als Übersetzer verkaufst du deine Leistung und mußt dich vermarkten. Das kann man aber auch lernen.

Networking, Kontakte

Auch ein ganz wichtiger Punkt. Als Einzelkämpfer hast du es viel schwerer. Wenn du neu als Übersetzer beginnst, würde ich dir unbedingt empfehlen, Mitglied im BDÜ zu werden (allerdings mußt du entweder mehrjährige Übersetzertätigkeit nachweisen oder eine staatl. Ausbildung als Übersetzer oder in Ausbildung zum Übersetzer; ich bin nur ausnahmesweise als studentisches Mitglied genommen worden und muß nach dem IBC noch einen Übersetzerabschluß machen, also z.B. die staatl. Prüfung, sonst kann ich nicht dabei bleiben, weil der IBC kein reiner Übersetzerstudiengang ist). Der BDÜ bietet in einigen Bundesländern Existenzgründerstammtische, viele Seminare und eine tolle online-Plattform, auf der man z.B. auch fachliche Fragen diskutiert bzw. beantwortet bekommt: z.B. ein Übersetzungsproblem, Softwareproblem, Probleme mit Agenturen oder Kunden, die nicht zahlen wollen, zur Rechnungsschreibung, etc.

Ich bin ehrlich gesagt der Meinung, wer hier schon am Mitgliedsbeitrag sparen will, denkt nicht echt wirtschaftlich. Man sollte hier auf keinen Fall sparen. Der BDÜ bietet noch eine Menge anderer Vorteile.

Sehr wichtig ist auch, auch Beziehungen zu Kollegen aufzubauen. Laut einem Artikel, gehört dem Networking in dieser Branche die Zukunft.

Zwei sehr gute Bücher, die ich Dir sehr empfehle, beide vom BDÜ-Verlag:

1.) Erfolgreich selbständig als Dolmetscher und Übersetzer

2.) Marketing für Dolmetscher und Übersetzer

Hier noch zwei Links:

www.bdü.de

www.proz.com

(ein bekanntes Forum, auf dem du dich auch kostenlos registrieren lassen kannst; die Jobs, die dort unter anderem angeboten werden, sollen angeblich meistens nicht gut bezahlt sein; so genau weiß ich das aber nicht).

Falls noch Fragen sind, gerne hier oder über eine PN.

Grüße

Elke

bearbeitet von Elke Pielmeier
Fehlerkorrektur

Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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