Markus Jung

Mit sechs absolvierten Fernlehrgängen zum Studienpreis "Fernlerner des Jahres"

5 Beiträge in diesem Thema

Marcel Kulz aus Dettenheim bei Karlsruhe ist „Fernlerner des Jahres“.

Mit 21 Jahren beschloss der heute 29-Jährige, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich mit gezielter Weiterbildung ein neues Leben aufzubauen. Seither absolvierte er sechs Fernlehrgänge bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD). Sein Fleiß und seine Ausdauer haben sich gelohnt: Mittlerweile arbeitet Marcel Kulz als Qualitätsbeauftragter bei einem Automobilkonzern.

bearbeitet von Markus Jung
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Ich kann mir nicht helfen, aber abgesehen von der sicherlich beachtlichen Leistungen des Fernlerners habe ich mit derartigen Herausstellungen ein Problem.

Was hier suggeriert wird, ist irgendwie nicht zu viel... denn ich kann nicht glauben dass der Fernlehrgang Journalist (SGD) jemanden mit Lese- Rechtschreibschwäche im Eigenstudium dazu bringt ein beachtliches Sprachniveau zu erreichen. Gerade mit einer derartigen Schwäche ist ein Fernlehrgang sicher nicht die erste Wahl. Und die auch nur teilweise stringente Wahl der Kurse führt lt. Argumentation doch zur Anstellung bei einem Automobilhersteller. Wobei hier wahrsch. die persönliche Leistungsfähigkeit und das Können eine Rolle spielen und nicht ob jemand 5-7 Kurse abgeschlossen hat.

Somit wird dank Marketing aus Fernlernen der Schlüssel für viele Probleme, die tatsächliche Leistung des Preisträgers wird aber Zweitrangig. Schade

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Würdest Du also sagen, dass er die gleichen Möglichkeiten auch ohne die Fernlehrgänge gehabt hätte?

Immerhin ist er ja auch als Redakteur für eine Regionalzeitung tätig gewesen. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Kurs da zumindest geholfen hat. Ob er allerdings (alleine) dadurch wesentlich seine Sprachfähigkeiten verbessern konnte, wenn vorher eine Lese-Rechtschreibschwäche bestanden hat, da bin ich auch eher skeptisch.

Und einen Kurs mit externer Prüfung zum Qualitätsbeauftragen (TÜV) zu absolvieren, um dann später als Qualitätsbeauftragter zu arbeiten, passt für mich auch ganz gut zusammen.

Gestoßen habe ich mich übrigens an einer anderen Stelle der Pressemitteilung:

Marcel Kulz wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf

Eine solche Aussage öffentlich in einer Pressemitteilung zu machen, hat für mich persönlich ein wenig etwas Geschmackloses. Wenn hier "in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen" oder etwas Ähnliches gestanden hätte - aber "ärmlich" empfinde ich schon sehr wertend.


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eine Lese-/Rechtschreibschwäche kann man nicht durch viel Übung beseitigen. Dazu gibt es speziell ausgebildete Therapeuten und selbst Lehrer an speziellen Förderschulen haben oft diese Fähigkeiten nicht.

Auch heißt eine Lese- /Rechtschreibschwäche nicht, dass die Sprachkenntnisse gering sind. Im Gegenteil, das mündliche Ausdrucksvermögen hat rein gar nichts mit der LRS zu tun. Sie kann nur nicht, im Vergleich zu anderen Menschen, durch das Lesen trainiert werden, sondern nur durch den mündlichen Ausdruck.

Und mir geht es auch wie Markus. Das 'ärmlich' stört mich massiv. Außerdem kann man, trotz Pisa und Co, auch mit einem geringen finanziellen Background eine sehr gute Schulbildung erlangen, indem das Elternhaus unterstützt. Nur weil die Familie wenig Geld hat, heißt das noch lange nicht, dass sich die entsprechenden Eltern wenig um das Kind kümmern, auch wenn es häufiger zu beobachten ist.

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Ich würde mal so sagen:

Die Menge der Fernlehrgänge, die er absolviert hat, ist nicht maßgeblich. Es wird ja auch "unterschlagen", welche anderen noch dabei waren.

Das wesentliche ist immer, dass man 1.) etwas konsequent für seine Weiterbildung tut und 2.) die passende Weiterbildung macht.

Möglicherweise waren von den vielen Kursen gerade zwei maßgeblich, ihn beruflich voranzubringen. Dazu kommen noch andere Faktoren, wie steigendes Selbstbewußtsein, etc.

Ich habe aus Interesse selber schon mehrere Fernkurse abgeschlossen. Wenn dies aber ohne beruflich konkrete Zielsetzung erfolgt, kann man noch so viele Fernkurse absolvieren wie man will, es wird deswegen nicht automatisch zu einem beruflichen Aufstiegt führen, auch wenn man eine Menge dazugelernt hat.

In so einem Fall wie dem geschilderten, spielen vermutlich mehrere Faktoren zusammen.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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