PHF

Welcher Master folgt auf welchen Bachelor?

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich erwäge demnächst ein Fernstudium, nämlich Mechatronik mit Fachrichtung Fahrzeugtechnik zu beginnen.

Laut Infomaterialien würde das dann mit dem "Bachelor of Engineering" enden.

Nun habe ich mehr durch Zufall gelesen, dass die TU Berlin einen Masterstudiengang "Fahrzeugtechnik" anbietet, allerdings mit der Vorraussetzung "Bachelor of Science".

Daher meine Frage: Kann man einen "Master of Science" mit einem Abschluss "Bachelor of Engineering" machen? Oder muss ich (zwangsweise) einen "Bachelor of Science" (z.B. Maschinenbau) machen um dann den Masterstudiengang belegen zu können?

Wäre sehr dankbar für eine Antwort, da ich mich am liebsten in den nächsten Tagen für ein Fernstudium anmelden möchte...

Viele Grüße,

PHF

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Hallo PHF,

frage doch mal ganz konkrete bei der TU Berlin nach, ob Du mit dem von Dir angestrebten Abschluss im Bachelor den Master dort studieren kannst.

Viele Grüße

Markus


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Ich kenne von Masterangeboten nur die Vorgabe "einen Bachelor mit xxx CreditPoints in einem yyyy Bereich. Dass es speziell ein genauer Abschluss sein muss habe ich bislang nie gelesen. Aber ich habe hier auch nur oberflächlich recherchiert.

Grundsätzlich habe ich das System so aufgefasst, dass man einen Master eher in einer anderen Richtung macht und somit nicht das selbe Ende nur mit einem Master statt Bachelor davor macht.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Also ich mache den Bachelor of Engineering und kann an meiner Hochschuler ohne Probleme den Master of Science machen.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Die Abschlussbezeichnung ist egal. Ein Bachelor of Engeering hindert nicht daran, einen Master of Science zu machen, gegeben, man erfüllt die Zulassungsbedinungen. Auch umgekehrt ist es nicht so (manchmal wird das kolportiert), dass man mit einem BSc jeden MSc machen könne. Natürlich kann man mit einem Bachelor in BWL, der zufälligerweise BSc heißt, _keinen_ Master in Kernphysik machen, bloß weil der auch "of Science" heißt.

Das der Master in eine andere Richtung gehen muss, stimmt übrigens nicht unbedingt. Man kann den Bachelor auch vertiefen, zusammen müssten Bachelor und Master dann ein ähnliches Programm ergeben wie das Diplom (Uni).

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Man kann den Bachelor auch vertiefen, zusammen müssten Bachelor und Master dann ein ähnliches Programm ergeben wie das Diplom (Uni).

Das halte ich sogar eher für den Normalfall. Ein "Bachelor BWL" wird "normalerweise" einen "Master BWL" nachlegen, ein "Bachelor Informatik" einen "Master Informatik" usw. Es heißt ja auch nicht ohne Grund "konsekutiver" Master.

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Wow... das nenne ich mal schnelle und kompetente Antworten :thumbup:

Vielen Dank schon mal an alle, das hat mir sehr weiter geholfen!

@ markus: Anfrage an die TU Berlin läuft trotzdem zur Sicherheit ;)

Und mal generell zu meiner Situation:

Ich bin von einer Studienberaterien von AKAD wirklich gut beraten worden und mit jeder möglichen Info versorgt worden... also ich bin richtig überzeugt und werde mich nun zum Fernstudium anmelden... hofentlich die richtige Entscheidung...

Grüße, PHF

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Das halte ich sogar eher für den Normalfall. Ein "Bachelor BWL" wird "normalerweise" einen "Master BWL" nachlegen, ein "Bachelor Informatik" einen "Master Informatik" usw. Es heißt ja auch nicht ohne Grund "konsekutiver" Master.

Nun machen die "Dipl. Kfm. Dipl. Ing." eben ein "BA und MEng". Wieso sollte ich nach einem BWL Bachelor noch ein BWL Master machen wollen? Dass die Endbezeichnung gleich sein kann, kann aber ja trotzdem vorkommen (Sammelbegriff Science). Das Argument konsekutiv bringt mich aber wirklich zum Grübbeln...


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Nun machen die "Dipl. Kfm. Dipl. Ing." eben ein "BA und MEng"

Dafür müsste es einen nicht-konsektiven Master in Ingenieurswesen geben, was selten ist (3 Angebote in D sind mir bekannt). Selbst wenn, ist das trotzdem nicht das gleiche wie zwei Diplome

Wieso sollte ich nach einem BWL Bachelor noch ein BWL Master machen wollen?

Weil es mehr BWL gibt als in 6 Semestern machbar? Jedenfalls wenn das ganze geschreie wieviel besser doch Diplom war nicht ganz haltlos ist, muss da noch was kommen. Wenn das Diplom nicht mehr war als der Bachelor, dann wäre ja die ganze Aufregung umsonst. Und klar, die ganzen konsekutiven Master sind genau dafür gedacht, den Stoff fortzusetzen und zu vertiefen.

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Das Argument konsekutiv bringt mich aber wirklich zum Grübbeln...

Ich verstehe nicht so ganz, was es da zu grübeln gibt. Das was Du beschreibst ist die Ausnahme. Nehmen wir mal die klassischen Fächer wie BWL, Mathe, Informatik, Biologie, Maschinenbau, E-Technik usw. Es wird fast niemals möglich sein, in einem Fach einen Bachelor zu erwerben, um dann in einem der anderen einen Master zu machen. So könnte einer BWLer niemals einen Master in E-Technik machen, das wäre auch vollkommen unsinnig. Genauso unsinnig wäre es, wenn ein Biologe einen Master in Maschinenbau macht oder bspw. in BWL. Vielleicht gibt es Ausnahmen, aber das sind eben wirklich Ausnahmen!

stefhk3 beschreibt noch einen anderen wichtigen Grund:

Weil es mehr BWL gibt als in 6 Semestern machbar?

Das was ihr an der HFH in 6 Semestern (ich nehme die HFH als Vertreter) macht, sind die absoluten Grundlagen der BWL. BWL ist viel tiefgründiger. Da reicht selbst ein Master nicht aus, um alles zu lernen. Ich gebe Dir ein Beispiel: wir mussten an der Uni 3 Schwerpunkte belegen. Schwerpunkt bei uns damals ist aber nicht ansatzweise mit SSP an der HFH vergleichbar. 1. mussten wir 3 belegen und 2. jeden SSP über 4-5 Semester (d.h. 4-5 Prüfungen + Seminar je SSP)! Das ist ein riesiger Unterschied. Dazu kommt, dass sich eben jeder Student 3 Schwerpunkte aussuchen musste, es gab aber mind. 15 mögliche Schwerpunkte und ich rede hier nur von der Uni Hamburg!

6 Semester (und dann noch im Fernstudium) sind äußerst wenig, da kann man nicht ansatzweise die komplette Reichweite der BWL erfassen.

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