Zitroenchen

Mit Fachhochschulreife an der UNISA studieren?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

offensichtlich gibt / gab es bisher noch nicht so viele UNISA-Studenten hier, aber ich versuche es trotzdem:

Weiß jemand von euch, ob man auch mit der deutschen Fachhochschulreife an der UNISA für ein Bachelor-Degree zugelassen wird?

Leider erhält man von der Uni selbst keine Antwort, wenn man sich nicht zuvor registriert und eine Student-ID bekommen hat...

Viele Grüße

Zitrönchen :)

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Danke, aber die OU kommt aus Kostengründen eigentlich nicht in Frage.

Die verlinkte Seite kenne ich natürlich, aber daraus werd ich auch nicht so recht schlau! ;)

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Ich bin hier seit Jahren im Forum tätig und mir ist noch keiner untergekommen, der bei UNISA studiert. Es haben sich immer wieder Interessenten gemeldet und ähnliche Fragen wie du gestellt. Antworten bekamen sie nie, weil von den hier Anwesenden (inklusive mir selber) keiner bei UNISA durchblickt.

Anders sieht es in englischsprachigen Foren aus. Ich würde dir daher empfehlen, dir ein solches Forum zu suchen und die Frage dort einzustellen. Falls das auch nicht fruchtet, bleibt dir nicht viel anderes übrig, als dich bei der UNISA zu registrieren und den ganzen Anerkennungsprozess zu durchlaufen.

Tut mir leid, dir keine andere Antwort geben zu können. Viel Glück.

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Ohja, es ist wirklich müßig an UNISA-Infos zu kommen... Jetzt kommen sogar alle Emails zurück, weil sie angeblich inhaltlich als Spam identifiziert wurden. :001_huh:

Ich habe meine Registrierung schon weggeschickt, warte aber momentan noch auf die Übersetzung meines Zeugnisses, bevor es weitergehen kann.

Wenn ich erfolgreicher bin als die, die es bereits vor mir versucht haben, werde ich euch informieren.

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So, das Kapitel UNISA ist für mich jetzt abgeschlossen. Für zukünftige Interessenten, die mit ähnlichen Fragen hier im Forum landen, will ich aber noch kurz meine Erfahrungen zusammenfassen. Vielleicht hilft es ja irgendjemandem.

Grundsätzlich scheint es möglich zu sein, sich mit FH-Reife an der UNISA einzuschreiben. Das geht allerdings nur über sog. "Access Courses", also eine Art Probestudium, in dem man ein paar Kurse belegt, die Klausuren schreibt und nach deren Bestehen man sich regulär immatrikulieren darf. Wie genau diese Kurse aussehen, wie viele es sind, wie lange man Zeit hat oder wie man in der Klausur abschneiden muss - dazu habe ich auch auf konkrete Anfragen hin keine Infos bekommen.

Zwar wurden meine beiden Email-Anfragen von der UNISA beantwortet, allerdings erst nach jeweils 2 Wochen, nur unzulänglich und nur mit Standard-Antworten, die mit meiner Fragestellung kaum etwas zu tun hatten. Es gibt also - zumindest für Studieninteressierte - keine persönliche Beratung oder irgendeine Form von Betreuung. Wenn man dort anruft, wird man nur darauf hingewiesen, dass man sich registrieren und eine Student-ID haben muss, bevor man die Fragen beantworten kann. Das gilt auch für die allgemeinsten Dinge.

Also habe ich das Registrierungsformular ausgefüllt, was sich schonmal als schwierig erwiesen hat, da ich meinen Schulabschluss nicht angeben konnte. Also muss ich etwas ähnliches (?) auswählen. Ich dachte, das geht schon in Ordnung, weil die Uni ja schließlich mein Zeugnis bekommt und dann selbst prüfen wird, ob meine Qualifikation ausreicht. Aber Fehlanzeige. Dazu unten mehr.

Nach dem Ausfüllen und Abschicken des Online-Registrierungs-Formulars habe ich die Übersetzung und Beglaubigung meines Zeugnisses in Auftrag gegeben. Kostenpunkt: Rund 50 €. Aber da ich dort hätte meinen absoluten Wunsch-Studiengang absolvieren können, war mir die Anmeldung die Ausgabe wert.

Danach musste noch die Registrierungsgebühr von 200 Rand (10 €) überwiesen werden. Nicht so einfach, denn für außereuropäische Überweisungen muss man - zumindest bei meiner Hausbank - persönlich in der Bankfiliale vorstellig werden und vom Mitarbeiter ein DIN A4-seitiges Formular ausfüllen (lassen). Die Bearbeitungskosten für die Überweisung der Registrierungsgebühr (das waren wohlgemerkt 10 €) betrugen sagenhafte 26 €.

Ich dachte, dass ich jetzt alles ordnungsgemäß erledigt hätte und die Uni jetzt prüfen würde, ob ich zugelassen werde. Wieder Fehlanzeige.

Nachdem sie meine Zahlung erhalten haben, wurde ich aufgefordert, mein Abschlusszeugnis im Original (!) oder wahlweise eine durch ein südafrikanisches Konsulat oder eine südafrikanische Botschaft beglaubigte Kopie (in Englisch natürlich) per Post an die Uni zu schicken. Und das obwohl auf der Internetseite kein Wort davon steht, dass sie die Unterlagen schon vor der eigentlichen Einschreibung per Post brauchen! Als hätten die meine Qualifikation nicht schonmal mit der online übermittelten Zeugniskopie sowie der englischen, beglaubigten Übersetzung prüfen können... Dann könnte der potentielle Student sich wenigstens erstmal selbst überlegen, ob er sich überhaupt einschreiben und weitere bürokratische Vorgänge über sich ergehen lassen will. Naja.

Außerdem wurde mir in der Email mitgeteilt, dass ich weitere 360 Rand (~ 36 €) überweisen soll und das Registrierungsformular noch vollständig und korrekt auszufüllen hätte.

Und das alles ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, ob oder unter welchen Umständen ich mit meinem Schulabschluss überhaupt an der UNISA studieren könnte. Keine Antwort auf die Frage, ob ich vorab einen Sprachkurs absolvieren muss. Rein garnichts.

Ich bin inzwischen ziemlich verärgert über einen so unprofessionellen Umgang mit Studieninteressierten. Es gibt ja nichtmal Prospekte, die man sich per Post anfordern kann. Es gibt nur PDF-Dateien (deren Inhalt auch nicht gerade übersichtlich ist). Die Betreuung (wenn man es so nennen möchte) läuft über automatisierte Antworten, die die gestellten Fragen in keiner Weise beantworten und immer nur die Registrierung fordern.

Das alles hat bei mir den Eindruck erweckt, dass die UNISA schlichtweg kein Interesse an neuen Studenten hat. Wer sich durch diesen Bürokratie-Dschungel schlagen will, muss wirklich viel Geduld und starke Nerven mitbringen. Wenn die Betreuung für Studenten genauso "gut" ist - na danke! Zumal die UNISA in Europa weitegehend unbekannt ist und man somit nicht einfach so mit Absolventen oder Kommilitonen in Verbindung treten kann, um eventuelle Fragen und Probleme zu klären oder einfach Erfahrungen auszutauschen. Man ist völlig auf den Support der Uni angewiesen und das scheint mir unter den gegebenen Umständen mehr als heikel.

Im Übrigen konnte mir mit meinen Fragen zur UNISA auch in einem englischsprachigen (vorwiegend amerikanischen) Forum nicht weitergeholfen werden, auch wenn sehr viele Studenten der Uni angeblich Amerikaner sind.

Man steht also völlig allein da. Dass sich diese Situation um 180 ° wandelt, sobald man eingeschrieben ist, wage ich zu bezweifeln.

Zum Glück war das nicht meine einzige Alternative. Ich bin für den Hagener Jura-Bachelor eingeschrieben und werde nun auch da bleiben. Das Sprachstudium an der UNISA hätte theoretisch aufgrund der für mich idealen inhaltlichen Zusammensetzung eine gute Alternative dargestellt. Aber wie gesagt - nur theoretisch.

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