FroxX

Unfaire Klausur (BA Politik- und Verwaltungswissenschaft)

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin eigentlich mit der FernUni sehr zufrieden, möchte euch aber nicht vorenthalten, wie die Klausur zum Modul 1.2a im BA Politik- und Verwaltungswissenschaft am 11.03.2011 abgelaufen ist.

Meinen Blogeintrag findet ihr hier: http://bapvfu.wordpress.com/2011/05/03/1-2a-bestanden/

Ich denke (und hoffe), dass so etwas in Zukunft nicht mehr passieren wird.

Gruß

Flo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Da du hier auf deinen Blog verweist, beginne ich die Diskussion auch mal hier und nicht in deinem Blog:

Warum "KONNTE" man die Fragen denn gar nicht beantworten? Ging es um den Sinn des Lebens? Wäre 42 keine Antwort gewesen ;) ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Warum "KONNTE" man die Fragen denn gar nicht beantworten?

Steht im Blog: Weil die Themen nicht im Lernleitfaden erwähnt wurden und dieser Lernleitfaden wurde als verbindlich erklärt. Nur das, was darin stand, musste man für die Klausur können. Und wenn das so gesagt wird, würde ich auch nicht mehr lernen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@paulaken: Nun, es waren etwa 1200 zu lesen (lernen) und wir bekamen einen Lernleitfaden, auf dem alles stand, was wir wissen müssen. Die 5 Aufgaben konnte man nicht beantworten, weil es Fragen zu Sachverhalten waren, die im Lernleitfaden, der auch seitens der Uni mehrmals als verbindlich bezeichnet wurde, nicht erwähnt, also bewusst ausgeschlossen wurden. Wer lernt denn etwas, wenn eigentlich klar ist, dass es nicht drankommt (gerade bei dieser Menge).

Bei den Fragen zur BRD ging es z.B. um Formen der Partizipation. Wenn man das aber nicht gelernt hat, weil es eben im Leitfaden nicht stand, konnte man es nicht beantworten, da einem die Fachbegriffe, Theorien etc. fehlten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Fragen der Partizipation - von wem? Dem "normalen" Bürger? Oder von Parteien, Verbänden etc.?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Steht im Blog: Weil die Themen nicht im Lernleitfaden erwähnt wurden und dieser Lernleitfaden wurde als verbindlich erklärt. Nur das, was darin stand, musste man für die Klausur können. Und wenn das so gesagt wird, würde ich auch nicht mehr lernen.

Ja, das habe ich schon gelesen. Das "KONNTE" erschien mir nur so extrem wichtig, dass es sich evtl. um Stoff gehandelt hat, der nicht mal annähernd angesprochen wurde.

Wenn es einen wirklich verbindlichen Lernfaden gibt, dann würde ich mich da wohl auch dran halten. 1200 Seiten ist auch viel. So viel muss ich ca. im gesamten Semster lernen (da dann aber ohne Lernfaden) und nicht nur für eine einzelne Prüfung.

Dennoch verstehe ich diese extreme Aufregung nicht. Die Punkte-Noten-Skala wurde nach unten korrigiert, es wurde auf die Beschwerden eingegangen, was willst du mehr? Es ist doch durchaus üblich, dass die Punkte-Noten-Skala nach unten korrigiert wird, wenn man im Nachhinein feststellt, dass die Klausur wohl doch ein bisschen zu schwer war. Und irren ist nunmal Menschlich. Wenn die Fragen wirklich (kann ich genauso wenig wie deine Aussagen überprüfen) von Anfang an als Zusatzfragen konzipiert waren, dann ist es sogar ein entgegenkommen der Uni, dass die Skala korrigiert wird. Kenne genug Unis, wo man dann halt einfach "Pech gehabt hat".

Habe letztens auch eine Klausur geschrieben. Bei der kamen Sachen dran, die überhaupt nicht im Kurstext standen. Habe nicht mitbekommen, dass sich auch nur einer beschwert hat. Für mich ist ein Studium eben was anderes als eine Schule. Im Studium geht es darum sich selbst Sachen beizubringen, ein wenig über den Tellerrand zu blicken, sich auch auf eigene Faust in den Themengebieten weiterbilden, ... Klar ist es "ungünstig" wenn ein scheinbar verbindlicher Lernfaden rausgegeben wird, und dann Aufgaben dran kommen, die nicht durch den Lernfaden abgedeckt wurden, auch wenn es sich dabei angeblich nur um Zusatzaufgaben gehandelt hat. Ist auch dein gutes recht dich darüber zu ärgern. Aber deshalb so einen Wind zu machen und mit dem Rechtsanwalt zu drohen ... das ist doch schon ein bisschen übertrieben, oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dennoch verstehe ich diese extreme Aufregung nicht.

Ich schon.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei uns im Abi konnte man die Volle Punktzahl nur erreichen, wenn man über den erlenten Stoff hinaus "mitgedacht" hat.

Also einfach nu auswendig lernen reichte nicht für 100%. Durch gezielte Fragen wurde ganz genau abgeklopft wer es darüber hinaus auch "verstanden" hatte.

Auch wir bekommen von den Dozenten gesagt, was in den Klausuren auf jeden Fall dran kommt und womit nicht zu rechnen ist. Das allerdings unverbindlich.

Es gibt Kommilitonen, welche dann auch nur diese Themen lernen. Aber ich lese immer alle Studienbriefe durch. Dann entscheide ich was intensiviert wird.

Klar, wenn es einen verbindlichen Leitfaden gibt würde ich auch auf meinem Recht bestehen, aber die Noten wurden ja schon angeglichen, also würde ich mich nicht weiter beschweren.

Interessant wäre es, ob es bei der neuen Notenverteilung auch Einser und Zweier gegeben hat. Denn dann waren ja wohl doch ein paar mehr Fragen zu beantworten...

Wie hatten mal einen Lehrer,der meiner Meinung nach ein sehr faires Notensystem hatte:

Rein zeitlich war es (fast) unmöglich alle Fragen zu beantworten und auch noch leserlich zu schreiben. Er hatte von allen behandelten Themen genug Fragen eingebaut, daß für "jeden was dabei" war.

Seine Begründung: Es geht mir darum, daß ihr es verstanden habt, nicht wie gut ihr auswenig gelernt hat. Und jeder hat andere Dinge besser oder schlechter verstanden.

Die Benotung lief folgendermaßen: Der Schüler mit den meisten Punkten bekam 100% und davon wurde dann der Notenspiegel gebildet.

Und auch wenn man es kaum glauben will: Die Noten waren durchaus realistisch. Es war jedesmal von allem etwas dabei. Also nicht (wie man vielleicht erwarten könnte) nur gute Noten.


Alle sagen immer das geht nicht,

dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht...

WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wegen 5 Aufgaben mit INSGESAMT 25 Punkten so ein Aufschrei? Bei einer Großaufgabe mit 25 Punkten könnte ich es nachvollziehen, aber so hat es sich ja wirklich immer nur um Zusatzfragen gehandelt die als 1er-Bremse aggieren sollten. Und dann noch eine Benotungskorrektur, da kann ich den Ärger nicht ganz nachvollziehen.

Fraglich bleibt für mich ob die Fragen wirklich so abstrus waren - immerhin gehörten Sie ja zu einem Oberthema das im Leitfaden stand und somit hätte man ja im Rahmen der Vorbereitung auch über diese Kleinthemen stolpern können. Eine gezielte Abfrage von Spiegelstrichen wäre sehr gemein und der Protest würde Unterstützung von mir bekommen, aber je nach Aufgabentyp hätte man evtl. mit Kreativität die Punkte erreichen können.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden