Tinka

Bsc. Psychologie (FernUni Hagen) oder Wirtschaftspsychologie?

20 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

eigentlich hatte ich mich bereits für das Studium Wirtschaftspsychologie (SRH Riedlingen) entschieden. Jetzt bin ich aber doch am Überlegen, ob der Studiengang Psychologie (FernUni Hagen) besser für mich geeignet ist. Diese Verwirrung stammt daher, weil ich mich mit einem Wirtschaftspsychologen unterhalten habe und mir das reine Psychologie-Studium empfohlen wurde. Ich mache meine Entscheidung jetzt nicht ausschließlich davon abhängig, was mir eine Person geraten hat, aber ich bin ins Grübeln gekommen :confused:

Mein Ziel ist es in der Personalentwicklung zu arbeiten, ich stehe anderen psychologischen Tätigkeitsfeldern aber auch aufgeschlossen gegenüber. Für mich vorteilhaft an der FernUni Hagen wäre, das ich durch meinen Beruf bereits gute Vorkenntnisse habe, das Präsenzseminare in unmittelbarer Nähe stattfinden (10km) sowie die geringen Kosten. Am Studiengang Wirtschaftspsychologie der SRH Riedlingen gefallen mir insbesondere die Studieninhalte, wo ich zum Teil auch Vorkenntnisse habe. Der größte Pluspunkt ist die Möglichkeit vor jedem Semester wählen zu können ob ich es in Voll- oder Teilzeit absolvieren möchte. Der Präsenzort wäre 80km entfernt, also absolut okay. Der Studiengang Wirtschaftspsychologie hat mit etwa € 13.000,- einen weitaus höheren Preis. Ich möchte meine Entscheidung aber keinesfalls vom Preis abhängig machen.

Mir geht es darum was mir tatsächlich mehr bringt bzw. mit welchem Bachelor ich später bessere Berufschancen habe: Bachelor Psychologie oder Bachelor Wirtschaftspsychologie?

Über Meinungen / Erfahrungswerte würde ich mich riesig freuen :)

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hallo Tinka,

ich denke "falsch" ist weder der eine noch der andere Studiengang.

Psychologie in Hagen finde ich persönlich etwas "grundlegender".

WiPsy in Riedlingen hat einen großen Wirtschaftsanteil.

Leider kann ich dir die Frage (noch) nicht beantworten, mit welchem Bachelor man mehr Aussicht auf einen von uns gewünschen Job hat.

Ich denke, möglich ist es mit beiden Studiengängen. Und etwas Glück gehört auch immer dazu.

"Mein Ziel ist es in der Personalentwicklung zu arbeiten, ich stehe anderen psychologischen Tätigkeitsfeldern aber auch aufgeschlossen gegenüber."

Ich möchte später nicht in einem "reinen psychologischen" Tätigkeitsfeld arbeiten, von daher war meine Entscheidung nicht besonders schwer. Und ich weiß nicht, ob ich das doch etwas anspruchsvollere Uni-Studium in Hagen überhaupt durchziehen könnte.

Welche negativen Erfahrungen hat der Wirtschaftspsychologe denn gemacht?

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Welche negativen Erfahrungen hat der Wirtschaftspsychologe denn gemacht?

Hallo Lisa,

zunächst einmal danke für Deine Antwort :)

Der Wirtschaftspsychologe hat keine negativen Erfahrungen gemacht. Es handelt sich auch nicht um einen Wirtschaftspsychologen in dem Sinne, das er Wirtschaftspsychologie studiert hatte. Vielleicht hätte ich dazu sagen sollen, das es sich um einen Dipl. Psychologen (hatte an einer normalen Präsenzuni studiert), tätig im Bereich Wirtschaftspsychologie, handelt. Es wurde mir nichts Negatives zum Studiengang Wirtschaftspsychologie genannt, mir wurde ein reines Psychologie-Studium aus folgenden Gründen empfohlen:

- Mit einem allgemeinen Psychologie-Studium hätte ich die Möglichkeit, später in beiden Bereichen tätig zu sein: In der Wirtschaft und im Gesundheitswesen. (Zur Info: Ich arbeite im Gesundheitswesen)

- Psychologen fahren beruflich so oft mehrgleisig wie fast kein anderer Beruf. Viele beraten Unternehmen, erstellen Gutachten, halten Vorträge oder coachen Privatpersonen. Daher macht es Sinn, ein möglichst breites Studium zu wählen.

- In den Stellenanzeigen für Psychologen steht klar, welche Anforderungen Arbeitgeber an Bewerber stellen und was nachgefragt wird. (Zur Info: Hier habe ich nur Stellenanzeigen für Psychologen gefunden)

Für mich gibt es eben für beide Varianten Positives wie Negatives. Das Teilzeitstudium an der FernUni Hagen dauert mir mit sechs Jahren zu lange, an der SRH Riedlingen kann ich das Tempo selbst bestimmen, indem ich vor jedem Semester Voll- oder Teilzeit wählen kann. In Teilzeit würde es in Riedlingen auch sechs Jahre dauern, aber ich gehe davon aus, das ich einzelne Semester in Vollzeit schaffen kann.

Ich stehe vor einer Entscheidung (möchte mich im Juli immatrikulieren), die mir wirklich nicht leicht fällt.

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Für mich gibt es eben für beide Varianten Positives wie Negatives. Das Teilzeitstudium an der FernUni Hagen dauert mir mit sechs Jahren zu lange, an der SRH Riedlingen kann ich das Tempo selbst bestimmen, indem ich vor jedem Semester Voll- oder Teilzeit wählen kann. In Teilzeit würde es in Riedlingen auch sechs Jahre dauern, aber ich gehe davon aus, das ich einzelne Semester in Vollzeit schaffen kann.

nun ja, soweit ich weiß, kannst du das bei der Uni Hagen doch auch: es kommt nur darauf an, ob du ein oder zwei Module pro Semester wählst....das Studium in der Fernuni wird wahrscheinlich theoretischer, abstrakter und mathematischer sein wird.....das Studium in Riedlingen wird praxisorientierter sein und weniger anspruchsvoll im Bereich Statistik sein. Der wirtschaftswissenschaftliche Anteil wird höher sein.

du musst damit rechnen, dass die FernUni Hagen bei Arbeitgebern bekannter ist und vielleicht auch einen besseren Ruf hat (oder überhaupt einen Ruf)

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Hallo Tinka,

- Mit einem allgemeinen Psychologie-Studium hätte ich die Möglichkeit, später in beiden Bereichen tätig zu sein: In der Wirtschaft und im Gesundheitswesen. (Zur Info: Ich arbeite im Gesundheitswesen)

Wenn du dir diese Option etwas weiter offen lassen willst und dir das wichtig ist,dann ist ein grundsätzliches Psychologie Studium nicht falsch. Und wenn du dir jetzt sicher bist, das theorielastigere Psychologie Studium in einer angemessenen Zeit durchziehen zu können, ists vielleicht dann für dich die "bessere" Wahl, obwohls ja da kein richtig oder falsch gibt.

Vielleicht könnte auch folgendes http://www.bdp-verband.de/beruf/ba-ma/index.html

für dich interessant sein, falls dir eine spätere Mitgliedschaft im BDP wichtig wäre.

In den Anzeigen für Personalentwicklung heißts oft: Studium der Betriebswirtschaft oder Psychologie.

Und noch kann ich dir nicht sagen, wie die Arbeitgeber auf das WiPsy Studium reagieren. Das Studium der Wirtschaftspsychologie existiert ja glaub erst seit gut 10 Jahren, von daher ist er natürlich nicht so bekannt.

Für die Personalentwicklung reicht hoffentlich WiPsy. Und müßte ich heute (nach zwei Jahren WiPsy-Studium) zwischen einem Studium der BWL und Psychologie entscheiden, würd ich BWL nehmen. Ich finde im Studiengang Wirtschaftspsychologie die Psychologie-Module schon interessant, aber dass ich ein ganzes Studium damit verbringen möchte, nein, das würd ich nicht wollen. (ich arbeite schon jahrelang in der Wirtschaft und möchte dort auch bleiben).

VG Lisa

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nun ja, soweit ich weiß, kannst du das bei der Uni Hagen doch auch: es kommt nur darauf an, ob du ein oder zwei Module pro Semester wählst.

Ich habe mir den Online-Zulassungsantrag angeschaut und dort soll man zwischen "Voll- und Teilzeitstudierenende/r" wählen. Daher bin ich davon ausgegangen, das es nur die eine oder die andere Variante gibt. Wenn man als Teilzeitstudierende/r auch zwei Module pro Semester wählen kann, dann würde mir das sehr entgegen kommen. Wie und ob das tatsächlich funktioniert, habe ich bisher noch nicht verstanden. Vielleicht kann ein/e Student/in der FernUni Hagen das erläutern?

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

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Hallo Tinka,

dann erläutere ich dir mal als Fernunistudentin die Vollzeit- und Teilzeitstudentensache.

Also grundsätzlich ist der Status Vollzeitstudierender für die BaföGBerechtigung wichtig. Nur als Vollzeitstudierender hat man unter Umständen Anspruch auf BaföG. Sollte das (wie ich vermute) für dich uninteressant sein, dann spricht eigentlich viel für den Status Teilzeitstudent.

Eine andere Frage ist die Frage nach der Belegung der Module: Grundsätzlich kann jeder Student soviel Module belegen wie er möchte. An der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften wird folgendes empfohlen 1 Modul als Teilzeitstudent und 2 Module für Vollzeitstudenten.

Es ist aber möglich, als Teilzeitstudent mehr als 1 Modul zu belegen. Ich mache es zum Beispiel seit meinem 1. Semester so und belege fast immer 2 Module.

Also zusammenfassend: Es ist möglich als Teilzeitstudent 2 Module oder mehr zu belegen. Ob man sich dann für diese Module zur Prüfung anmeldet, steht auf einem anderen Blatt.

LG ulive

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Hallo ulive,

danke für Deine Erklärung :)

Ja, für mich käme nur der Status Teilzeitstudentin in Frage.

Wie kommst Du denn mit dem Studium voran? Wie weit bist Du? Konntest Du durch das Belegen von zwei oder mehreren Modulen Zeit sparen oder ist das durch den Umfang so gut wie nicht möglich?

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Ich noch mal :)

Ich komme ganz gut voran. Studiere jetzt 4 Semester und habe bis auf ein Semester immer in 2 Modulen Prüfungen geschrieben und auch bestanden :thumbup:

In einem Semester habe ich leider keine Prüfung geschrieben, das ärgert mich manchmal immer noch. Im Nachhinein hätte ich doch zumindest ein Modul beenden können.

In den ersten Semestern habe ich "nur" Teilzeit gearbeitet, da waren 2 Module für mich überhaupt kein Problem. Seitdem ich Vollzeitkraft bin, fällt es mir deutlich schwerer. Aber dieses Semester sieht es so aus, dass ich wieder 2 Module schaffe.

Es ist also möglich, und bei den Psychologen geht es bestimmt auch, zumindest habe ich 2 Psychomodule im Rahmen meines Bildungswissenschaft-Studiums mit einem anderen Modul gut geschafft.

Probier es einfach aus, es gibt nix zu verlieren. Falls du es nicht schaffen solltest, kannst du ja das Modul kostenlos im nächsten Semester wiederholen.

LG aus der Lausitz

ulive

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Super! Danke für Deinen Erfahrungsbericht :)

Vielleicht probiere ich es tatsächlich mal aus und wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja immer noch zu Wirtschaftspsychologie wechseln.

LG aus Frankfurt und noch ein erfolgreiches Studium :)

Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

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