mad zero

Entscheidungshilfe: B.Sc. Wirtschaftsinformatik mit wenig Mathematik

7 Beiträge in diesem Thema

Guten Tag zusammen,

nach meiner Ausbildung zum Infoformatikkaufmann, dem Erwerb der Fachhochschulreife durch den Besuch an einer Fachoberschule sowie mehrjähriger Berufspraxis habe ich mich dazu entschieden, ein berufsbegleitendes Wirtschaftsinformatik-Fernstudium zu absolvieren.

Bisher machte die AKAD einen sehr attraktiven Eindruck auf mich, doch je mehr ich in den Angebotenen anderer Anbieter (WBH und WINGS) herumstöbere, desto unentschlossener werde ich.

Mein Arbeitgeber wird das Studium finanzieren, sodass die Kosten keine Bedeutung für mich haben. Außerdem ist mein Wohnort Osnabrück offenbar derart unglücklich gelegen, dass ich zu den jeweils nächsten Studienzentren aller Anbieter mindestens 1,5 Stunden Fahrt einplanen müsste - aber auch das ist nur eine kleine Herausforderung.

Vielmehr wurmt mich die Tatsache, dass Informatik-Studiengänge eine gehörige Portion Mathematik mit sich bringen, wovor ich mich - dank der 5 auf dem Abschlusszeugnis der Fachoberschule - schon sehr fürchte. Daher interessiert mich, ob es Fernhochschulen mit (Wirtschafts-) Informatik-Angeboten gibt, die vergleichsweise geringe Mathematik-Ansprüche stellen, beziehungsweise bei denen der Mathematik-Anteil eher gering ausfällt?

Vermutlich haben viele von euch ebenfalls vor einer vergleichbaren Entscheidung gestanden. Hierbei interessiert mich auch, ob euer "Bauchgefühl" letztendlich zur richtigen Entscheidung beigetragen hat und warum ihr mit eurer Entscheidung zufrieden seid / wart.

Viele Grüße,

Dennis


"Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben, als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."

-- Albert Einstein

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Hallo Dennis,

Informatik ohne Mathe wäre keine Informatik, auch wenn ich Deine Bedenken nachvollziehen kann. Was waren denn Deiner Meinung nach die Ursachen für die 5 auf dem Zeugnis? - Zu wenig dafür getan, kein Interesse?

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Mathe machbar ist, wenn man bereit ist, die dafür notwendige Zeit aufzubringen. Es geht sehr viel mit üben, üben, üben. Ich habe auch für Mathe deutlich mehr Zeit als für jedes andere Fach im Studium aufgewendet. Bei mir war es die Wilhelm Büchner Hochschule und diese hat die Studierenden auf dem Weg durch Mathe auch ganz gut unterstützt, zum Beispiel durch zusätzliche Materialien (Vorkurse) und Crashkurse vor Ort (Teilnahme freiwillig, aber auch kostenpflichtig).

1,5 Stunden zum Studienort finde ich übrigens noch okay, sofern es sich um einen Anbieter mit nicht zu vielen Präsenzveranstaltungen handelt. Ich bin immer von Köln nach Pfungstadt (bei Darmstadt gefahren).

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

vielen Dank für deine schnelle Antwort! :)

Zu Schulzeiten war mir Mathematik vermutlich einfach zu theoretisch, was schließlich auf mangelndes Interesse hinauslief. Vor einigen Wochen habe ich in diesem Forum gelesen, dass die Uni Tübingen einen Großteil ihrer Mathematik-Vorlesungen als Videostream im Internet anbietet. Einige der Vorlesungen habe ich mir bereits angesehen und empfand sie durchaus als interessant, aber sehr anspruchsvoll.

Ich bin eher der "kreativ-kommunikative Typ" und möchte lieber mit Werkzeugen arbeiten, als diese nur theoretisch zu verstehen lernen. Daher interessiert mich auch, welche Fernhochschule praxisorientierter agiert und auch eine angemessene Mischung aus Informatik und Betriebswirtschaft lehrt. Wie ich gelesen habe, legt die AKAD einen deutlichen Fokus auf BWL?

Wie häufig bist du damals von Köln nach Pfungstadt gefahren? Ließen sich die Fahrt- und gegebenenfalls auch Übernachtungskosten damals steuerlich als Werbungskosten geltend machen?

Viele Grüße,

Dennis


"Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben, als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."

-- Albert Einstein

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Wie häufig bist du damals von Köln nach Pfungstadt gefahren?

Meist so 1-2x pro Quartal.

Ließen sich die Fahrt- und gegebenenfalls auch Übernachtungskosten damals steuerlich als Werbungskosten geltend machen?

Ja, ebenso wie die Studiengebühren und sonstigen Kosten.


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Ich habe es schon oft geschrieben reine Mathe ist kein Hexenwerk und bei der WBH einer der weniger schweren Prüfungen.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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bei der WBH einer der weniger schweren Prüfungen.

Diese Einschätzung halte ich für subjektiv. Ich stimme Dir zu, dass Mathe kein "Hexenwerk" ist - dennoch habe ich die Matheprüfungen als eher schwer empfunden.


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Ok natürlich subjektiv. Ich meinte damit nicht die schwere der Prüfung, sondern das die Prüfung durch die Themenvorgabe eine einfachere und zielgerichtet Prüfungsvorbereitung ermöglicht, diesen Luxus gibt es nur bei Mathe, daher meine Aussage.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

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