hurtig

Quellen für Hausarbeit

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

ich hatte letzte Woche schon einen Beitrag eingestellt zu diesem Thema - kann ihn aber leider nicht mehr finden. Deshalb verzeiht bitte, falls das Thema hier doch irgendwo doppelt ist.

Ich glaube, ich brauche irgendwie noch Unterstützung bei Euch hier im Forum, ich habe schon auf mehrere Beiträge geschrieben, kann aber meine eigenen Einträge nirgends finden - logischerweise bekomme ich auch keine Antwort (außer einmal). Ich habe auch versucht, mich in der HFH-Gruppe anzumelden, mein Profil müsste eigentlich passen. Ich bekomme aber keine Rückmeldung und ein Zugang ist auch nicht eingerichtet.

Was mache ich denn falsch?

Aber nun zu meinem eigentlichen Thema. Ich bereite gerade das Expose für die Hausarbeit im SSP vor. Hier müssen ja bereits mindestens 10 Quellen angegeben werden. Die Quellen sollen nach Möglichkeit aktuell sein. Hat jemand ein Gefühl oder eine Rückmeldung eines Dozenten, was aktuell bedeutet? Ich würde mich gerne auf Bücher beziehen (die mir schon vorliegen) aus 2003, 2004. Ist das zu alt? Die Bücher kosten aber so ca. 150 EURO und wesentliches hat sich sicherlich nicht geändert. Ausleihen ist sehr schwierig, ich brauch sie ja mindesten 3 Monate (Vorbereitungsphase, Expose-Beurteilungsphase, Bearbeitungsphase Hausarbeit).

Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung.

Viele Grüße

Hurtig

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Ich weiss ja nicht in welchem Umfang du die Bücher benötigst, aber ich habe es bisher bei allen Büchern so gemacht, dass ich diese ausgeliehen, gelesen/bearbeitet habe und entweder Kopien daraus angefertigt habe oder ein Exzerpt verfasst habe und zusätzlich passende Zitate herausgeschrieben habe.

Dafür reicht meistens die 6 Wochen Ausleihzeit meiner Bib aus, zudem kann man ja zur Not noch verlängern.

Was aktuell heisst kann übrigens nur dein Betreuer beurteilen - ich würde einfach fragen?

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Hallo

Alter Studitrick: Ein richtig (!) aktuelles Buch zum Thema besorgen und da im Literaturverzeichnis nachschauen, auf welche (weiteren, Dir ggf. noch unbekannten und aktuellen) Quellen sich der Autor in seinem Werk bezieht.

Wenn man dann den Eindruck hat, dass man doch noch das ein oder andere dieser aktuellen Bücher benötigt, kann man ja noch nachkaufen/nachleihen.

So hat man meist schon einen ganz guten Eindruck davon, welche aktuellen (!) Veröffentlichungen es zum Thema überhaupt gibt.

Viel Erfolg und viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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was die Behandlung von Büchern angeht, kann ich mich chillie anschließen: du wirst nicht alles aus den Büchern brauchen, das was du brauchst, kannst du rauskopieren, dir selbst Zusammenfassungen besorgen, Zitate in citavi speichern etc.

und wenn du ein Buch tatsächlich länger brauchen solltest: einfach verlängern und wieder neu ausleihen.

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Hallo Zusammen,

dankeschön für Eure schnellen Antworten.

Wahrscheinlich brauche ich nur ein bis zwei Sätze aus jedem Buch. Man soll ja 10 Quellen beim Expose und DEUTLICH mehr Quellen bei der Ausarbeitung angeben. Die Ausarbeitung darf ja nur 15 bis 20 Seiten sein. Wenn ich als mehr als zwei bis drei Sätze pro Buch rausschreibe, dann bleibt ja nichts mehr für meine eigenen geistigen Ergüsse.

Schau ma mal!

Viele Grüße

hurtig

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Wenn ich als mehr als zwei bis drei Sätze pro Buch rausschreibe, dann bleibt ja nichts mehr für meine eigenen geistigen Ergüsse.

Vorsicht! Direkte Zitate sind äußerst sparsam zu verwenden - den Inhalt der Bücher braucht man vor allem dort wo man für Schlußfolgerungen, Annahmen usw. die Arbeit anderer anzapft. Zudem heisst 10-15 Quellen nicht 10-15 Zitate im Text, sondern nur dass man sich dieser Quellen bedient hat. Aus einem Werk kann man durchaus öfters zitieren.

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Oh, danke Chillie.

Das war mir so gar nicht unbedingt bewusst.

Liege ich denn richtig damit, daß ich alle Erkenntnisse, die ich aus anderen Büchern habe am Ende des Absatzes aber mit dem Buch und der entsprechenden Seite kennzeichnen muss. Ein wortwörtliches Zitat muss dann in "..." stehen und ebenso gekennzeichnet sein. So habe ich es jedenfalls aus SB 6 Wissenschaftliches Arbeiten verstanden.

Diese ganzen Äußerungen sollen aus mindestens 15 Quellen stammen.

Und damit meinte ich, dass das doch ziemlich viel ist. Wenn ich in meinen eigenen 15 - 20 Seiten an 15 Stellen irgendwelche Erkenntisse aus anderen Quellen integriere, dann habe ich fast keinen Raum mehr übrig für meine eigenen Beschreibungen, wie ich im Projekt vorgegangen bin, was meine Lösungen sind usw.

Ich habe bereits versuch in GRIN eine Praktikums- bzw. SSP-Hausarbeit zu finden, um mal einen Anhaltspunkt zu haben. Leider gibt es dort nur die typischen Arbeiten aus Psychologie, die nicht gut als Anhaltspunkt dienen, da das Thema vorgegeben und gut abgesteckt ist und andere Hausarbeiten, die mehr technisch geprägt sind, wie Konstruktion oder Automatisierungstechnik. Hier handelt es sich aber nicht um durchgehende Texte und limitierte Seiten. Habt Ihr einen Tipp, wo man evtl. mal - egal zu welchem Thema - ein passende Hausarbeit einsehen könnte.

Wir betreuen in der Arbeit viele Studenten, die Praktikumsarbeiten oder sogar schon Diplomarbeiten abliefern müssen - und das schon seit Jahren. Aber solche Quellenvorgaben (Mindestanzahl, Zitirvorgaben usw. ) haben die alle nicht - egal von welcher Uni.

Danke für Eure Unterstützung.

Viele Grüße

hurtig

bearbeitet von hurtig

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In meinen Augen (bisher 2x 1,3 ;) ) ergibt sich die Qualität einer guten wissenschaftlichen Arbeite daraus, dass du Gedanken und Argumente sauber aufbaust. Aus der sauberen Struktur ergibt sich auch die einfachere Zitierweise.

Du darfst keine Behauptungen aufstellen, die du nicht beweisen kannst - einen Beweis erreichst Du in einer schriftlichen Arbeit durch logische Argumentation. Sprich deine Argumentation muss für jeden objektiven Dritten zu Deinem Ergebnis führen.

Wenn Du das ganze nicht aufbauen kannst oder willst, weil es z.B. ein Nebenkriegsschauplatz deines Themas ist ... warum dann nicht aus einem passenden Werk das Ergebnis als Zitat übernehmen. Wichtig ist (laut meinen Betreuern und passenden Dozenten) in einer Studienarbeit in unseren Bereichen sicher nicht möglichst viel originäres Gedankengut zu erzeugen sondern darzustellen, dass man sich in einen Sachverhalt eingearbeitet hat, die Literaturlage kennt, sich zu einem bestimmten Standpunkt bekennt und diesen ggf. kritisch betrachtet und analysiert.

Bei Grin kannst Du übrigens auch nach der HFH selbst suchen, dort gibt es auch ein paar Hausarbeiten ausserhalb von BSP - allerdings muss man schon sehr vorsichtig sein. Ich habe für die BSP-Arbeit dort eine zum einlesen gekauft, die angeblich eine 1,3 bekommen hat ... meiner Meinung nach dürfte der Student damit knapp durchgekommen sein, denn es waren so gut wie keine Vorgaben erfüllt.

Aber solche Quellenvorgaben (Mindestanzahl, Zitirvorgaben usw. ) haben die alle nicht - egal von welcher Uni.

Das kann ich mir aber kaum vorstellen. Vielleicht haben sie diese nicht explizit auf einem Blatt Papier, aber indirekt durch den Betreuer gibt es das sicher. Insbesondere die Zitierweise ist meist vom Fachbereich vorgegeben.... manche stellen dafür netterweise sogar ein LaTeX-Dokument zu Verfügung... eindeutig ein Vorteil ;)

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Evtl. ist dann mein Projekt-Thema gar nicht geeignet für die Hausarbeit. Ich habe ein Projekt über einen Zeitraum von gut 1 Jahr durchgezogen. Dieses Thema hat für uns anfänglich ein echtes Problem dargestellt und ich habe (mit einem Projektteam) eine sehr gute Lösung gefunden, die auch äußerst gut auf andere Firmen übertragen werden kann. Die Überlegungen hierzu vorzustellen, die Umsetzung, Einführung und wie sich jetzt mit der Lösung lebt, sollte eigentlich Thema meiner Arbeit sein. Aber hier sind natürlich sehr viele Erfahrungen aus der Praxis eingeflossen und nicht unbedingt die große Vielfalt an Literatur.

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nun ja, du könntest zuerst einmal die Problemstellung beschreiben und dir dann Theorien suchen, die dazu passen. Diese Theorien solltest du dann zwar mit eigenen Worten beschreiben, aber kennzeichnen aus welchem Buch sie stammen. Du solltest auch die ganze Literaturlage dazu beschreiben (wer hat was dazu gesagt) und das ganze kritisch hinterfragen. Dann könntest du beschreiben, wie ihr das ganze gelöst habt, wieso ihr es so und nicht anders gemacht habt und das ganze dann auch mit den Theorien verknüpfen. Am Schluss dann vielleicht schreiben, welche Fragen noch offen sind.

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