Markus Jung

Studie zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland

7 Beiträge in diesem Thema

Der BildungsSPIEGEL hat auf die Erhebung zum Weiterbildungsverhalten (AES 2010) hingewiesen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wurde.

Danach ist die Weiterbildungsbeteiligung insgesamt weitgehend stabil geblieben, wenngleich es im Bereich der betrieblichen Weiterbildung, die den größten Anteil ausmacht, einen leichten Rückgang gegeben hat.

Die Studie steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

bearbeitet von Markus Jung
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Das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung hat in einer Veröffentlichung einen weiteren Aspekt aus der Studie herausgestellt und ist darauf eingegangen, dass insbesondere die ältere Generation bei der Weiterbildung zugelegt hat. Da es auch hier im Forum immer wieder Diskussionen dazu gibt, ab wann man zu alt für ein Fernstudium bzw. allgemein eine Weiterbildung ist, möchte ich aus der Pressemitteilung nachfolgend zitieren:

Die Weiterbildungsbeteiligung der über 50-Jährigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das belegt der Trendbericht zum Adult Education Survey (AES) 2010 „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Juni vorgelegt hat. Besonders deutlich ist das Wachstum der Weiterbildungsteilnahme bei den 60- bis 64-Jährigen: Es stieg innerhalb von drei Jahren von 18 Prozent auf 27 Prozent.

Der sprunghafte Anstieg der Weiterbildungsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen von 18 Prozent im Jahr 2007 auf 27 Prozent im Jahr 2010 ist überraschend. Für diese begrüßenswerte Entwicklung können zwei Ursachen verantwortlich sein: Zum einen könnte sie in Zusammenhang stehen mit der Verlängerung der Arbeitszeit. Diese könnte den Einzelnen zur Teilnahme an einer Weiterbildung motivieren – als Investition in die vor ihm liegende berufliche Zukunft. Die Betriebe wiederum könnten aufgrund dessen motiviert sein, in die Weiterbildung der älteren Mitarbeiter zu investieren. Zum anderen könnte der Anstieg auch darauf zurückzuführen sein, dass es sich bei den heute 60- bis 64- Jährigen um die Generation der Bildungsboomer handelt.

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Hallo

Den Begriff des "Bildungsboomers" hatte ich noch nie gehört. ;)

Interessant, dass der Prozentsatz der Lernenden gerade bei der Gruppe dere Generation 60+ so stark gestiegen ist.

Ich glaube, da liegt sicherlich auch noch viel Potenzial für Weiterbildungsanbieter, auch wenn ich nicht glaube, dass man deshalb unbedingt spezielle Angebote für diese Zielgruppe kreiieren müsste.

Was ich so mitbekomme, ist, dass diese Zielgruppe von "Seniorenteller und Co" echt nix hält... ;)

Aber wie erreicht man diese Zielgruppe in Sachen Marketing wohl am besten?

viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Aber wie erreicht man diese Zielgruppe in Sachen Marketing wohl am besten?

Gegenfragen:

gibt es etwas, dass diese Zielgruppe gemeinsam hat (außer dem Alter)?

worauf legen ältere Menschen besonderen Wert (z. B. größere Schrift in Studienbriefen, einfache Bedienung der Homepage etc)?

gibt es vielleicht Themengebiete, für die sich diese Altersgruppe überproportional interessiert (z. B. Kunstgeschichte, Literatur, Philosophie etc.)?

gibt es vielleicht weitere Unterschiede zwischen Personen, die noch berufstätig sind und Personen, die bereits verrentet sind (Rentner verfügen z. B. über mehr Freizeit und benötigen die Lehrgänge nicht für die Karriere) - wie wirkt sich dies auf die Nachfrage aus? - z. B. Zeugnisse/Zertifikate verlieren an Wichtigkeit, Präsenzen werden eventl. mehr nachgefragt....

oder anders gesagt: zunächst mal den Markt bzw. die Zielgruppe analysieren - und dann die (Marketing-)Strategie dementsprechend anpassen..

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"Ältere Menschen" legen auf die gleichen Dinge Wert wie jüngere Menschen.

Größere Schriften brauchen Brillenträger jeglichen Alters. Die einfache Bedienung der Homepage braucht der, der wenig Übung im Netz hat. Ich kenne ein Menge Leute, die sind 30 Jahre jünger als ich und haben weniger Ahnung davon als ich.

So viel schomma zu Marketingstrategien...

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Rund 400 000 Menschen im Jahr bilden sich per Fernunterricht weiter, Tendenz steigend. Die Stiftung Warentest hat per Umfrage ermittelt, warum diese Lernform so beliebt ist und welche Erfahrungen Kursteilnehmer machen. Ergebnis: Fast alle schätzen die zeitliche Flexibilität, einige brechen den Kurs aber aus Zeitmangel ab.

http://www.test.de/themen/bildung-soziales/meldung/Ergebnisse-Umfrage-Fernunterricht-Weil-Lernen-Spass-macht-4238161-4238163/

DATENREPORT ZUM BERUFSBILDUNGSBERICHT 2009

http://datenreport.bibb.de/html/89.htm

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"Ältere Menschen" legen auf die gleichen Dinge Wert wie jüngere Menschen.

Größere Schriften brauchen Brillenträger jeglichen Alters. Die einfache Bedienung der Homepage braucht der, der wenig Übung im Netz hat. Ich kenne ein Menge Leute, die sind 30 Jahre jünger als ich und haben weniger Ahnung davon als ich.

So viel schomma zu Marketingstrategien...

daher ja auch die Frage welche Unterschiede es geben könnte....und das war das, was mir spontan eingefallen ist.

ich denke schon, dass Menschen mit einem Alter 60+ anders "ticken" als Menschen unter 30.....wobei das jetzt nicht negativ gemeint ist. Die Menschen ändern sich halt eben mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung - c'est la vie. Und wenn ein 25jähriger vielleicht einen Kurs macht, um sich beruflich weiter zu entwickeln, macht ein 60jähriger den Kurs wahrscheinlich aus persönlichem Interesse - und setzt dementsprechend halt eben auch andere Prioritäten. Der 25jährige wird vielleicht das ein oder andere zähneknirschend der Note wegen machen - das wird der 60jährige wahrscheinlich eher nicht machen. Und vielleicht freut sich der über 60jährige Steuerexperte auch, endlich mal seiner Leidenschaft für Kunstgeschichte oder klassische Musik frönen zu können. Und jemand anderes will sein Abitur nachmachen, was er in der Jugend -aus welchen Gründen auch immer- nicht geschafft hat. etc. etc.

zusammengefasst: ich denke, die Beweggründe, Motive, Ziele und Herangehensweisen unterscheiden sich bei diesen beiden Zielgruppen schon sehr stark. Dadurch, dass Rentner schlicht und einfach mehr Freizeit haben, wird sich auch einiges ändern. Gesundheitliche Einschränkungen werden bei Senioren aus verbreiteter sein als bei Twens.

=> andere Anforderungen dementsprechend auch eine geänderte Strategie

aber vorher sollte man den Markt/die Zielgruppe genau analysieren

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