Waldorf

Chancen als Freiberufler mit B.A. in Wirtschafts- oder Medieninformatik?

23 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Bevor ich loslege: Bin zwar neu hier, habe aber schon sehr viele Beiträge gelesen. Dem Betreiber möchte ich ein großes Lob aussprechen: sehr informativ und übersichtlich aufgebaut.

Bevor ich zu näheren Erläuterungen ansetze, erst mal meine Frage:

Mit welchem Fach sind die Chancen besser, im Ausland zu arbeiten und vor allem, gleich nach dem Studium als Freiberufler zu arbeiten, besser: mit Medien- oder mit Wirtschaftsinformatik?

Zum Hintergrund:

Ab dem kommenden Wintersemester möchte ich Medien- oder Wirtschaftsinformatik bei oncampus (als Zweitstudium) studieren. Oder eventuell WiInf an der FH Köln/Dortmund. Nach ausführlichen Überlegungen scheiden andere Anbieter für mich aus, da ich mir die hohen Gebühren privater Anbieter nicht leisten kann und die Studieninhalte der Fernuni Hagen mir zu praxisfern sind. Außerdem dürfte der Zeitaufwand bei oncampus wohl deutlich geringer sein, hoffe ich. In Berlin und Emden habe ich mich schon mal beworben.

Für Informatik habe ich mich entschieden, weil es mich 1.) interessiert, ich es mir 2.) zutraue (habe auch ein paar Online-Tests dazu absolviert), 3.) der IT-Bereich eine der ganz wenigen Branchen zu sein scheint, in der es noch ein paar Jobs gibt, und 4.) man damit auch freiberuflich und im Ausland arbeiten kann.

Viel zu verlieren habe ich nicht, da ich in meinem derzeitigen Job nur mit Mühe das Existenzminimum erreiche und da auch keinerlei Aussicht auf Besserung sehe.

Medieninformatik interessiert mich von den Inhalten her mehr als Wirtschaftsinformatik. Im Vordergrund steht aber das Ziel, einen halbwegs anständig bezahlten Job zu finden.

Generell ist es ja so, dass die Chancen in den unangenehmsten und langweiligsten Jobs am höchsten sind. Daher überlege ich, ob es nicht doch besser wäre, WiInf zu studieren und mich auf SAP zu spezialisieren. Dagegen spricht meine Allergie gegen BWLer.

Das Hauptproblem und der eigentliche Anlass dieses Threads ist allerdings: Wenn ich mit dem B.A.-Studium fertig bin, bin ich 43. D.h., in Deutschland werde ich dann sowieso keinen Job finden, trotz des "Fachkräftemangels". Weil: zu undynamisch, nicht mehr folgsam genug, kein geradliniger Lebenslauf, hat in seinem ersten Beruf keine "Karriere" gemacht - muss also entweder doof oder faul sein.

So wie ich das einschätze, sind die Chancen, als Absolvent ohne Berufserfahrung im Ausland gleich einen Job zu finden, aber auch nicht so toll. Oder täusche ich mich da?

Wäre es eventuell ratsam, gleich darauf hinzuarbeiten, indem ich versuche, in den Semesterferien in der Schweiz als Praktikant oder Werksstudent zu arbeiten?

Ich hätte auch kein Problem damit, es gleich als Freiberufler zu versuchen - war ich bisher auch; na ja, die meiste Zeit eher scheinselbständig.

Daher würde mich eure Einschätzung interessieren: Stimmt es, dass die Chancen mit Medieninformatik besser sind? Würde ich vermuten, da in Wirtschaftsinformatik der Schwerpunkt eher auf BWL liegt und in der Praxis wohl jeder Betrieb etwas anders funktioniert als in der Theorie vorgesehen. Worum es mir geht, sind weniger die generellen Chancen als Freiberufler, sondern wie realistisch die Möglichkeit ist, das ohne vorherige Anstellung direkt nach dem Studium zu machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Also wenn es um freiberufliche Tätigkeit geht, vermute ich, dass Medieninformatik eventuell mehr Chancen bietet, und zwar aus der Überlegung, dass hier u. U. auch kleinere Projekte, die ein Freiberufler stemmen kann, angeboten werden. Bei Wirtschaftsinformatik, stelle ich mir vor, dass es eher um größere Softwarelösungen geht, die in einem Team erarbeitet werden.

ABER:

Das ist nur eine Idee von mir, die nicht auf Erfahrung beruht.

Bestimmt melden sich hier noch kompetentere User, die dir dazu mehr sagen können.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Direkt als Berufsanfänger und direkt nach dem Studium einen lukrativen Job als Freiberufler zu finden, ist in jedem Alter schwierig. Und in jedem Land. Und Sie sollten vielleicht im Vorfeld mal ausrechnen, welches Stunden- oder Tageshonorar Sie erzielen müssen, um ein ausreichendes Einkommen zu generieren. Und wie Sie die Jobs akquirieren wollen.

In jedem Fall wird es darauf ankommen, erstens einen Anbieter zu finden, der als qualitativ gut anerkannt ist. Mich irritiert die Aussage von Ihnen, dass ein Anbieter wohl einen deutlich geringeren Aufwand erfordern würde. Woraus schließen Sie das? Und wie ist es dort mit den Inhalten? Fallen die auch deutlich geringer aus?

Der zweite Punkt ist die praktische Erfahrung. Wenn Sie fertig sind, dann sind Sie 43, schreiben Sie. Sie konkurrieren dann mit jungen Leuten Mitte 20 um die Berufseinsteigerjobs. Es muss also für Sie von der ersten Minute darum gehen, relevante berufliche Erfahrungen zu sammeln. In der Schweiz oder anderswol

Sabine Kanzler

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Elke Pielmeier

Vielen Dank für den Hinweis.

So ähnlich dachte ich mir das auch. Vielleicht gibt's ja den einen oder anderen Praktiker hier, der dazu etwas Näheres sagen kann.

@KanzlerCoaching

Vielen Dank für die Tipps.

So wahnsinnig lukrativ muss es nicht sein. Da ich zurzeit so in etwa auf zehn Euro brutto/h komme, habe ich wie gesagt wenig zu verlieren. Natürlich habe ich nichts gegen einen möglichst hohen Stundensatz. Und ich habe auch nicht vor, Informatik zu studieren, um nachher für ebenfalls zehn Euro Webseiten zu gestalten. Für mich hat der mögliche Verdienst aber nicht die höchste Priorität. Wichtiger ist mir, überhaupt einen Job zu bekommen. Und wenn mir der dann noch ein wenig liegt, umso besser.

Was die Anbieter betrifft: Meinen Sie, Personaler würden da groß unterscheiden? Ich könnte mir vorstellen, dass staatliche Hochschulen im Zweifel noch etwas mehr gelten. Aber selbst wenn nicht, wie gesagt, die privaten Anbieter kann ich mir ohnehin nicht leisten. Und da deutsche Hochschulen bekanntlich - von wenigen auf einzelne Fächer bezogene Ausnahmen abgesehen - in einem Einheitsbrei des Mittelmaßes schwimmen ... Mein Auslandssemester an einer der besten englischen Unis (University College London) hat mir auch nichts gebracht. Außer Oxford und Cambridge kennt "man" hier doch sowieso nichts.

Zu Ihren Fragen, was den Aufwand betrifft: Mir geht es in erster Linie um die Praxisorientierung, erst dann um den zeitlichen Aufwand. Zunächst mal gehe ich davon aus, dass ein Fernstudium generell viel Zeit spart, da man nicht sinnlos in Vorlesungen und Seminaren - oder in der Cafeteria - herumsitzt und obendrein die Fahrerei (bis auf die paar Präsenzveranstaltungen) wegfällt. Bei meinem Erststudium (o.k., Geisteswissenschaften ...) habe ich mir das Wesentliche eh zu 90 % aus Büchern und Aufsätzen angeeignet. Auf die Vorlesungen hätte ich zum Großteil auch verzichten können. Ach ja, mit BWL hatte ich es übrigens im ersten Semester (parallel zu meinem M.A.-Studium) auch mal versucht. Da erklärte ein Professor: "Der gute Student lernt zu Hause."

Dass FHs praxisnäher als Unis sind, ist eine Binsenweisheit. Dass deutsche Uni-Profs das Konkrete scheuen wie der Teufel das Weihwasser, ist mir auch aus eigener Anschauung klar. Und wenn ich mir die Studienmaterialien der Fernuni Hagen ansehe, dann bestätigt sich das Vorurteil. Ich habe nichts gegen hohen Anspruch, ganz im Gegenteil. Mir liegt nur nicht so sehr daran, endlos mathematische Beweise auswendig zu lernen, die ich in der Praxis nie mehr brauche. Dann habe ich nämlich 1.) weniger Zeit, nebenher meinen Lebensunterhalt zu verdienen und 2.) muss ich mir noch mehr praktisch verwertbares Wissen neben Studium und Arbeit aneignen statt im Studium. Dann lieber etwas weniger Anspruch.

Was die anderen Länder und ihre Sitten betrifft: Zunächst mal haben Sie natürlich recht mit ihrer Aussage, dass es nirgendwo einfach ist, gleich nach dem Studium als Freiberufler das große Geld zu verdienen. Ich sehe da dennoch ein paar Unterschiede.

Derzeit erleben wir doch das groteske Schauspiel, dass auf der einen Seite deutsche IT-Unternehmen "Fachkräftemangel" schreien und die von der INSM gefütterten Medien ihnen dabei sekundieren, und auf der anderen Seite die Arbeitsagentur 40-jährigen Informatikern mit 15 Jahren Berufserfahrung dabei behilflich ist, z.B. nach Schweden auszuwandern. D.h., offensichtlich herrscht hier bloß ein Mangel an maximal 40-jährigen Fachkräften, die bereits sind, sich für ein lächerliches Gehalt ohne Ende ausbeuten zu lassen.

Anscheinend sehen das aber nicht alle Arbeitgeber in allen Ländern so. Mancherorts soll tatsächlich die Frage im Vordergrund stehen, was der jeweilige Bewerber für das Unternehmen zu leisten vermag. Vermutlich gibt es daher auch außer der Türkei kein einziges entwickeltes Land, in dem Personaler so wenige Eignungstests durchführen, statt sich auf ihr "Bauchgefühl" zu verlassen und damit faktisch Blender zu bevorzugen. (Den Link zur passenden Statistik kann ich leider auf die Schnelle nicht finden.)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich mache es mal kurz und provozierend: Sie führen hier eine Menge an gut gepflegten Vorurteilen spazieren und haben offenbar wenig konkrete Ahnung bzw. Erfahrung, wie im Bereich IT der Arbeitsmarkt funktioniert. Mein dringender Rat: Informieren Sie sich.

Sabine Kanzler

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich mache es mal kurz und schmerzlos:

Bei einem Freiberufler interessiert sich kein "Personaler" für irgendwas ... die sind für Festanstellungen zuständig. Freiberufler werden von der Fachabteilung (ob Linie oder Projekt ist egal) ausgewählt und zum Gespräch eingeladen, da die Kosten auf deren Kostenstellen laufen.

Während meiner 10jährigen Erfahrung als freiberufliche Beraterin in mehreren sehr großen Unternehmen hat nicht einmal jemand nach einem Studium gefragt! Probleme hatte ich nur bei meinem ersten Gespräch, weil ich - wer hätte es gedacht - keine wirkliche Berufserfahrung im gewünschten Bereich mitgebracht habe.

Damals musste ich mich für einige Monate mit einem - aus heutigem Blickwinkel - lächerlichen Tagessatz abfinden. Dafür konnte ich recht einfach Learning-on-the-job betreiben. Nach diesem Projekt hatte ich genug Erfahrung, um für andere Kunden interessant zu sein - und bin seitdem in Lohn und Brot. Es ist eher so, dass ich zuviel arbeite. Meinen "Urlaub" muss ich Monate vorher abstimmen, damit um mich herum geplant werden kann.

Mein Studium habe ich begonnen, weil ich kurz- bis mittelfristig eher in Richtung Karriere/Führungsposition gehen möchte.

Für meine freiberufliche Tätigkeit hat mir das bisher (fast) nichts gebracht.

bearbeitet von Engel912
Tippfehler

Danny

Ausbildung Industriekauffrau (1998)

Bachelor of Science in Angewandter Informatik 12/2007 - 12/2011

Master of Science Innovations- und Technologiemanagement 06/2012 -

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sogar bei Festanstellung soll es regelmäßig vorkommen, dass die Personalabteilung als Dienstleister für die Fachabteilung auftritt und somit der zukünftige Fachvorgesetzt das Sagen hat: bei der Vorauswahl, beim Vorstellungsgespräch und vor allem bei der Entscheidung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

Mit welchem Fach sind die Chancen besser, im Ausland zu arbeiten und vor allem, gleich nach dem Studium als Freiberufler zu arbeiten, besser: mit Medien- oder mit Wirtschaftsinformatik?

Ich denke das Fach ist egal und das eher

- Sprachkenntnisse

- ein anerkannter und bekannter Abschluß

- und Berufspraxis weiterhelfen.

Etwas konkreter - das Fach ist egal aber was willst du machen? Als Medieninformatiker und als Wirtschaftsinformatiker kannst du als "Webdeveloper" arbeiten.

Mit Kennnissen und Berufserfahrung im SAP / ERP Umfeld hast du sicher bessere Chancen auf einem Job im Ausland. Ausland ist ja sehr allgemein formuliert - Östereich oder USA?

Medieninformatik interessiert mich von den Inhalten her mehr als Wirtschaftsinformatik. Im Vordergrund steht aber das Ziel, einen halbwegs anständig bezahlten Job zu finden.

Hier wäre dann Wirtschaftsinformatik sicher besser.

Generell ist es ja so, dass die Chancen in den unangenehmsten und langweiligsten Jobs am höchsten sind. Daher überlege ich, ob es nicht doch besser wäre, WiInf zu studieren und mich auf SAP zu spezialisieren. Dagegen spricht meine Allergie gegen BWLer.

Was ist für dich unangenehm und langweilig? BWL gehört zum Grundstudium - hier hilft es Studienpläne zu vergleichen.

An meiner Präsenzuni macht der reine BWL Anteil beim WIN-Studium 18 ECTS Punkt aus, an der FU Hagen 50 ECTS Punkte, an den meisten Fachschulen wird es auch weniger reine BWL geben.

Deine Formulierung "Allergie gegen BWL" ist kindisch, kann aber nachvollziehen was du meinst, gehört aber wie gesagt zur Grundausbildung eines Wirtschaftsinformatikers und ist an einer FH nicht so trocken.

Das Hauptproblem und der eigentliche Anlass dieses Threads ist allerdings: Wenn ich mit dem B.A.-Studium fertig bin, bin ich 43. D.h., in Deutschland werde ich dann sowieso keinen Job finden, trotz des "Fachkräftemangels". Weil: zu undynamisch, nicht mehr folgsam genug, kein geradliniger Lebenslauf, hat in seinem ersten Beruf keine "Karriere" gemacht - muss also entweder doof oder faul sein.

Wäre es eventuell ratsam, gleich darauf hinzuarbeiten, indem ich versuche, in den Semesterferien in der Schweiz als Praktikant oder Werksstudent zu arbeiten?

Ich sehe den IT Arbeitsmarkt und den so genannten "Fachkräftemangel" auch sehr kritisch - du machst hier unzulässige Verallgemeinerungen.

Wenn du mit 43 den Studium beendest hast du sicher einen Vorteil gegenüber einem Absolventen der vor 15-20 Jahren studiert hat. Wenn du nicht gerade mit Notendurchschnitt "genügend" im Bachelorzeugnis hast,

wirst du sicher einen Job finden. Schwierig wird nur der erste Job - nachher dann ist wieder alles egal.

Du gehst deine Studienplanung mit sehr viel negativen Schwingungen an :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Weil du von selbstständiger bzw. freiberuflicher Arbeit sprichst, gebe ich einfach mal meinen Senf dazu. Ich habe in der Familie jemanden, der ein abgebrochenes BWL-Studium hat, aber schon während des Studiums immer wieder "kleinere" Aufträge erledigte (auf selbstständiger Basis) und das später zu einer echten Selbstständigkeit ausgebaut hat.

Es wurde hier schon erwähnt, und auch meiner Meinung nach ist der Einstieg das Schwierigste. Den Fuß in die Tür zu kriegen, v.a. wenn du gleich auf die Selbstständigkeit schielst und keine vorher gehende Erfahrung vorzuweisen ist, dürfte sehr schwer sein, was ich auch aus meiner eigenen Erfahrung als Selbstständige bestätigen kann. Danach wird es in der Regel einfacher, allerdings muss man seinen Job auch gut machen, damit es gut weitergeht.

Falls es dir mit dem Studium ernst ist, würde ich daher auf gar keinen Fall die Praxis vernachlässigen. Auch ein FH-Studium, egal wie praxisbezogen, ersetzt dir diese praktische Erfahrung im Portfolio nicht, und die brauchst du, damit du an Aufträge ran kommst.

Allerdings frage ich mich, ob sich deine bisherige Berufserfahrung nicht irgendwie verwerten lässt. Hast du dir denn schon Gedanken gemacht, ob du das, was du bis hierhin erreicht hast, nicht auch schon sinnvoll verwenden kannst, um weiter zukommen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Engel912

Das mit den Personalern und deren Interesse dafür, ob und was ein Bewerber studiert hat, war wohl ein Missverständnis. Zunächst mal hätte ich auch nichts dagegen, zumindest mal für ein paar Jahre einen festen Job zu machen. Wobei mich die Frage umtreibt, ob man für bestimmte Berufsfelder überhaupt eine Chance hat, ohne dass man erst mal angestellt war. Z.B. als SAP-Spezialist o.ä.

Bei mir als Freiberufler - d.h. als "freier Journalist" - hat sich natürlich auch noch nie niemand dafür interessiert, was und wo ich studiert habe. Meine Bemerkungen dazu bezogen sich auf Bewerbungen um feste Stellen (Volontariate, Jobs als Online-Redakteur u.ä.).

Wenn ich mir dagegen die Freiberufler bei Gulp ansehe, so habe ich dort noch keinen gefunden, der nicht Informatik oder ein ähnliches Fach studiert hat. O.k., das sind i.d.R. längerfristige Projekte, die dort ausgeschrieben werden. Es gibt sicher auch Jobs, die man als Quereinsteiger ohne Studium machen kann. Nur wie ich schon schrieb, ich habe nicht unbedingt ein Interesse daran, für zehn Euro die Stunde Webseiten zu gestalten.

Außerdem dürfte es wohl bei der Suche nach Auftaggebern im IT-Bereich durchaus nützlich sein, wenn man ein Informatik-Studium plus Praxiserfahrungen außerhalb des Studiums vorzuweisen hat. Schätze ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden