heuri

BWL: Präsenzstudium vs AKAD

4 Beiträge in diesem Thema

Guten Abend,

ich steh immer noch vor der Entscheidung ob Präsenzstudium oder Fernuni.

Würde sich das Präsenzstudium an der Hochschule München lohnen (http://hm.edu) ?

Ich sehe da den einzigen Vorteil nur den "echten" Kontakt zu anderen und das Auslandssemester.

Aber:

- Allein der zeitliche Aufwand, jeden Tag rein und raus nach München zu fahren, würden mich 8 Stunden in der Woche kosten...

- Finanziell gleicht sich das eigtl. ziemlich aus.

- Ich kenne nur das TUM-BWL eines Freundes an der Technischen Universität München und bei den Vorlesungen kamen da teilweise 200 Folien in 2 Stunden dran, wo der Professor nur noch beim durchklicken war...

--> Da könnte man sich ja gleich die Zeit sparen und das allein daheim in Ruhe durchsehen.

Ein Studium an einer Uni kommt für mich nicht in Frage, da dies auf jeden Fall ein Vollzeit-Job ist. Da ich nebenbei jedoch meine GmbH die ich mit 2 Freunden gegründet habe aufziehen möchte, will ich eigtl. nur studieren um den Abschluss als "Absicherung" zu erlangen.

Würden 25 Wochenstunden denn für ein AKAD Studium reichen?

Wie hoch wäre denn der Schwierigkeitsgrad vom Studium? Das TUM-BWL hatte mich ja schon umgehauen, da musste man ja in VWL Fragen ausschließlich durch Berechnungen die über 4 DIN A4 Seiten gingen beantworten... Ist das beim FH Studium auch der Fall?

Der Abschluss am Präsenzstudium und bei der AKAD wäre ja dann gleichgültig oder?

Vielen Dank!

bearbeitet von heuri

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Hi heuri,

ich bin zwar noch kein AKAD-Student (erst ab September), beschäftige mich aber schon seit ca. 3/4 Jahr mit dem Thema Fernstudium. Einige Fragen kann ich dir daher beantworten.

Erstmal preislich sind da keine großen Unterschiede. Sicher erscheinen die Gebühren bei der AKAD auf den ersten Blick recht hoch und schrecken viele ab, aber wenn man das mal genauer durchrechnet, dann stellt man fest, dass letztendlich fast das Gleiche bei rum kommen wird. Ein Präsenzstidum ist, obwohl die Studiengebühren von 500€ jetzt ab Herbst wegfallen, immer noch fast genauso teuer. Es fallen ja schließlich immer noch Gebühren für Bücher an, dann muss man mit dem Auto oder ÖPNV hinfahren was auch wieder Geld kostet, dann noch die ca. 200€ die man der UNI pro Semester geben muss usw. Das sind alles Kosten die die Leute oft gar nicht oder nicht im Zusammenhang betrachten. Dann letztendlich noch der immense Zeitaufwand wo man jeden Tag dort hin fahren muss. Da bist du mit einem Fernstudium nicht viel teurer dran. Du musst schließlich keine Bücher kaufen und nur zu den Seminaren fahren.

25 Wochenstunden ist sicherlich, wenn man es nebenbei macht völlig übertrieben. Die AKAD sagt selber 12h reichen pro Woche. Im Endeffekt werden es wohl ca. 15h pro Woche sein die man investrieren sollte. Es gibt auch Leute die investieren 20h, aber irgendwo will man schließlich auch noch ein Privatleben haben oder? ;)

Zu den Seminaren kann ich dir leider (noch) nichts sagen, da ich ja wie bereits erwähnt, erst ab September anfangen werde zu studieren und ebenfalls BWL.

Zum Schwierigkeitsgrad: An einer FH ist das was anderes als an einer UNI. Das gillt auch für ein Fernstudium. FH-Studiengänge sind mehr praktisch veranlagt, während universitäre Studiengänge sich mehr auf die Theorie stützen. Hat beides vor und Nachteile, wenn dir Praxis besser liegt, gehe an eine FH!

Da das BWL (Bachelor) Studium an der AKAD 180 ECTS umfasst, ist es gleichgestellt mit einem 180 ECTS BWL-Studium an einer Präsenz-FH. Die haben in der Regel alle 180 ECTS. Soweit ich da informiert bin. D.h. da sollte sich nicht viel tun, nur von den Inhalten kann das variieren.

Der AKAD Bachelor ist einem Bachelor von einer Präsenz-FH vollkommen gleichgestellt. Die AKAD-Hochschulen sind staatlich anerkannt und die Studiengänge sind akkreditiert und auch von der ZFU zugelassen. Wenn du dort deinen Bachelor machst, ist das so, als ob du ihn an einer normalen Präsenz-FH gemacht hättest.

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Ich bezweifle, dass ein Präsenz-FH-Studium weniger Zeit erfordert als eines an einer Universität. Bezüglich Anwesenheit usw. sind die FHs eher strenger. Generell hängt es davon ab, wieviel Du für Deine Selbständigkeit aufwenden willst. Wenn Du regelmäßg an die 20h oder mehr rankommst, halte ich ein zügiges Studium an einer Präsenz-FH für kaum noch möglich (natürlich gibt es immer Ausnahmen). Hier würde ich eher zur AKAD raten. Was die Vorlesungen betrifft, so gibt es natürlich schlechte. Sie können aber auch ein intellektuelles Erlebnis sein (ob auch in BWL, bleibt dem (Vor-)urteil des Lesers überlassen). Die Frage ist aber, ob Du das willst. Ein Präsenzstudium kann schon ein schönes und persönlichkeitsbildendes Erlebnis sein. Wenn Du aber eh bloß durchhetzen würdest, um die Prüfungen zu bestehen, nützt Dir das nicht viel.

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Hallo

Also ich denke der Zeitaufwand hängt davon ab wann du fertig werden willst. 20 Stunden die Woche spricht für die Sprintvariante . Sollten sonst für einen Abschluss in der Regelzeit reichen . Wenn du nur mit den 10-15 Stunden arbeitest brauchst Du halt länger. ... Lösbar ist es auf jeden Fall, geschenkt kriegst Du jedoch nichts.

Schöne Grüße

Dirk


unvollendet : Studium zum Bachelor of Engineering Mechatronik

Zusatzausbildung: Staatlich geprüfter Techniker Verkehrstechnik (2008)

berufliche Ausbildung : Disponent (1999) Triebfahrzeugführer (1993) Maschinist (1989)

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