Springe zum Inhalt

Neue Inhalte

Dieser Verlauf aktualisiert sich automatisch     

  1. Heute
  2. Im "alten" System funktioniert das prinzipiell schon. Von der Fernuni Hagen wechseln jedes Jahr Leute zum Master an Präsenzhochschulen, auch in klinische Master. Und ich habe auch schon von Wechseln von der PFH an Universitäten gehört. Das funktioniert natürlich nicht überall und es hängt vor allem von den Abschlussnoten ab. Aber interessanter wäre es natürlich, ob das im neuen System auch noch möglich sein wird.
  3. Das ist verschieden. Beispiel 5. Semester: 8 - 10 Seiten im Modul Professionelles Handeln und gesellschaftlicher Rahmen in der Pflege, ca. 15 Seiten für die Analyse der Lehrprobe. Bei den anderen auch zwischen 8 und 10 Seiten.
  4. Nachdem ich im Januar Influenza-bedingt nicht viel geschafft habe für das Studium, hatte ich gestern einen sehr produktiven Tag. Für das letzte Hausarbeitsmodul hatte ich nicht nur einen Geistesblitz für ein Thema, sondern ich konnte auch gleich noch eine vorläufige Gliederung erarbeiten und mir eine Dateivorlage in Word erstellen (ohne Word zu töten 😉😉😁 ) Die Hausarbeiten sind meiner Meinung nach der größte Zeitfresser des Studiums und nicht zu unterschätzen. Im nachhinein bin ich sehr froh, dass ich keine einzige aufgeschoben habe. Der Reiz ist groß, denn meldet man sich zu Beginn des Semesters zur Hausarbeit an, liegt der Abgabetermin noch sechs Monate entfernt. In diesen sechs Monaten hat man aber noch andere Prüfungsleistungen zu erbringen, die Studienbriefe für das Modul zu lesen, ein Thema zu finden, Literaturrecherche zu betreiben, und dann kommt noch die "Kleinigkeit" des Schreibens selbst. Bei mir sah das so aus: * 2. Semester, Modul Pädagogische Psychologie: als Thema hatte ich mir die Förderung von Leistungsmotivation ausgesucht. Da dieses die erste Hausarbeit war, kam an Aufwand hier noch einiges oben drauf: sich mit Formalien und dem Schreibvorgang einer Hausarbeit auseinandersetzen, Beschaffung von Literatur - ich habe hier die örtliche Unibibliothek entdeckt. Dieses war eine der wichtigsten Entdeckungen des Studiums, aber aufgrund der Entfernung, Parkplatzsituation und Größe auch echter Aufwand. ( ein Besuch dort inklusive Fahrt und Recherche dauert locker drei Stunden) Für alle, die berufsbegleitend ein Erststudium ableisten, ist das nicht mal eben in einer halben Stunde gemacht. * 3. Semester, Modul Berufliche Identität und professionelles Handeln in Pflegeberufen: ich muss es leider so lapidar schreiben: in meiner Hausarbeit ging es um irgendwas mit Pflege. Die Klausurmodule in dem Semester (Soziologie und Empirische Methoden) haben mich zeitlich so eingespannt, dass ich danach so wenig Zeit für das Modul hatte, auf das ich mich eigentlich gefreut habe. Also habe ich schnell recherchiert, schnell geschrieben und leider auch schnell wieder vergessen. Es gab hier auch keine Note, sondern "bestanden". * 4: Semester, Modul Fachdidaktik Sozialkunde: eigentlich super interessant und praxisrelevant, geht es doch hier um die Feinheiten politischer Bildung. Hier habe ich von allen Hausarbeiten den größten Aufwand betrieben und einen Unterrichtsentwurf zum Thema "Pro & Kontra Pflegekammer Niedersachsen" geschrieben. Insgesamt hat das geschlagene drei Monate gedauert, in denen ich in Italien am Strand Fachbücher gelesen und zuhause bei 30° Celsius am Schreibtisch geschwitzt habe. Note: 1,7. Ein bisschen wurmt mich das immer noch. * 5. Semester, und hier wurde es wirklich knapp, denn es waren gleich zwei Hausarbeiten zu schreiben, zusätzlich zu zwei Klausuren und zwei Lehrproben. Zum einen musste zu einer Lehrprobe nach Wahl eine Analyse geschrieben werden (hat der Unterricht so geklappt wie im Entwurf geplant), und im Modul "Professionelle Verantwortlichkeit und gesellschaftlicher Rahmen in der Pflege" steht ebenfalls eine Hausarbeit an. Diese Studienbriefe waren thematisch sehr offen, so dass man auch hier als Thema "irgendwas mit Pflege" wählen kann. Ich hatte mich für das Thema "Smalltalk in der Pflege" entschieden, um daraus perspektivisch einen Thementag in der Schule zu machen. So hatte dieses leider sehr schwammige Modul, dessen Mehrwert mir anfangs nicht klar war, für mich doch noch ein gutes Ergebnis. (Auch wenn ich die Note noch nicht habe, aber ich habe etwas gelernt.) Ich kann nur jedem ans Herz legen, nach Möglichkeit keine Hausarbeit aufzuschieben. Denn am Aufwand des 5. Semesters kann man gut sehen, dass es im Prinzip nicht möglich ist, "nebenbei" eine aufgeschobene Hausarbeit nachzuholen. So starte ich nun fristgemäß im * 6. Semster mit der Hausarbeit im Modul Betriebliches Bildungsmanagement. Das Thema muss noch genehmigt werden. Diese möchte ich so schnell wie möglich fertig haben, denn im Juni folgt die letzte Klausur. Mein Plan ist, nach dem Urlaub dann mit der Bachelorthesis loszulegen. Meiner Meinung nach ist die "Ausbeute" von 7 CP (die ja auch einen zeitlichen Umfang darstellen) für die Hausarbeitsmodule viel zu mager. Ich hätte mir außerdem zu Beginn des Studiums ein Seminar gewünscht, in dem es um das Erstellen von Hausarbeiten, Literaturrecherche und Themenfindung geht. Denn eigentlich haben Hausarbeiten einen großen Lerneffekt, da man sich mit einem Thema auseinandersetzen kann, für das man sich besonders interessiert. So habe ich viel darüber gelernt, meine Frustrationstoleranz zu erhöhen. 🙄 Auch bei mir hatte sich im letzten Monat eine gewisse Studienmüdigkeit breit gemacht. Es mag daran liegen, dass es nicht viel pädagogische Inhalte zu bearbeiten gab. Die Hausarbeit in den Startlöchern gibt mir wieder Auftrieb. Euch allen ein schönes Wochenende! Silberpfeil
  5. @Vica: Danke für Hinweis. Welches Institut ist das, welches in NDS (Baden-Württemberg )die Theorie durchführt und eine Partnerklinik in NRW hat? Die MAPP (https://www.mapp-institut.de/) dürfte es ja nicht sein? In NDS gibt ja unzählige die theoretisch in Frage kämen? https://www.pknds.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Sonstiges/Ausbildung_PP_KJP/Ausbildungsinstitute_ab_2019.pdf
  6. Ahanit

    Gute Nachrichten

    Heute kam die Benachrichtigung des Prüfungsausschusses, der Versuch in Psychologie wurde gestrichen, wegen der Internet Probleme, das heißt, ich mach jetzt noch mal ganz normal Versuch 1... Da fällt mir doch ein Stein vom Herzen. Dennoch sitze ich jetzt erst mal an der Fallstudie. Ich gestehe mir fehlt da heut die Motivation zu, obwohl ich mir vorgenommen hatte Spätestens am 29. abzugeben.... Ich hab alles soweit, ich muss es eigentlich nur in verständlichen Sätzen aneinanderreihen, aber da ich ein langes Wochenende hab zumindest bei Job nummer 2, sprich ich montag und Dienstag nicht in die Schule muss, werd ich das schon fertig bekommen. Was nun meine Internet Lösung angeht: Da war gestern ein Techniker in meinem neuen Büro. Internet läuft mit phantastischer Geschwindigkeit. Ein Paar Tage noch testen um zu sehen, ob es auch wirklich stabil ist, und sobald ich die Fallstudie abgegeben habe, plane ich noch mal Psychologie und dann geht es natürlich auch an Medizin für Nichtmediziner....
  7. @Markus Jung Danke für den Hinweis, habe Dir diesbezüglich gerade eine Nachricht zukommen lassen.
  8. Genaue Infos gibt es noch keine. Kann sein, dass die Infos bis zur kompletten Akkreditierung der neuen Studiengänge noch auf sich warten lassen. Die Unis arbeiten aber mit Hochdruck daran, denn die Umstellung wird ihnen eine Menge Geld einbringen und eine nie versiegende Quelle von Stichproben für ihre Forschungen. Als FH-Student würde ich nach meiner persönlichen Meinung nicht auf irgendein Goodie von den Unis hoffen, irgendwie gleichberechtigt und deren System wechseln zu können. Von Uni zu Uni schon eher. Ich habe da eine pessimistischere Meinung. Da bin ich ganz ehrlich. Ich hoffe, dass die FHs vllt ein Schlupfloch finden werden oder dass zumindest einige Prüfungsämter den FHs einen Deal anbieten, damit FH Leute nicht komplett ausgeschlossen werden.
  9. Ja, das ist mir bekannt. Ich meinte speziell, welche Anforderungen die einzelnen Uni für die neuen Psychotherapie-Master stellen werden. Also, wenn es heißt, Gibt es schon Universitäten mit konkreten Planungen dazu, welche Übergangsregelungen gelten werden, ob dann prinzipiell auch Übergänge von einer Uni zur anderen möglich sein werden, wie genau die polyvalenten Bachelor aussehen werden und wie lange die "alten" klinischen Master noch angeboten werden?
  10. "Sehr viele Psychologie-Standorte werden mit Inkrafttreten des Gesetzes (2020 oder 2021) auch gleich mit den Master-Studiengängen beginnen. Für alle Studierenden, die im WS 2019/2020 anfangen, werden die Institute gut machbare Übergangsregelungen entwickeln. Es empfiehlt sich also, direkt mit dem Psychologiestudium in Form eines polyvalenten Bachelors (B.Sc. Psychologie) zu starten." (https://psychotherapie.dgps.de/faq-zur-reform/) Jeder Masterstudiengang hat eine Studienordnung und in diesen Studienordnungen sind die Voraussetzungen drin, um einen Master an der jeweiligen Uni zu beginnen. Bisher habe ich sogar detaillierte Informationen darüber gefunden, wie viele Creditpoints in den Grundlagenfächern und in den methodischen Fächern aus dem Psychologie-Bachelor vorausgesetzt werden. Und meistens passen da eher die Bachelor-Studiengänge der betreffenden Uni passgenau. Die Unis sind bestrebt, erstmal Leute aus ihren eigenen Reihen in den Master aufzunehmen. Und in die Masterstudienplätze der Unis sind begrenzt. Es werden weniger aufgenommen als sich darauf Leute bewerben.
  11. Kommt wohl drauf an... Ich habe auch ein Präsenzstudium gemacht und weiß, dass ich mit Anfang 20 mit der Selbstorganisation und "Einsamkeit" eines Fernstudiums nicht gut klargekommen wäre. Jetzt im Fernstudium profitiere ich aber sehr von den Lerntechniken, die ich in meinem ersten Studium erworben habe, daher ist es auch viel effektiver. Aber es ist wohl Typsache.
  12. Hast du dazu eine Info, einen Link oder so? Bisher habe ich noch von keiner Uni ein Konzept dazu gelesen, wie/wann auf das neue System umgestellt wird und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.
  13. Das sehe ich nicht so. Ich habe als Erststudium ein Präsenzstudium gemacht und mein Kontakt zu Dozenten war extrem bescheiden, ebenso auch der Kontakt der Kommilitonen zu den Dozenten. Intensiveren Kontakt hatte ich zu meiner Betreuerin als ich meine Abschlussarbeit geschrieben habe. Aber persönlichen Kontakt kann man auch an Fernunis zum Dozenten aufnehmen. Zweitens erarbeite ich mir im Fernstudium viele Inhalte durch direkte Auseinandersetzung mit der Literatur selbst. In meinem Erststudium habe ich viel didaktisch reduziert bereits als Folien durch den Dozenten an die Hand bekommen. Drittens hat man die Möglichkeit, sich im Fernstudium über WhatsApp-Gruppen und Facebook ziemlich gut zu vernetzen Ist sicherlich möglich aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Die meisten Unis bieten direkt den Überarbeiteten neuen Master für die Psychotherapieausbildung an. Das bedeutet, dass die Inhalte des polyvalenten Bachelors vorausgesetzt werden. Das würde dann bedeuten, dass du ohne polyvalenten Bachelor (den weder die FernUni Hagen noch irgendeine FH anbietet) nicht aufgenommen wirst.
  14. Hallo, die Vorgänge beim DBA kann ich leider nicht beurteilen. Ich möchte aber doch darauf hinweisen, dass der DBA, speziell auf internationaler Ebene, ein angesehener Titel ist. Darüber hinaus bleibt der DBA auch nach dem Brexit anerkannt (siehe Beschluss der KMK). Die Kritik an der KMU kann subjektiv gesehen natürlich gerechtfertigt sein, das stelle ich nicht in Frage. Mit Ihrer destruktiven Kritik am DBA und hanebüchenen Vergleichen zu Scientology mach das für mich aber ein sehr unrundes Bild. Nichtsdestotrotz wurde bei mir der Vertrag mit der KMU Akademie abgeschlossen und das Geld floss auch an die KMU Akademie. Ich bin mir zwar unsicher, was Sie einklagen wollen, aber ich hier würde sicher der Vertragspartner der Beklagte sein. Ich zweifle etwas daran, dass da direkt die Middlesex University geklagt werden muss. Ich würde hier zu der Bewertung, welche Sie auf das Exposé bekommen haben, ein Gutachten ausstellen lassen. Wenn dieses bescheinigt, dass die Kritikpunkte haltlos sind, können Sie mit Sicherheit weitere Schritte einleiten. Abschließend denke ich aber, dass man mit haltlosen Fakten vorsichtig sein sollte. Liebe Grüße
  15. Hallo Norbert, danke für deine Antwort. Jetzt mit dem Brexit wird sich alles wahrscheinlich sowieso erledigen und wer braucht schon einen nachgestellten DBA, da weiß eh niemand, was das heißen soll, es könnte auch die Abkürzung für Doppelbesteuerungsabkommen sein oder das Krankheitsbild Diamond-Blackfan-Anämie. Beim DBA weiß niemand, dass es sich um einen Dr. handeln soll. Insgesamt wirkte die KMU mit der nebulösen Mddlesex Uni im Hintergrund auf mich immer mehr wie eine „Scientology-Sekte“ mit Michael Walchhofer als ihr neuer Tom Cruise. Versteh ich, dass du in Zukunft lieber einer richtigen Präsenz-Universität dein Vertrauen schenken möchtest, bei der es auch richtige Vorlesungen und Seminare gibt und nicht nur virtuelle Aufzeichnungen und der Verweis auf ihre Homepage, auf der angeblich alles stehen würde, sie aber bei Nachfragen auch nicht wissen, wo es steht. Es ist auch wichtig, von den Professoren beurteilt zu werden, mit denen man zusammengearbeitet hat, damit sie deine Arbeit richtig einschätzen und beurteilen können und nicht von absolut fremde Professoren, die dich nicht einschätzen können, sich auch offensichtlich nicht der studentischen Ausbildung verpflichtet sehen, sondern wie es bei der KMU den Anschein hat nur ihrem Geldbeutel.
  16. Hallo Fabian, Ich vermute, du willst vor allem wegen deines Abischnitts an die Fernuni Hagen, oder? Könntest aber im Prinzip auch ein Präsenzstudium machen? In dem Fall würde ich mich auch über Möglichkeiten erkundigen, mit Credits von der Fernuni (oder auch einer privaten Fern-FH) in einen polyvalenten Bachelor an einer Präsenzhochschule zu wechseln. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du könntest danach direkt in einen Psychotherapie-Master wechseln, der zu Approbation führt. Das wäre nicht nur finanziell günstiger, sondern die Approbation wäre dann auch direkt bundesweit gültig. Ich weiß (noch) nicht, wie realistisch das wäre; bisher ist es jedenfalls durchaus möglich, schon während des Bachelors von der Fernuni an eine Präsenzhochschule zu wechseln. Wenn du gute Noten hast, könntest du außerdem auch mit abgeschlossenem Bachelor an eine Präsenzuniversität in einen klinischen Master wechseln. Eine andere Möglichkeit, falls das nicht funktioniert, wären private Präsenz-Hochschulen, die Universitäten gleichgestellt sind. Beispielsweise die Medical School Hamburg oder die Psychologische Hochschule Berlin (es gibt noch mehr, habe jetzt nicht alle im Kopf). Diese sind zwar ziemlich teuer, aber sie hätten auch den Vorteil, dass der Master von dort auf jeden Fall bundesweit anerkannt ist. Generell sehe ich den Plan etwas kritisch, als Erststudium ein komplettes Fernstudium zu machen. Man lernt doch auch viel durch den direkten Kontakt zu Kommilitonen, Dozenten etc. Daher würde ich nicht von vornherein mit einem vollständigen Fernstudium planen, sondern Möglichkeiten ausloten, in die Präsenzform zu wechseln.
  17. Reino

    Ein Lebenszeichen ...

    Hallo miteinander. Ich habe schon lange nichts mehr gepostet, aber allen Unkenrufen zum Trotz, studiere ich immer noch und es macht weiterhin megaviel Spaß. Was ich am meisten vermisse ist Zeit. Daher leidet dieser Blog auch etwas. Ich habe einige Module erfolgreich abgeschlossen, im nächsten Monat schreibe ich meine Klausur in Englisch und hoffentlich im Monat danach die Personalklausur. Vielen Dank für die Mails und Anfragen, ich komme aber kaum zum Antworten. In Köln - meiner Wahlheimat - tobt an diesem Wochenende der Straßenkarneval und ich hoffe, dass ich im Studium noch ein Stück weiter komme. Ich freue mich schon auf die Ostertage, dann habe ich mal etwas länger Zeit und kann wieder durchatmen. Dann gibt es endlich auch wieder Blog-Einträge. Bis dahin! Alaaf aus Köln!
  18. Ich kann meinen Neid gar nicht in Worte fassen. 😀😀😉😉 Bei mir geht ja nur der Bachelor zu Ende, bei Dir ist es sozusagen „für immer“. Aber ich bin ein bisschen traurig, weil Dein Blog ja auch bald zu Ende ist. Genieß Dein Wochenende! LG
  19. Gestern habe ich die letzte Klausur des Studiums hinter mich gebracht. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eigentlich sollte das die letzte Klausur meines Lebens sein Es wird sicher noch Prüfungen geben, aber nie wieder Studienklausuren. Freilich muss man ja auch immer noch bestehen - danach kann man wirklich feiern. Aber selbst mit einer Wiederholungsklausur wüsste man ja, welchem "Feind" (!) man gegenübersteht und das wäre in sofern nichts Neues mehr. Die Klausur war im Übrigen sehr fair, auch wenn ich nicht im Fach glänze (Multivariate Verfahren, als Prüfungsfach eh ziemlich schwierige Kiste, in der Anwendung hingegen unkompliziert). Ich ärgere mich allerdings über mich selbst, wie blöd ich mich in der Klausur ausgedrückt habe. Ich glaube nämlich, ein paar Dinge ziemlich zweideutig hingeschrieben zu haben. Das ärgert mich doppelt, weil ich das Thema gut kann UND die Klausur ihrer Natur nach eher einfach war Eine Prognose gebe ich mal lieber nicht ab. Mein Gefühl verlief bei allen Klausuren der PFH schräg zur Realität...hatte ich ein gutes Gefühl, lande ich bei 3,7. War ich sicher, durchgefallen zu sein, bekomme ich 1er oder 2er zurück. Bei keiner Klausur (außer einer) hatte ich das sichere Gefühl, ganz sicher durch zu sein und nur die Zeit bis zur Benotung genießen zu müssen. Das ist schade, weil es immer etwas Stress dazu addiert hat. Ich habe mich natürlich gefragt, woran das liegt. Abgesehen davon, dass ich ein Typ bin, der sich konsequent und effektiv selber stresst: Ich fand die Klausuren an der PFH insgesamt sehr uneinschätzbar. Viele hätte ich eher als gut machbar kategorisiert, aber die Benotungen waren so krass zum Teil, dass ich anfing, an vielem zu zweifeln: Von der Handschrift, bis hin zur Frage, die Klausuren vertauscht wurden ODER ob ich schlichtweg zu inkompetent bin für den Stoff, war alles dabei Emotional hätte ich erwartet, dass der Übergang zwischen "Letzte Klausur geschrieben" zu "Genießen, keine Klausuren mehr schreiben zu müssen" etwas trennschärfer gewesen wäre... So wirklich eingestellt hat sich da noch nichts Ich verstehe kognitiv zwar, dass die Nachmittage jetzt wieder den Kids gehören, ich am Wochenende mit einem spannenden Buch oder Netflix rumgammeln kann und man unter der Woche wieder Kaffeekränzchen mit anderen Müttern halten kann, die mir in der letzten Zeit sehr gefehlt haben...man mal wieder aufwändiger Kochen kann, spontan wohin fahren kann oder mal wieder ins Fitti gehen könnte (oha, das ist auch notwendig)...bis dann in 1 Monat das Praktikum anfängt Und die Masterarbeit. Aber ich muss noch ankommen in dieser Keine-Prüfung-Mehr-Realität. Aber die Prüfungsstress-Wolke ist noch nicht so ganz verflogen, ich bin immer noch angespannt. Früher ging das schneller. Ich werde wohl alt Und brauche Urlaub. LG Feature Foto: pixabay | pexels.com
  20. Ich finde die Einblicke die Du hier schilderst sehr spannend und lese gerne weiter mit 🙂
  21. Sehe es recht ähnlich zu thb - ich sehe wenig Sinn jetzt von WInfo auf Info rüberzugehen. Lieber investierst du die Zeit und das Geld in sinnvolle praktische Skills in den benötigten Sprachen, Frameworks und Tools und baust z.B. ein sauberes Portfolio (z.B. GitHub etc.) auf. Dein WInfo-Bachelor sollte oftmals reichen, dass die HR nicht auf ihre akademischen Titel herumtrampelt. Hängt natürlich aber auch davon ab, wie dein Unternehmen so drauf ist...
  22. Hallo, ich kann eigentlich nichts weiter ergänzen, außer ein paar Erfahrungsberichte 🙂 Ich mache den klinischen Master an der PFH auch und mache dann in Niedersachsen die Therapeutenausbildung. Der klinische Master ist anerkannt in: - Niedersachsen - Baden-Württemberg (aktuell machen 4 Kollegen von mir die Approbation dort) - Sachsen-Anhalt Das sind alles Orte, wo ebenfalls Hochschulen stehen, die einen sehr ähnlichen Master anbieten. In NRW geht es, wie @psycCGN schreibt, definitiv nicht. Ich denke, da kommt auch nichts mehr. ABER: Du kannst den Theorieteil in Niedersachsen machen und den praktischen definitiv in NRW. Zu den Seminaren + Selbsterfahrung dann nach NDS, Klinik NRW. Das liegt daran, dass die Institute meistens im gesamten Land Partnerkliniken haben. Das macht ein Kommilitone von uns aus Düsseldorf, der gerade mit der Ausbildung angefangen hat. Er muss 2x im Monat über die Wochenenden nach Niedersachsen, arbeitet dann von Mo-Do in einer Klinik in NRW und freitags ins seiner eigenen Praxis. Also so geht es im Prinzip auch, natürlich nur, wenn man sich vorstellen könnte, mobil zu sein! Ansonsten beachten, dass alles innerhalb der Frist klappt. 🙂 In Hagen kann das zum Teil etwas risky werden, wenn man am Klausurtag krank ist oder man innerhalb der ersten beiden Module durchfällt und sich wieder ein Semester lang anstellen muss (falls es die Modulschranken noch gibt). LG
  23. Hallo! Ich habe mich für den Studiengang BWL und Wirtschaftspsychologie an der Ferdinand Porsche fern FH angemeldet und bereite mich auf die Aufnahmeprüfung vor. Mich würde Englisch während des Studiums interessieren. Schulzeit ist lange her bin etwas eingerostet. Worauf muss ich mich einstellen sind die Prüfungen mündliche oder schriftlich? Ist ein Defizit aufzuholen? Wäre über Infos sehr dankbar. LG
  24. Gestern
  25. Ein zu hoch gestecktes Ziel ist das eigentlich nicht. Aber du solltest dich erkundigen, ob die Übergangsfrist für dich noch gilt. Das Semester der Fernuni Hagen beginnt am 01.10.2020. Es ist also das Wintersemester 20/21, in dem generell auch die neuen polyvalenten Bachelorstudiengänge für Psychologie starten. Theoretisch könnte man nun sagen, dass man ab diesem Wintersemester den neu konzipierten Bachelorstudiengang hätte starten können. Und bisher habe ich von den Übergangsfristen gelesen, die für die Leute gelten, die ihren Bachelor spätestens im Wintersemester 19/20 gestartet haben. Also erkundige dich lieber noch mal, für wen die Übergangsfristen gelten und für wen nicht mehr. In NRW braucht man definitiv einen universitären Master mit Schwerpunkt Klinischer Psychologie. Von Niedersachen und Thüringen weiß ich, dass der Master mit Schwerpunkt klinischer Psychologie der DIPLOMA laut bisheriger Regelung die Psychotherapeutenausbildung ermöglicht. Beim Landesprüfungsamt Baden-Württemberg habe ich auch gelesen, dass ein Master in Psychologie mit Schwerpunkt Klinischer Psychologie benötigt wird. Dass es ein universitärer Master sein muss, steht dort nicht geschrieben. Es liest sich so, als akzeptiere man dort, dass ein Master einer FH dem einer Uni gleichgestellt ist. Berlin verlangt sowohl einen universitären Bachelor als auch einen universitären Master. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg genügt auch ein Hochschulabschluss mit entsprechendem Master. Falls die Übergangsfrist für dich auch noch gilt, dann musst du höchstwahrscheinlich die klinischen Inhalte, die im Bachelor der FernUni Hagen fehlen, nachholen. Bei der DIPLOMA wäre das über Brückenkurse möglich. Die Jobchancen kenne ich nicht. Aber es sollte eigentlich kein Problem sein. Wenn ich Stellenanzeigen für die Schulpsychologie sehe, sind sowohl universitäre Master als auch FH Master eingeschlossen. Ich habe bisher in keiner Stellenausschreibung gesehen, dass ausschließlich universitäre Master verlangt werden. Und wenn du dann doch einen Master über die FernUni Hagen machst, hast du ja eh einen universitären Master. Wenn du allerdings ein Fernstudium beginnst, würde ich dir raten, zusätzlich nebenbei einschlägige Praktika zu machen oder eine Stelle als Werkstudent im psychologischen Bereich zu finden. Es sieht sonst einfach komisch aus, wenn jemand ein Fernstudium macht und ansonsten zu Hause hockt. Die Einschreibefrist der FernUni Hagen ist der 01. Juni - 31. Juli und Studienbeginn ist das Wintersemester zum 01. Oktober. Also zum Sommersemester kannst du Psychologie in Hagen nicht starten.
  26. Hallo ihr Lieben ich habe nun noch 7 Aufgaben vor mir, und diese müssen spätestens 2 Wochen vor dem Präsenzseminar eingereicht worden sein, damit noch ausreichend Zeit zur Benotung bleibt. Das ist schon enormer Zeitdruck. Das hat mir damals einer der Betreuer der ILS mitgeteilt und ich hatte mir dann den 16. März aufgeschrieben. Wir haben allerdings festgestellt, dass hier auch viel Unklarheit bei den Lernenden bzw. “Fernstudenten” herrscht. Die ILS macht einfach keinerlei klare Aussagen zu Deadlines mit Datumsangabe. Und diese haben andere Angaben bekommen. Das ist etwas doof. Ich bin ja leider etwas hinterher mit der Weiterbildung (siehe meinen 1. Post), aber in 12 Monaten regulär diese Weiterbildung zu schaffen ist dennoch mit Disziplin verbunden. Man muss eben bedenken, dass man die Aufgaben 2 Wochen vor Präsenzseminar eingereicht haben muss, dann noch die Projektarbeit und es sind nicht nur 12 ESA’s sondern 13. Beim letzten Heft muss man auch noch über einen Zeitraum von 4 Wochen eine Medienresonanzanalyse anhand von Clippings durchführen. Ich kann daher nur empfehlen, sich rechtzeitig einen Überblick zu verschaffen, was noch alles auf einen zukommt. So, ich erzähle auch mal ein bisschen was zum Lernen bei ILS. Online Campus: Ich finde es toll, dass man seine Noten inkl. Notendurchschnitt und seinen Lernfortschritt sieht, Studienhefte stehen auch Online zur Verfügung und es gibt immer auch ein Word Dokument mit den Fragen. Ich habe festgestellt, dass die Fragen in meinem analogen Studienheft manchmal von denen in der digitalen Version abweichen. Es hat auch noch einen Studienmanager bei dem man die Abgabe der Einsendeaufgaben planen kann. Man bekommt dann eine Motivationsnachricht, wenn man die Einreichung der Einsendeaufgaben innerhalb der gesetzten Zeit schafft und eine Reminder E-Mail, wenn die Abgabe einer Aufgabe ansteht. Sind bloss Spielereien aber mir gefällt das irgendwie. Mentorenprogramm: In diesem Bereich kann man sich einen Mentor suchen. Die Idee finde ich sehr gut, allerdings gibt es in meinem Lehrgang keinen. 😞 Man kann alternativ auch ausserhalb des eigenen Weiterbildungsganges auf die Suche gehen, allerdings finde ich das gerade für meine Weiterbildung suboptimal, da ich lieber einen Mentoren hätte, der sich im Bereich Unternehmenskommunikation auskennt bzw. den Abschluss gemacht hat... Selbst Mentor werden kann man wohl, wenn man den Kurs abgeschlossen hat. Und ich hab gehört, dass Mentoren gewisse Vorteile hat. Welche weiss ich nicht und ich habe hier auch keine Informationen erhalten. Community Bereich: In meiner Community herrscht leider tote Hose. Finde ich ein wenig schade, aber die meisten machen das ja neben dem Job und haben dann wohl nicht viel Zeit da gross was zu schreiben. Ich konnte mich aber mit einer Mitstudentin anfreunden, die schon etwas weiter als ich ist und nun sind wir regelmäßig in Kontakt und motivieren uns gegenseitig. Übrigens herrscht in den meisten Communities tote Hose (hab da ja auch bei anderen Anbietern Erfahrungen gemacht). Webinare: Super ist auch, dass es noch einige wenige Webinare zu verschiedenen Themen wie Lerntechniken, Entspannt durch's Fernstudium usw. gibt. Die habe ich auch alle gemacht. Zu den Themen Präsentation, Dramaturgie, Moderation usw. gibt es auch Online Trainings (Lernvideos) und die habe ich auch schon angeschaut obwohl ich noch nicht so weit mit den Lernheften bin. Konnte sogar schon ein paar Techniken bei der Arbeit anwenden. Online Campus App: Bei der App Version gibt es Einschränkungen und es sind nicht alle Inhalte verfügbar. Es gibt lediglich Notenübersicht, Studienhefte, Schwarzes Brett und Community. Das ist ausreichend aber ein wenig schade da ich für gewisse Themen dann immer den Laptop anschmeissen muss statt kurz mit dem Mobile Phone reinzuschauen. Einsendeaufgaben Die ESAs kann man Online hochladen und sie werden meistens sehr schnell bearbeitet. Manchmal innerhalb ein paar Stunden, manchmal ne Woche. Einmal musste ich länger warten aber da wurde ich informiert, dass derjenige in den Ferien ist. Jetzt kommt ein kleiner Kritikpunkt. Ich hab meistens sehr gute Noten, hatte aber auch mal eine 2 und eine 2.3 mit Kritikpunkten des Fernlehrers. Gerade bei solchen Aufgaben, wo es eben nicht sehr gut war, hätte ich gerne auch einen korrekten Lösungsvorschlag gesehen. Ich hab danach gefragt, wurde aber etwas abgespeist (das war aber nicht die Haupttutorin, die ist nämlich super). Denn im Lernheft lernt man Theorie, aber es ging um etwas, dass dort so nicht behandelt wurde bzw. mehr um die Umsetzung der Theorie und Layout/ Form usw. Und ohne eine Musterlösung fehlt m.E. der Lerneffekt wie man es eben richtig macht. Das finde ich etwas schade. Ansonsten finde ich die Weiterbildung wirklich sehr gut. Ich habe bisher viel lernen können, was ich auch bei der Arbeit anwenden konnte bzw. konnte ich bei der Arbeit “gesehenes” so auch besser verstehen. Ich hab halt das Glück, dass ich eben auch in einem Konzern arbeite wo ich das Gelernte sozusagen “in Action” sehen und erleben kann. Und zwar alles was wir in den Heften lernen. Das ist eine enorme Bereicherung. In den Lernheften wird recht top-line Wissen vermittelt, aber ich informiere mich dann noch zusätzlich Online etc. Ich finde die Unternehmenskommunikation halt schon sehr spannend. So, das war es mal von meiner Seite. Liebe Grüsse
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen


×
×
  • Neu erstellen...