Springe zum Inhalt

sebgross

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    13
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über sebgross

  • Rang
    Neuer Benutzer

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Gerne, letztlich habe ich nur wieder mal eine Möglichkeit mehr gefunden, mich vom Studium abzulenken ;-) Die Betreuung ist sehr gut, zumindest für die Fälle in denen ich etwas hatte. Man hat ja primär mit seinem Doctoral Tutor zu tun (in den letzten drei Modulen übrigens immer der gleiche, ein Deutscher), aber auch wenn man etwas administratives hat, bekommt man immer schnell und i.d.R. auch kompetent eine Antwort. Die Uni Liverpool hat ja quasi den Betrieb der Online-Studiengänge an Laureate "outgesourct", d.h. die Dienstleistungen rund um die Studentenbetreuung / IT kommen von denen und die wissen schon was sie tun. sebgross
  2. Moin, die Kosten betragen 39.000€, zumindest wenn du in einem zahlst... Bei 3 Zahlungen sind es 14.300€ je Teilzahlung, bei Zahlung je Modul / 30 Credits sind es 3.900€ je 30 Credit (in Summe 46.800€). So zumindest die Preisliste aus Anfang 2010 (die 39k stehen auch jetzt noch auf der Internetseite). Bezüglich der Arbeit habe ich mich natürlich auch noch nicht so beschäftigt, aber wie es derzeit aussieht, musst du primär ein Thema / Managementproblem nehmen, welches du mit einem wissenschaftlichen Ansatz angehst und daraus resultierend neues Wissen produzierst. Es geht also um irgendeine Fragestellung (wobei es sich dabei i.d.R. ja um irgendein Change-Projekt, etc. handelt und nicht um die Einführung einer Software), auf die man Critical Action Learning anwendet. Der Prozess ist dabei unabhängig vom Thema, d.h. der CIO und der CFO sollten dabei die gleiche (wissenschaftliche) Vorgehensweise wählen um deren praktisches Problem zu lösen. Zu deinen Fragen: A) Im Vergleich zum MBA (ich bin mit dem MSC Finance unterwegs) -> Wie viel grösser ist der Aufwand? Ich glaube man hat den Master (zumindest den MBA) mal von 6 auf 8 Wochen gestreckt, um nicht jede Woche Sa, Mo, Mi etwas abgegeben zu müssen. Im DBA ist dies (bis auf wenige Wochen, da ist aber der Aufwand bspw. für das Literature Review, wesentlich höher). Die geringere Flexibilität bezieht sich primär auf die 10-wöchigen Module, die auch fix terminiert sind. Das heisst, wenn ich den DBA durchziehen möchte und nicht ein komplettes Modul aussetzen möchte, mache ich von Nov 2009 bis Dez 2012 immer diese 10 wöchigen Module, immer mit ca. 3 WOchen Pause. Beim MBA war man flexibler und m.E. war auch der wöchentliche Aufwand geringer. Dies kann aber auch an den Themen liegen. Beim DBA gibt es eben auch Module, wo über die theoretischen Grundlagen (aktuell Positivismus, Modernismus, etc.) diskutiert wird. Das ist (für mich) einfach schwerere Kost, für die ich mehr Zeit benötige. Die ersten beiden Modul waren da einfacher... Wenn du das so durchziehst, wie lange denkst du, geht es, bis du fertig bist? Ich möchte gerne bis April (spät. Sommer) 2014 durch sein. Dann habe ich knapp zwei Jahre (Nov 09 bis glaube Ende 2012/Anfang 2013) die 9 Module durch, sowie ca. 1,5 Jahre für die Thesis. Mal sehen ob ich mit den 3,5 Jahren hinkomme... C) Wieviele Studenten sind im deiner "Klasse", woher kommen sie, Vorbildung, Niveau? In einer "Klasse" sind ca. 20 Studenten, die wieder in 2 "Learning Sets" aufgeteilt werden. Soll heissen, mit ca. 10 Leuten diskutiert man die Fragestellungen und deren Ansichten. Die Herkunft ist bunt gemischt, Europa, Afrika, Naher Osten, Nord- und Südamerika. Tendenziell besitzen die meisten eher 2 (oder 3) Bildungsabschlüsse, aber auch von der Position im Job sind alle in Führungspositionen (wenn auch von bis). Das Niveau ist angenehm und gleichzeitig hoch. Kommt aber auch daher, dass man aufgefordert ist 'wissenschaftlich' zu argumentieren, d.h. deine eigene Meinung mit Referenzen zu stützen und diese kritisch zu hinterfragen. Hoffe dies hilft... Gruß sebgross
  3. Hallo Holger PD, gerne kann ich ein wenig über das DBA-Studium berichten. Zunächst einmal ist das Studium meiner Ansicht nach nicht zu vergleichen mit einem Bachelor (habe ihn an der Euro-FH gemacht) oder einem MBA (habe einen der Uni Liverpool). Es geht nicht mehr um die Vermittlung von Fachwissen i.S.v. Marketing, Finance, etc., sondern um die Vermittlung von "allgemeinem Wissen", welches im Bereich Management notwendig ist. Das ganze Programm steht unter der 'Überschrift' Critical Action Learning (CAL). Darunter versteht sich das Lösen von allgemeinen (Management-)Problemen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden. Beim CAL steht die Interaktion mit einem 'Learning Set' im Vordergrund, weshalb der wesentliche Bestandteil des Programmes auch die Diskussion mit den anderen Studenten ist (im Rahmen eines eCampus in einer Art Forum). Hierzu müssen i.d.R. zwei Aufgaben je Woche (Samstags / Montags) mit jeweils ca. 750-1000 Wörtern zu den einzelnen Themen der Woche abgegeben werden. Neben den Diskussionen (auch die Diskussion mit den anderen Studenten ist Bestandteil des Programms und fliesst in die Wertung ein) gibt es je Modul noch ein Projekt. In diesem wird ein praktisches Problem aus der jeweiligen beruflichen Umgebung mittels eines strukturierten Angangs (Problem Identification – Problematising with Learning Team – Critical Literature Review – Problematising & Refraiming – Problematising Write-Up) und entsprechender Reflektion des Problems und der Lernmaterialien zu lösen. Der Zeitaufwand ist hoch (insbesondere im Vergleich zum UoL MBA) aber machbar. Die 9 Module vor der Thesis sind: The Doctoral Practitioner Change and Crisis Management Knowledge Creation Management Research: Quantitative & Qualitative Methods Leadership and Community Action Research & the Action Research Thesis Complex Adaptive Systems Decision Making with Risk and Uncertainty Ethics, Sustainability and Social Impact und dauern je Modul 10 Wochen. Leider ist man innerhalb dieser Module wenig flexibel, d.h. i.d.R. muss Samstag, Montag, Mittwoch etwas abgegeben werden und mindestens Mo-Mi muss man sich auch noch an den Diskussionen beteiligen. Bevor man Sa seine Aufgabe online stellt, muss man auch noch einige 'required readings' und manchmal einige 'supplementals' gelesen werden. Da kommen gerne mal 80-120 Seiten zusammen. Es handelt sich fast ausschließlich um Fachartikel aus den einschlägigen Online-Bibliotheken (EBSCO, SAGE, JSTOR, etc.) und man ist auch dazu aufgefordert, eigene Rechercheergebnisse aus anderen Artikeln mit einzubringen. Somit auch zur Qualität des Materials, es gibt kein Material der Uni, sondern man ist letzlich selbst gefordert (neben den nötigen Artikeln), aus den Bibliotheken die interessantesten / wichtigsten Artikel zur Diskussion beizusteuern. Das Programm ist aus meiner Sicht sehr anspruchsvoll aber super interessant und lehrreich. Wenn es von der wöchentlichen Einteilung ein wenig mehr Flexibilität erlauben würde, wäre es uneingeschränkt empfehlenswert. So muss jeder für sich entscheiden, ob er das Studium mit dem Job vereinbaren kann. Wer dies kann, nimmt auf jeden Fall vieles für den Job und die eigene persönliche Entwicklung abseits der sonst so vermittelten BWL-Inhalte mit. Besten Gruß sebgross
  4. Hallo zusammen, falls die Fragen noch aktuell sind, bitte um kurze Info. Ich mache seit vergangenen November den DBA und kann ggf. die ein oder andere Frage beantworten... Gruß sebgross
×
×
  • Neu erstellen...