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HolgerSchwarz

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Beiträge erstellt von HolgerSchwarz

  1. Hallo zusammen,

    ich würde auch gerne WI-Recht an der FH NH studieren. Dies ist im Rahmen eines Masters möglich. Allerdings wundere mich etwas, da reguläre Masterstudiengänge nicht nur 4 Sem. dauern.

    claudia

    Ja, manche sind kürzer. Der LL.M an der FH Mainz dauert 3 Semester.

    Längere Masterprogramme als 4 Semester sind aber unüblich. Man beachte, dass wir hier von Aufbaustudiengängen reden und ein akad. Abschluss schon vorhanden sein muss.

    Als Erststudium ist natürlich kein Master in 4 Semestern zu erreichen.

  2. schrieb Alex488:

    a) entweder befreit werden oder

    B) ist es möglich, dass dieser reduziert werden.

    Hallo,

    zu a) sicher nein. Die Diploma ist eine private FH und muss sich u.a. über die Studiengebühren finanzieren.

    zu B) siehe a):cool:

    Vorsorglich würde ich aber Chillie´s Rat folgen und im Zentralsekretariat nachfragen.

  3. Hallo,

    einige Fern-Fachhochschulen mit lockerem Hochschulrecht im Hintergrund machen gezielt Werbung damit, auch ohne Abitur ein Studium zu ermöglichen. Meist erfolgt dies über eine Einschreibung als Gasthörer, studiert rund 2 Semester, legt Klausurprüfungen ab, die dann als Hochschulzugangsberechtigung gewertet werden dürfen.

    Gestern flimmerte beispielsweise die Werbung der Euro-FH über den Bildschirm, die auf ein Studium "auch ohne Abitur" aufmerksam macht.

     

     

     

    Bezüglich der Freizeit kann ich nur sagen: Ich habe nichts "verloren" sondern mit dem Fernstudium etwas "gewonnen". Der Abschluss bringt dich beruflich weiter und ggf. irgendwann in den Genuss deiner Verdienstvorstellungen.

    Ob die 35-40 T€ p.a. zuviel oder zuwenig sind, lässt sich nicht beantworten, denn dies hängt wesentlich von der Position und der Unternehmensgröße ab.

    Beispiel: Bei eine Eingruppierung in den ERA-Tarif (Metall- und Elektroindustrie) fängt die Entgeltgruppe, welche eine 4jährige Hochschulausbildung erfordert bei E9 an. Das sind bei 35 Wochenstunden 3.284,00 EUR mtl. X 13 Gehälter also > 40.000 EUR.

    Als Einstiegsgehalt ohne Berufserfahrung kann es aber durchaus auch bei 30-35 T€ p.a. losgehen.

  4. Hallo Tifosa,

    es gibt einen festgelegten Prüfungsplan, d. h. dass Dir je Semester bestimmte Klausuren angeboten werden.

    Diese, für Dein Semester vorgesehene Klausur ist dann ein sog. Freiversuch. Freiversuch bedeutet, dass Du diese Klausur auch noch durch eine Wiederholung in einem anderen Semester verbessern (nicht verschlechtern) kannst.

    Du bekommst von der Diploma jeweils kurz vor dem Semesterbeginn die für das Semester vorgesehenen Studienmaterialen zugesandt.

    Du kannst Dich jederzeit auch für andere Klausuren anmelden oder Regelklausuren nach hinten schieben. Hier bist Du flexibel. Schreibst Du allerdings vorgezogen eine Klausur, ist dies für Dich kein Freiversuch mehr, sondern der "1. Versuch", der gewertet wird. Selbst bei Bestehen kannst Du diesen 1. Versuch dann aber nicht mehr verbessern, denn das geht nur bei dem o.g. Freiversuch.

    Wenn Du Klausuren vorziehst, kannst Du im Zentralsekretariat anrufen und dies mitteilen. Du bekommst dann von dort die für das Prüfungsfach erforderlichen Studienmaterial zugesandt.

    Ich habe eigentlich in jedem Semester die eine und andere Klausur vorgezogen und konnte so von 8 auf 7 Semester verkürzen.

    Viel Erfolg im Studium!

  5. Hallo Biened26,

    wann die Immatrikulationfrist abläuft ist mir nicht bekannt. Ich habe es auch unter fh-nordhessen.de nicht nachlesen können. Frage am Besten mal direkt bei der FH nach.

    Das Bewerbungsschreiben habe ich damals kurz gehalten und in kurzen Sätzen begründet, warum ich das Studium zum Dipl.-Wirtschaftsjuristen absolvieren möchte. Fordere einfach die Immatrikulationsunterlagen an. Dort steht auch, an welche Anschrift der Antrag zu richten ist. In Frage kommt ja nur Bad Sooden-Allendorf oder Bückeburg.

    In den Präsenzvorlesungen wird viel Stoff vermittelt, der häufig so gestaltet ist, dass er dich gut auf die Klausuren vorbereitet. Der Lernstoff war für mich gut zu bewältigen. Natürlich hat da jeder so seine Vorlieben und Stärken, so dass man da keine allgemeingültige Antwort geben kann.

    Das 4. Semester hat es in sich, da hier zahlenmäßig 7 Klausuren, darunter eine anspruchsvolle BWL-Klausur kommt. Ich habe hier Klausuren vorgezogen geschrieben um mich im 4. Semester auf 5 Klausuren zu entlasten.

    Insgesamt hat mir das Studium sehr gut gefallen. Für Bonn kann ich leider keine Aussage treffen, da ich in Mannheim studiert habe.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg im Studium!

  6. Hallo Münchner,

    zu 1)

    das schließe ich derzeit aus. Mehr kann ich dazu sagen, wenn ich das Programm der FH Nordhessen kenne. Ich möchte das Aufbaustudium als reines Fernstudium absolvieren. Meine Frau und meine Tochter mussten nun 3 1/2 Jahre viele Samstage auf mich verzichten, so dass ich ein Aufbaustudium mit hoher Präsenz nun nicht anstreben werde.

    zu 2) LL.M, ganz klar.

    Welche Medien eine solche Aussage treffen kenne ich nicht. Der LL.M ist ein juristischer Abschluss für Juristen und nicht für andere Disziplinen. Der LL.M wird auch von vielen Volljuristen, gerade auch Anwälten als Zusatzqualifikation heute angestrebt. Gerade auf Briefköpfen der Anwälte oder z. B. in der NJW... liest man von Volljuristen mit dieser Zusatzqualifikation.

    Abschlüsse wie der Master of Commercial Business Law, LL.M (Com.) wie in Kaiserslautern ist als Zielgruppe für Wirtschaftswissenschaftler gedacht, die juristische Kenntnisse erwerben möchten.

    Ein reiner LL.M ist und bleibt für Juristen gemacht.

  7. Welchem Abschluss gibst du den Vorrang Diplom oder Bachelor?

    Diplom, denn es weist eine längere Studienzeit nach.

    Ab 2010 müssen wir uns diese Gedanken nicht mehr machen.

    Diplom oder Bachelor stellen für mich aber ohnehin nur den Einstieg in die akademische Laufbahn dar. Für mich ist das Maß der Master of Law, der für Diplomanden und Bachelor offen steht.

  8. Hallo Biened26,

    da kann ich Dir leider keine exakte Auskunft geben.

    Nach meinem Wissen kannst Du ein einmal nicht geschafftes Studium in gleicher Fachrichtung an einer andere Hochschule nicht nocheinmal aufnehmen.

    Vermutlich wird deine Freundin, jetzt wo eine Prüfungsleistungen nicht mehr erreicht werden kann, exmatrikuliert.

    Der Bachelor wird da keinen Unterschied machen, da der Studiengang weiterhin Wirtschaftsrecht sein wird, allerdings der Abschlussgrad jetzt ein anderer ist.

    Ich empfehle Dir, die Studienberatung der Diploma zur Beratung hinzu zu ziehen um Gewissheit zu erlangen. Vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit.

    Viel Erfolg wünsche ich Dir bzw. deiner Freundin dabei.

  9. Hallo,

    gerne beantworte ich Dir deine Fragen.

    Fachhochschulreife ist Fachhochschulreife. Der Diploma verlangt, so mein Wissen, nur die Fachhochschulreife, egal aus welchem Bundesland sie stammt. Somit reiche einfach das Zeugnis bei der Diploma so ein.

    Das Studium ist überhaupt nicht mathelastig. Im Gegenteil, denn die Diploma legt mehr Wert auf praxisrelevante Zahlen, bietet als Buchführung und Rechnungwesen an. Es beschränkt sich also auf kfm. Rechnen.

    Mathematik wird also gar nicht geprüft. Hilfreich sind Grundlagen eher in der BWL-Klausur im 4. Semester, wo es z. B. bei Produktionsverfahren etc. mal um Gleichungen etc. geht. Mehr aber auch nicht. Höhere Mathematik brauchst Du also nicht.

    Die beigefügte Stundentafel und die Prüfungsordnung zeigt Dir auf, wann Du welche Klausur schreibst.

    Ich habe immer sehr klausurlastig gelernt, also je nach Anzahl der von mir eingekauften Klausuren habe ich so 2-3 Monate vorher mit dem Lernen angefangen und dann so rund 2 Stunden täglich eingeplant. Samstag waren ja Vorlesungen, denn Sonntag habe ich für die Familie reserviert.

    Somit kommen wir auf 5 x 2 Std. In der letzten Woche vor der Klausur konnten es auch schon mal 15 Std. in der Woche sein.

    Dafür habe ich nach Abschluss des Klausurenblock auch mal 2 Monate nicht gelernt.

    Die Unterlagen hatte ich immer mit auf der Arbeit und konnte so rund 1 Stunde dort lernen. Mein Arbeitgeber unterstützt mein Studium, allerdings nicht finanziell, worüber ich auch froh bin, denn so binde ich mich nicht mit einer Rückzahlungsklausel.

    Das Studium hat mir sehr viel Wissen eingebracht und zum Jahreswechsel, also mit Diplom in der Hand plant mein Arbeitgeber und ich, meine Stelle als Personalleiter zum Leiter Personal und Recht zu machen.

    Von der Personalseite dachte ich, als Fachwirt/Fachkaufmann sehr gut präpariert zu sein. Das Studium brachte mir aber ein Rundumwissen, so dass ich Zusammenhänge im Arbeitsrecht heute durch mein Wissen im BGB viel besser verstehe.

    Stundentafel Wirtschaftsrecht.pdf

     

  10. Hallo zusammen,

    richtig ist, dass es sich zwar "formell" um ein Fernstudium handelt, richtig ist aber eher ein "berufsbegleitendes Studium".

    Die Präsenzen sind 2-3 mal im Monat.

    Für mein Studienzentrum Mannheim gesprochen kann ich dieses nur empfehlen.

    Viele der Dozenten, die 2003 dort begonnen haben, sind mangels Qualität schon nicht mehr da. Die derzeit dort zu findenden Dozenten sind überwiegend sehr gut. Natürlich ist das wie an jeder staatl. FH auch, so dass auch hier ein paar Dozenten zu Wünschen übrig lassen.

    Im Ganzen bin ich mit dem Studium in Mannheim sehr zufrieden. Die Betreuung durch das Sekretariat ist sehr gut. Fragen und Wünsche werden schnell bearbeitet.

    Die Erreichbarkeit der Dozenten außerhalb der Vorlesungen ist in der Tat sehr unterschiedlich. Man setzt auf die Präsenz, ohne die die Klausuren auch i.d.R. nicht mit einem sehr gut oder gut abgeschlossen werden können.

    Manche Dozenten sind sehr offenen und sehr gut erreichbar, manche halt nicht. Das ist bei der Fülle der Vorlesungen aber auch vernachlässigbar, da man die Dozenten ohnehin regelmäßig sieht, was ja das Ziel des Studienmodells ist.

    Die Diploma hatte und hat derzeit noch das Problem, dass sie sehr schnell gewachsen ist und nun schon 16 Studienzentren hat. Gerade das Zentralsekretariat in Bückeburg benötigt daher, wohl aufgrund der mittlerweile sehr großen Studentenschaft, manchmal ein wenig zu lange für seine Antworten.

    Insgesamt würde ich der Diploma in Mannheim die Note "2" verleihen.

  11. Hallo Biened 26,

    ich finde diesen Studiengang für ReNo sehr gut geeignet. Ich bin auch ReNo, habe aber nach dem Fachwirt weiter im Personalwesen gearbeitet, wo ich auch heute noch zu finden bin.

    Ich ging auch mit erhobenem Haupt in das Studium und dachte mir: "Na ja, das erste, vielleicht auch zweite Semester kann ich mir über die ReNo-Ausbildung schon locker in die Tasche stecken.

    Pustekuchen. Ich musste feststellen, dass das Studium, die Vorgehensweise des Subsumierens, Gutachten zu verfassen weit weg ist von dem Ausbildungsstoff.

    Das Studium geht deutlich mehr in die Breite und Tiefe.

    Doch damit möchte ich Dir keine Angst machen - im Gegenteil. Du bringst als ReNo die besten Voraussetzungen mit, denn Du weißt heute schon, dass Dir Gesetzbücher schmecken und willst nun in die Tiefe absteigen.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich z. B. bei Familien- und Erbrecht, Buchführung, ZPO, Immobilienrecht schon an der einen oder anderen Stelle Vorteile hatte, da die guten Grundlagen der Ausbildung schon vorhanden waren und man nicht Grundlegendes, wie z. B. die gesetzliche Erbfolge von NULL auf lernen musste.

    Unterm Stricht hast Du also sehr gute Voraussetzungen, das Studium zu bestehen und den Vorteil, beim Anwalt auf die notwendigen Kommentare zurückgreifen zu können, welche sich and. Studenten sonst teuer kaufen müssten.

    Sehr schön finde ich es auch, dass Du dich zum akadem. Studium entschieden hast und nicht den Fachwirt als Fortbildung gewählt hast. Mit dem akadem. Abschluss stehen die später ganz andere Wege offen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg im Studium.

  12. Hallo,

    ja, Tanja und Stonie haben da schon hervorragende Vorarbeit geleistet. So wie wir es von den beiden schließlich kennen.

    Unter den Schlagwörtern "Berufsausübungsfreiheit" und "Vertragsautonomie" steckt der Schlüssel.

    Jeder kann also zunächst tun was er möchte.

    Jetzt kommt aber die Einschränkung:

    Der schuldrechtliche Arbeitsvertrag, §§ 611 ff. BGB.

    Geschuldet wird von Seiten des Arbeitnehmers (AN) in diesem Schuldverhältnis die Arbeitsleistung, während der Arbeitgeber (AG) diese abnehmen und entlohnen muss.

    Nur dann, wenn aus Gründen, die außerhalb der Haupttätigkeit liegen, ein Einflussfaktor auf die geschuldete Arbeitsleistung derart negativ Einfluss nimmt, dass diese Hauptleistungspflicht nicht wie vertraglich vereinbart erbracht wird, so kann der AG diese externen Einflussfaktoren untersagen um dadurch den AN dazu bringen, seine Hauptleistungspflicht aus dem Arbeitsverhältnis wieder vollständig zu erfüllen.

    Als Größenordnung kann man das Arbeitszeitgesetz heranziehen. Dieses kennt die max. Arbeitszeit von 6x8 Stunden = 48 Std., sogar erweiterbar auf 6x10 Stunden im Falle eines Ausgleichszeitraumen.

    Diesen kann der AN grunsätzlich in Anspruch nehmen.

    Beispiel:

    Arbeit beim Hauptarbeitgeber 40 Wochenstunden.

    Nebenjob 6 Wochenstunden.

    < 48 Stunden = zulässig, da hier vermutetet wird, dass ein zeitl. Umfang innerhalb des ArbZG in der Regel nicht zu einer Beeinträchtigung der Hauptleistungspflicht führt.

    Man muss jedoch alle rechtl. Normen exakt prüfen. Hier kommt beim öffentlich rechtlichen Arbeitgeber ggf. auch der TVöD... in Frage, der eine Aussage treffen könnte. Ggf. kann tatsächlich der Personalrat weiterhelfen. Auch die aktuelle Rechtsprechung zu dem Thema wäre ggf. noch zu Rate zu ziehen.

    Ich würde mich auf jeden Fall zum Studium anmelden und dies wie gefordert anzeigen.

    Soviel von angehenden "Nicht-Hobbyjuristen" ;)

  13. Hallo,

    den Genickbruch erleidet man im Vorstelllungsgespräch, wenn ein Bewerber nicht über das Unternehmen informiert ist.

    Das zeigt mangelndes Interesse und stempelt den Interviewer bzw. dessen Unternehmen zu einer Nummer unter vielen des Bewerbers ab.

    Bei fällt dann schnell die Entscheidung und die Absage ist in meinem Kopf schon geschrieben.

    Gut über das Unternehmen recherchieren und sich Gedanken über die Position machen sind schon die halbe Miete. Authentisch rüberkommen die andere Hälfte. Über die Qualifikation hat sich der Interviewer vorher schon umfassend Gedanken gemacht. Im Interview spielt die Übereinstimmung der Qualifikation zum Anforderungsprofil eine untergeordnete Rolle.

    Wichtig ist auch im Gespräch, wie auch in der Bewerbungsmappe erkennen zu lassen, dass man "irgendwo hin" will und nicht "irgendwo weg".

    Fragen die ich oft stelle könnten so aussehen:

    "Auf welche Ihrer Leistungen in Ihrer letzten Position sind Sie am meisten Stolz"? (Ruhe kehrt ein, denn hier wird in der Fragestellung ein Nein schon unmöglich, man ist also gezwungen zu antworten, aber was?).

    Vor dem Interview also nicht nur über Stärken und Schwächen nachdenken. Ich frage gerne nach den "Erfolgen und Misserfolgen" um die Stärke-Schwäche-Frage mal nicht stellen zu müssen.

    In Vertriebspositionen ist auch das gut:

    "Sie sollen einen neuen Werbeauftritt gestalten. Das Produkt, welches Sie auf dem Markt vertreiben sollen sind SIE, welche Headline geben Sie dem Prospekt und mit welchen Slogans treten sie auf...?"

  14. Hallo Phoenix,

    ich finde Deine Ziele und Deine Engagement super. Ich kenne leider viele ausscheidende SaZ, die ihre Möglichkeiten (oft wegen Bequemlichkeit) nicht ausschöpfen.

    Du machst das richtig. Nutze die Mittel des BfD und deine eigenen.

    Viel Erfolg und noch viel Spaß bei der grünen Truppe von einem ehem. SaZ

    Holger

  15. Bei der Berufsberatung war ich schon oft. Die konnten mir auch alle nicht weiterhelfen. Es hieß immer, "Du musst selbst wissen, was Du willst"...

    kann..

    Natürlich kann die Berufsberatung nur "beraten", also Informationen geben.

    Ich habe das Gefühl, Du möchtest aber deinen Lebensweg von anderen geplant und geebnet bekommen. Am besten noch auf dem "Weg des geringsten Widerstandes".

    Natürlich muss DUUU wissen, was Du willst. Da hat die Berufsberatung ja vollkommen recht. Die Entscheidungen für Dein Leben musst Du schon selbst treffen.

    Ich habe auch das Gefühl, dass Du nur ein Ziel vor Augen hast, den Weg dahin aber nicht gehen willst.

    Das Ziel ist bei Dir aber: €€€€€€€€

    Die vielen wertvollen Tipps und Ratschläge nimmst Du nicht an und beharrst immer wieder auf deiner Meinung. Du scheinst mittlerweile "Beratungsresistent" geworden zu sein.

    Lasse Tipps zu und setze deinen Berufswunsch Heilpraktiker in die Tat um, denn hieran scheinst Du ja ernstes Interesse zu haben.

    Es bringt nichts, nach gut bezahlten Berufen zu suchen, die Dir später keine Freude bereiten und die Du dann vermutlich mit wenig Engagement ausüben wirst.

  16. Nein nicht Schweiz, Österreich!

    Von der Bundeswehr halte ich genau so wenig wie von Bush.

    Ich habe nicht umsonst diesen Blödsinn verweigert.

    Sagen wir mal, ein 35jähriger Mann hat "Kellner" als Lehrberuf gelernt und möchte aber nun in die Büro-Branche wechseln. Dann macht er ja auch nicht wieder eine 3jährige Lehre, oder?

    ....

    Im Zweifelsfall schon - da heist dann eben Umschulung. Der 35jährige Kellner hat sicher im Büro keine Chance. Schau´n wir uns den Arbeitsmarkt doch an. Wer stellt einen 35 jährigen Kellner im Büro an, der die Grundlagen des "Office-Managements" nicht kennt, der im schlimmsten Fall meint, Excel sei eine englische Urlaubsinsel.

    Sorry, aber ich bin nun seit 1992 im Personalwesen, daneben mit einer kleinen Personalberatung selbstständig und kann das ungefähr durch Erfahrungen abschätzen.

    Natürlich hast Du auch das Recht auf freie Meinungsäußerung, doch wer im Jahre 2006 sagt, das Militär sei Blödsinn, der soll sich mal in den Medien darüber informieren, was wir das Militär heute so leistet.

    Ohne die humanitäre Hilfe von Soldaten, ginge es vielen Ländern auf dieser Erde sehr schlecht. Ich möchten die Erfahrungen im Auslandseinsatz nicht missen. Glaub mir, es ist ein schönes Gefühl, armen Menschen und Kindern in einem Kriegsgebiet Nahrungsmittel zu bringen. Ja, wir haben diese mit Panzern dahin gebracht, aber geschossen hat niemand. Auch die Tatsache, dass eine kleine Schule eines von der Außenwelt abgeschnittenen Bergdorfes nach unserer Lieferung von Schulmaterial wieder unterrichten konnte, lässt die Aussage, da das Blödsinn ist relativieren.

    Wie gesagt, Du hast das Recht auf freie Meinungsäußerung - doch bei solchen unqualifizierten Aussagen schwillen mir die Halsschlagadern an.

  17. Auch ich möchte mich kurz zu Wort melden. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann spielt der Faktor Zeit bei dir eine große Rolle. Wenn Du eine anerkannte Ausbildung machen willst gleichzeitig aber auch Geld verdienen willst, dann solltest Du eine Verpflichtung bei der Bundeswehr Unteroffizierslaufbahn) als Soldat auf Zeit in Erwägung ziehen. Dort wirst Du an Lehrlingsgehältern gemessen gut bezahlt und erhältst eine militärische Ausbildung die als Berufsabschluß anerkannt ist. Ferner kannst Du eine Fachausbildung/Spezialisierung(z.B. zum Informatiker) absolvieren. Zur Wiedereingliederung stehen Dir dann gegen Ende der Dienstzeit verschiedene bezahlte/geförderte Weiterbildungsmöglichkeiten offen (Fachschulausbildung, Meisterprüfung Studium usw.)

    Fragen kostet ja nichts - vielleicht bringt Dich ja mein Tipp ein wenig weiter.

    LG Rudolf:D

    Danke für die sinnvolle Ergänzung. Hieran hatte ich im ersten Moment nicht gedacht.

    Verpflichtung zum Unteroffizier + ZAW (zivile Aus- und Weiterbildung). Das ist in dieser Situation sicher sinnvoll.

    Doch nicht zu vergessen. Man wird Soldat mit allen Rechten und Pflichten und sollte auch hinter dem Soldatenberuf stehen. Wer bei einem Auslandseinsatz dann den Schwanz einzieht, hat in der Uniform nichts zu suchen. Ich war 1997 beim 1. Kontingent SFOR in Bosnien im Auslandseinsatz und hätte "Mitläufer" dort nicht gebrauchen können.

    Empfehlung: Unbedingt einen Termin beim nächsten Wehrdienstberater in der Nähe vereinbaren (i.d.R. beim Kreiswehrersatzamt zu finden).

    Da KnowhowSauger aber immer von der "Matura" schreibt, gehe ich davon aus, dass sein Wohnort in der Schweiz liegt. Richtig?

    Wenn nein, denke mal über diese Möglichkeit nach, die Rodolf hier eingebracht hat.

    Mit einem Gruß von einem ehem. Soldaten auf Zeit

  18. ... und wie schon anderweitig diskutiert:

    Die Praxis ist durch nichts zu ersetzten!

    Berufsausbildung = Praxis + Theorie

    Fernunterricht = Theorie

    Ja, Du hast damit je nach Ausbildung + Prüfung auch eine Ausbildung. Doch ziehe ich als Personalentscheider den Bewerber vor, der seinen Abschluss in einer dualen Ausbildung erworben hat.

    Vergleich es mal mit dem Führerschein. Die Theorie lernt man in der Fahrschule, doch Fahren kann ich nur auf der Straße lernen.

    Sorry, aber als Personaler hättest Du mit einer rein schulischen Ausbildung bei mir keine Chance.

    Sei Realist, absolviere eine Ausbildung und bilde dich dann fort um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Informationen über die vielzähligen Berufe kannst du unter www.berufenet.de nachlesen.

  19. Hallo,

    ich komme mit allem gut zurecht!

    D. h. konkret, dass ich mit Inhalt und Anspruch zurecht komme. Die Zeiteinteilung hat sich im Laufe des Studium so herausgestellt, dass ich sehr klausurbezogen lerne. Jetzt mit Abschluss des 4. Semesters WR stehen 7 Regelklausuren an. Hier ist keine Zeit für das Lesen von sonstigen Studienbriefen. Die wöchentlich für das Studium reservierten Zeiten sind der Klausurvorbereitung vorbehalten. Ich wende wöchentlich ca. 10 Stunden exkl. der Vorlesungen auf - was bisher immer für gute Noten gereicht hat.

    Der Anspruch entspricht nach Aussage meiner Dozentin im Sachenrecht exakt dem Stoff der Vollzeitstudenten. Die FH Nordhessen muss in der Qualität m.E. nach keiner Hochschule hintennachstehen.

    Viel Spaß im Studium

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