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manu07

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  1. Das hängt vom Grad der Motivation, dem Talent sowie dem Lerntyp ab. Es gibt Personen, die lernen mehrere Programmiersprachen parallel und sind darin auch erfolgreich, wiederum andere werden dadruch eher in ihrem Lernfortschritt gehemmt. Ich persönlich habe mich immer mit mehreren Sprachen parallel befasst und versucht mir diese zu erschließen, aber ich habe festgestellt, dass dies den Lernertrag doch erheblich dezimiert, weil man dann unterschiedlich Fokussiert, dadurch vergisst man wieder bestimmte Inhalte, außerdem kann es zu Verwirrungen kommen, weil sich in vielen Fällen bsp. die Syntax oder das Paradigma stark unterscheiden. Ich persönlich würde auch dazu raten erstmal eine Programmiersprache zu erlenen und mit dieser dann auch zu agieren, bis man sich wirklich im Umgang mit dieser Programmiersprache oder Technologie sicher fühlt. Wenn man dann mal eine Sprache wirklich gut kann fällt einem in der Folge, dass erlernen anderer Sprachen deutlich leichter, da man mit vielen Aspekten und Arbeitsweisen schon vertraut ist. Viel Spass und Erfolg
  2. Hallo, ich würde an deiner Stelle, wie einige andere Poster bereits empfohlen haben, eher den Weg über eine beruflichen Zugang oder eine berufliche Qualifikation forcieren. Hier bestehen mehrere Möglichkeiten. Du kannst versuchen eine Hochschulzugangsprüfung abzulegen, da du eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine entsprechende fachliche Berufstätigkeit vorweisen kannst. Diese Prüfungen haben aber einige Nachteile, denn der auf diese Art erlange Hochschulzugang ist fachlich bindend und meist auf die Hochschule, an der die Prüfung absolviert wurde beschränkt. Anmerkung: Habe deinen Beitrag nochmal gelesen, du befindest dich derzeit in der Berufsausbildung, daher sind die Möglichkeiten über die berufliche Qualifikation derzeit noch nicht möglich. Wenn dir die Berufsausbildung zusagt dann solltest du dich zunächst voll auf die Ausbildung konzentrieren und wenn immernoch gewünscht, einen Fernabitur Kurs im Anschluss an die Ausbildung aufnehmen. Du kannst eine Aufstiegsqualifikation erlangen, bsp. Geprüfte Rechtsfachwirtin. Damit erlangst du eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung du kannst damit potenziell ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule aufnehmen, eine fachliche Bindung besteht nicht. Wenn ich das richtig erfasst habe, dann hast du eine vollwertige Fachchoschulreife erlangt, das heißt du kannst auch hier bereits fachlich frei ein Studium an einer Hochschule aufnehmen. Formal kannst du mit diesem Abschluss auch eine einer Universität ein Studium aufnehmen, dies ist derzeit in Hessen und Niedersachsen der Fall. Du kannst auch jetzt theoretisch eine akademische Zwischenstufe einbauen, in dem du einfach mal irgendein Bachelor Studium absolvierst, wenn du das erfolgreich abgeschlossen hast, hast du ebenfalls die Möglichkeit an Universitäten zu studieren. Allerdings ist dann der Notenschnitt nicht ganz unbedeutend, ebenso gilt man dann unter Umständen als Zweitbewerber. Insgesamt bestehen potenziell einige Möglichkeiten, in deinem speziellen Fall aufgrund deiner bisherigen Qualifkation würde ich diese genannten Möglichkeiten, dem Fernabitur bzw. der Externenprüfung zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife vorziehen, weil du hier tatsächlich nicht einfach nur anknüpfen kannst sondern im Grunde eigentlich von vorne beginnen musst, ein Fernstudium durchaus fordernd und anstregend ist, das Modell unterscheidet sich zudem erheblich von einem klassischen Präsenzschulbesuch. Folgende Faktoren sind hier relevant. Zeitfaktor, Kostenfaktor, Faktor der Unsicherheit ob der Abschluss erlangt werden kann. Daher solltest du die oben genannten Varianten für dich mal durchgehen und prüfen ob diese eventuell zu präferieren sind. Welche Möglichkeit du auch wählst, viel Erfolg
  3. Hallo, Versuche setzen die Teilnahme an der entsprechenden Abschlussprüfung voraus, zu dieser kam es in deinem konkreten Fall scheinbar bisher nicht, daher liegt bei dir noch kein Scheitern vor. Du hast noch nicht an einer Prüfung teilgenommen. In deinem Fall stellt sich aber die Frage, ob die von dir angedachte Variante die vorteilhafteste ist, denn zum einen fehlt dir dann die fachliche Prägung, aber deutlich relevanter, du hast den bisherigen Bildungsweg, gemäß deiner Schilderungen schon sehr weit bestritten, dass heißt dir fehlt inhaltlich fachlich nicht mehr so viel und bedenke die vertragliche Laufzeit. Du solltest für dich selbst überlegen, ob du nicht doch nochmal die entsprechende Schulform in Präsenz besuchen, oder dich eigenständig anhand von Lehrmitteln auf die Externenprüfung vorbereiten möchtest.
  4. Ich weiß natürlich nicht wie ernst dir diese Diskussion ist aber ich gehe mal davon aus du meinst es ernst und es ist dir ein Anliegen. Und dann muss ich sagen, ja ich sehe in unserer Gesellschaft tatsächlich ein Problem bei der Integration von benachteilligten Menschen in den Arbeitsmarkt bzw. bin auch der Meinung, dass in vielen Bereichen Zugangshürden abgebaut werden müssen, das sehe ich aber primär im Bereich der schulischen Bildung sowie im beruflichen Bereich. Bezogen auf die Hochschulen müssen dann schon gewisse Anforderungen bestehen, alles andere wäre nicht wirklich förderlich. Aber da muss man schauen ob man da nicht individuelle Zugangsmöglichkeiten für benachteilligte Menschen schafft, die über eine entsprechende Eignung verfügen. Man hat aber auch durchaus viele Möglichkeiten geschaffen, es gibt unter anderem die überbetrieblichen Berufsausbildungsmodelle, die zu regulären Abschlüssen führen, auch bei der schulischen Ausbildung gibt es bereits spezialisierte Angebote, aber in den genannten Bereichen sollte man noch viel mehr Möglichkeiten schaffen, die hier den Zugang und die Integration benachteilligter Personengruppen verbessern. Ich meine mit Hürden abbauen und Zugänge erleichtern übrigens primär Formale Aspekte, bezogen auf das Anforderungsniveau sollten keine Abschwächungen umgesetzt werden im Gegenteil, hier muss man gewissen Entwicklungen sogar entgegenwirken und das Ziel verfolgen die Anforderungen wieder anzuheben. Damit man diese anhaltende systematische Entwertung von formalen Qualifikationsnachweisen, in dem Fall bei Schulabschlüssen, eindämmt.
  5. Das mit fachbezogen ist so nicht richtig, wenn man das Studium aufnimmt aufgrund einer Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit, dann trifft das zu wenn man jedoch über einen Fortbildungabschluss, wie Meister, Techniker oder Fachwirt verfügt, so kann man ein beliebiges Studium aufnehmen. Aber eine Hochschule die eine Studienaufnahme ohne jegliche Voraussetzungen ermöglicht gibt es in unserem Land nicht.
  6. Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Wenn du einen Vertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten abschließt und ihn dann schneller beendest, dann bist du vertraglich dazu verpflichtet den Betrag für die abgeschlossene Laufzeit zu zahlen, andere Optionen wären Kulanz, aber hier solltest du dich direkt mit der IUBH in Verbindung setzen, eventuell kann man dir da entgegenkommen. Das mit der Kündigung ergibt sich konkret aus den Rahmenbedingungen des Vertrages, den AGB und den Widerrufsbedingungen. Generell ist darauf zu achten, dass man bei Kündigung auf Fristen achtet, ansonsten muss man die entsprechenden Beträge tatsächlich zahlen. Für genaue und spezifische Informationen, solltest du dich an die Studienberatung der IUBH wenden.
  7. Danke für den Link. Es ist erfreulich, dass hier durch die Studie mal tatsächliche Gegebenheiten auf Teilbereichen des Fachkräftemarktes präsentiert werden. Angemerkt werden muss, dass es hier bezüglich der Studie, vorrangig um Bereiche geht, wo keine Akademische Qualifizierung im Vordergerund steht. Das IW ist jetzt natürlich nicht die unabhängigste Institution, zudem ja die Vermarktung von ideologischen Haltungen ihrer Träger und Förderer eine zentrale Rolle einnimmt, aber ein Institut kann auch gewisse Haltungen vertreten, dass ist legitim und konstruktive Wirtschaftsinteressen haben ihre Berechtigung, zudem dienen diese ja der Stabilität der Arbeitsplatzsicherung und somit der Gesellschaft. Das IW ist zudem seriös, etabliert und hat sich immer wieder auch fachlich-inhaltlich seine Kompetenz belegt. Ob es diese Studie konkret gebraucht hätte, um diese Mängel in Teilbereichen zu dokumentieren, darüber kann man streiten, denn ansich sind diese Umstände, sowohl in der Gesellschaft wie auch in Kreisen der politischen Akteuren bekannt. Gerade der Bereich Soziales, Gesundheit, Pflege usw. dort kann man die Personalsituation als dramatisch bezeichnen, allerdings ist das ein Umstand, der schon seit Jahren besteht und der sich immer weiter zugespitzt hat. Die Entwicklung liegt aber auch im System begründet und die entsprechende Branche hat diese Entwicklung zu ganz großen Anteilen selbst herbeigeführt, mindestens stark begünstigt. Die Politik hat das auch alles bisher weitgehenst vernachlässigt oder ignoriert. Die Rahmenbedingungen in diesen Bereichen müssen einfach erheblich verbessert werden und es muss ein Umdenken stattfinden. Der Mensch muss dort definitiv wieder mehr in den Mittelpunkt gestellt werden, sowohl als Leistungsempfänger, oder Klient, aber ebenso auf Seiten des Personals. Die Personalschlüssel müssen geändert werden, das Gehalt sollte den Leistungen gerecht werden. Die Ausbildung und Qualifizierung sollte gegebenenfalls auch weiter evaluiert und verbessert werden. Dann sind viele Prozesse im Berufsalltag, organisatorisch sowie strukturell einfach unvorteilhaft. Man muss da also erstmal im System anfangen viele bestehenden Missstände zu beheben, dadurch wird sich das Arbeitsumfeld verbessern, was die Attraktivität der Berufe in diesem Bereich, wie Krankenpfleger usw. erhöhen dürfte. Auch die Gesellschaft bringt hier aber gewissen Berufsgruppen seit Jahren aus meiner Sicht zu wenig Anerkennung und Wertschätzung entgegen. Neben den genannten sytstemischen und strukturellen Missständen muss auch die Finanzierung des gesamten Sozial und Gesundheitsbereiches durch die Politik und die Fachinstitutionen und Verbände sowie Krankenkassen evaluiert und hinterfragt werden. Die Situation wird durch den demografischen Wandel sowie den zunehmenden Trend hin zum Studium zusätzlich verschärft. Im Bereich Sozials ist vorallem die Finanzierung ein großes Problem, dort sind ja meist überwiegend Kommunen oder dessen Tochtergesellschaften, neben kirchlichen und Wohltätigen Gesellschaften als Träger aktiv. Ich habe den Eindruck, dass insbesondere die Berufstätigen in diesen Bereichen sich oft auch sehr stark mit ihrem Beuf verbinden und sehr motiviert sind. Aber man stößt dort vielfach an Grenzen, strukturell und quantitativ, ursächlich scheint in vielen Fällen die Finanzierung zu sein. Was ja insbesondere bei den staatlich getragenen Einrichtungen und Gesellschaften dann etwas irritiert. Zu diesem Sozialbereich zähle ich unter anderem die Kinderbetreuung, Jugendhilfe, Familienbetreuung, sowie auch Kindergärten usw. Die genannte Logistikbranche wurde scheinbar ein bisschen von der massiven Marktexpansion überrascht, weil das Potenzial und das Ausmaß des E-Commerce vermmutlich etwas unterschätzt wurde. Man ist mittlerweile bemüht die Strukturen anzupassen, es wird sehr viel investiert aber der Markt wächst weiterhin relativ stark. Somit besteht da ein großer Bedarf vorallem in der Abwicklung und Zustellung. Es wird auch der Bildungsbereich angesprochen, hier ist mir allerdings nicht so ganz klar, wo man dort einen großen Fachkräftemangel ausmacht, müsste man sich die Studie mal genauer betrachten. Wie sich die Situation im freien und privatwirtschaftlichen Bildungsbereich darstellt, kann ich nicht beurteilen, da mir hier das Hintergrundwissen fehlt und ich keinen genauen Überblick habe. Wenn man hier mit Bildung das staatliche System meint, dann ist dort ein Mangel wenn überhaupt immer nur lokal gegeben. Von einem generellen Lehrkräftemangel kann man nicht sprechen, auch wenn die Länder hier natürlich unterschiedlich verfahren. Man muss natürlich aber einbeziehen, dass sich ein Wandel im Schulsystem vollzogen hat und das Gymnasium andere Schulformen als neue Regelschule ersetzt, hier haben dann natürlich nicht alle Lehrer, je nach Gesetzt, die Lehrbefugnis für Gymnasien hier muss man also entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen durchführen. Weiterhin ist der Krankenstand und die vorzeitige Pensionierung bei Lehrern ein nicht ganz unwesentlicher Faktor. Aber wie schon erwähnt ein großer Mangel an Lehrkräften im staatlichen Bildungssystem besteht nicht. In diesem Fall, dient der demografische Wandel sogar der Entspannung, denn die Schülerzahlen werden überall zurückgehen. In einigen Metropolregionen wird sich der Effekt aber vermutlich nicht ganz so deutlich auswirken. Insgesamt aber werden die Kommunen, Landkreise und Länder als Träger, viele Schulen schließen oder fusionieren müssen. Das Interesse am Lehrerberuf seitens Schulabsolventen ist weiterhin sehr hoch. Spannend wird sein, wie sich der IT Arbeitsmarkt zukünftig entwickelt. Unabhängig von der Studie, was sich da derzeit im Handwerk und vielen Bereichen der Industrie im Schwerpunkt Produktion entwickelt, ist besorgniserregend und das hat Potenzial die Produktivität und Wirtschaftsleistung erheblich zu minimieren. Hier müssen relativ schnell auch Konzepte entwickelt werden, wie man das Ansehen und die Attraktivität der Handwerksberufe steigern kann. Vorallem muss man auch mal die heute bestehenden Vorzüge und Möglichkeiten deutlicher aufzeigen. Den wenig differenzierten Lösungsansatz bzw. die generelle Erwartungshaltung, die Migranten werden die Lücken schließen bewerte ich sehr kritisch, denn man kann ja nicht einfach über diese Menschen bestimmen, dass heißt es muss ein Interesse an bestimmten Berufen bestehen sowie eine Eignung bestehen und vor der Integration in den Arbeitsmarkt, steht hier genauso die Ausbildung und Qualifzierung, die erstmal durchlaufen werden muss. Da macht man sich das aus Sicht der Wirtschaft und Politik etwas zu einfach.
  8. Also du sagst der Absolvent eines BWL Studiums wäre hier gegenüber einem Bewerber mit kaufmännischem Berufsabschluss unterlegen, da dieser systemisch bedingt über mehr berufspraktische Erfahrung verfügt ? Zunächst mal ist es richtig, der Hochschulabsolvent ist formal höher qualifiziert und du wirst eventuell erstaunt sein, diese formale Qualifkation ist bisher ein deutlicher Vorzug gegenüber berufspraktischen Bewerbern. In Unternehmen gerade im kaufmännischen Bereich ersetzt man seit Jahren zunehmend Fachkräfte mit Berufsausbildung bei entsprechendem Bedarf, durch Akademiker, auch wenn da teilweise mittlerweile ein Umdenken einsetzt. Weiterhin lässt du die Tatsachen außen vor, dass insbesondere Fernstudium-Absolventen auf die du dich bezogst, eben eine berufspraktische Qualifkation durch ein passendes Studium ergänzen also hier Summieren sich gewisse Vorteile. Weiterhin vergisst du das sehr viele Positionen fast überwiegend nur noch an Akademiker vergeben werden auch wenn es sich hierbei um reguläre Sachbearbeiterstellen handelt. Ob ein Absolvent eingearbeitet werden muss ist ebenso von diversen Faktoren abhängig, Aufbau des Studiums, heißt gibt es Praxisanteile, weiterhin ist das auch abhängig von der entsprechenden Stelle und den Arbeitstätigkeiten. Eine spezifische Einarbeitung hat man immer, aber die fachliche ist nicht unbedingt immer erforderlich. Bsp. Der BWL Absolvent bewirbt sich auf eine Stelle im Einkauf, dann muss man ihn eventuell einlernen, was die Unternehmensprozesse angeht und eventuell muss man ihn auch im Umgang mit gewissen EDV Systemen schulen dies ist aber dann bei den Berufspraktikern genauso erforderlich. Angebotsvergleiche und Marktanalysen usw. wird man ihnen hingegen nicht beibringen müssen. Generell gilt auch hier pauschale Antworten sind da nicht mögich. Zu den Traineeprogrammen nochmal, da scheinst du dir was anderes darunter vorzustellen, als man das hier in der Praxis wirklich vorfindet. Das sind Programme die sich tatsächlich an junge Absolventen und Einsteiger richten, aber das sind wie schon geschrieben unternehmensinterne ganz spezielle Ausbildungsprogramme die vorrangig das Ziel haben Manager und Führungskräfte auszubilden, die Auswahlkriterien sind entsprechend anspruchsvoll, eine Ausnahme sind Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfergesellschaften sowie spezielle Bereiche im direkten Vertrieb, dort findet sich ebenso ein hoch anspruchsvolles Auswahlverfahren aber in diesen Fällen sind es dann tatsächlich die grundlegenden Einstiegsmodelle. Aber überwiegend sind diese Traineeprogramme interne spezialisierte Ausbildungen für Manager und Führungskräfte.
  9. Was unterscheidet einen Fernstudenten vom klassischen Absolventen eines Erststudiums im Anschluss an einen Schulabschluss ? In den meisten Fällen, handelt es sich bei Fernstudenten um Personen, die bereits mehrere Jahre berufstätig sind und über ein entsprechendes Erfahrungspotenzial in den jeweiligen Bereichen verfügen. Die meisten absolvieren ein Studium, dass die bisherige Ausbildung oder Qualifikation ergänzt. Es ist vielfach so, dass Fernstudenten durch ein entsprechendes Studium ihren bisherigen Arbeitsplatz sichern oder die Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens, in dem sie tätig sind erhöhen wollen. Dann gibt es natürlich auch Fernstudenten, die sich beruflich völlig umorientieren möchten und dann mit einem entsprechenden Studium, versuchen diesbezüglich die Weichen zu stellen. Und hier ist es in vielen Fällen so, insbesondere bei Wechsel der Fachrichtung, dass man fachlich neu anfängt, dennoch bestehen ja gewisse vorteilhafte Erfahrungswerte. Und hier kommen wir schon zum Problem, deine Überlegungen sind ja richtig aber es gibt hier einfach keine pauschale Antworten. Diese Absolventen begeben sich auf den Arbeitsmarkt und sind dort dem allgemeinen Wettbewerb und den dortigen Anforderungen ausgesetzt. Hier sind dann sehr viele individuelle und spezifische Aspekte relevant. Warum du jetzt speziell von Praktikas und Traineeprogrammen sprichst, ist mir nicht ganz klar. Beide Konzepte sind eher speziell und stellen nicht das reguläre Modell dar, dass überwiegend einen klassischen Arbeitsplatz repräsentieren dürfte. Absolventen eines Fernstudiums mit vorheriger Berufserfahrung bewerben sich dann doch meist eher auf reguläre Arbeitsstellen, die dann auch eine möglichst hohe fachliche Deckung zum absolvierten Studium aufweisen. Bei uns muss man sich Traineeprogramme oder Stellen meist als spezielle unternehmensinterne und auf die späteren Anforderungen zugeschnittene Ausbildungen von Managern und Führungskräften vorstellen. Wenn ein Maschinenbauingenieur ein Studium absolviert hat und dann bei einem Unternehmen die Berufstätigkeit aufnehmen möchte und es sich hierbei nicht direkt um eine Führungsposition handelt, dann ist das keine Traineestelle, dies gilt bsp. auch für jemanden der ein BWL Studium absolviert hat und sich dann auf eine Stelle im Accounting bewirbt, auch hier handelt es sich dann nicht automatisch um eine Traineestelle. Das Praktikum ist ebenso ein Alternativmodell, dass vorrangig den Unternehmen gewisse Vorteile bietet. Man hat da ein System aufgebaut, dass der Flexibilität und Kostenminimierung dient, in bestimmten Branchen arbeitet man übermäßig mit Praktikanten. Jüngere Absolventen versprechen sich davon meist eine Einstiegschance, was ja auch in vielen Fällen durchaus zutreffend ist und zeigen eine erhöhte Bereitschaft sich auf ein Praktikum einzulassen. Berufserfahrene Absolventen hingegen werden dem Praktikum gegenüber eher skeptischer sein und sich nur unter bestimmten Umständen auf ein solches einlassen. Die Chancen der Bewerber sind auch immer von den Gegebenheiten abhängig, allgemeine Wirtschaftsentwicklung, Marktsättigung bezogen auf Fachkräfte usw. Erfahrungen findest du gerade in diesem Forum sehr viele. Auch die Blogs sind diesbezüglich sehr informativ.
  10. Einigen ist eventuell bekannt, dass der bisherige Fachkaufmann für Einkauf und Logistik durch die Qualifikationen geprüfter Fachkaufmann für Logistiksysteme und geprüfter Fachwirt für Einkauf ersetzt wird. Jetzt fällt aber auf das eigentlich eine funktionsorientierte Qualifikation hier jetzt als Fachwirt bezeichnet wird, was eigentlich nicht dem bisherigen Modell entspricht, wonach es die funktionsorientierten Qualifikationen gab, meist Fachkaufmann sowie die branchenorientierten Qualifikationen, die sogenannten geprüften Fachwirte, bisherige Ausnahme bildete der geprüfte Wirtschaftsfachwirt, da dieser nicht branchenspezifisch ist. Aufgrund von Recherchen stellte sich heraus, dass das BMBF sowie die IHKs sich von dem bisherigen Modell lösen. Auf dem Weiterbildungsportal des DIHK findet sich hierzu folgender Text: Mir erschließt sich hier nicht, wie das mit der Güte und Wertigkeit bezogen auf die Abschlussbezeichnung gemeint ist. Scheinbar wird man fortan die Fachkaufmann Qualifikationen auslaufen lassen. Ist als Informationen eventuell für einige interessant.
  11. Also ansich ist bekannt und auch ersichtlich, dass ein Betriebswirt, ein Wirtschaftsingenieur und ein Wirtschaftsinformatiker trotz bestimmter Überschneidungen komplett für andere Bereiche qualifiziert werden und entsprechend sehr unterschiedliche Tätigkeiten ausführen. Die einzelnen Bereiche können Berührungen mit den wiederum anderen haben aber es sind schon unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Ein Ingenieur ist beispielsweise in folgenden Bereichen tätig, Produktentwicklung, Prozessoptimierung sowie im Kundendienst oder der Beratung tätig. Der Schwerpunkt liegt hier in den Schnittstellenbereichen zwischen kaufmännischer Administration und der Produktion. Ein Wirtschaftsinformatiker arbeitet wie es der Name auch verrät im Bereich der IT, je nach Kompetenz dort wiederum in unterschiedlichen Funktionen, dass kann die Datenanalyse, Business-Intelligence, Softwareentwicklung, Kundenberatung usw. sein. Hier besteht aber in der Regel ein starker Bezug zu einem IT-System, wie beispielsweiße Shopplattformen, Warenwirtschaftssysteme, Server usw. Der klassische Betriebswirt arbeitet dann in den kaufmännisch-administrativen Bereichen, wie Rechnungswesen, Controlling, Personalmanagement usw. Der Mechatroniker wiederum passt in diese Aufzählung von Berufsprofilen kaum hinein, da dies dann ein ganz anderer Bereich ist. Eine seltsame Sichtweise, man sollte die Berufsprofile doch nicht daran vergleichen ob man im Büro sitzt, dies ist bei den genannten Berufsprofilen eigentlich fast überwiegend der Fall. Naja man muss sich schon zeilgerichtet qualifizieren und weiterbilden, denn die Qualifikation muss dann doch formal eine Nähe zum angetrebten Beruf oder der entsprechenden Berufstätigkeit aufweisen. Einfach mal irgendwas studieren, um dann irgendwo, irgendwas zu arbeiten, erscheint mir wenig zielführend. Grundlage muss eine grundsätzliche grobe berufliche Orientierung sein. Die Unternehmen und Personalverantwortlichen wissen sehr wohl um die Vorzüge von Fachkräften mit berufspraktischer Ausbildung, teilweise setzt auch ein Umdenken ein. Aber derzeit ist das Angebot von Akademikern so groß, dass man dort natürlich möglichst das Maximum für das Unternehmen abschöpft, daher fokussiert man sich auf Akademiker. Man muss dann die Fachgebiete unterscheiden aber in einigen Bereichen, besteht heute ein starkes Überangebot an Akademikern, was dazu führt, dass diese vielfach nicht in entsprechenden Funktionen arbeiten sondern die Aufgaben von bsp. gelernten Kaufleuten übernehmen und das meist zu dem gleichen Lohn. Viele Verbände und Wirtschaftsorganisationen verlauten weiterhin, dass ein großer Fachkräftemangel besteht, dass ist in einigen Bereichen auch weiterhin der Fall und betrifft dort zunehmend nicht akademische Fachkräfte. Das man oftmals ungerechtfertigt von einem Fachkräftemangel spricht hat eine strategische Ursache, denn man will einfach den Pool der Akademiker noch vergrößern damit man mehr Auswahl hat und man somit weiter Einfluss auf die Löhne nehmen kann. Bei den Ingenieuren und Softwareentwicklern, kann man zunehmend beobachten, wie dort Fachkräfte aus dem Ausland importiert werden, was aber nicht daran liegt das es generell zu wenige gibt sondern, die arbeiten zu günstigeren Konditionen, was wiederum den Druck auf die heimischen Ingenieure erhöht. Auf der fachlich inhaltlichen Seite wird immer deutlicher, dass das Niveau auch in der akademischen Ausbildung sinkt, unabhängig davon ob es sich im private oder staatliche Einrichtungen handelt, dass sagen Experten aus der Lehre, Wissenschaft und den Medien, weiterhin stellen das auch immer mehr Unternehmen bzw. Personalverantwortliche fest. Dieser Themenbereich ist sehr vielschichtig und man muss das genauer und differenziert betrachten.
  12. Absolut, natürlich basiert da jeweils ein gewisser Anteil auf BWL und es gibt auch zwischen diesen Studiengängen je nach Form, auch weitere inhaltliche Überschneidungen, aber insgesamt sind sie in der Ausrichtung schon stark unterschiedlich und sie qualifizieren für unterschiedliche Tätigkeiten bzw. Bereiche. Das ist aber schon sehr allgemein. Du müsstest dir ja zumindest mal klar werden in welchem Bereich du zukünftig arbeiten möchtest, entsprechend den damit verbunden Anforderungen, solltest du dann die Weiterbildung bzw. das Studium auswählen.
  13. Wenn man deine Ausführungen so ließt, kann sich schon der Eindruck einstellen, dass du eigentlich noch nicht wirklich weißt, was du machen möchtest. Scheinbar willst du lediglich aus dem Bankenumfeld raus, bzw. nicht weiter in deinem erlernten Beruf arbeiten. Es ist schon mal vorteilhaft, dass du eine Berufsausbildung abgeschlossen hast, eine Berufsausbildung auf die dann noch ein akademisches Studium folgt ist eine Kombination, die zukünftig für den Arbeitsmarkt an Bedeutung gewinnen dürfte, sofern das auch eine fachliche Ergänzung darstellt. Dies gilt genauso für Duale Studienprogramme. In deinem Fall, ist es schwierig, da jetzt fundierte Empfehlungen auszusprechen, da du selbst wie gesagt noch nicht wirklich orientiert bist und die genannten Studienrichtungen, doch erheblich voneinander abweichen. Wieso willst den den bisherigen Bereich verlassen ? Was sind denn deine Ziele, was willst du erreichen ? Es ist ungewöhnlich, dass ein Bankkauffmann den Wirtschaftsfachwirt absolviert, wesentlich häufiger sind da die Qualifikationen Bankfachwirt und Bankbetriebswirt, die tatsächlich in sehr vielen Fällen Karrieren bei Banken befördern können. Da kenne ich persönlich viele Beispiele. Vom Betriebswirt IHK würde ich in diesem Kontext abraten, denn der würde ja wieder den Schwerpunkt abbilden, den du verlassen möchtest, zudem wäre dies eher ein Umweg. Du hast aufgrund deiner Qualifikationen ja eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, die dir entsprechend die Aufnahme eines Studiums ermöglicht, welches dann in dem Fall schon einem Betriebswirt IHK vorzuziehen ist. Du solltest aber im Hinblick auf die Entwicklungen und die sich immer weiter zuspitzenden Missstände in der Bildungspolitik, beachten dass ein Studium nicht zwangsläufig zu der angestrebten beruflichen Verwirklichung führt und auch nicht zwangsläufig damit eine Arbeitsplatzgarantie verbunden ist. Da du aber zu einer Gruppe gehörst, die über ein berufspraktisches Fundament verfügt, sollte das eventuell gewisse Vorteile zur Folge haben. Aber das ist alles relativ zu betrachten. In erster Linie, musst du dir selbst klar werden, was deine Ziele sind, und welche Möglichkeiten dir am ehesten die Chance bieten, diese zu erreichen. Viel Erfolg
  14. http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/handwerk-will-duales-abitur-auf-dem-holzweg-der-akademisierung/11145218.html
  15. Hallo, du wünschst dir explizit ziemlich exakte antworten auf deine Fragen, bleibst aber selbst bei der Darstellung deiner Tätigkeit und deiner Erfahrung sehr unpräzise. Welche Ausbildung hast du absolviert ? In welchem Bereich arbeitest du ? Welche Vorstellungen hast du ? Der Fachwirt ist abgesehen vom Wirtschaftsfachwirt, eine branchenspezifische Weiterbildung, der Fachkaufmann hingegen ist funktionsorientiert. Voraussetzung für die IHK Prüfung, ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufserfahrung. Der staatlich geprüfte Betriebswirt ist eine höhere schulische Qualifikation. Dieser Abschluss kann vorrangig an Fachschulen für Betriebswirtschaft oder Berufsakademien erlangt werden, entweder in vollzeit oder in Form von kombinierten Abend und Wochenendlehrgängen in teilzeit. Wenn die Schule staatlich ist, dann fallen für den Kurs selbst keine Gebühren an abgesehen von den sonstigen Aufwendungen, die damit verbunden sind. Im Fernstudienbereich bieten die Ferninstitute der Klett Gruppe wie SGD und ILS solche Fernlehrgänge an, dort müssen verpflichtende Präsenzen an einer Schule absolviert werden. Zu allen IHK Qualifikationen gibt es zahlreiche Anbieter von Präsenz wie auch Fernlehrgängen, die einen auf die entsprechende Prüfung vorbereiten. Für die Absolvierung der IHK Prüfungen ist eine Teilnahme an einem solchen Kurse nicht verpflichtend, dass heißt wenn du dir das zutraust kannst du dich mit entsprechender Fachliteratur autodidaktisch auf diese Prüfungen vorbereiten, was aber sicherlich nicht die sicherste Variante ist. Wenn du ein Studium aufnehmen möchtest, dann ist der Betriebswirt IHK tendenziell eher irrelevant bzw. ein Umweg. Die Fachwirt oder Fachkaufmann Qualifikation ernöglicht die Aufnahme eines Studiums an einer Universtität oder Hochschule.
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