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Clarice

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  1. Ich finde den Begriff Coach (ein Coach ist dem Begriff nach ein Tariner) problematisch und würde das vom Begriff der Beratung trennen. Coaching kann sinnvoll sein, aber es scheint mir auch so ein inflationärer Begriff des Neoliiberalismus zu sein. Höher, schneller, weiter usw. Coaching passt in den Sport, wo es um klar definierte Ziele und Höchstleistungen geht. Für viele Menschen wäre eine unvoreingenommene Beratung besser. Den Menschen kennenlernen, ihm den Weg überlassen, Hilfestellung leisten, Rat geben, ohne ein Endziel vor Augen zu haben. Viele Coaches definieren Erfolg über einen Idealtyp des modernen Kapitalismus: Erfolgreich, leistungsfähig, flexibel, immer nach neuen Zielen suchend, in Bewegung bleiben etc. Wer das will, ist mit einem Coach gut beraten. Ich finde, wir brauchen mehr reflektierte Beratung, gerade für Menschen, die beruflich nach neuen Wegen suchen. "Freiheit fängt dort an, wo wir aufhören, sie zu managen." (Ulrich Bröckling).
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