Springe zum Inhalt

Frenchi

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    26
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über Frenchi

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Interessent
  1. Meines Erachtens wir einfach nur der Bachelor abgewertet (und der Fachwirt aufgewertet, aber andere Geschichte...). Und es gibt den Master als hochwertigen Hochschulabschluss. Also wo liegt das Problem? VG
  2. Im Grunde heißt es jetzt für Dich, zunächst den Techniker abzuschließen. Wenn Du Deinen Abschluss in den Händen hältst, dann kannst Du immmer noch entscheiden, welche Möglichkeiten Du hast... VG
  3. Als staatlich geprüfter Betriebswirt begrüße ich die Entscheidung des DQR. Ich habe mich schon länger für die Gleichwertigkeit von Betriebwirt und Bachelor ausgesprochen, es hat nur keinen interessiert. Ich bin kein Lobbyist ;-) Da ich mich aber von der unsagbaren hohen Qualifikation zum Bachelor treiben ließ, habe auch ich ein Aufbaustudium für Betriebswirte begonnen. Ich würde mal sagen, das war FAST überflüssig. Dennoch bereue ich es nicht, da letztendlich der Arbeitsgeber das Engangement wertet und nicht nur die Abschlüsse. Heute würde ich es dennoch nicht mehr machen. Ich rechne damit, dass in absehbarer Zeit staatlich geprüften Betriebswirten sowie Technikern die Möglichkeit zum Master geboten wird. Und ich muss auch sagen: das ist m.E. nicht falsch, sofern eine mindestens dreijährige Berufserfahrung vorausgesetzt wird. Zum Meister oder Fachwirt kann ich leider nur wenig sagen, da ich beide Abschlüsse nicht aus eigener Erfahrung kenne. Als Kaufmann ist mir der Fachwirt bekannt und ich bin nicht überzeugt, dass der Fachwirt auf Stufe 6 stehen sollte, sondern eher Stufe 5, vergleichbar mit anderen Fortbildungen. Warum die nicht einfach den Betriebswirt der Kammern reingesetzt haben, ist mir ein Rätsel, aber nun gut... Im Grunde geht es ja um den Vergleich zwischen Akademikern (mit einer 3jährigen akademischen Ausbildung) und Praktikern (die eine Ausbildung abgeschlossen, Berufserfahrung gesammelt und eine Fachschule besucht haben). Und da muss ich sagen, im berufspraktischen Sinne haben Fachschulabsolventen den Greenhorns der Uni, die nach ihrem schulischen Abschluss 3 Jahre Uni gesehen haben, vieles voraus. Damit sind aber natürlich nicht die vielen Fernstudenten und berufsbegleitenden Ackerer gemeint, die sehr aufwendig und teuer einen Hochschulabschluss à la Bachelor nachholen wollten (wie ich einer bin). Wir können uns natürlich in den A... beißen, aber ich bin dennoch sicher, dass sich unser Engagement auszahlen wird . Nur der direkte Weg zum Master wäre besser gewesen... VG
  4. JA, was will man damit? Und JA, es schmerzt. Alle BWL-Studierende, die den Bachelor anstreben, können sich ein bißchen in den A... beißen. Sofern Sie seit mindestens 10 Jahren berufstätig sind und eine Position innehalten, die mit Führungsaufgaben in Berührung kommt. Ich weiß, wovon ich spreche... ;-) Was den Master in B usw. angeht, finde ich es ärgerlich. Aber seien wir mal ehrlich, beim MBA handelt es sich lediglich um den MBA. ;-) Dieser bietet sich BWL-Studierenden sowieso nicht an. Es handelt sich um eine reine Management-Lehre, die sich an nicht-wirtschaftswissenschaftliche Absolventen richtet. Dass dieser in Deutschland zunehmend auch für BWLer interresant wurde, hängt ja mehr mit der großen Anzahl an Angeboten zusammen und der vermeintlichen Reduzierung auf -ich sage mal- weniger wissenschaftliche Inhalte. Nicht harte, sondern weiche Faktoren sind die Bildungsziele. Der wirtschaftswissenschaftliche Student sollte weiterhin nach dem M.A. Ausschau halten, wenn es ihm möglich ist. Demnach rechne ich mit einer Abwertung des MBAs in Deutschland, die mit solchen Programmen weiter zunehmen wird. Für einen Ingenieur wird es sich aber weiterhin lohnen, den MBA abzuschließen. Und der klassische Master wird an Bedeutung nicht verlieren, trotz Master in B usw. Im Grunde finden sich entsprechende Regelungen auch im Bereich der Berufsbildung. Ich zitiere kurz die Arbeitsagentur bezüglich der Externenprüfung, über die eine abgeschlossene Berufsausbildung an den Kammern nachgeholt werden kann: Zunächst müssen Sie nachweisen, dass Sie mindestens das Eineinhalbfache der vorgeschriebenen Ausbildungszeit in dem Beruf, in dem Sie die Prüfung ablegen wollen, tätig gewesen sind. Und: Sie müssen dort Tätigkeiten ausgeübt haben, die üblicherweise eine Fachkraft ausübt. Und weiter: Vom Nachweis der Mindestzeit kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn Sie durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft machen können, dass Sie die berufliche Handlungsfähigkeit erworben haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Quelle: http://www.arbeitsagentur.de/nn_26018/zentraler-Content/A02-Berufsorientierung/A022-Infomedien/durchstarten/Externenpruefung.html Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, so ist dies auf den MBA und Führungskräfte zu übertragen (dass der MBA postgradual ist, sei mal außen vor gelassen). Andersherum gedacht: was soll der MBA belegen? Dass man sich mit Management-Techniken beschäftigt hat? Diese Fragen wird tatsächlich der Markt, insbesondere in Form von verantwortlichen Personalern entscheiden. Es tut sich viel in der Bildungslandschaft. Die Hochschulzugang wird Personen mit abgeschlossener Berufsbildung und dreijähriger Berufserfahrung ermöglicht, Aufstiegsfortbildungen wie der Betriebswirt können auf ein Bachelor-Abschluss angerechnet werden und jetzt auch noch ein MBA für Nicht-Akademiker. Der Deutsche Qualifikationsrahmen DQR hat die Bildungslandschaft weiter aufgewirbelt. Seit Monaten streiten Kultusminister mit Gewerkschaften über die Bedeutung des Abiturs im Vergleich zur Berufsausbildung, die mit Stufe 4 auf die gleiche Stufe gestellt werden sollen. Unter dem Aspekt Durchlässigkeit sind diese Vorstöße zu befürworten. Und eigentlich auch sonst, denn ein ausgebildeter Mensch hat doch eine mindestens gleichwertige berufliche Kompetenz und Fähigkeit zur sozialen Einbindung wie ein Abiturient, er ist nur einen anderen Weg gegangen. Dabei wird das Bildungssysterm weniger elitär ausgerichtet und das sollte insbesondere in einem Forum, das sich an Berufstätige richtet (warum sollte sonst eine Fernstudium absolviert werden), zumindest gewürdigt werden. Schließlich war es vor gar nicht langer Zeit Berufstätigen kaum möglich, einen Studienabschluss nachzuholen. Ich finde das MBA-Programm der Euro-FH prinzipiell in Ordnung. Damit wird allerdings perspektivisch der MBA als wissenschaftlicher Abschluss abgewertet, und das ist auch gut so. VG
  5. Die Tests der Stiftung Warentests sind sicherlich kein absolutes Kriterium für die Wahl eines Studienganges, aber ich finde schon, dass die Kritik bei den Verantwortlichen der HFH ernst genommen werden sollte. Vielleicht sind Birnen mit Äpfeln nicht zu vergleichen (langsam wird das Beispiel inflationär), aber zumindest ein bißchen Selbstkritik im Hinblick auf die Kommunikation des Angebots (es handelt sich um eine Birne und nicht um einen Apfel) stünde der HFH gut zu Gesicht.
  6. Eine kleine Korrektur: Bei der HFH ist der Einstieg ins vierte von sieben Semestern, nicht von acht. VG
  7. Ja, zum einen das. Zum zweiten, dass der staatlich geprüfte Betriebswirt nicht umsonst ein nicht-akademischer Abschluss ist. Ich kann jetzt nicht für die Fernstudienangebote zum SGB sprechen (auch, wenn es ein entsprechendes Forum ist ), aber in Präsenzform wurden uns die Inhalte sehr praxisorientiert vermittelt. Fallbeispiele, Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, etc. Dass ist das, wenn ich sage, zur Berufsqualifizierung kann der SGB locker mit dem Bachelor mithalten, es fehlt nur der Nachweis der wissenschaftlichen Arbeit(en). Und damit hat der Abschluss sehr wohl eine Berechtigung. Die Differenzierung liegt vor, vielleicht wird sie nicht wahrgenommen. VG
  8. Hallo, ich mache zurzeit ein ähnliches Aufbaustudium für staatlich geprüfte Betriebswirte (an der HFH: http://www.betriebswirt-bachelor.de) und ich kann die Erfahrungen von Margin Walker bestätigen. Häufig werden die Leistungen des staatlich geprüften Betriebswirt kritisch beäugelt. Dabei kann ich eigentlich nur die Anrechnungsmodelle der Hochschulen belächeln. Viele Inhalte wiederholen sich und bringen wenig Zusatzwissen. Es ist eine andere Studienform (Fernstudium), aber ich halte das Niveau eines Bachelors nicht für viel höher als den Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt. Im Grunde sollte man nur einen Schwerpunkt wählen (verbunden mit einer Hausarbeit), ein mathematisches Modul wie OPR belegen, eine weitere Hausarbeit und eine Bachelor-Arbeit anschließen. Damit ließe sich das Aufbaustudium auf zwei zusätzliche Semester komprimieren und die intellektuelle Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten wäre nachgewiesen. Das fachliche BWL-Wissen ist sowieso bereits nachgewiesen. Alles andere halte ich für eine Elfenbein-Diskussion, die sich aufgrund des Fachkräftemangels hoffentlich bald erübrigt hat. VG
  9. Hallo Marion123, schön, dass Du uns daran teilhaben läßt. Viel Erfolg, finde ich wirklich klasse, dass Du Dich so entschieden hast!!! VG
  10. Hallo marion123, hallo aurelius, ich mache ebenfalls das Aufbaustudium an der HFH, witzigerweise auch seit Januar 2010. Ich kann alles so unterschreiben, wie es aurelius sagt, selbst mit den einzelnen Studinemodulen. Steuer und VWT waren schon ein ziemlicher Aufwand - insbesondere während der WM - Statistik, aber noch mehr Informatik mit eher weniger Lernaufwand verbunden. Es gibt übrigens zum Aufbaustudium für staatlich geprüfte Betriebswirte eine extra Webseite: http://www.betriebswirt-bachelor.de. Dort erfährst Du alles Weitere zum Studienangebot der HFH. @aurelius: Studierst Du auch am Studienzentrum Düsseldorf? Wenn ja, dann schick doch mal ein PN, das wäre ja lustig, weil dann kennen wir uns ja... @marion: Die vielen jahre, die der Betriebswirt her sind, sind für das Studium an der HFH kein Problem. Jedes Studienmodul ist für sich zu betrachten. Und die grundlegenden BWL-Kenntnisse wirst Du ja noch haben. VG
×
×
  • Neu erstellen...