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Zulu0815

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    IUBH
  • Studiengang
    Immobilienmanagement
  • Wohnort
    Hamburger Rand

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  1. Ich hatte bereits in meinem letzten Blogeintrag geschrieben, dass ich keinen guten Eindruck von der IUBH hatte. Ich habe trotzdem nicht locker gelassen und nach mehrfacher Kommunikation einfach den Entschluss gefasst, mich einzuschreiben zum 01. September. Im Gegenzug habe ich mich bei der VWA Hamburg abgemeldet. Positiv empfand ich den Anruf eines Mitarbeiters, der mich darauf hinwies, dass ich einen Rabattcode nicht genutzt hatte. Das fand ich extrem kundenfreundlich und sollte lobend erwähnt werden. Als ich die Zugangsdaten erhielt und mich das erste Mal angemeldet hatte, wollte ich mich gleich für meinen ersten Kurs anmelden. Nun wurden mir aufgrund meiner Weiterbildung zum Immobilienfachwirt 72 Credits angerechnet, das war für mich ein wichtiges Argument. Die Anrechnung hatte ich bereits vor der Einschreibung beantragt und einen entsprechenden Bescheid erhalten. Leider war sind die angerechneten Module noch nicht in der Notenübersicht eingetragen, was ab dem zweiten Modul einfach einfacher wäre, was die Belegung angeht. Schließlich wird überall darauf hingewiesen, dass man angerechnete Module bloss nicht belegen darf, sonst entfiele die Anrechnung. Das obligatorische Modul "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" habe ich dann auch nicht gleich belegen dürfen, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht war. Aber das entpuppte sich nach einem Telefonat mit dem Studienservice als Fehler, der dann behoben wurde. Also bin ich nach 10 Jahren Pause wieder an einer Hochschule eingeschrieben. Öfter mal was Neues.
  2. Ich habe heute erneut versucht, mit der IUBH telefonischen Kontakt aufzunehmen. Das Ergebnis war keinen Deut besser als letzte Woche. Die empfohlene Ansprechpartnerin ist nicht da. Man konnte mir auch nicht sagen, wann diese wieder da ist. Einen Rückruf hat man mir auch nicht angeboten. Man erweckt zumindest den Anschein. Und da der Immobilienkaufmann bereits 53 ECTS anerkennt bekommt, erwarte ich hier mindestens 70 für den Fachwirt. Es geht mir nicht darum, dass ich die mangelnde Flexibilität oder Preis als unterirdisch bezeichne - wobei mir Hochschulen bekannt sind, die flexibler sind. Mir geht es um den Eindruck, dass dort in erster Linie wenig kompetente und wenig bemühte Personen den Erstkontakt mit potentiellen Studierenden leisten. Ich erwarte abgeholt zu werden, meine Situation individuell zu beleuchten und im Rahmen des Vorgaben das Bestmögliche rauszuholen. Das passiert nicht und diesen Ersteindruck finde ich unterirdisch. Und es ist deswegen so bedauerlich, weil ich deswegen abgeschreckt bin, mich überhaupt mit den Inhalte zu befassen. Die per E-Mail erbetene Zusendung der Anerkennung ("Wir möchten Dich vorab um Verständnis bitten, dass die Bearbeitung Deiner Anfrage bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen kann.") ist übrigens nicht innerhalb der zwei Tage angekommen.
  3. Ich bin derzeit nicht sonderlich zufrieden mit dem Ablauf meines Betriebswirts an der VWA. Da ich im Anschluss ohnehin geplant hatte, mindestens einen Bachelor anzuschließen, bin ich zufällig auf den Studiengang "Immobilienmanagement" an der IUBH gestoßen. Ich habe dann versucht, mich über diesen Studiengang zu informieren, und das, was die bislang IUBH geleistet hat, lässt mich ernsthaft zweifeln, ob ich dort wirklich studieren will. Die Module und Zusammensetzung des Studiengangs ist wirklich spannend. Die Anerkennung von Vorleistungen scheint interessant. So werden für den Studiengang Immobilienmanagement pauschale Anerkennungen für Immobilienkaufleute und -fachwirte verlinkt. Der Link auf die Pauschalanerkennung für Fachwirte führt aber zu einem 404-Fehler - offensichtlich wurde die Datei gelöscht, nicht hinterlegt oder es gibt einen Fehler im Link. Soweit so gut, eine Nachricht übe das Kontaktformular geschrieben und um Zusendung per E-Mail gebeten. Kurze Zeit später erhalte ich per PDF eine Broschüre über den Studiengang. Die fehlende Aufstellung ist nicht dabei, wird aber auch nicht erwähnt. Dafür die Bitte, bei Rückfragen doch anzurufen. Für den Anruf hatte ich drei Anliegen überlegt: Anerkennung - soweit offensichtlich. Studiendauer und Wechsel der Studienmodelle FlexLearning als "Probestudium" Nachdem ich per Sprachcomputer angegeben hatte, ein Studieninteressent zu sein, gelangte ich un an einen Berater, der mich noch immer mit dem Kopf schütteln lässt: Anerkennung. Auf meinen Hinweis, ich erhalte eine Fehlermeldung, die Frage, ob ich es mit einem anderen Browser probiert hätte? What? Dann die Aussage, es gebe ja noch keine pauschale Anerkennung für Immobilienmanagement. Meine Erwiderung, dass es aber verlinkt sei, wurde dann wohl aufgenommen, worauf sich der Studienberater dann selber durch die Seite klickte. Dann die Info, es gebe seit heute Probleme mit der Seite, das sei aber alles in Bearbeitung. Nachdem das Problem reproduzierbar war, dachte ich, er könne mir das kurz per Mail senden. Das liegt ja irgendwo auf einem Fileserver oder so. Nein, ich müsse mein Anliegen selber an die Abteilung für Anerkennungen senden. Die seien aber heute (Freitag 14.00) nicht mehr da, das würde erst Montag bearbeitet. Ich bin unschlüssig, welches Studienmodell passt. Daher wollte ich zunächst das Teilzeitmodell zwei wählen, welches auch monatlich günstiger ist, dafür aber über die lange Laufzeit eine höhere Gesamtsumme mit sich bringt. Ich hatte dann die Vorstellung, ich könne ja schneller studieren, wenn ich es schaffe, und dann meinen Studienfortschritt individuell festlegen. Die IUBH wirbt schließlich mit Flexibilität, einem individuellen Start und monatlichen Klausuren, also der Loslösung vom Semestermodell. Aber die IUBH will das nicht. "Schneller studieren geht nur im 36-Monats-Modell". Könne ich denn das Modell wechseln? "Ja, aber das ist kostenpflichtig" Und wie hoch sind die Kosten? "280,- €". Dieses Anliegen habe ich ernsthaft nicht mehr angesprochen, ich war zu perplex. Der Gesamteindruck des Telefonats war unsympathisch, nicht wirklich kompetent und auch nicht lösungsorientiert. Ich war klar als Studieninteressent zu erkennen, daher erwarte ich, da den stärksten und kompetentesten Ansprechpartner sitzen zu haben. Ich bin schließlich grundsätzlich bereit, ca. 13.000,- € zu zahlen und erwarte auch ein Mindestmaß an Kundenorientierung. Ich will mich auf die INhalte des Studiums konzentrieren können und der Orgakram soll gut im Hintergrund laufen. Dieser Erstkontakt hat mich ernsthaft zweifeln lassen, ob ich, trotz eines wirklich interessant klingenden Studiengangs mit ansprechenden Modulen, dort studieren sollte. Das kann nun wirklich keine Leistung einer privatwirtschaftlich organisierten Einrichtung sein.
  4. Ich in kein Personaler, sondern habe Bewerbungsgespräche nur als Bewerber erfahren. Das waren aber schon ein paar. Ich hatte oder habe meine Konfession nicht im Lebenslauf stehen, wurde aber auch noch nie von Personalerseite danach gefragt.
  5. Ich hab gerade "Borgen" angefangen und bin bei der Hälfte der ersten Staffel. Ist so ein wenig dänisches House of Cards, wobei die Serie schon zwischen 2010 und 2013 lief, also hinkt der Vergleich.
  6. Meine Erfahrung aus den letzten Jahren, in denen ich intensiv die Stellenanzeigen verfolgt habe, ist die, dass teilweise auch einfach unzutreffende Bezeichnungen genutzt werden. Als Beispiel wird im Bereich der Immobilienwirtschaft oftmals noch der "Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft" ausgeschrieben, verbunden mit dem Hinweis, die Stelle sei auch für Berufsanfänger geeignet. Dabei gibt es diesen Ausbildungsberuf nicht mehr, seit 2008 wird der "Immobilienkaufmann" ausgebildet.
  7. Ich stehe kurz vor meinem Betriebswirt und stand vor derselben Entscheidung. Ich plane derzeit, zunächst den Bachelor zu absolvieren, bevor ich den Master angehe. Ich bin zwar ausgesprochen unzufrieden, dass mir trotz kaufmännischem Berufsabschluss als Immobilienkaufmann (DQR Ebene 4), einer kaufmännischen Aufstiegsfortbildung zum Immobilienfachwirt (DQR Ebene 6) und einem Betriebswirt an der VWA (DQR Ebene nicht festgelegt, müsste aber denklogisch auch mindestens 6 sein , der von der IHK ist 7) für einen betriebswirtschaftlichen Bachelor (DQR Ebene 6) hier mal ein Viertel, hier mal ein Drittel der Leistungen angerechnet wird (Sorry, musste mal raus...) Aber ich würde mich bei einem Direkteinstieg in ein Masterstudium irgendwie "unvollständig" fühlen. Das ist aber ein sehr subjektiver Eindruck. Mir fehlt auch die Kenntnis, inwieweit dies arbeitgeberseitig unproblematisch erscheint.
  8. Die drei Teile der Bobby Dollar-Reihe von Tad Williams: "Die dunklen Gassen des Himmels", "Happy Hour in der Hölle" und "Spät dran am Jüngsten Tag". Seit langer Zeit mal wieder eine Reihe, die ich schnell gelesen habe. Urban Fantasy, aufgrund der recht expliziten Wortwahl eher an das erwachsene Publikum gerichtet. Kann ich nur empfehlen.
  9. Ich hatte das Buch auch begonnen und dann schnell abgebrochen. Natürlich kann man Prioritäten hinterfragen oder manchmal auch einfach was liegen lassen. Aber dennoch muss ich eben doch vieles tun, auch wenn ich mich nicht zur Leistungselite zähle. Diese vollkommene Ablehnung von Verpflichtungen schießt für alle, die noch irgendwo in gewohnten Bahnen bleiben und nicht als Selbstversorger alleine auf eine Insel ziehen, doch Meilenweit über das Ziel hinaus.
  10. Moin, nachdem ich ein wenig herumgelesen habe und die Themen zu Gehaltsentwicklungen hierzu im Forum entweder sehr spezifisch auf eine Stelle und einen Bewerber bezogen waren oder nach ausufernder Diskussion geschlossen, wollte ich das Thema Gehaltsfindung doch noch einmal versuchen, offen zu diskutieren. Ich persönlich stand und stehe wohl auch künftig vor dem Problem, meinen eigenen Marktwert taxieren zu können. Mir fehlen einfach die Vergleichswerte, subjektiv habe ich aufgrund von vagen Äußerungen im Freundeskreis aber den Eindruck, es könnte zuwenig sein. Da man ja aber in Deutschland nicht über sein Gehalt spricht, tue ich mich schwer, meine Kollegen anzusprechen. Ich bin mir also immer relativ unsicher, ob meine Gehaltsvorstellung zu hoch oder zu niedrig ist. Ich habe aber in Bewerbungsgesprächen nie das Feedback erhalten, meine Vorstellungen wären überzogen, eher im Gegenteil. Daher einfach die offene Frage, wie die werten Mitleser ihre Vorstellung festlegen. Mir geht es nicht um absolute Zahlen, sondern eher um sinnvolle Anregungen zum Vorgehen.
  11. Um ehrlich zu sein, bei meinem ersten Versuch nicht. Das lief aber auch so ab: Zulassung geholt. Zur Prüfung gegangen. Ohne irgendwelche Vorbereitung. Da hatte ich mir das nämlich auch einfach vorgestellt, hey, ich hatte schließlich studiert und war berufstätig und so. Ich hab dann aber aus dem Stand zumindest Wirtschafts- und Sozialkunde bestanden. Beim zweiten Anlauf war das dann entsprechend geplant. Da hat es auch funktioniert und war machbar, aber Rechnungswesen ist nie mein Lieblingsthema geworden.
  12. Das Berufsbildungsgesetz bietet in besonderen Fällen die Möglichkeit, einen anerkannten Berufsabschluss zu erhalten, ohne vorab eine Ausbildung absolviert zu haben. Nachdem ich diese Möglichkeit selber genutzt habe, möchte ich hier einführend den Ablauf und danach kurz meine Erfahrungen darlegen. Allgemeines: Grundlage dieser Prüfung ist § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Danach ist "zur Abschlussprüfung [...] zuzulassen, wer nachweist, dass er mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen ist, in dem die Prüfung abgelegt werden soll. Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf." Die Zulassung erfolgt über die jeweils zuständige Stellen, diese finden sich in § 71 BBiG. Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich aus dem Wohnort. Die Prüfung erfolgt als normale Abschlussprüfung zu den jeweils feststehenden Terminen, über die die zuständige Stelle informiert. Diese ist ja nach Ausbildungsberuf unterschiedlich und findet sich in der jeweiligen Ausbildungsordnung, die vom jeweiligen Fachministerium erlassen wurde. Nach Bestehen erhält man sein entsprechendes Zeugnis, bei Nichtbestehen kann die Prüfung bis zu zweimal wiederholt werden. Bestandene Prüfungsteile können teilweise auf Antrag angerechnet werden. Aus dem Zeugnis geht nicht hervor, dass man Externprüfling war - es ist ein ganz normales Abschlusszeugnis. Meine Erfahrung: ich habe die Externenprüfung als Immobilienkaufmann vor der Handelskammer Hamburg abgelegt. Als Grundlage für die Zulassung habe ich einen Lebenslauf sowie eine Bestätigung meines Arbeitgebers über meine Tätigkeiten eingereicht. Da diese Tätigkeiten mehr als das anderthalbfache der Ausbildungszeit (3 Jahre), also 4,5 Jahre umfassten, war ich zugelassen. Das war alles. Es gibt keinerlei Vorbereitung von Seiten der Handelskammer auf die Prüfung, also sollte man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, was die Prüfung umfasst und ob man diese Felder entsprechend beherrscht. Die Prüfung der Immobilienkaufleute umfasst die 1. Immobilienwirtschaft, 2. Kaufmännische Steuerung, Dokumentation, 3. Wirtschafts- und Sozialkunde und 4. Kundengespräch, Teambesprechung. Hier hilft, sich den Rahmenplan anzuschauen und ehrlich zu sagen, was man kann und was man nicht kann. Ich hatte große Lücken im Bereich Rechnungswesen und Hausverwaltung. die musste ich erstmal schließen. Ich rate also dringend dazu, sich hier entweder selber vorzubereiten oder externe Anbieter zu nutzen, es gibt z.B. bei den Immobilienkaufleuten auch Fernlehrgänge. Auch bieten im kaufmännischen Bereich Verlage die bisherigen Abschlussprüfungen an, die man sich ansehen sollte, damit man weiss, was auf einen zukommt. Je nach Ausgestaltung der eigenen Tätigkeit hat man von Teilen der Ausbildung ggf. noch nie etwas gehört. Dementsprechend verlief auch meine Prüfung. Während ich in Immobilienwirtschaft gut war und beim mündlichen Prüfungsteil eine volle Punktzahl erreichte, war Rechnungswesen sehr schlecht - trotz meiner Vorbereitung. Weiterhin habe ich gehört, dass der ein oder andere Berufsschullehrer gerne einmal das Themenfeld etwas "eingrenzt", weil eben Berufsschullehrer auch bei der Prüfungserstellung mitarbeiten. Ich kann das nicht verifizieren, aber solche kleinen Erleichterungen fallen für Externprüflinge natürlich komplett weg. Man ist da Einzelkämpfer. Und selbst, wenn es im ersten Anlauf nicht klappen sollte, es gibt ja zwei weitere. Fazit: Man sollte nicht meinen, nur weil man in einem Beruf eine Weile tätig war, dass eine solche Prüfung ein Selbstgänger ist. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, sich selber einen Abschluss zu erarbeiten, aber es ist eben auch Arbeit. Wer aber keine Ausbildung hat und die Voraussetzungen mit sich bringt, hat ein hervorragendes Instrument, diese "Lücke" zu schließen.
  13. Nach Abitur und vier Jahren Bundeswehr hab ich ein klassisches Jurastudium begonnen. Ich hab mich da immer ein wenig schwergetan. Ich hatte von Beginn an keinen richtigen Kontakt zu meinen Kommilitonen, der mich hätte bei der Stange halten können. Die kamen frisch von der Schule und waren teilweise einfach unselbstständig, ich war ein halbes Jahr vorher noch in Afghanistan im Auslandseinsatz, da war irgendwie der Unterschied zu groß. Hinzu kam, dass ich von Beginn meines Studiums immer viel gearbeitet hatte und dadurch auch die eine oder andere Vorlesung ausfiel. Irgendwann im Hauptstudium stellte ich fest, dass mir Jura zwar Spaß machte, ich aber sehr skeptisch Richtung Examen blickte. Die hohen Durchfallquoten auf der einen Seite, die Gruselgeschichten von den bestandenen Juristen mit einem lediglich ausreichenden Examen auf der anderen Seiten und ich mittendrin. Dem gegenüber stand meine Arbeit in einer Immobilienfirma, die ich gerne und auch gut ausübte. Es kam, wie es kommen musste, ich war immer mehr in der Firma und nicht mehr an der Uni. Scheine wurden von einem ins nächste Semester verschoben und so zogen die Jahre ins Land. Mit Anfang Dreißig hab ich dann irgendwann nach langem Zögern entschieden, dass es so nicht mehr weitergeht und ich irgendwas in der Hand brauchte. Außer einem Abiturzeugnis und einer bestandenen Zwischenprüfung von der Uni hatte ich nämlich so ziemlich gar nichts. Aber wie heisst es doch so schön: "Die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt!". Außerdem mache ich nichts ohne fertigen Plan. Und, wie ich an der Uni gemerkt hatte, war ich ein Fan von erreichbaren Zwischenzielen, die mir Erfolgserlebnisse bescherten. 1. Schritt: Grundstein war erstmal der Abschluss eines Ausbildungsberufes. Nach längerer Internetrecherche zum Thema gab es die Möglichkeit, mich als Externer zur Prüfung für Immobilienkaufleute anzumelden. Ich hab mich dann auf die Externenprüfung vorbereitet und diese dann vor der Handelskammer Hamburg erfolgreich abgelegt. Damit war die Grundlage gelegt. Zwischenschritt: Vor dem Beginn meines Fachwirts war noch Luft. Weil ich gerade im Lernfieber war, hab ich schnell noch einen Vorbereitungslehrgang für die Ausbildereignungsprüfung an der Grone Wirtschaftsakademie in Hamburg eingeschoben und die Prüfung absolviert 2. Schritt: Da mir die Branche gefiel, hab ich meinen Immobilienfachwirt dann ebenfalls absolviert. Weil ich das ja schon kannte, bin ich an der Grone Wirtschaftsakademie in Hamburg geblieben. Außerdem war dies der kürzeste Vorbereitungslehrgang in Hamburg. Die Prüfung vor der Handelskammer in Hamburg hab ich dann auch erfolgreich abgelegt. 3. Schritt und aktuelle Lage: Momentan befinde ich mich im "letzten" Semester des Betriebswirts an der VWA Hamburg. Da mir der Fachwirt angerechnet wurde, muss ich nur noch zwei Semester absolvieren und die Abschlussarbeit schreiben. Aufgrund eines Jobwechsels wird sich das aber wohl um ein Semester verlängern, so dass ich plane, Anfang 2018 den Betriebswirt in der Tasche zu haben. 4. Schritt: Die TAW bietet in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Hochschule Berlin ein Anschlusstudium für Betriebswirte in drei Semstern an. Geplanter Beginn hierfür wäre Sommersemster 2018. Dann hätte ich Mitte 2019 den Bachelor in BWL. Und endlich einen "akademischen" Abschluss. (Bitte nicht die Diskussion über die fehlende Wertigkeit eines Bachelors.) 5. Schritt: Masterstudium. Und danach sehen wir weiter.
  14. Dieser Blog soll meinen Bildungswerdegang begleiten, der einmal vielversprechend mit dem Abitur begonnen hat und dann nach vielen halbherzigen Semestern des Jurastudiums zunächst einmal abrupt endete, ohne jegliche Perspektive. Er soll aufzeigen, dass man über Umwege dann doch irgendwie zu einem gesetzten Ziel kommen kann und mich auf den nächsten Schritten auf diesen Umwegen begleiten. Und vielleicht soll er deutlich machen, dass man sich diese Umwege hätte sparen können, wenn man sich früher am Riemen gerissen hätte. So Long Zulu0815 PS: Ich weiss, es heißt eigentlich "das" Blog. Ich finde aber, "der" Blog ist einfach sprachlich weicher. Und es würde ja auch niemand sagen: "Du hast dort ein Spaghetto am Kinn!", nur weil nunmal Spaghetto die korrekte Singularform der beliebten Nudel ist.
  15. Zulu0815

    Betriebswirt (VWA)?

    Die VWAen der BCW-Gruppe haben seit Herbst ihr System wohl komplett geändert und bieten jetzt nach drei Semestern lediglich einen sogenannten Business Professional (VWA) an. Der Betriebswirt (VWA) wird auf der Seite nicht mehr erwähnt. Im Oktober 2016 begann das Semester noch nach altem Standard (der BCW-Gruppe) mit dem Ökonom nach 4 Semestern und dem Betriebswirt nach 2 weiteren Semstern. Auf meine Nachfrage, ob der Betriebswirt jetzte ganz entfiele, hat man sehr ausweichend geantwortet, zumindest könne ich noch nach bestehendem System fertig "studieren". Nach kurzer Internetrecherche scheint dies aber ein Sonderweg der BCW-Gruppe zu sein, die anderen VWAs bleiben beim klassischen Betriebswirt. Bei der Semestereinführung im Oktober 2016 wurde diese Änderung im Übrigen nicht erwähnt. Zeitgleich hat übrigens die FOM, die ja auch zur BCW-Gruppe gehört, ihr Angebot zum Anschlusstudium von der Internetpräsenz entfernt und verweist nur noch auf individuelle Anrechnungen.
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