Springe zum Inhalt

Bernd2

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    39
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

11 Gut

Über Bernd2

  • Rang
    Benutzer

Informationen

  • Status
    Fernstudium-Interessent

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Bernd2

    IT-Management an der AKAD

    Zur AKAD kann ich nichts beisteuern, aber du falls ein kleiner Präsenzanteil für dich in Frage kommt, solltest zumindest mal einen Blick auf das "Verbundstudium MSc Wirtschaftsinformatik" werfen. http://www.fh-dortmund.de/de/fb/4/lehre/verbund/index.php http://www.verbundstudium.de/master/wirtschaftsinformatik Die Vorlesungen finden 14-tägig Samstags statt, meistens im Wechsel in Dortmund und Gummersbach. Letzteres ist von Münster aus nur mit dem Auto gut zu erreichen, aber Samstags ist die Strecke erträglich. Zudem beträgt die Anwesenheitspflicht für die Samstage "nur" 50 Prozent. Das kann man nutzen um das Studium zu beschleunigen oder sich die eine oder andere lange Fahrt zu sparen, wenn man nicht davon ausgeht das sich die Veranstaltung wirklich lohnt. Nach Dortmund kommt man kostenlos (NRW-Ticket) mit dem Zug oder recht fix mit dem Auto. Inklusive Prüfungen hat man fünf bis im Extremfall sieben Präsenzsamstage im Semester, ungefähr gleich verteilt auf beide Standorte. Abzüglich der Samstage die man bei privaten Terminen oder fehlender Motivation ausfallen lässt. ;-) (Meistens lohnte sich das Hinfahren aber.) Die Studienkosten betragen "all inclusive" günstige 350 Euro pro Semester. Ein NRW-Ticket (Bus und Bahn 2. Klasse ganz NRW) ist auch mit dabei, das du in MS zum Beispiel für die Stadtbusse nutzen kannst wenn du willst. Nebenbei hat es für einige aus meinem Jahrgang auch das meistens teurere Jobticket für den Weg zur Arbeit ersetzt. Die Gruppengrößen bei Präsenzveranstaltungen liegen zwischen noch erträglich und sehr angenehm (40 bis 10 Personen) und beim Niveau der Veranstaltungen war aus meiner Sicht von mittelmäßig bis zu sehr gut alles dabei. Wie viel man fachlich davon mitnimmt, hängt natürlich auch enorm von Interesse und Ziel des Studiums ab. (Weiterbildung oder eher "nur" am Abschluss orientiert.) Die meisten Lernunterlagen sind gut aufbereitet und inzwischen bekommt man sie zusätzlich als PDF. Die Betreuung reagiert schnell und die meisten Dozenten auch. Die Zusammenstellung der Vorlesungen kann auch dann ganz gut passen, wenn du dich Richtung IT-Management Führungskraft entwickeln willst. Am besten einfach mal durchstöbern. Ich will dir die AKAD also gar nicht ausreden, aber das Verbundstudium fand ich nicht nur wegen der Kosten eine gute Wahl.
  2. Bernd2

    Nach dem Elektrotechniker zum Informatiker?

    Moin, Ja, nach meiner Beobachtung durchaus. Ich habe (im Präsenzstudium) Technische Informatik studiert, was an dieser FH je 50% Elektrotechnik und Informatik bedeutet. (Ich selbst bin inzwischen in anderer Richtung tätig. Systems Engineering, IT-Architektur. Das war aber ein Stück weit Zufall.) Viele Kommilitonen haben sich beruflich eben in genau diese Richtung entwickelt - Embedded Systems und fast alles, was sonst noch "hardwarenah" ist, wie beispielsweise Planung von Rechenzentren oder LAN-/WAN-Netzen. Letzteres vermischt sich mit den Aufgaben Nachrichtentechnikern, aber für beide bleibt genug über. ;-) Bei Interesse kannst du auch noch in viele andere Richtungen gehen - Gebäudeautomation wird jedes Jahr mehr nachgefragt, aber auch "Smart Metering" oder alles rund um "Industrie 4.0". Du hast in jedem Fall einen großen Vorteil, wenn du schon ein gutes Verständnis für Elektro und Hardware aufgebaut hast, weil dir das in den meisten Gebieten der IT irgendwann zugute kommt. Um noch konkretere Tips zu geben, wäre es hilfreich zu wissen in was für Branchen/Industrien/Fachrichtungen du bisher gearbeitet hast und wohin du dich entwickeln möchtest. Schon im Embedded Umfeld liegen ja Welten zwischen Apps für Fernseher entwickeln und Software zur Steuerung von KFZ-Elektronik. Die Richtung hängt eben auch ein gutes Stück von deinen Interessen ab. Wichtig ist, das du dich nicht ausschließlich von Verdienst- und Job-Chancen leiten lässt. Wenn du etwas findest das dir Spaß macht, fällt das Durchhalten leichter und die Bereitschaft zur ständigen Fortbildung ist viel eher da. Ist Physik schwerer oder leichter als Chemie? Mit solchen Fragen sind schon ganze Flamewars entstanden. :-)) Während meines Studiums habe ich durch die Mitarbeit in der Selbstverwaltung der FH die Überarbeitung eines "reinen" Inf-Studiums begleitet. Es ist nicht schwerer oder leichter, sondern anders. ET-Ings benötigen zum Beispiel solide Physik-Kenntnisse, andere Mathematische Methoden oder Kenntnisse über Entwurfstechniken für Hardware. Die Informatiker sitzen in der Zeit eben in Vorlesungen zu mehr/anderer Mathematik oder Compilerbau. Ob das schwerer oder leichter ist, kann man gar nicht objektiv sagen. Es ist ein Fernstudium - an einer (Fern-)Uni. Punkt. ;-) Einige Kollegen haben dort BWL, Inf oder WI studiert. Wenn einem Theorie sehr schwer fällt, wird man dort wahrscheinlich nicht glücklich. Wenn man eigenständig lernen kann, ist das eine gute und preisgünstige Möglichkeit. Wobei hier schon ein paar Mal zu lesen war, das die deutlich erhöhte Anzahl an Studenten in Hagen die Betreuungsqualität nicht gerade fördert. Dazu müssten andere hier was sagen - aktuell studiert niemand aus meinem Umfeld dort.
  3. Das (Bevorzugen von Software-Entwicklung gegenüber Support) würde ich dir auch empfehlen. Letztlich solltest du in erster Linie das auswählen, was dir am meisten Spaß macht. Das Problem beim Support ist: Im 1st Level kommst du an die richtig spannenden Probleme nicht ran, da du keine Zeit dafür hast oder aufwenden sollst. Irgendwann hat man da alle Probleme einmal gesehen und es könnte langweilig werden. In den "höheren" Support Leveln ist dann meistens genug fachliche Anspruch bei den Problemen vorhanden, das einem nicht langweilig wird. :-) Bei Software-Entwicklung wirst du nicht so schnell in dieses Problem laufen, da es viel Abwechselung gibt. Selbst wenn du "nur" bei Java als Sprache bleibst gibt es dort viele, viele Jahre was dazu zu lernen, wie ich täglich sehe (wenn auch nicht als Entwickler). Davon abgesehen sind Entwickler-Stellen in vielen Fällen besser bezahlt als die der Support-Kollegen, wobei Behörden da natürlich etwas anders ticken. Sorry, da fehlte mir noch ein Kaffee. Da du vorher die FH-Reife erwähnt hast, bin ich gedanklich sofort zu dualem Studium abgebogen. Ich bin ja selbst als FI-SI in das IT-Umfeld eingestiegen und auch Ausbilder. :-) Aus meiner Sicht hast du mindestens zwei Optionen, nachdem ich mir mal kurz Seite 4 und 5 hier angeschaut habe: http://www.sbb-stipendien.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/weiterbildungsstipendium/Stipendieninformation_Duale_Berufe_2013.pdf Entweder ein berufsbegleitender Studium in Informatik/Wirtschaftsinformatik oder die IHK-Fortbildungen z.B. zum IT-Projektleiter. Letzteres haben bei meinem Arbeitgeber (keine Behörde) inzwischen einige Kollegen absolviert die nicht studiert haben und würden es überwiegend wieder machen. Ein Bachelor hat den großen Vorteil, das er dir später einen finanziell reizvollen Aufstieg ermöglichen kann. Bei anderen Abschlüssen ist das im ÖD nicht unmöglich, aber schwieriger. Worin ich an deiner Stelle kein oder nicht viel Geld investieren würde, sind Zertifikate wie Microsofts MCP oder Oracles Java Zertifizierungen. Die können interessant werden, wenn du die Behörde verlassen willst. Meine spontane Empfehlung aus dem Bauch heraus und mit den wenigen Fakten: Da du jetzt scheinbar noch Lust, Zeit und Geld hast zu studieren, solltest du einen Bachelor in Inf oder WI dran hängen. Mindestens einen Hochschulabschluss in der Tasche zu haben kann dir an vielen Stellen Türen öffnen, die dir sonst vielleicht verschlossen bleiben oder mehr Glück und Ausdauer erfordern.
  4. Moin, Erfahrungen damit kann ich nicht beisteuern, aber inzwischen 15 Jahre in der IT und davon ein paar im ÖD. Du hast schon mal mehr Infos geliefert als viele andere, die hier mit solchen Fragen landen. Für Vorschläge wäre es aber hilfreich zu wissen, in welche Richtung du dich weiter entwickeln möchtest. Möchtest du weiterhin bei einer/dieser Behörde bleiben? Mit diesem Schwerpunkt oder anderen? Oder "Hauptsache IT"? Weiterhin als Entwickler oder vielleicht auch in anderen Rollen? Was mir auch noch nicht ganz klar ist: Du schreibst "duale Ausbildung" - welchen zweiten Abschluss hast du dort erlangt? Einen Bachelor? In welcher Fachrichtung?
  5. Bernd2

    Was bedeutet "Ingenieur BVT"?

    Hier wäre das erste Gegenbeispiel: "...Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren sowie eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens einem Jahr..." http://www.technikerschule-waldmuenchen.de/ausbildung/zugangsvoraussetzung-fuer-die-ausbildung-zum-techniker-in-regnerative-energien.html Und die KMK nennt in http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2002/2002_11_07-RV-Fachschulen.pdf " auf Seite 16 als Zugangsvoraussetzung zur Fachrichtung Technik "den Abschluss in einem nach BBiG/HwO oder den Bestimmungen der Länder anerkannten für die Zielsetzung der jeweiligen Fachrichtung einschlägigen Ausbildungsberuf und eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr und den Abschluss der Berufsschule." Aus da steht nicht, das eine dreijährige Ausbildung Pflicht ist.
  6. Hallo, Ich hab' mir gerade kurz den SGD-Kurs angeschaut. Der Kurs ist bei den IT-Produkten sehr Microsoft-lastig (.NET, VBA, Access). Der Teil bringt dir nur etwas, wenn es beruflich in diese Richtung weiter gehen soll oder du dort mal schnuppern möchtest. Ansonsten wird das ein "Rundflug" durch die Ausbildungsinhalte des Berufsbilds sein. Ob das Sinn ergibt, hängt stark davon ab, was deine Lernziele sind bzw. wie klar du sie benennen kannst. Du möchtest Programmieren lernen? Da gibt es für die meisten Sprachen bessere Angebote, vermutlich auch mit besserem Preis-/Leistungsverhältnis. Du möchtest mehr über Datenbanken, Netzwerke oder Software-Entwicklungsmethoden erfahren? Auch da gibt es Besseres. Der Kurs versucht, das Wissen einer kompletten Berufsausbildung nachzubilden. Vielleicht bekommt die SGD das ja sogar gut hin, aber das kann leider auch "Von Allem ein Bißchen, aber nix richtig" bedeuten, wenn einem kein Ausbilder zur Seite steht. Wie du wahrscheinlich schon rauslesen kannst, würde ich mich nicht dafür entscheiden, will es dir aber auch nicht madig machen. Wenn du Hinweise auf Alternativen suchst, wäre es hilfreich das du dich etwas konkreter über deine Berufs- und Lernziele äußerst und welche Anbieter du dir schon angeschaut hast.
  7. Zustimmung, aber mit einer Einschränkung: Diejenigen Elite-Schulen die nur dazu dienen, das gewisse selbsternannte Eliten unter sich bleiben, halte ich für gefährlich und pervers. Gezielte Förderung leistungsstarker Schüler und auch die oft belächelte Bildung von Elite-Hochschulen halte ich für richtig und wichtig. Ich kann für ein wichtiges IT-Projekt nicht einen sehr guten "Architekten" durch drei mittelmäßige kompensieren - aber man braucht eben auch nur einen, der fachlich(!) stark sein muss. Wenn der kein guter (Projekt)manager ist, ist das doch völlig egal - dafür wird er nicht eingekauft. Ja, leider. Wer schon mal kopfkratzend vor einem dicken Stapel mit 1er- und 2er-Absolventen saß, kennt das. Wenn man dann noch selbst keinen solchen Abschluss hat und davon ausgeht, das man trotzdem gute Arbeit leistet, wird es noch bizarrer. Noten gar nicht zu beachten ist aber weder realitätsnah noch fair gegenüber denjenigen, die sich dort voll reingehängt haben. Leider haben wir den heiligen Gral auch noch nicht gefunden, aber legen zumindest viel mehr Wert auf ergänzende Methoden: Bei Einsteigern ist es besonders schwierig, fair zu bleiben weil man kaum fachlich diskutieren kann. Wir haben letztes Jahr eine "gehobene" Position besetzt[0], bei der es aufwendig, aber eher einfach war: Man lädt die mit dem vielversprechendsten Lebenslauf ein und führt z.B. Interview-Runden oder lässt einen kleinen Probevortrag halten. Quer durch alle Abschlüsse und Notenspiegel waren nachher diejenigen übrig, die plausibel erklären konnten welche Vor- und Nachteile eine Lösung hat, welche Alternativen vorhanden sind, etc. Bei den schlechteren Leuten wurde oft wortgewaltig und selbstbewußt vorgetragen, wie sie etwas konkret machen würden. Wenn man dann aber nachgehakt hat, warum das die beste Lösung sein soll, kamen auch bei einigen mit tollen Noten oder perfekten Zeugnissen nur heisse Luft oder patzige Antworten. Außer Interviews haben sich bei uns Praktika und persönliche Empfehlungen bewährt. Letztere funktionieren nicht immer und dürfen den Auswahlprozess nicht ersetzen, helfen aber manchmal die versteckten Juwelen zu finden. [0] Im deutschen fehlt mir eine gute Bezeichnung. Im englischen z.B. ein "Senior System Engineer". Jemand der nicht nur mitarbeitet, sondern auch bewerten kann, ob wir überhaupt die richtigen Verfahren einsetzen, eigenständig neue Produkte evaluiert, usw. Fünf bis sieben Jahre Berufserfahrung sind nötig, ein Studium hilfreich aber nicht notwendig.
  8. Bernd2

    Wie aus Meistern Master werden

    Unfair ist relativ - ich war daran ja auch nicht ganz unschuldig. Das merkt man aber zu der Zeit nicht unbedingt. Da ich nach wie vor der Überzeugung bin, grundsätzlich einen richtigen Berufsweg eingeschlagen zu haben[0], hat sich ja auch noch alles zum Guten gewendet. Problematischer finde ich das vor allem bei den guten Absolventen[1], die sich kaum noch abgrenzen können, wie du auch im Nachbarthread schreibst. Alles Weitere am besten dort. [0] *Den* Traumberuf gibt es zumindest für mich nicht. Ich kann mir auch heute noch ein, zwei andere Jobs in völlig anderen Branchen gut vorstellen, bereue die Wahl aber nicht. [1] Mit Ausnahme der Medizin. Sehr viele Plätze dort werden ja leider immer noch nach Noten vergeben. Warum ist jemand ein schlechterer Arzt oder Psychologe, weil er eine 2,0 im Abi hat? Ja, es gibt auch insgesamt zu wenig Studienplätze dort, aber gerade dann sollte man die wenigen doch meiner Meinung nach nicht so vergeben...
  9. Bernd2

    Wie aus Meistern Master werden

    Ja, leider - zumindest wenn man damit auch fast immer die Übernahme von Personalverantwortung verbindet. Ich habe bis heute und auch zukünftig keine Lust welche zu übernehmen, auch wenn man es mir mehrmals angeboten hat. Es war und ist für mich ein schwieriger Weg, Unternehmen zu finden, bei denen man sich zu einer *fachlichen* Führungskraft entwickeln kann - ohne Personalverantwortung, aber durchaus mit Verantwortung für Fachthemen und natürlich gerne auch mit angemessener Bezahlung. :-) Aber zurück zum Thema: Ich auch, aber leider läuft das in der Praxis zu oft auf "Ich muss das machen, um mehr Geld zu verdienen" statt "Es vermittelt mir das nötige Rüstzeug für die Position die ich anstrebe" hinaus. Ich sehe das in der IT täglich: Für eine Tätigkeit als Programmierer oder Administrator ist eine gute Ausbildung der beste Weg. Leider bekommt man diese Stellen gerade in vielen großen und/oder gut bezahlenden Firmen nicht ohne Studium, was völliger Unsinn ist, da man für diese(!) Tätigkeit einen guten Teil des Wissens aus dem Studium nicht benötigt. Ich sichte zumindest zwischen 20 und 80 Bewerbungen pro Jahr, überwiegend für Einsteigerpositionen oder Praktika. Gerade weil ich genauso wie einige Kollegen kein gutes Abitur habe[0] und die Noten gefühlt jedes Jahr besser werde, ziehen wir sie immer seltener als Kriterium heran. Das ist mit Sicherheit kein Negativkriterium :-), aber im Zweifelsfall kriegt dann trotzdem eher mal derjenige die Stelle, der erkennbar mehr Energie in die Bewerbung gesteckt hat, obwohl die Noten vielleicht etwas schlechter sind oder der/die eine Abitur hat und der/die andere nicht. [0] Abi 3,0. Der Spaß kam erst im Hauptstudium zurück. Schnitt 1,4, Diplom 1,0. Mit NC wäre ich aber dort nie hingekommen.
  10. Bernd2

    Wie aus Meistern Master werden

    Bei mir war/ist die Reihenfolge Abi -> Ausbildung -> Präsenzstudium -> Zweitstudium berufsbegleitend. Würde ich definitiv so nicht wiederholen, weil es viel zu lange dauert und mir für die Jobs die mich (im IT-Bereich) interessieren nur eins gebracht hat: Es war damit leichter, das Studium zu finanzieren. Der Ausbildungsbetrieb hat seine Sache gar nichts so schlecht gemacht, aber die Ausrichtung der Ausbildung war im Nachhinein betrachtet sehr eng auf die Bedürfnisse des Ausbildungsbetriebs zugeschnitten. Das lag auch daran, das alle(!) Kollegen und Ausbilder dort Autodidakten sind, denen es zum Teil immer noch an Theoriekenntnissen mangelt, die sie mehr oder weniger gut mit Erfahrung ersetzen. Das mag in anderen Betrieben z.T. besser sein, aber zumindest mir hat erst das Studium fachlich die Augen geöffnet und das Rüstzeug für die jetzige Arbeit geliefert. Das Zweitstudium war dann ein klarer Fall von "Ich habe mich an mein Einkommen gewöhnt, will mich aber nochmal intensiv weiterbilden." Im Nachhinein wäre meine Wahl nach dem Abi Berufsintegriertes Studium oder Präsenzstudium. Das Zweitstudium dann falls nötig eher berufsbegleitend.
  11. Bernd2

    Phyton Kurs an Fernuni Hagen

    Ein paar Vorschläge hätte ich auch noch. Einige gibt es wahlweise für Python2 oder Python3: Kurse: 1. Der Klassiker: http://www.diveintopython.net/ bzw. http://www.diveintopython3.net/ 2. Noch ein Klassiker gratis online: http://learnpythonthehardway.org/book/ 3. Google's Python Class: https://developers.google.com/edu/python/?csw=1 4. Full Stack Python - Auszüge aus der Einleitung: "You're knee deep in learning the Python programming language. The syntax is starting to make sense. ... Now you want to take your initial Python knowledge and make something real. A real web application that's available on the web which you can show off or sell as a service to other people. That's where Full Stack Python comes in. " http://www.fullstackpython.com/ Code anderer Python-Entwickler: 1. Das "Python Module of the Week" war am Anfang wörtlich zu nehmen - jede Woche wurde ein neues Modul vorgestellt. Inzwischen ist daraus eine Themen-Sammlung entstanden: http://pymotw.com/2/ bzw. http://pymotw.com/3/ Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen: 1. Eines der größten Python-Foren: https://code.activestate.com/ 2. https://www.python.org/community/lists/ Es gibt Mailing-Listen für Einsteiger und Fortgeschrittene. Sprache ist Englisch. Man muss kein Muttersprachler sein, sollte sich aber ein wenig Mühe geben das es leserlich bleibt. Das Volumen ist manchmal hoch wie in den alten Zeiten[tm] - über 50 Mails am Tag sind auf der großen Liste zwar nicht die Regel, kommen aber vor. Man muss ja nicht alles lesen, kann dort aber sehr viel lernen, da sich dort etliche Entwickler tummeln, die ihr Geld Teil- oder Vollzeit mit Python verdienen. Der Umgangston ist überwiegend freundlich und viele sind hilfreich, wenn man sich an die oberste Spielregel hält: Mehr oder weniger dreist ohne Vorleistung eine fertige Lösung für ein Problem einfordern wird nicht gern gesehen. Man sollte kurz beschreiben wo man "stecken bleibt", also ein Verständnisproblem hat oder den Fehler nicht findet. Dann darf es auch ruhig mal eine "Anfängerfrage" sein.
  12. Frag' bei der Gelegenheit ruhig mal nach, ob die Möglichkeit für ein internes Praktikum besteht. Vielleicht gibt es ja auch interne Fortbildungen, User-Groups, etc. wo du Gleichgesinnte finden kannst. Ganz wichtig, wenn du einen Fernkurs oder ein Fernstudium absolvieren solltest: Arbeite daran, dir ein Netzwerk aus Gleichgesinnten aufzubauen. Das hilft beim Lernen, aber mit etwas Glück auch bei der Jobsuche. Ich kann nachvollziehen, was du meinst, aber das kann ich so nicht ganz stehen lassen. Einige unserer fähigsten Entwickler haben nur autodidaktisch und/oder aus Büchern gelernt. Man kann mit Literatur und Online-Quellen heutzutage beliebig tief in die Materie kommen. Es macht aber oft keinen Sinn, solch dicke Bücher 1:1 durchzuarbeiten. Das Problem für Einsteiger wie dich - und das ist gar nicht böse gemeint: Es fehlt das Gespür dafür, wie man neue Programmiersprachen oder Techniken lernt. Je mehr Sprachen man genutzt hat, das desto schneller findet man in andere rein, weil man irgendwann merkt, was man von diesen 1000 Seiten für den Start beherrschen muss und was man auch später nachschlagen kann. Ansonsten gilt: Es kann sinnvoll sein Geld für einen Kurs auszugeben, aber es war noch nie so einfach wie heute, mit guten kostenlosen Ressourcen aus dem Netz zu lernen. Der Tip mit Udacity kam ja schon. Wenn dich Englisch nicht stört, solltest du dort vielleicht einfach mal kostenlos testen, wie dir sowas gefällt. Hier noch ein paar mehr Beispiele für Online-Kurse die weit über kurze Tutorials hinaus gehen: https://www.edx.org/course/mitx/mitx-21w-789x-building-mobile-1310 https://www.coursera.org/course/webapplications https://www.coursera.org/course/programming1 https://developers.google.com/edu/ ...
  13. Ich wähle bewußt eine etwas technischere Betrachtung - zu Kursen hast du ja schon Hinweise bekommen: Hast du eine grobe Vorstellung, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest? Das Problem für Einsteiger ist in diesem Fall die breite Palette an Technologien je nach Tätigkeitsfeld. Es verschwimmt immer mehr, aber ganz grob lässt sich das bei meinem (recht großen) Arbeitgeber und vielen anderen mir bekannten Firmen unterteilen in - die "klassischen" Web-Entwickler, die an Internet-Auftritten, Anwendungen für das Desktop-Umfeld, etc. arbeiten. Man braucht mindestens solide Kenntnisse in HTML5, JavaScript und CSS3. Hilfreich können Kenntnisse in SQL/NoSQL und den gängigen "Web-Scriptsprachen" (PHP, Ruby, Python) sowie Backend-Technik wie Java oder .Net sein. Ein paar gängige JavaScript-Frameworks wie JQuery oder Angular kommen fast automatisch hinzu. - die Entwickler für Mobilgeräte, Spiele, etc.: Das ist nochmal deutlich was anderes als klassische Web-Entwicklung, da insbesondere Apps für iPhone oder Android oft ganz andere Werkzeuge/Programmiersprachen wie z.B. Cordova oder Objective-C erfordern. Auch hier ist HTML+CSS+JS sehr hilfreich, aber eben nicht alles - spätestens, wenn es um "richtige Apps" geht. - die Backend-Entwickler: Auch hier schreibt man heutzutage oft (ein bisschen) HTML-Code, der Schwerpunkt liegt aber bei der Arbeit mit Application-Servern unterschiedlichster Sorte. Man benötigt dafür gute Kenntnisse in mindestens einer der gängigen Backend-Programmiersprachen wie Java, .Net, Scala, Python sowie gute SQL/NoSQL-Kenntnisse. Je nach Arbeitgeber können noch alle möglichen Sprachen wie Ruby, groovy, Scala, Python, Ruby, Perl, Erlang, etc. und Kenntnisse im Server-Umfeld ("Cloud", Automation, usw.) hinzu kommen. Fazit - Wie du merkst, wiederholen sich einige Bestandteile: Gute bis sehr gute Kenntnisse in HTML5/CSS3/JavaScript sind heutzutage immer gern gesehen und ein guter Ausgangspunkt. Ansonsten gibt es nicht *die* Script- oder Programmiersprache im Web-Umfeld. Insbesondere PHP und Java, sowie zunehmend JavaScript und .Net sind weit verbreitet. Schau, was dein (Wunsch-)Arbeitgeber nutzt oder auch, was dir gut gefällt. Man sollte sich nicht von dem oft lautstark vorgetragenen Halbwissen in Foren irritieren lassen, ob eine Sprache wie PHP "professionell" ist. youtube besteht weitgehend aus Python, WhatsApp basiert auf Erlang, Facebook nutzt (massiv angepasstes) PHP, Stackoverflow Windows und C# - wenn man diesen "Experten" glaubt, müsste die Technik schon lange zusammengebrochen sein.
  14. Hallo, kurz was zu mir, damit du die Antworten einordnen kannst: Ich habe nach der Ausbildung zum Fachinformatiker ein Präsenzstudium in Technischer Informatik abgeschlossen und später berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik studiert. Einige Teilgebiete der IT-Sicherheit gehören seit ein paar Jahren ebenso zu meinen Aufgaben wie die Aus- und Weiterbildung von (neuen) Kollegen, Studenten im Dualen oder im Präsenzstudium und Azubis. Bei Neueinstellungen habe ich ein Mitspracherecht für die "fachliche Seite" und lese daher immer mal wieder Lebensläufe. Falls die Antwort an der einen oder anderen Stelle etwas hart ausfallen sollte, ist das nicht böse gemeint. Ich möchte auch nichts einfach nur schlecht reden, sondern dich vor Illusionen bewahren. Ich kann mich da kawoosh nur anschließen: Es ist schwierig von IT-Erfahrungen zuhause auf den Beruf zu schließen, weil das Bild stark verzerrt ist. Wenn dir aber zumindest die zwei Monate "in der Branche" das Gefühl gebracht haben, das du weiter in der Richtung tätig sein möchtest, solltest du es zumindest versuchen. Das mit Abstand wichtigste bei guten IT- Das ist auf den ersten Blick bei der SGD ein "Rundumschlag", an dem ich in der Zustammenstelllung zwar nichts grundlegend falsches erkennen kann. Einige Stichpunkte wirken so, als hätte man sie aufgeschrieben, damit man sie in der Liste hat. Ich habe außerdem eben auch regelmäßig Kontakt zu Azubis und Studenten und bin daher sehr skeptisch, wie man das in sieben Monaten so lehren will, das es *nicht* darum geht, nur alles mal gehört zu haben. Das kann maximal die Basis für eine "richtige" Ausbildung sein, womit ich nicht zwingend eine Berufsausbildung oder ein Studium meine - das darf auch "on the Job" passieren. Viele gute Kollegen sind Quereinsteiger, wenn auch mit Vorwissen. Da sind aber gleich mehrere Stichpunkte in der Liste, aus denen man an einigen Hochschulen ganze Studiengänge macht, z.B. sichere Software-Entwicklung oder Netzwerksicherheit. Wenn ich es böse formuliere, wirkt das an einigen Stellen wie ein VHS-Kurs im negativen Sinne. Nix gegen die VHS, aber ich bin zumindest skeptisch ob man das als Basis für einen Berufseinstieg nehmen sollte. Warum bin ich da so skeptisch?: Weil gerade die IT-Sicherheit eines der Teilgebiete der Informatik ist, die zwingend solides Grundlagenwissen erfordern. Du willst die Sicherheit von Anwendungen untersuchen? Dann ist Wissen in Software-Entwicklung und Netzwerkprotokollen gefragt. Arbeiten als Firewall-Admin erfordert Wissen in Netzwerk-Technik und -Protokollen. Und so weiter... Es geht nie darum, in jedem Teilgebiet Experte zu sein - aber die anderen Gebiete sind hier eben die Basis für die Arbeit. Die hängen von vielen Faktoren ab. Unter anderem von... 1. Der Region - das schwankt in Deutschland massiv. Je nach Arbeitgeber muss dann ggfs. auch Reisebereitschaft gegeben sein. 2. Deinen Ansprüchen an die erste Stelle. Man muss sich nicht ausnutzen lassen, aber längerfristig gesehen kann es Sinn machen dort zu arbeiten, wo du viel lernen kannst und dafür u.a. beim Geld, der Anfahrtszeit und sonstigen Bedingungen (erstmal) Abstriche zu machen. 3. Deinem Vorwissen. Mein Arbeitgeber stellt regelmäßig Quereinsteiger ein, viele andere auch. Aber je weniger "Scheine" jemand mitbringt, desto mehr muss er uns mit anderen Faktoren überzeugen. Autodidaktisch angeeignetes Vorwissen, Praktika/Nebenjobs, Arbeitsproben aus privaten Projekten/OpenSource, etc. 4. "Vitamin B", also Vermittlung eines Jobs durch Empfehlungen. - Das muss nicht negativ sein. 5. Einer Portion Glück... Ein Studiengang ist wie schon erwähnt wurde hier die falsche Bezeichnung. Wenn es wirklich ein Studiengang sein soll: Ein BSc in Informatik kann Sinn machen und ist z.B. in Hagen oder im NRW-Verbundstudium durchaus bezahlbar, sichert dir aber natürlich während des Studiums kein Einkommen. Mit 25 Jahren bist du längst noch im passenden Alter für eine Berufsausbildung, z.B. Fachinformatiker. Die kann man ja bei guten Leistungen auch noch verkürzen. Ich teile aus den genannten Gründen Mareikes Befürchtungen: Insbesondere in der IT-Sicherheit wird es verdammt schwer, mit diesem Fernkurs einen Job zu finden. Wenn du es aber auf diesem Wege versuchen möchtest, ist das nicht grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Angebote von Organisationen wie SANS.org oder renomierten Schulungsfirmen in dem Bereich scheiden aus, weil sie den Gutschein nicht anerkennen und/oder viel kosten. Ich würde Schulungs-Firmen fragen, die mit solchen Gutscheinen Erfahrung haben, z.B. http://traicen.com/ (Ich erhalte keine Provision :-) - die sind schon lange am Markt und arbeiten meines Wissens auch viel mit Arbeitsamt, Bundeswehr etc. zusammen.) Falls es dir darum geht, möglichst viel Wissen aufzusaugen: Es gibt mittlerweile richtig gute kostenlose(!) Kurse, Vorlesungen, Paper und Tutorials in dem Gebiet von äußerst renomierten Einrichtungen. Ein paar Beispiele, zwei in Deutsch, der Rest in Englisch: https://www.sec.in.tum.de/it-sicherheit-ws1112/ https://www.uni-ulm.de/?id=36570 https://www.coursera.org/courses?orderby=upcoming&cats=cs-systems https://isc.sans.edu/presentations/first_things_first.html http://resources.infosecinstitute.com/gaining-the-technical-skills-of-a-security-professional/
  15. Bernd2

    Hilfe!!! Formel umstellen

    Hallo Stephan, Das Du weiter nach einer Lösung suchst, ist gut - ich kenne diese Momente der Verzweifelung in Mathe. :-) Nicht aufgeben - langsam heran arbeiten. Du möchtest also das hier nach n auflösen?: 130 = n/2 *( 8+(n-1)*1) x * 1 = x. Also fällt die 1 auf der rechten Seite schon mal weg -> 130 = n/2 *( 8+(n-1)) Beide Seiten mit dem gleichen Wert multiplizieren verändert das Ergebnis nicht, macht es hier aber übersichtlicher: 260 = n *( 8+(n-1)) und wenn wir das n "in" die Klammer ziehen wird es erst 260 = n* 8+ n* (n-1) und dann 260 = n*8+ n*n -n oder 260 = n*8+ n^ 2-n oder 260 = n*8 - n + n^ 2. Oder etwas kürzer: 260 = n * 7 + n^2. Jetzt noch die 260 "rüber" ziehen: 0 = n * 7 + n^2 -260 oder auch 0 = n^2 +7n -260. Das ist die "Steilvorlage": Du hast jetzt eine quadratische Gleichung, für die die PQ-Formel gilt. Falls dir das gar nicht sagt, schau mal z.B. hier nach: http://www.frustfrei-lernen.de/mathematik/pq-formel-quadratische-gleichungen-mathematik.html In diesem Fall ist p = 7 und q = -260. Wenn man das ausrechnet kommt man auf -3,5 +/- Wurzel aus (3,5^2 + 260) bzw. -3,5 +/- Wurzel 272,25. -> Die Wurzel aus 272,25 ist 16,5. Die möglichen Lösungen sind also 13 und -20. Das ist die rein mathemtische Lösung. In der Praxis (technisches Rechnen) kann es gut sein, das z.B. -20 keinen Sinn ergibt. Dann bleibt nur 13 als Lösung. Mathematisch richtig sind aber beide Möglichkeiten. Lass dich davon nicht unterkriegen - ich hatte auch genug damit zu kämpfen, wenn auch in E-Technik...
×

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung