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JudithBK

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Informationen

  • Anbieter
    Open University; RWTH Aachen (Alumna)
  • Studiengang
    MA Online and Distance Education (und andere)
  • Wohnort
    Köln

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  1. Schön, daß die Uni eine individuelle Lösung gefunden hat. Schade, daß es immer noch NÖTIG ist, individuelle Lösungen zu finden. Klar, Klausurverlängerungen etc. müssen immer individuell abgesprochen werden. Aber Seminarräume, die auch mit Mobilitätseinschränkungen erreichbar sind, Ruheräume für Studierende mit chronischen Krankheiten, Vorlesungssäle mit Hörgerätkompatibler Lautsprecherausstattung etc. - das sollte seit gefühlt 20 Jahren Standard sein von Seifenkiste>
  2. Hi, "peer reviewte" Paper sind Aufsätze, die ein peer review Verfahren durchlaufen haben - auch, oder sogar normalerweise, NACHDEM sie veröffentlicht wurden. Wenn ich meine Studis sage, sie sollen peer reviewte Paper zitieren, heißt das nicht, sie sollen peer review durchführen Im Grundstudium/BA spielen peer reviewte Paper oft noch keine so große Rolle, erst ab dem MA fangen die meisten an, so richtig in die 'echte' Fachliteratur einzusteigen. Ab der Promotion ist das sowieso der Standard. Judith
  3. Für mich läuft die Diskussion in eine Richtung, die mir nicht gefällt. Am Anfang ging es ums Lebenslange Lernen, verschiedene Definitionen, etc. Davon ist letztlich nur die, nun, utilitaristische übriggeblieben, der Rest (den ich gleichermaßen spannend finde) ist mehr oder weniger untergegangen. Und bei den Diskussionen darüber, wie man jetzt eine Weiterbildung nach utilitarischen Motiven auswählt, schwingt so ein subtiles "es ist schwierig, holt Euch professionelle Hilfe" mit. Hat für mich einen komischen Beigeschmack... Ich überwinde jetzt einfach mal meinen Widerwillen, und gebe meinen Entscheidungsprozess wieder, der zu meinen (damals!) fachfremden Zweitstudium geführt hat: Grundsituation: Doktorand in prekärer Lage, unsicher über die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Lernjunkie, auf der Suche nach einem Hobby -> Das reichte, um seit längerem nach Weiterbildungsmöglichkeiten zu suchen. Hatte ein paar VHS Kurse belegt (Moderationsmethoden, Buchhaltung, Pressearbeit, Sprachen, Softwareentwicklung... die ganze Bandbreite -> ich mag sowas, mal ein Wochenende "Crashkurs in XY" ist gut für mein Hirn und ist auch nicht teurer als ein Besuch in der Oper), und auch einen sehr preisgünstigen Fern-Sprachlehrgang, aber wollte mehr. Was genau, wußte ich nicht so recht. Voilá: Meine Aufgaben im alten Job ändern sich. Stundenaufstockung, vollständig neue Aufgaben, von denen ich keine Ahnung hatte (war aber kein Problem, die anderen hatten noch weniger Ahnung)... Ich schaue mir Kurse an: zu punktuell, zu teuer "bloß" für einen Kurs Ich schaue mir Bücher an: zu allgemein, zu speziell - nichts, was mir wirklich einen Überblick geben würde Ich finde eine Zertifizierung, die auf einer Reihe von Kursen basiert: oh, teuer, aber zumindest kriege ich ein Zertifikat.... Nur: Von denen habe ich noch nie was gehört?!? Und dann: DAS STUDIUM. Wow. Soooo teuer... Aber SUPER Uni, die ich schon kannte. Und modular aufgebaut. Ich könnte ja einfach einen Kurs machen. Jo, einen einzigen, dann ist schluß. Und dann: Ach, noch einen, dann habe ich das Certificate. Und dann: Ach, noch einen Doppel-Kurs, dann habe ich das Diploma. An diesem Punkt ändern sich die Rahmenbedingungen: Aus der Doktorandin wird im laufenden Semester eine Post-Doc, und ich wechsle den Arbeitgeber, arbeite in dem Fach, das ich momentan studiere... Also: Scheiß drauf, jetzt mache ich's fertig. Und schwupps - eigentlich wollte ich ja nur einen Crashkurs besuchen, und plötzlich überreicht mir der Chancellor ein Gratulationsschreiben, während ich eine blaue Nylonkutte trage. WFT?!? Wie habe ich mich also für mein Studium entschieden? Kopf und Bauch, Ausschlußverfahren und hedonistische Gründe, Angst und Freude, da war von allem was dabei. Ich glaube nicht, daß irgendein Coach einer Doktorandin geraten hätte, parallel ein Zweitstudium zu beginnen... Aber für mich war es wertvoll, nicht nur als persönliche Weiterentwicklung, sondern auch, um ein Profil zu entwickeln, das eine Nische bedient, von der ich nicht mal geahnt hätte, daß es sie gibt...
  4. Es scheint sich ja die Meinung herauszubilden, dass für die Mehrheit Fitness so etwas wie ein absoluter Wert ist, der zwar in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich gewichtet ist, dennoch aber an sich positiv ist. [...] In der Tat? Gibt es da nicht noch eine moralische Dimension? Dass man nämlich "das Richtige" aus "den richtigen Gründen" trainiert? Man kann ja auch seine Fitness nutzen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Man kann Muskeln aufbauen, um andere niederknüppeln zu können. Man kann sein Herz-Kreislauf System trainieren, um Blumenbeete niederzutrampeln. Man kann seine Geschicklichkeit nutzen, um in Häuser einzubrechen und armen Studenten den letzten Studienbrief zu rauben.
  5. Ich finde Merchandising Artikel toll! Auf meinen Schreibtisch steht immer noch ein Kaffeepott von einer meiner alten Präsenzunis... Und die tollen Alumni-Teddybären der OU habe ich nur nicht gekauft, weil es sie nicht in meiner Farbkombi gab (die Bären tragen einen BA Gown *grummel*).
  6. Kommt drauf an, was wir unter "Lebenslangem Lernen" verstehen Lebenslanges Lernen zur Berufs(erst/weiter/...)qualifikation? Dann ist nicht egal, was man lernt. Seidenmalerei nützt den wenigsten Ingeneur/innen etwas. Lebenslanges Lernen als Schlüssel zur gesellschaftliche/kulturellen/... Teilhabe? Nun, dann ist es nicht VÖLLIG egal, was man lernt, aber plötzlich bekommen auch VHS Seidenmalkurse ihre Berechtigung. Lebenslanges Lernen als "mit offenen Augen durchs Leben gehen"/informelles en passant Lernen/Erfahrungen sammeln? Dann lernt man nicht in erster Linie, sondern lebt... Die Frage ist dann höchstens, was davon man sich (z.B. per Portfolio) zertifizieren lassen möchte. Lebenslanges Lernen als Hobby? Nun, ein Hobby sollte keinen zweckrationalistischen Bewertungen unterworfen werden. Wer Kurse/Workshops/MOOCs/Fachliteratur/Studiengänge als Teil seiner Freizeitgestaltung sieht, sollte sich fragen, ob das Spaß-Leistungs-Verhältnis stimmt, sonst nix
  7. Letztlich ist es schwer, Deine Leistungsfähigkeit und Leidensbereitschaft von Außen zu beurteilen Wie viele Stunden arbeitest Du die Woche? Hast Du irgendwelche (z.B. familiäre) Verpflichtungen? Daß Du fernlerngewohnt bist, ist jedenfalls schon mal hilfreich Am Studienanfang das Englisch aufzupolieren halte ich jedenfalls für sehr sinnvoll - das wird Dir später viel Zeit und Mühen ersparen! Ich verstehe auch, daß Du trotzdem schon mit dem eigentlichen Studium anfangen willst, man ist ja neugierig aufs eigene Fach
  8. Ohne dieses konkrete Fach zu kennen: C1 oder C2: Viel Spaß beim Anglistikstudium! Mit B2 muß man sich i.d.R. keine große Sorgen machen, solange man nicht Abschlußarbeiten o.ä. auf Englisch schreiben muß. Mit B1 kann man sich vermutlich durchbeißen: Dann am Besten sofort anfangen, regelmäßig auf Englisch zu lesen, notfalls spezielle Lektüren für Anfänger, dann geht es im Studium um vieles leichter. A1 und A2: Ohne systematisches Sprachenlernen schwer aufzuholen. Vielleicht ein paar Sprachurlaube? Regelmäßig begleitend VHS-Kurse? Einschlägige Selbstlernerkurse? http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsamer_Europ%C3%A4ischer_Referenzrahmen
  9. Was möchtest Du später beruflich machen? Möchtest Du Dich ggf. akademisch weiterbilden? Planst Du einen Master oder eine Promotion? Es gibt viele, hmm, wie drücke ich das aus.... Verlage mit Minimalstandards, etwa "Dr K*v*c" oder "V*M". Ein guter Teil des akademischem Spams, den ich erhalte, kommt von solchen Verlagen. Für Menschen außerhalb des akademischen Spektrums kann eine Publikation bei solchen Verlagen durchaus Eindruck schinden. Innerhalb des akademischen Spektrums... eher nicht. Also: Wenn Du Deine BA-Arbeit nur gedruckt haben möchtest, um Deinen Großeltern eine Freude zu machen, sind das geeignete Möglichkeiten. Wenn Du damit z.B. akademisch vorgebildete Vorgesetzte beeindrucken möchtest, eher nicht. Dann gibt es aber, selbst für exzellente Bachelorarbeiten, eher wenige Möglichkeiten. Am ehesten würde ich - wenn die BA-Arbeit wirklich (! ) außergewöhnlich gut ist, empfehlen, einen Beitrag für eine deutschsprachige Fachzeitschrift zu versuchen. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich auch gerne per PM kontaktieren. Man weiß ja nie, wie klagefreudig die entsprechenden Verlage sind...
  10. Ich habe an diversen Unis Seminararbeiten, Projektarbeiten, Masterarbeiten, etc. bewertet. Ich kenne dutzende Leute, die das ebenfalls seit vielen, vielen Jahren tun. Die meisten Studierenden, die durchfallen, tun das, weil sie (a) nicht abgegeben haben, oder ( plagiiert haben. Wegen inhaltlicher Schwächen durchzufallen ist nicht einfach, dafür müßte man schon massiv das Thema verfehlen, oder nicht über das Niveau einer Klassenarbeit in der 11. Klasse hinauskommen... Wenn Du sonst mit dem Stoff mitkommst, sollte es da kein Problem geben. Das heißt NICHT, daß hier etwas geschenkt würde. Wenn ich irgendwo eine 1,0 drunterschreiben soll, muß die Leistung schon außergewöhnlich sein. Aber mit 1,0 bewerte ich mehrmals im Jahr. "Durchgefallen" (ohne, daß ein Plagiat vorlag) gab's bei mir noch nie. Denn entweder können die meisten Leute gut schreiben, oder gut strukturieren, oder beherrschen die Formalien, oder haben viel Literatur gefunden, oder die Literatur gut verstanden, oder eine kleine Studie selber durchgeführt... Zumindest für eine 3,X reicht es dann oft noch. Heißer Tipp: Oft gibt es Bewertungsraster, die zur Benotung genutzt werden, und die nicht geheim sind. Die geben einem ein gutes Gefühl dafür, was man leisten muß, um zu bestehen.
  11. Nun, bei MOOCs muß man immer abwägen - je konnektivistischer, desto unübersichtlicher. Mir macht das nichts aus, aber für viele Lernende ist das eine große Belastung und erhöht die Abbruchwahrscheinlichkeit. Ich habe den Eindurck, daß FutureLearn versucht, ein MOOC-ähnliches Lernerlebnis zu bieten, das aber weniger Organisationsaufwand ist, und das man auch ohne großartige Web2.0 Erfahrung nutzen kann. Nur für hardcore Web2.0-er/innen ist das dann natürlich enttäuschend.
  12. Hi, einige von Euch kenne vielleicht OpenLearn, die alte (kostenlose) Lernplattform der OU, auf der man schon mal in Kursmaterialien reinschnuppern konnte? Die OU entwickelt momentan ein MOOC-basierendes System, FutureLearn. Für den Augenblick bin ich nicht sooo beeindruckt (Blogpost) aber die sind auch noch in der Alphatestphase, da mag sich also noch einiges tun - und die Materialien selbst sind sehr hochwertig und professionell gestaltet. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, ein Auge darauf zu haben
  13. Wenn die drei mit sportlichem Ehrgeiz an das Projekt herangegangen sind, darf sich ihr Buch danach auch sicherlich lesen wie all die Marathon/Ultralauf/Iron Man-Bücher auf dem Markt. Das gehört zum Genre
  14. Warum keine langweilige 0815 Promotion in Deutschland machen? - kostet nix, außer vielleicht ein paar Zugtickets - dauert auch 2-6 Jahre - und man ist nie in der unangenehmen Situation, erklären zu müssen, ob/wie/weshalb der eigene akademische Grad geführt werden darf, bzw. bekommt keine unangenehmen Fragen dazu, wieso man gerade diese Uni gewählt hat...
  15. Hihi, genau das gleiche Buch wollte ich eigentlich auch empfehlen, wußte nur nicht, daß es es mittlerweile auf Deutsch gibt Ich habe es mir vor dem Studium gekauft, und es hat noch immer einen Ehrenplatz im Regl :-) Oder mediendidaktische Projekte an Schulen durchführen. Englischunterricht erteilen. Und im allerschlimmsten Notfall sogar auch in die Forschung gehen *hihi* Sorry @Ameise, wenn wir hier Deine Thread hijacken
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