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Servus

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Beiträge erstellt von Servus

  1. Vielen Dank euch allen für die Antworten. Das spiegelt das wider, was ich mir fast schon gedacht habe.


    Jetzt mache ich hauptsächlich Sachbearbeitung.

    Das Problem ist, ich musste die letzte Stelle nach 1,5 Jahren leider wechseln, weil die Stelle hier gestrichen wurde und bin jetzt erst seit März in dem neuen Unternehmen. Ich fühle mich dort allerdings völlig unterfordert. Die Tätigkeit ist an sich dieselbe wie vorher auch, nur in viel geringerem Ausmaß. Es gibt für mich fast nichts Schlimmeres als Langeweile bei der Arbeit. Deswegen überlege ich, wieder zu wechseln und da stellt sich die Frage, auf welche Stellen ich mich sinnvollerweise bewerbe - oder ob ich die Zeit nutze und eben eine zielführende Weiterbildung mache, die Zeit dort "aussitze" und dann wechsle.

     

    Ich glaube, die Entwicklungsmöglichkeiten im jetztigen Unternehmen sind eher eingeschränkt. Es haben fast alle als Generalisten angefangen und sich dann nach und nach spezialisiert, aber ich bin mir nicht sicher, wo da für mich noch "Raum" für Spezialisierung wäre. Momentan bin ich eher "Depp vom Dienst" und mache das, wofür die anderen "keine Zeit" haben. Die Kolleginnen haben großteils ebenfalls BWL studiert (eine kommt aus einem ganz anderen Bereich).

    Ich glaube, das große Problem gerade ist, dass ich gar nicht weiß, was ich eigentlich genau will. Ich fühle mich ganz wohl als Generalist, da ich auch gar nicht wüsste, auf welches Thema ich mich spezialisieren wollte.

  2. Hallo ihr Lieben,

     

    ich war lange nicht mehr im Forum aktiv, nachdem ich 2014 meinen BWL Bachelor an der HFH abschlossen hatte.

    Nachdem ich den Einstieg in die "Personal-Welt" geschafft habe, stelle ich mir die Frage, welche Weiterbildung jetzt Sinn machen könnte, um noch einen Schritt weiter zu kommen. In vielen Stellenanzeigen für "bessere" Personalstellen lese ich "Weiterbildung zum Personalfachkaufmann/-frau" - aber ist die nach einem BWL Bachelor mit Schwerpunkt Personalmanagement sinnvoll oder eher ein Schritt zurück?

    Ich habe fast zwei Jahre Berufserfahrung in der Personalsachbearbeitung und würde gerne den Schritt Richtung HR Business Partner/Referent o.ä. schaffen. Langfristig betrachtet evtl. auch Personalleitung, aber das ist Zukunftsmusik.

     

    Mein "Problem" ist gerade, dass ich zwei kleine Kinder (5 & 3) habe und für die nächsten mindestens 5-10 Jahre voraussichtlich "nur" in Teilzeit arbeiten werde. Teilzeitstellen in diesem Bereich sind (zumindest in München) rar gesät, aber durchaus vorhanden.

     

    Einen Master pack ich grad nicht mit den beiden Kindern. Wenn sie etwas größer und selbstständiger sind, träume ich davon noch einen zu machen. Entweder den BWL Master mit Schwerpunkt HR Management an der HFH oder den HR Master der FOM - beide sind aber derzeit weder zeitlich noch finanziell machbar.
    Deswegen bin ich jetzt auf die Weiterbildung zu Personalfachkauffrau aufmerksam geworden - die ist finanziell erschwinglich, zeitlich machbar und scheint sehr gut angesehen zu sein.

     

    Die Frage ist eben nur, ob die nach einem Bachelor sinnvoll ist oder ob ich lieber abwarte, bis der Master machbar ist!? Was meint ihr? Oder gibt es evtl. noch eine sinnvolle Möglichkeit, die ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm habe?

  3. Es kann durchaus sein, dass Englisch aus der Ausbildung angerechnet wird - das Englisch-Modul im Studium ist auch "nur" Geschäftsbrief/E-mail schreiben und das lernt man i.d.R. in einer kaufmännischen Ausbildung in Englisch.

    Ansonsten wäre evtl. noch BUJ 1 möglich, da würd ich mal in Hamburg nachfragen. Haben die dein Abschlusszeugnis von der IHK? Bei mir ging das damit sehr unkompliziert.

  4. Ich schreib eigentlich immer mit Kugelschreiber. Wenn ich dann mal in einer Klausur 8 oder 9 Seiten schreiben muss, tut mir schon die Hand weh, aber sooooo oft kommt das auch nicht vor. Generell hab ich auch mit billigen Kulis eigentlich keine großen Probleme. Außer Klausuren schreib ich aber auch eher wenig handschriftlich. Zusammenfassungen erstell ich lieber am PC.

    Früher in der Schule hab ich auch gerne mit Tintenrollern geschrieben, das ging auch super. Mich hat aber das Wechseln der Patronen dann gestört und irgendwann hab ich nur noch mit Kuli geschrieben :)

  5. Diesen Punkt, dass man als Fernstudent nicht als "richtiger" Student angesehen wird, ist mir auch schon untergekommen. Eine Freundin von mir ist der Meinung, wenn man an einer privaten FH nebenbei studiert, bekommt man den Abschluss mehr oder weniger geschenkt. Man muss sich ja noch nicht mal den Stoff selbst erarbeiten, sondern bekommt ihn aufbereitet *oh graus*

    Ich glaube, da kommt tatsächlich oft dieses privat = viel Geld = Abschluss nachgeworfen durch. Dass es so nicht ist, kann man diesen Leuten 10mal erklären, es bringt nichts. Ich habs mittlerweile aufgegeben.

    Ich denke, dass Personaler da mehr Ahnung von haben und das schon honoriert wird, wenn man sich 3,5 oder 4 Jahre neben einem Vollzeitjob durch ein Studium kämpft. Dass das Studium da anders aufgebaut ist, ist eigentlich logisch, irgendwie muss es ja mit einem Job vereinbar sein. Dadurch wird es aber nicht unbedingt einfacher.

  6. Ich finde, man kann das eigentlich sehr einfach in "Fernstudium" und "Fernlehrgang" trennen. Aber du hast recht, hier ist auch beides unter dem Oberbegriff "Fernstudium" vertreten. Wahrscheinlich ist es tatsächlich schwierig, das allgemein zu trennen.

    Dennoch sollte es ersichtlich sein, wenn es sich eben nicht um ein akademisches Studium handelt, sondern um einen Lehrgang (oder noch besser, einen Lehrgang, der auf eine Prüfung vorbereitet)

  7. Ich glaube, das Problem daran, dass sich Leute, die so einen Weiterbildungslehrgang bei SGD und Co. belegen, von sich sagen, sie studieren, ist, dass diese Institute genau damit werben. Die Freundin meines Bruders hat sich jetzt für den Wirtschaftsfachwird bei der SGD angemeldet und erzählt auch überall rum, dass sie jetzte in Fernstudium macht. Sie wollte auch nicht verstehen, was jetzt der Unterschied zwischen ihrem und meinem Studium ist. Ich habs dann irgendwann aufgegeben...

    Solange diese Institute mit "Fernstudium" und "Diplom" werben, wird es immer Leute gehen, die darauf reinfallen und tatsächlich glauben, hinterher Akademiker zu sein.

    Natürlich ist jede Weiterbildung gut und wird einen in den meisten Fällen auch beruflich voranbringen - aber irgendwann ist eben für die Fachwirte etc Schluss, wo man mit einem Bachelor noch mehr Chancen hat.

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