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Fernstudienakademie

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Alle erstellten Inhalte von Fernstudienakademie

  1. Fernstudienakademie

    Bloggen bis der Arzt kommt?

    Vielleicht darf ich als Anbieterin auch bei der Disksussion mitmachen? Vor einigen Jahren habe ich mich auch mal hier bei Fernstudium-Infos als Bloggerin "betätigt". Es wurde dabei die Entstehung eines Fernkurses von den ersten Ideen bis zur Zertifizierung des Kurses durch die ZFU dokumentiert. Ich hatte dabei vor allem drei Ziele: 1) Ich wollte (ganz eigennützig) die Textsorte Blog kennenlernen und überprüfen, ob ich überhaupt bloggen kann und was ich dabei (als Autorin) Neues lernen könnte. 2) Zum anderen hoffte ich, dass die BlogleserInnen es vielleicht ganz spannend fänden, wenn mal ein Anbieter erzählt, wie denn so ein Fernkurs überhaupt entsteht. 3) Und drittens hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn jemand der BlogleserInnen diesen Kurs tätsächlich buchen würde... ;) Was ist aus diesen Zielen geworden? Ziel 3) - Nichts .. Vielleicht habe ich auch einfach zu langweilig gebloggt... ;) Ziel 2) - Die Idee, von der Entwicklung eines Fernkurses zu erzählen, war wohl für einige LeserInnen ganz spannend. Aaaaber, jetzt kommen wir zu Ziel 1) So richtig spannend war es dann doch nicht. Die Beiträge waren naturgemäß relativ "dröge". So richtig viel Spannung und Thrill bekommt man ja nun nicht zusammen, wenn man von der Zertifizierung durch die ZFU berichtet... ;) Diese Nachzeichnung des Entstehungsprozesses eines Fernkurses war (aus meiner Sicht als Bloggerin) nicht langfristig tragfähig. Und es war dann für mich als Bloggerin nicht so wirklich ermutigend... Ich habe dann angefangen, mich eher inhaltlich an dem Thema des Fernkurses zu orientieren. Es ging dabei um einen Lehrgang für angehende SachbuchautorInnen. So habe ich im Blog eher was zum Thema Verlagswesen, Buchhandlungen etc. geschrieben und immer mal wieder auch Interviews mit Fachleuten integriert. All das hat mir als Autorin viel gebracht, die Kommentare zu meinen Blogbeiträgen wurden mehr und tiefer gehend. Das alles hat mir sehr, sehr viel Freude gemacht (Danke, Markus, dass ich das machen durfte). Im Sinne von Kundenakquise hat es nichts gebracht - aber darum ging es mir auch nicht in erster Linie. Ob das etwas fürs Suchmaschinenranking gebracht hat, kann ich nicht ermessen... Sorry, dass der Text so lang ist... Anne Oppermann - Fernstudienkadademie -
  2. Fernstudienakademie

    Bestimmen sie die Merkmale von erzieherischem Handeln

    Ich kenne das Lehrheft nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass die gesuchten Antworten direkt im Lehrheft stehen und dass man sie dort finden kann. Tipp: Vielleicht im Text nach den Stichwörtern "erzieherisches Handeln" suchen und auch die darum herum stehenden Wörter und Sätze ansehen. Vielleicht stehen da solche Formulierungen wie "Erzieherisches Handeln ist..." "Definition erzieherisches Handeln" "Man bezeichnet dies und das als erzieherisches Handeln" "Erzieherisches Handeln zeichnet sich aus durch..." "Die Merkmale erzieherischen Handelns sind..." Wenn man nach diesen Sätzen sucht und die Lücken ersetzt, findet man (wahrscheinlich) schon einige Merkmale. Die gesuchten Merkmale könnten sich also bereits aus dem Text ergeben. (Weil ich den Text nicht kenne, kann ich das natürlich nicht versprechen...) Einige Beispiele zum erzieherischen Handeln könnten vielleicht ebenfalls im Text stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann muss man selbst überlegen. Vielleicht haben Sie eigene Erfahrungen, Kinder zu erziehen? Vielleicht sind Sie ja selbst Erzieherin oder Mutter? Besprechen Sie Ihre Fragen aber unbedingt noch einmal mit Ihrer Fernlehrerin! Die kann Ihnen sicherlich am besten helfen... Viel Erfolg Anne Oppermann Fernstudienakademie
  3. Fernstudienakademie

    Preisinfos nur nach Angabe von Kontaktdaten

    Kleiner Tipp aus der Praxis: Wenn man als Interessent einzig und allein eine gar nicht existierende E-Mail-Adresse angibt (also keine Postadresse, keinen Namen oder sonst irgendwas), um weitere Infos zu erhalten, dann wird die Zusendung des angeforderten Infomaterials (völlig überraschenderweise ;) nicht gelingen. Bevor jetzt jemand fragt: Das passiert wirklich - und gar nicht mal so selten. Dann bekommt man als Anbieter nach ein paar Tagen schon mal einen wütenden Anruf, warum man das angeforderte Infomaterial noch nicht bekommen habe... Anne Oppermann Fernstudienakademie
  4. Fernstudienakademie

    Preisinfos nur nach Angabe von Kontaktdaten

    Guten Morgen Solche Anbieter, die bereits auf der Webseite veröffentlichen, wie hoch Kursgebühr ist, gibt es ubrigens auch im subakademischen Bereich... ;) Ohne Nennung der Adresse oder Angabe weiterer Informationen und auch ohne sich anschließende Werbeflut (Das ist jedenfalls bei "uns" so) Viele Grüße Anne Oppermann Fernstudienakademie P.S: Bei durch die ZFU zugelassenen Angeboten findet man die Preise auch hier: https://www.zfu.de/suche/ Diese von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) angebotene Suchmaschine ist zwar nicht allzu hübsch und arbeitet auch recht langsam.. Sie ist aber anbieterunabhängig und sie funktioniert! ;)
  5. Fernstudienakademie

    Publikumsvoting für den Studienpreis Tutor des Jahres 2019

    Wenn im nächsten Jahr eine AAnne XY mitmacht, dann bin ich meine Pole Position direkt wieder los... Aber dafür müsste ich dann ja auch erst mal wieder nominiert werden... A(AAAAAA)nne Oppermann - Fernstudienakademie
  6. Fernstudienakademie

    Publikumsvoting für den Studienpreis Tutor des Jahres 2019

    Zur Nomierung noch und den TutorInnen, die von mehreren Teilnehmern zwar vorgeschlagen wurden, aber nicht auf der Liste auftauchen: Es kann passieren, dass ein Tutor bzw. eine Tutorin z.B. wegen Krankheit oder einer längeren Reise kaum online ist und den Bewerbungstext nicht zeitgerecht abgeben kann. Es gibt bei diesem "Wettbeweb" ziemlich lange Nachmeldefristen. Wenn der Tutor nun so gaaaar nicht aus den Socken kommt bzw. auch sein Fernlehranbieter nicht, dann ist wohl irgendwann der letzte End-Termin verstrichen. Aber selbst dann könnte der Tutor seine Unterlagen vielliecht doch noch nachreichen - aber natürlich nur bis zum Ende der Abstimmung... Die Unterzeichnende ist übrigens auch mit dem Bewerbungstext recht spääät aus den Socken gekommen. Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
  7. Fernstudienakademie

    Weiterbildung ist immer gut!

    Vielleicht noch ein Tipp: Unbedingt Kontakt zum Anbieter aufnehmen. Dass jeder Anbieter dabei parteiisch ist, ist wohl allen klar... Aber: Er kann u.U. Proben seines Angebots (kostenlos und unverbindlich) präsentieren, so z.B.: beim E-Learning einen zeitlich limitierten Gastzugang anbieten Auszüge aus den Lernunterlagen (z.B. ein Lehrheft) zur Verfügung stellen Kontakt zum späteren Tutor herstellen Bei Präsenzseminaren / Kursen Probestunde vereinbaren So bekommt der potenzielle Teilnehmer zumindest einen ersten Eindruck vom jeweiligen Angebot. Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
  8. Fernstudienakademie

    Streikt mein Postbote?

    Es wäre ja auch möglich, einfach mal bei der IUBH nachzufragen. Die haben ja bestimmt einen Vermerk, wann was abgeschickt wurde. Meiner Erfahrung nach ist es meist einfacher, den Absender um eine nochmalige Zusendung zu bitten, als die Post dazu zu bekommen, hier tätig zu werden. Was ich so hier mitbekommen habe, muss dies gar nicht mal an der "Faulheit" der Briefzustellers liegen. Zumindest im Westfälischen stehen die Briefboten und Paketboten der DHL derzeit unter sehr großem Druck seitens ihres Arbeitgebers. Was sagen denn die Nachbarn? Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
  9. Fernstudienakademie

    Auszeichnung beliebter Beiträge

    Oooh, wie herzig! Die Idee finde ich schon toll, aber vielleicht wäre da ein anderes Bildchen passender?
  10. Wie bei jedem Lehrbrief der Fernstudienakademie folgt nach dem Willkommensschreiben ein Einleitungskapitel, in dem der Inhalt des jeweiligen Heftes stichpunktartig vorgestellt wird. Der erste Lehrbrief hat ja den Titel: „Wer will mit einem Buch was erreichen?“ Damit die Teilnehmer zunächst einmal einen gewissen Eindruck vom Alltag eines Sachbuchautors bekommen, sollte ein echtes Buchprojekt mit all seinen Höhen und Tiefen vorgestellt werden. Da lag es nahe, die Entstehungsgeschichte des Buches „100 Fragen und Antworten zum Fernstudium“ nachzuzeichnen, das ich ja gemeinsam mit unserem „Foren-Chef“ Markus verfasst habe. Um das möglichst wahrheitsgetreu und detailliert machen zu können, musste ich zunächst einmal meine vielen, vielen Unterlagen zu diesem Buchprojekt konsultieren. Dafür habe ich mir z.B. noch mal die bestimmt 100 Mails durchgelesen, die zwischen Markus und mir hin und her gewandert sind, und auch das tagebuchartige Blog hier bei Fernstudium-Infos.de rund um diesen Ratgeber war eine wertvolle Gedächtnisstütze. Anne Oppermann
  11. Die Beschreibung eines Autoren-Alltags anhand des Buchprojekts „100 Fragen und Antworten zum Fernstudium“ macht mir noch einmal deutlich, wie viele verschiedene Facetten diese Tätigkeit hat: Man ist gleichzeitig: Konzeptentwickler Exposéersteller „Dichter“ Lektor Mitglied eines Projektteams (z.B. zweier Co-Autoren) Motivator (für sich selbst und eventuelle Teampartner) Rechercheur Blogautor Verlagsagent Rechtsverständiger (bei den Vertragsverhandlungen) Partner des Verlagslektorats Organisator von Events Promoter PR-Berater für das Buch bzw. für den Autor Ansprechpartner für die späteren LeserInnen Annahmestelle für Korrekturen Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig, macht aber deutlich, dass es heutzutage nicht mehr genügt, „ganz gut schreiben“ zu können, um auf dem Buchmarkt Erfolg zu haben. Und alle diese Fähigkeiten wollen wir den späteren Teilnehmern des Kurses vermitteln; so ist jedenfalls der Plan... ;-) Anne Oppermann
  12. Bei der Planung dieses Autorenfernkurses war schnell klar, dass die späteren Teilnehmer schon möglichst früh zu eigenen Schreibversuchen eingeladen werden sollten: Nur wer etwas ausprobiert und mit der Sprache spielt, kann seinen eigenen Stil entwickeln. Dies ist ja erklärtermaßen eines der Ziele dieses Fernlehrgangs zum Sachbuchautor: Die Teilnehmer sollen die Gelegenheit haben, (unter Anleitung) ihren eigenen Sprachstil zu entdecken und weiter entwickeln. Die in regelmäßigen Abständen in die Lehrbriefe eingewobenen „Schreibworkshops“ stellen dabei eine Art „Labor“ dar, in dem man (nach bestimmten Vorgaben) neue Texte verfasst oder eigene ältere Textbausteine umarbeitet. Und hinterher überprüft man, ob man mit den Ergebnissen zufrieden ist – oder eben auch nicht. Das Tolle dabei: Auch ich als Autorin komme mal wieder dazu, an meinem Schreibstil zu arbeiten. Übrigens: Subjekt und Prädikat bzw. ihre Nähe zueinander sind die Stars des ersten Schreibworkshops.... Und noch was! Schon mitbekommen? Hendrik Asmus vom Feldhausverlag, der Herausgeber des Ratgebers „100 Fragen und Antworten zum Fernstudium“, hat mit diesem Buch gerade den „Studienpreis DistancE-Learning“ in der Kategorie „Publikation des Jahres“ gewonnen. Da freut man sich doch auch als Autor ein Loch ins Knie, oder Markus? Also: Hoch die Tassen!!!!! Anne Oppermann
  13. Im letzten Blogbeitrag habe ich noch stolz verkündet, dass ich ans Schreiben des zweiten Lehrbriefes gehe, da muss ich auch schon wieder zurückrudern: Haaaalt! Ich muss doch noch mal an den ersten Lehrbrief ran! Ich habe nämlich gemerkt, dass die Schreibworkshops zwar inhaltlich o.k. sind, dass aber die späteren Teilnehmer sich gerade im ersten Lehrbrief vielleicht ja auch erst mal (wieder) ans Schreiben gewöhnen müssen. Im Beruf wird ja fast alles inzwischen verschriftlicht: E-Mails im zweistelligen Bereich erhält und verschickt heute fast jeder – jeder Auftrag, jede Projektsitzung und jedes Meeting muss protokolliert werden und fast jedes Unternehmen versendet in regelmäßigen Abständen Kundenmailings. Im Job wird also viel geschrieben – aber eben kaum noch zuhause und nach der Arbeit! Genau das müssen aber die späteren Autoren machen: Wenn die anderen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag im Kino oder beim Sport erholen, muss ein angehender Autor noch mal ran - und „dichten“. Deshalb sollen sich die Teilnehmer bereits im ersten Lehrbrief an das „Schreiben nach dem Job“ gewöhnen. Dafür bietet ihnen der Kurs verschiedene Schreibanlässe: So sollen die Teilnehmer z.B. ein Lerntagebuch beginnen, in dem sie ihre persönlichen Lernfortschritte, Ideen und Fragen zum Kurs dokumentieren. Damit schlägt man im Grunde zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Teilnehmer kommen auf der einen Seite wieder ans (private) Schreiben und auf der anderen Seite reflektieren sie dabei auch noch den Fortgang ihres eigenen Lernprojektes. Nun ein kleiner Themenwechsel : Heute bin ich über einen, wie ich finde, ganz spannenden Blogbeitrag gestolpert: Wie ist da Eure Meinung: Müssen Blogger wirklich „frech“ und „verwegen“ sein, um Erfolg zu haben? Hier sind ja sooo viele Blogger unterwegs; wie ist Eure Meinung zu dem Thema? Das Thema „Bloggen“ wird sicherlich für die späteren Kursteilnehmer recht spannend werden, weil sie natürlich auch selbst die Textsorte „Blog“ verstehen und später nutzen können sollen. Anne Oppermann
  14. Nachdem ich ja vor Kurzem noch eine Schleife zurück zu Lehrbrief 1 nehmen musste, geht’s jetzt aber wirklich an Lehrbrief 2! Nach einer kurzen Einleitung kommt gleich ein ganz wichtiger Meilenstein bei der Planung eines Buchprojektes, nämlich die Suche nach dem richtigen Buchthema. Ohne Fachwissen des Autors gibt es schlicht und ergreifend kein Buch. Aber Fachwissen allein genügt noch lange nicht, wenn man für das eigene Buch tatsächlich einen Verlag finden will. Verlage verlangen nämlich Bücher, deren Themen etwas Besonders bieten: Der 115. Abklatsch zum Thema „Zeitmanagement“ wird inzwischen wohl von keinem Verlag mehr angenommen, weil der Markt für dieses Thema einfach gesättigt ist. Was also her muss, ist ein Thema, das neu ist, oder das den Lesern zumindest einen ganz neuen Blickwinkel auf ein vielleicht schon häufiger beackertes Thema bietet. Damit dies gelingt, bekommen die Teilnehmer dieses Fernlehrgangs von uns das passende Instrumentarium an die Hand – und natürlich auch die fachkundige Unterstützung durch ihren Kursbetreuer. Dann wird’s (hoffentlich) auch etwas mit der Entwicklung eines markttauglichen Themas... Anne Oppermann Eine Frage an Euch: Habt Ihr noch weitere Sachbuch-Themen (wie in meinem Beispiel das Thema „Zeitmanagement“) im Hinterkopf, zu dem es wahrscheinlich schon mehr als genug Bücher gibt? Ich würde nämlich gerne weitere Beispiele im Lehrbrief nennen. Einer meiner weiteren Favoriten ist übrigens das Thema „Networking im Internet“
  15. Ich habe mir ja überlegt, dass es ganz schön wäre, wenn in diesem Fernlehrgang nicht ausschließlich ich als Lehrgangsautorin zu Wort käme; vielmehr wollte ich mich darum bemühen, dass auch andere (angehende oder „fertige“) Autoren, Lektoren und Layouter ihren Senf abgäben und von ihren individuellen Erfahrungen berichteten. Als besonders geeignet schien mir dafür die Textsorte Interview: Ein Interview ist authentisch und „knackig“ – und es kostet die befragten Personen relativ wenig Zeit. All meine Interviewpartner stehen nämlich voll im Beruf und müssen gucken, dass sie mit ihrer Zeit gut haushalten. Als ersten Interviewpartner habe ich unser aller Ober-Foristen Markus Jung befragt, der ja vor einiger Zeit gemeinsam mit mir das Buch „100 Fragen und Antworten zum Fernstudium“ veröffentlicht hat. In diesem Interview habe ich Markus darum gebeten, einmal von seinen Erfahrungen als Teil eines Autoren-Duos zu berichten. http://www.fernstudium-infos.de/100-fragen-und-antworten-zum-fernstudium/29001-interview-markus-jung-arbeiten-autorenteam-spass.html Das Interview ist wirklich spannend (find ich jedenfalls! – und vielleicht macht es ja dem ein oder anderen Teilnehmer des Fernkurses Mut, selbst nach einem Mit-Autor zu suchen. So ein Projekt kann sehr gut klappen (wie bei Markus und mir), aber es kann auch so richtig in die Hose gehen. Mir war es deshalb wichtig, dass die späteren Lehrgangsteilnehmer eine ungefähre Ahnung davon bekommen, was denn eigentlich die Chancen und Risiken bei so einem gemeinschaftlichen Projekt sind. In manchen Fernstudiengängen gehört ja eine gemeinschaftliche Projektarbeit ebenfalls mit dazu. Was findet Ihr denn besonders toll an solchen Gemeinschaftsaktionen und was geht Euch dabei vielleicht aber auch auf die Nerven? Anne Oppermann
  16. In diesem Blog soll es ja immer mal wieder Interviews mit „echten“ Autoren, Lektoren und Layoutern geben, etwa neulich ein ganz spannendes Gespräch mit Markus Jung. Jetzt ist Sabine Kanzler-Magrit dran, die sicherlich schon viele aus dem Forum kennen. Sie hat vor wenigen Wochen den Bewerbungsratgeber „Die Perfekte Bewerbung. Das persönliche Erfolgskonzept bei der Jobsuche“ veröffentlicht. Anne Oppermann: Sabine, kannst Du Dich vielleicht kurz vorstellen? Sabine Kanzler-Magrit: Gerne! Ich habe nach dem Abitur Pädagogik studiert und dann etliche Jahre im pädagogischen Umfeld gearbeitet. Prägend war sicher meine Zeit in einer stadtteilbezogenen Beratungsstelle in einem sog. „Problemstadtteil“. Die Arbeit dort war fünf Jahre lang ein Modellversuch – wunderbar, um etwas Neues mit zu gestalten und gleichzeitig diesen Prozess zu reflektieren. Mit der Heirat und einem damit verbundenen Umzug kam auch der berufliche Wechsel in mein jetziges Aufgabengebiet: Coaching zu Themen rund ums Berufsleben. Das geht bei der Beratung zu Bewerbungsunterlagen los, beinhaltet Outplacement und endet bei Fragen zu Teamkonflikten oder Führungsproblemen. Diese Tätigkeit übe ich freiberuflich aus. Diese Entwicklung wurde begleitet durch breit angelegte Fortbildungen: Themenzentrierte Interaktion, Systemische Familientherapie, ein Post-Graduiertenstudium „Marketing und Betriebswirtschaft“, um die wichtigsten Stationen hier zu nennen. A.O: Im Normalfall suchen angehende Autoren ja selbst nach einem passenden Verlag oder schalten einen Buchagenten dazwischen. Bei Dir war das anders: Der Vahlen-Verlag ist mit der Projektidee für diesen Ratgeber auf Dich zugekommen. Wie kam es dazu? S.K.: Gute Frage! Das ist ja ein bisschen ähnlich, wenn der Headhunter anruft und sagt, er sei auf einen aufmerksam geworden. Wie und durch wen genau erfährt man da ja auch nicht. Aber ich habe natürlich so meine Spekulationen. Der Kontakt kam über Xing zustande. Der verlagsseitig Verantwortliche für die Reihe, in der das Buch erschienen ist, hat mich angerufen und gefragt, ob ich interessiert sei. Man sei über das Forum, das ich dort seit Jahren mit zwei Kollegen moderiere, auf mich aufmerksam geworden. Ich muss dazu sagen, dass es sich dabei um eine große und lebendige Gruppe handelt, in der auch in der Regel qualitativ gute Postings zu finden sind. Das gibt auch dem Moderator Raum und Möglichkeit, sich mit seiner fachlichen Kompetenz zum Thema zu zeigen. Und damit gefunden zu werden. A.O.: Was hast Du Dir persönlich davon versprochen, dieses Buch zu veröffentlichen? S.K.: Mein erster Gedanke war „Willst Du Dir das wirklich antun?“ Mein zweiter, als ich gesehen habe, wer bei Vahlen sonst noch so veröffentlicht: „Das wird richtiger Stress!“ Der dritte: „Du bist ganz schön blöde, wenn Du diese Chance, die man Dir praktisch hinterher trägt, nicht ergreifst!“ Denn natürlich erreicht man mit einem so renommierten Fachverlag eine ganz andere Breite an potentiellen Kunden als mit einem noch so großen Internetforum. Allerdings – und das ist nun mal der Haken, der dazu gehört – kann man sich auch in ganz anderer Breite blamieren. Man wird öffentlich mit seinen Gedanken, seiner Art zu kommunizieren, seiner Systematik des Vorgehens und macht sich damit auch angreifbar. Natürlich habe ich gehofft, dass Zustimmung und damit Interesse an meiner Dienstleistung überwiegen werden. Ob das so ist, weiß ich noch nicht. Das Buch ist ja jetzt, zum Zeitpunkt des Interviews, noch nicht erschienen. Man wird also sehen! Der zweite Teil dieses Interviews folgt im nächsten Blogbeitrag in wenigen Tagen. Dann wird Sabine Kanzler-Magrit verraten, was das Alleinstellungsmerkmal ihres Buches ist – denn Bewerbungsratgeber gibt es ja eigentlich wie Sand am Meer! Anne Oppermann P.S: Wie reagiert Ihr selbst auf Werke von Autoren, die Ihr aus anderen Zusammenhängen (z.B. dem Internet, Zeitungsinterviews oder TV-Berichten) „kennt“? In erster Linie neugierig und gespannt oder doch eher abwartend (oder sogar kritisch), wie viel Substanz das Buch denn wohl tatsächlich haben wird?
  17. Fernstudienakademie

    Müdigkeit überwinden

    Die Anmerkung "Der Körper ist leider kein Smartphone" fand ich richtig einprägsam... Vielleicht kann ja der folgende Blogbeitrag einen etwas anderen Impuls setzen? Es geht dabei nicht so sehr um Lösungsstrategien, was man im Sinne von Erholung tun könnte. Es geht eher darum, wie und was man bei Müdigkeit vielleicht "doch noch" lernen könnte. Schließlich geht es auch um die Frage: "Wie viel Zeit habe ich eigentlich im Moment zum Lernen und wie kann ich die vorhandene Zeit bei Müdigkeit am besten nutzen?" http://fernstudienakademie.de/lernen-bei-muedigkeit/ P.S: Ich habe vorher mit Markus besprochen, dass ich diesen Beitrag der Fernstudienakademie (= privater Anbieter) hier verlinken darf... Viele Grüße Anne Oppermann Fernstudienakademie
  18. Fernstudienakademie

    Keine berufliche Verbesserung trotz Fernstudium

    Ich frage auch noch mal wegen der Unternehmen nach - vielleicht habe ich während dieses langen Threads da einiges aus den Augen verloren.Tomaten auf den Augen...? Ich komme nun wieder von der anderen Seite: Welche Erfahrungen im Bildungsbereich sind zu verzeichnen? Also wenn ich mich richtig erinnere: * Es gab eine Ausbildung (kaufmännische Ausbildung) innerhalb eines Unternehmens - aber wahrscheinlich schon ein paar Jahre her? * Dann Studium - mit der Stelle einer studentischen Hilskraft o.ä? Oder ohne eine solche Beschäftigung? * Dann Fernstudium - mit oder ohne Beschäftigung als stud. oder wiss. Hilfskraft bzw. als wiss Mitarbeiterin an der Fernuni? * Wo und wie als Dozentin tätig? Angestellt? Honorarkraft? Innerhalb eines Unternehmens als Trainerin angestellt? *We viele Berufsjahre innerhalb eines Unternehmen kommen da zusammen? * Mit welchen Aufgaben? *Mit welchen Unterrichtsthemen? Mit welchen Lehrmedien? (Es ging ja auch in einem Beitrag um die Etablierung von E-Learning bei einem Unternehmen / Bildungsanbieter?) * Welche Hierarchiestufe (Leitung der Einrichtung? Fachbereichsleitung?) * BWL und verwandte Ausbildungen bzw. Joberfahrungen sind (bislang) nicht da? Viele Grüße Anne Oppermann - Fernstudienakademie
  19. Fernstudienakademie

    Keine berufliche Verbesserung trotz Fernstudium

    Den Lebenslauf auch..?
  20. Fernstudienakademie

    Keine berufliche Verbesserung trotz Fernstudium

    Vielleicht noch als "Erfahrungsbericht", der jetzt nichts mit dem Thema Fernstudium zu tun hat.... In meinem privaten und beruflichen Umfeld gibt es eine ganze Menge Leute, die in der Erwachsenenbildung Fuß fassen wollten, alle mit entsprechenden Examina (Pädagogikstudium o.ä), mit einer Ausbildung, Lehrerfahrung. Sie wollten eine solche "feste" Stelle, sie alle haben irgendwann, wenn sie länger bei einem Anbieter tätig waren (zunächst als Honorarkraft) und sich da bewährt haben, eine solche Stelle angeboten bekommen. Diejenigen, die eine solche Stelle angeboten bekamen und sie annahmen, hatten auch relativ bald keine Befristung mehr. Das hat aber dann keine 10 Jahre Dozententum gebraucht, das ging oft schon in der halben Zeit. Was diese Menschen auszeichnete, waren keine tollen Examensnoten (schon gut, aber nicht herausragend), kein zweiter, dritter Studiengang oder gar ein Doktortitel. Sie haben einfach einen guten Job gemacht und ihre Qualität (z.B. in der Planung neuer Angebote) bewiesen, sich an das Profil des jeweiligen Anbieters angepasst, zunächst einmal auch kleinere Aufträge übernommen (auch mit Probestunden und allem Zipp und Zapp). Sie hatten alle ein gutes berufliches Netzwerk und Fürsprecher. Wer diese Voraussetzungen erfüllte und sich gut "anstellte", war dann auch tätsächlich mit einer festen Stelle dabei. Wer das nicht wollte, aber trotzdem seine Brötchen in der Weiterbildungsbranche verdienen wollte, hat sich selbständig gemacht mit einem eigenen Unternehmen. Mit allen Vor- und Nachteilen dieser Arbeitsform. So haben mein Mann und ich das gemacht - und wir kommen damit auch gut klar Wovon ich unbedingt abraten würde: Einfach mal wild um sich herum zu bewerben, am besten noch mit dem immer gleichen Anschreiben und dem immer gleichen Lebenslauf. Ohne Anpassung an das Profil des Anbieters und ohne Kenntnis seiner wichtigsten Themenschwerpunkte ist da gar nix zu machen. Es findet halt ein Bildungsanbieter für Sprachkurse nicht so witzig, wenn sich bei ihm Logistiker als Dozenten / Führungskräfte bewerben. Aber das ist ja eh klar... Weil in der Weiterbildungsszene das Personal schnell wechseln kann, kann es bei 100 + Bewerbungen passieren, dass zwei Bewerbungen bei verschiedenen Anbietern innerhalb von1-2 Jahren dann doch wieder beim gleichen Personalverantwortlichen landen... Und irgendwann ist man in der Region, in der man sich hauptsächlich bewirbt, einfach "verbrannt"... Viele Grüße Anne Oppermann - Fernstudienakademie
  21. Fernstudienakademie

    Keine berufliche Verbesserung trotz Fernstudium

    Hallo Mir fallen dazu ein paar Fragen ein: * Hast Du bereits Lehrerfahrung ? Das wird nicht so recht deutlich - oder ich habe Tomaten auf den Augen...? * "Was" kannst Du unterrichten? Welche Themen hast Du im Repertoire? * Was würdest Du bei einer festen Stelle machen wollen, welche Aufgaben möchtest (könntest) Du da erfüllen? (Es gibt übrigens nur sehr wenige feste Stellen im Bildungssektor und die sind dann auch in sehr vielen Fällen befristet..) * Solche Leute in Führungspositionen sollten nicht nur eine Berufsausbildung und ein Studium (was Du ja beides hast) nachweisen können, sondern auch Erfahrung in der Personalverantwortung, Budgetverantwortung und Verwaltungserfahrun haben. Kannst Du das irgendwie belegen? * Es gibt bereits sehr, sehr viele freiberufliche Dozenten, die Kurse geben und sich so nach und nach einen "vollen" Job (bei verschiedenen Anbietern arbeitend) zusammenstückeln. Natürlich mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen dieser Arbeitsform. Diese Leute bekommen (wenn sie sich bewähren und der Auftraggeber mit ihnen zufrieden ist) vielleicht (!) mal einen festen Job angeboten - den dann aber auch zunächst befristet. Wäre das eine Option für Dich, freiberuflich zu starten, um so den Weg nach und nach zu ebnen? * Bei den IHKs kommen auch viele Freiberufler zum Zuge, die eben "ihr" Thema beherrschen, Erfahrungen in einem Betrieb haben und sonst noch ein paar "Goodies" (z.B. AdA-Schein) mitbringen. Was kannst Du von all diesen Punkten "bedienen"? * Was versprichst Du Dir von einer Promotion? Wer soll Dich deshalb "lieber" nehmen, was hat er davon? Dir viel Erfolg bei Deinen Plänen Anne Oppermann Fernstudienakademie
  22. Fernstudienakademie

    Vorbereitung aufs Fernstudium

    @KanzlerCoaching Dieser Ansatz des "Studiums vor dem Studium" finde ich prima. Gibt es da vielleicht Zahlen, wie oft das genutzt wird, denn das scheint ja freiwillig zu sein. Was ich da schon spannend finde (und was das Projekt auch finanziell im Rahmen bleiben lässt): Das Projekt wird wohl (wenigstens teilweise) von studentischen "Begleitern" durchgeführt, die dafür kostenlos geschult werden und sich auch ECTS anrechnen lassen können. Das finde ich schon "Win-Win". Inwieweit das auch bei Fernstudiengängen drin ist, kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen. Wäre aber klasse.... Die Abbruchzahlen lassen sich durch ein solches Vorstudium sicherlich senken. Allerdings wollen sehr viele Fernstudiernde ja ihr Studium neben dem Job so flott wie möglich durchziehen. Ob sie dann noch Zeit und Mühe in ein solches "Vorstudium" investieren wollen? Wahrscheinlich eher, wenn der Spaß nichts kostet...? Und da kommt die (berechtigte) Frage der Anbieter ins Spiel: Wer soll das bezahlen? Die Teilnehmer wollen wohl nicht unbedingt etwas dafür bezahlen. Dann müssten aber für alle Fernstudis die Preise hoch gehen und der jeweilige Anbieter steht dann neben seinen Mitbewerbern, die das nicht machen, eben als teurer da. Und dann? Wer wird dann wohl eher gebucht? Ob dieses Gucken nach dem billigsten Anbieter tatsächlich der wichtigste Punkt bei Auswahl ist, ist hier bei fi.de auch immer wieder eine heiß diskutierte Frage! Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
  23. Fernstudienakademie

    Vorbereitung aufs Fernstudium

    @Markus Jung Ich kenne mich jetzt nicht so mit den Begrifflichkeiten von onlineplus aus... Heißen die Lehrhefte dort "Studienmagazin"? Diesen Ansatz, "echte" Lehrtexte anzubieten, finde ich prima. Da bekommen die Lerner einen guten Eindruck vom Anbieter und seinen Lehrangeboten. Wir sind da einen etwas anderen Weg gegangen: Wenn ein potenzieller Teilnehmer bei uns nach Infomaterial nachfragt, bieten wir ihm an, dass er ein erstes Lehrheft von dem Kurs bekommt, der ihn interessiert. Dieses Lehrheft wird kostenlos und unverbindlich geschickt - wenn dies gewünscht wird vom Nachfrager. Es wird also jedes Mal ein komplettes Lehrheft verschickt, wie es tatsächlich im jeweiligen Kurs genutzt wird. Ein Interessent bekommt so (so hoffen wir wenigstens) einen kompletteren Eindruck von unserem pädagogischen Ansatz: Er erfährt nicht nur, wie wir das Lernthema vermitteln, sondern u.U. auch noch ein bisschen mehr: Wie sehen die Einsendeaufgaben aus? Kann man sie nach Lektüre des Lehrheftes tatsächlich beantworten? Handelt es sich dabei um individuelle Projekte, die der Teilnehmer danach tatsächlich durchführen kann? Gelingt also der Transfer in den späteren Arbeitsalltag? Wie werden die Aufgaben "vorentlastet" (z.B-. durch Übungsaufgaben)? Wie umfangreich ist eigentlich ein echtes Lehrheft? Gibt es Glossar und (aktuelles) Literaturverzeichnis? Wenn jemand danach weiterhin sehr unsicher ist, ob der Kurs etwas für ihn wäre, bieten wir u.U. auch an, dass er einige Abschlussfragen (vielleicht 2-3) beantwortet und schauen kann, wie unsere Betreuer mit seinen Antworten umgehen und ob deren Kommentare ihn tatsächlich weiterbringen können. Das dann alles immer noch ohne Vertragsabschluss. Wir haben das lange hin und her überlegt, ob wir ein solches stufenweise Verfahren tatsächlich einführen wollen. (Ist ja auch eine Menge Zusatzaufwand...) Bislang sind unsere Erfahrungen absolut positiv. Allerdings sind wir auch ein kleinerer Anbieter; wenn man sehr, sehr viele Interessenten im Monat informieren muss, ist dies vielleicht gar nicht zu stemmen. Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie) P.S.: Schon wieder zu lang
  24. Fernstudienakademie

    Vorbereitung aufs Fernstudium

    @KanzlerCoaching: Das mit dem kostenlosen Lehrheft, das unverbindlich und ohne Anmeldung verschickt wird, gibt es durchaus. Ich sage jetzt mal nicht, bei welchem Anbieter es dies beispielsweise gibt... Ein Anbieter "hat" ja auch etwas davon: Er verschickt dabei nur ein Lehrbrief oder er schaltet nur eine Lerneinheit frei - und dann melden sich eben nur diejenigen Leute tatsächlich an, die das Angebot wirklich wollen. So spart man u.U. auch Kosten, also z.B. für manche "Anfangs-Beratung", weil der potenzielle Teilnehmer sich ein eigenes Bild machen kann und dann nur noch individuelle und komplexere Fragen stellt. Im Sinne des Bildungsmarketings ist so eine Vorgehnsweise eigentlich immer ein Gewinn: Bildung ist im Normalfall ja nichts zum Anfassen - und damit aus Sicht des Käufers ein echter Risikokauf. Man weiß eben nicht, was genau man da eigentlich "kauft". Da stehen Fernlehranbieter doch auf jeden Fall besser da als andere Bildungsanbieter, die eben Nichts zum Anfassen oder zum Testen präsentieren können. Aber das Bildungsmarketing ist noch ein anderes Thema und führt an dieser Stelle wohl zu weit.. Zu dem Nicht-Verstehen und keiner hilft... Klar gibt es das und nicht gerade selten. Und das ist wirklich schwierig auszuhalten. Aber die meisten Anbieter liefern durchaus Hinweise, was man in einem solchen Falle tun kann bzw. sie bereiten die Lehrunterlagen so vor, dass die typischen "Ich-versteh-nur-Bahnhof" - Stellen entschärft und didaktisch "vorentlastet" werden. Die Hilfestellungen, was ein Lerner in einem solchen Falle tun kann, gehören doch eigentlich zu jedem Studium - sei es nun ein Fernstudium oder ein Präsenzstudium. Vielfach gibt es dafür ja auch Bücher, in denen das wissenschaftliche Arbeiten (auch mit wissenschaftlich komplexen Texten) erklärt und meist auch eingeübt wird. Deshalb könnte sich das Durcharbeiten eines solchen "Handwerk-Buches" schon vor Studienbeginn als Vorbereitung ebenfalls lohnen. Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
  25. Fernstudienakademie

    Vorbereitung aufs Fernstudium

    Hallo Ich finde diese Frage (auch als Anbieterin von Fernkursen) spannend. Einfach mal ins Blaue nachgedacht: Die selbständige Arbeit mit Fachliteratur gehört zu einem wissenschaftlichen Studium einfach dazu. Das schon mal auszuprobieren und so auch mal in die Materie reinzuschnuppern, ist eine sehr gute Vorbereitung auf ein akademisches Fernstudium. Bei subakademischen Fernkursen ginge das (bis zu einem gewissen Grad) natürlich auch. Die Fernlehrgänge sind allerdings auf eine viel kürzere Laufzeit hin ausgerichtet und die LernerInnen streben ja auch keinen wissenschaftlichen Abschluss an. Hier geht es also nicht in allerallererster Linie um Theorie, sondern möglichst schnell (!) auch um die praktische Anwendung des Erlernten. Dieser Transfer ist natürlich auch bei einem akademischen Fernstudium eine enorm wichtige (und vielleicht auch entscheidende) Sache, aber für einen Akademiker gehört eben auch das selbständige Auswerten der Fachliteratur absolut dazu. (Finde ich jedenfalls...) Mein Ansatz wäre nun, beiden Lernergruppen, also den "Akademikern" auf der einen Seite und den Teilnehmern von subakademischen Weiterbildungen auf der anderen, ein Zusatzangebot zu machen: Beide Lernergruppen erhalten das erste Lehrheft (eines Moduls bzw. einen Kurses) bzw. eine komplette (längere) Lerneinheit auf Anfrage kostenlos und unverbindlich. Dies bedeutet, es muss nicht zuerst ein Vertrag unterschrieben werden. Die Lernunterlagen sollten dann vielleicht auch nicht häppchenweise (also hier mal 20 Seiten, da mal 20 Seiten) als Download bereit stehen, sondern als ganzes Heft bzw. als komplette Lerneinheit zur Verfügung gestellt werden - und mit einführenden Literaturhinweisen, zu deren Lektüre besonders die Bald-Akademiker verstärkt "eingeladen" werden. Die Vorteil: Man überprüft nicht nur, ob man überhaupt längere Texte lesen kann und welchen Eindruck man von der Materie bekommt. Man bekommt außerdem mit, wie die Lehrunterlagen des Anbieters in didaktischer Hinsicht aufbereitet sind und ob dies zu den eigenen Lernerwartungen passt. Sorry für die Länge des Beitrags! Wer bis hier hin gekommen ist, hat direkt bewiesen, dass er/sie auch längere Texte "aushalten" kann. Viele Grüße Anne Oppermann (Fernstudienakademie)
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