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Rüdiger Reinhardt

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  1. Hallo zusammen, ich würde gerne einen Beitrag zur Klärung einiger Punkte leisten: 1) ECTS-Punkte: 180 CP sind 180 CP auf 6 Semester - der einzige Unterschied besteht darin, auf wieviel Workload 1 ECTS angelegt sind: Bei uns sind dies 25 h pro ECTS-Punkt (Präsenz, Studienbriefe lesen, Online Veranstaltungen, Lernen und Prüfungsleistung). Bitte prüfen Sie odch, wieviele ECTS Punkte es in Hagen pro Sem. gibt - bei uns sind dies 30 CP/Sem. 2) Unser Studienprogramm ist in der Vollzeitvariante auf 6 Semester angelegt - ob Berufstätige (ca. 90 Prozent unserer Studierenden) dies in diesem Zeitraum schaffen, liegt in deren Bereitschaft, wieviel Zeit sie bereit sind, in ihr Studium tatsächlich zu investieren. Davon gibt es einige - aber sicherlich nicht alle. 3) Etwas ganz anderes ist das Profil: Natürlich ist das in Hagen "breiter" - dafür gibt es bei uns 2 profilbildende Bachelorstudiengänge. Und das erlaubt kein Qualitätsurteil, sondern die Attraktivität hat letztlich etwas mit den eigenen Qualifizierungsinteressen zu tun. 4) Last not least möchte ich auf den Punkt von Markus Jung eingehen - nämlich unser hochwertiges Betreuungsprogramm, wofür wir sogar vom Stifterverband ausgezeichnet wurden: http://www.stifterverband.info/bildungsinitiative/mint-bildung/qualitaetszirkel_studienerfolg/index.html Ich hoffe, damit einiges Licht ins Dunkle gebracht zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. habil. Rüdiger Reinhardt (Prorektor SRH FernHochschule Riedlingen) P.S. Wenn Sie inhalltiche Fragen zum Studiengang "Prävention & Gesundheitspsychologie" haben sollten, können Sie sich gerne an den Studiengangsleiter, Herrn Prof. Merk wenden: joachim.merk@hs-riedlingen.de
  2. Hallo Herr Jung, das will ich gerne tun: Wir vereinbaren zunächst einen Online-Termin mit den Interessenten. Zu Beginn dieses Termins werden die Formalia geklärt, dann erhält der Interessent eine Aufgabenstellung auf Englisch mit einem innovativen Managementthema. Für die Bearbeitung der Aufgaben stehen 20-30 Minuten Zeit zur Verfügung. Im Gespräch geht es dann um die Diskussion des Textes. Uns geht es hierbei nicht um "richtig" oder falsch", sondern darum festzustellen, ob das Englischniveau und das Managementverständnis ausreichend sind. Dies Gespräch dauert i.a. ca. 45 Minuten. Viele Grüße Rüdiger Reinhardt
  3. Hallo SabrinSch, bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf: ruediger.reinhardt@hs-riedlingen.de Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt (Studiengangsleiter Wirtschaftspsychologie, Leadership und Management)
  4. Guten Tag, vielleicht kann ich etwas weiterhelfen: Grundsätzlich ist zwischen weiterbildenden und konsekutiven Masterstudiengängen zu unterscheiden, wofür es auch unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen gibt: Weiterbildende Masterstudiengänge setzen i.a. ein fachfremdes Studium (z.B. BWL) und eine Mindestberufstätigkeit von einem Jahr voraus (an der SRH FernHochschule Riedlingen: "Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management" (M.A.)). Konsekutive Masterstudiengänge basieren auf einem entsprechenden Erststudium und setzen keine Berufserfahrungen voraus (an der SRH FernHochschule Riedlingen: "Wirtschaftspsychologie & Change Management" (M.Sc.)). In Abhängigkeit der Anbieter können die Voraussetzungen für weiterbildende Studiengänge auch noch weiter ausdifferenziert sein. Viele Grüße und viel Erfolg bei der Identifikation des "richtigen" Studiengangs Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt (Studiengangsleiter Masterstudiengänge Wirtschaftspsychologie, SRH FernHochschule Riedlingen)
  5. Hallo "Anna88", selbstverständlich verfügen Sie mit dem Abschluss dieses Masterstudiums über die formalen Voraussetzungen für die Zulassung für ein Promotionsstudium ((mind.) 300 CP aus der Kombination aus Bachelor- und Masterstudium). Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Viele Grüße Porf. Dr. Rüdiger Reinhardt (Studiengangsleiter)
  6. Sehr geehrte Damen und Herren, ich könnte jetzt en detail auf die Einlassungen von Herrn Lang eingehen, aus Zeitgründen - und um mögliche weitere Missverständnisse zu vermeiden - möchte ich es bei folgenden Anmerkungen belassen. 1) Auf besagter Tagung hat die Präsidentin des BDP eingeräumt, dass der BDP nicht über belastbare Zahlen zum Thema "Attraktivität / Akzeptanz von Abschlüssen" verfügt. Die Argumentation von Herrn Lang suggeriert, dass es inzwischen solche Zahlen gibt - es wäre schön, wenn er uns solche Studien zur Verfügung stellen würde. Die letzte mir bekannte Publikation vom Kollegen Kanning (Report Psychologie Okt. 2012) basiert auf einer Online-Erhebung aus dem Jahr 2009. 2) Die Methodenkritik ist grundsätzlich schwer nachvollziehen, insbesondere dann, wenn seine Kategorisierung, die zu den "weissen und schwarzen Listen" geführt haben, noch nicht einmal inhaltlich valide sind. An der Stelle möge Herr Lang sich über die tatsächlichen Drop Out-Quoten der Fernhochschulen erkündigen, und keine unzulässige Generalisierung von den Ergebnissen der Fernuni Hagen vornehmen. 3) Spannend ist die Vereinnahmung des Begriffs Wirtschaftspsychologie durch den BDP - man konnte schon lange Wirtschaftspsychologie an FHs studieren, bevor der BDP diesen Begriff verwendet hat. Und warum daraus der Anspruch abgeleitet wird, der Auffassung "WP = "AO & MW" folgen zu müssen, ist sicherlich auch erklärungsbedürftig. 4) EuroPsy: Hier ist es spannend zu beobachten, wie es um die Annahmequote bestellt sein wird - die ersten Reaktionen im Okober aus der Sektion lassen hier gewisse Zweifel entstehen. 5) Master & Verantwortung: Für mich persönlich ist es immer etwas schwierig, Forderungen an Akteure zu stellen, ohne einen substantiellen Beitrag dazu leisten zu können, dass diese Forderungen auch erfüllt werden können: Einerseits fordert der BDP den Master-Abschluss, andererseits gibt es zuwenige entsprechende Studienplätze - und der BDP ist aber nicht in der Situation, selbst Master-SG anzubieten. Hier fände ich ein etwas empathischeres Umgehen mit denen, die keine Master-Abschlüsse haben, wesentlich angemessener. Um das Ganze zusammenzufassen: Ich habe ja Verständnis dafür, dass Berufsverbände und ihre Funktionäre ihren Zweck darin sehen, den Status Quo aufrechtzuerhalten - und auch nach aussen hin alles Erdenkliche tun, um die relevanten Akteure entsprechend zu beeinflussen. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, setzt sich eine solche Politik langfristig gegenüber den Marktkräften durch. Nachfrageseitig werden (nach meinen Informationen) ca. 10 Prozent der für WPS-Absolventen potenziell geeigneten Arbeitsplätze auch durch WPS besetzt (es gibt letztlich weit weniger WPS-Absolventen als Kaufleute). Die einzige Frage, die es zu beantworten gilt, lautet: Was erwarten die Arbeitgeber? Was können die WPS-Absolventen besser als Mitbewerber? Und diese Frage kann man sicherlich unterschiedlich beantworten - in Abhängigkeit der jeweiligen Interessen. Und unser Interesse besteht darin, unsere AbsolventInnen auf eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern vorzubereiten - und dazu muss ich verstehen, wie der Markt funktioniert. Von daher ist schon festzuhalten, dass es hier ein unterschiedliches Verständnis - ich möchte schon fast sagen, eine unterschiedliche Vision von dem gibt, was Wirtschaftspsychologie ist bzw. was WirtschaftspsychologInnen können (sollten). Was ich nicht verstehe, ist, warum keine wirkliche inhaltliche Diskussion erfolgt, sondern darüber, wer welche Begriffe aus welchen Gründen verwenden darf, also Machtpolitik betrieben wird. Das finde ich schade und für unsere Studierenden und AbsolventInnen wenig hilfreich. Hierzu ein letztes Wort: Ich habe an keiner Stelle "rosarote Aussichten für Bachelor-Absolventen" in Aussicht gestellt. Es macht m.E. aber einen gewaltigen Unterschied, ob ich explizit behaupte, dass "Bachelor-Absolveneten nicht für eigenständige Tätigkeiten qualifiziert sind", oder ich es den Arbeitgebern überlasse, entsprechende Erfahrungen zu sammeln (daher ja auch meine Argumentation auf der Tagung: Man kann den Bachelor-Abschluss schlechtreden - oder das Beste daraus machen). Wir haben es also mit einer zunehmenden Durchlässigkeit auf den Arbeitsmärkten zu tun. Und diese Durchlässigkeit wird noch weiterzunehmen: Durch den Europäischen Qualifikationsrahmen sind Meister-Abschlüssen den Bachelor-Abschlüssen formal gleichgestellt. Da.h., es wird früher oder später die Situation eintreten, dass sich Personen ohne Bachelor-Studium auf (weiterbildende) Masterstudiengänge der (Wirtschafts-)Psychologie bewerben - und - jetzt kommt das Herausfordernde: Inzwischen muss man als Hochschule begründen, warum man jemanden nicht zum Studium zulässt. D.h., das Spannungsfeld zwischen rechtlichen Regelungen und BDP-Vorstellungen wird noch weiterzunehmen. Ich bin gespannt, welchen Vorschlag hier der BDP unterbreitet. Viele Grüße Rüdiger Reinhardt P.S. Zur Mitgliedschaft: Auf der BDP-Homepage steht (http://www.bdp-verband.de/service/mitgliedwerden.shtml): "Sie können Vollmitglied im BDP werden, wenn Sie den Diplom-Studiengang Psychologie oder einen vom BDP anerkannten Bachelor- und Masterstudiengang in Psychologie an einer deutschen Hochschule erfolgreich absolviert haben". Von daher habe ich mich möglicherweise ungenau ausgedrückt - meine früheren Aussagen bezogen sich auf das Thema "Vollmitgliedschaft"
  7. Hallo zusammen, offensichtlich habe ich hier die letztjährige Diskussion übersehen, aber ich möchte den aktuellen Beitrag von "Zitrone" zu einigen Klarstellungen nutzen: 1) Der BDP hat keine Kammerfunktion - seine Statuten, Normen, Empfehlungen haben somit keinen rechtlich verbindlichen Status. 2) Der BDP kann als Verband die Kriterien bzgl. einer Mitgliedschaft festlegen, wie er will. 3) Der BDP hat lange gebraucht, um sich mit dem Bologna-Prozess anzufreunden - das Ende vom Lied bestand in der Gleichsetzung von "Diplom = Master" in der Innenregelung gemäß (2). 4) In seiner "Aussenpolitik" nutzt der BDP das Verbraucherschutzurteil, um die Gleichsetzung gemäß (3) als Standard zu definieren. 5) Der Gesetzgeber definiert den Bachelor als ersten berufsqualifizierenden Abschluss - der BDP argumentiert, dass der Bachelor-Abschluss nur zu nicht-eigenständigen Tätigkeiten qualifiziert (O-Ton: "Unter Anleitung eines Diplom-Psychologen / Master-Absolventen"). Entsprechende Vereinbarungen mit dem Öffentlichen Dienst sind in der Vorbereitung. Fasst man das Ganze zusammen, ergibt sich folgendes Bild: 1) Ob die Haltung des BDP durchsetzbar ist, ist letztlich Frage der Gerichte: Einerseits der Wille des Gesetzgebers (incl. der gesetzeskonformen Akkreditierung der entsprechenden HS-Abschlüsse, die der BDP für eine Mitgliedschaft nicht anerkennt) und andererseits das Sich-Berufen auf das "Psychologe = Diplom-Psych."-Urteil. 2) Man kann beruflich erfolgreich sein (egal im welchen Bereich der akademischen Psychologie), ohne je Mitglied im BDP gewesen zu sein. 3) Wenn ich die Entwicklungen der letzten Jahre richtig deute, sinkt die Akzeptanz des BDPs bei den Praktikern aufgrund der Marktferne der eigenen Politik (hier kann ich nur für die Wirtschaftspsychologie sprechen). Bei den KLIPS stößt die Politik des BDP an der Stelle sauer auf, wenn deutlich wird, dass das eigene Klientel benachteiligt wird: Man kann mit einem Bac. in Soz.päd. Kinder- und Jugendpsychotherapeut werden - als Psychologe benötigt man den Master. 4) Für die Wirtschaftspsychologie würde ich erwarten, dass es irgendwann zu einer Absetzbewegung kommt: In den 50iger Jahren haben sich die Wirtschaftsingenieure aus dem VDI herasugeschält, weil deren Gegenstand und die theoretischen Grundlagen eben in Teilen andere als die der Ingenierure waren. Und für die WPS gilt: WPS ist ebenso interdisziplinär - und nicht Psychologie mit etwas AO und einem Mini-Anteil von BWL (zumal an den FHS schon Wirtschaftspsychologie studiert wurde, bevor der BDP seine Sektion "Wirtschaftspsychologie" gegründet hat). 5) Momentan ist ja das Psychotherapeuten-Gesetz in der Revision - ich bin mal gespannt, ob der Passus "Zugangsvorausstzung Universitätsstudium" bleiben wird. Last not least ist zum juristischen Aspekt zu ergänzen: Der BDP verbindet Verbraucherschutz mit der formalen Qualifikation in einem Studium gemäß seiner eigenen Curriculumsvorstellung. Ob er es sich leisten kann, einen Teil seines eigenes Klientels bei einer entsprechenden Auseinandersetzung gegen sich aufzubringen, wird abzuwarten bleiben: Es gibt nämlich etliche Personen, die sich "Wirtschaftspsychologe" o.ä. nennen, und nie AO-Psychologie studiert haben. Nochmals für die KLIPS-Studies: Es genügt, wenn Sie sich die Aufnahmevoraussetzungen bei den Ausbildungsstätten anschauen und die entsprechenden Anforderungen erfüllen - eine BDP-Mitgliedschaft werden Sie dort als Voraussetzung nicht finden. Viele Grüße und viel Erfolg Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt
  8. Guten Tag, der Change Management MAster ist ein konsekutiver Master - für den erfüllen Sie nicht die Zulassungsbedingungen. Viele Grüße Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt (Studiengangsleiter)
  9. Guten Tag, vielleicht helfen folgende Überlegungen - jenseits einer praxisorientierten Pointiertheit - weiter: 1) Grundsätzlich gilt nach Bologna - rein formal - dass der Bachelor der erste berufsqualifizierende akademische Abschluss ist. 2) Ebenso formal gilt: Bac. & Mas. qualifizieren für die Aufnahme eines Doktoratsstudiums (wenn in Summe mind 300 CP nachgewiesen werden können). 3) Und: Es gibt keinen formalen Unterschied zwischen WB- und konsek.-Master 4) Diesen formalen Willensbekundungen stehen in Teilen die arbeitgeberseitige Akzeptanz und das "Professionsverständnis" einiger Berufsverbände entgegen. a) Die AG-Akzeptanz hat sich gebessert - grundsätzlich gilt hier nach wie vor die Praxisorientierung (daher machen auch mehr Uni-Bac. einen Mas als die FH-Bac.- die kommen im Mittel vorher schon unter). Einige Berufsverbände setzen zwingend den Master-Abschluss (als Äquivalent zum Diplom) für eine Berufsbefähigung voraus. Dies gilt für den Berufsverband der deutschen Psychologen (BDP) und deren Einfluss auf das Uni-Studium (und vermutlich auch für die Ingenierure, Mediziner oder Juristen). c) Bleiben wir beim BDP & den Unis: Das hat zur Konsequenz, dass zwar Masterstudienplätze gefordert werden (es aber zu wenige gibt), dass die Berufsfähigkeit der Psy-Bac diskriminiert wird - und dass man mit Sicherheit nicht mit einem WB-Master in Psy bei den Psychologen promovieren kann. Die FHs - insbesondere die Fernstudium machen, haben sich bzgl. der Berufsfähigleit anders positioniert -dort ist das weniger relevant (und promoviert werden können Sie dort auch nicht). d) Was heisst das in Summe? Wenn man promovieren will, dann geht kein Weg an einem konsekutiven Master vorbei. Für alles andere ist die Nachfrage am Arbeitsmarkt relevant: Seit Jahrzehnten gibt es den MBA - der in der Bologna-Diktion nichts anderes ist als ein WB-Master für Nicht-Kaufleute ist - und seit einiger Zeit weitere WB-Master, die - wenn marktorientiert konzipiert - ebenfalls einen Karrierebaustein darstellen können. Von daher sind ja gerade die Fernstudienangebote für die Bac. besonders interessant: Die ersten Schritte sind gemacht - der nächstgrößere Karriereschritt ist planbar - warum aus dem Job raus, wenn man berufsbegleitend studieren kann? Viel Erfolg bei der "richtigen" Entscheidung Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt
  10. Hallo zusammen, grundsätzlich sind bei solchen Diskussionen die gesetzlichen Rahmenbedingungen relevant - die KMK-Site haben Sie ja bereits einbezogen. Zur leidigen Frage der CPs in den WB-Mastern empfehle ich, auf die Seiten der Akkreditierunsgagenturen zu schauen (FIBAA; AHPGs usw.). Hier finden Sie entsprechende Übersichten über die einzelnen akkreditierten Programme. Anzumerken ist, dass die staatlichen Hochschulen ihre Programme bislang nicht umfassend akkreditiert haben, d.h., Sie bei den Akkreditierungsinstituten komplette Infos bei den Privatanbietern finden, aber nicht in Bezug auf alle staatlichen Master. Viel Erfolg beim Finden des "richtigen" Programms Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt P.S. Bei uns an der SRH FernHochschule Riedlingen sind alle MAster-Programme, auch die drei WB-Master (MBA, Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management, M.A.; Healthcare Management, M.A.) auf 120 CP ausgelegt,
  11. Sehr geehrte Studierende, ich möchte Sie hiermit über einige aktuelle News zum Thema „anerkannte vs. nicht-anerkannte Studiengänge“ aus der Sicht des BDP informieren - dieses Thema war ja auch schon Gegensatnd anderer Diskussionen (im Mittelpunkt steht hier das Studium der Wirtschaftspsychologie). Anlässlich des letzten Kongresses für Wirtschaftspsychologie (18./19.05.2012) kam es im Rahmen der Podiumsdiskussion („Erfolg durch Kompetenz“ unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Raab; Teilnehmer: Frau Dr. Eileen Mertens, Frau Sabine Siegl, Herr Prof. Dr. Bruno Klauk, Herr Prof. Dr. Herbert Fitzek, Herr Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff und ich) zu recht klaren Aussagen von Frau Siegl, der Präsidentin des BDP. (A) Doch zunächst zum Hintergrund der Diskussion: • Der BDP hat den Zweck, die beruflichen Interessen seiner Mitglieder umfassend zu vertreten und die wissenschaftliche Psychologie in Theorie und Praxis zu fördern (Satzung §3.1). Unter einem „Psychologen“ versteht der BDP entweder einen Diplom-Psychologen oder einen gleichwertigen Abschluss, also den M.Sc. in Psychologie. • Die unter http://www.bdp-verband.org/beruf/ba-ma/index.html einsehbaren Listen bzgl. anerkannter vs. nicht anerkannter Studiengänge basieren auf einem einfachen Vergleich: Ausgangspunkt sind die Standardcurricula der DGPs (http://www.dgps.de/_download/2005/BMEmpfehlungDGPs-rev.pdf), denen die jewei-ligen Curricula der einzelnen Studiengänge gegenübergestellt werden. Da die nicht-anerkannten SG i.a. ein interdisziplinäres, weil berufsfeldorientiertes Profil aufweisen, werden diese SG vom BDP nicht anerkannt – was letztlich darauf hinausläuft, dass es hier zu viele LVs in BWL gibt. • Ein zweiter Argumentationsstrang bezieht sich auf die Relevanz der Bachelor-Abschlüsse: Hierzu hat der BDP – wie auch die DGPs – eine eindeutige Haltung: „Der „B.Sc. in Psychologie“ qualifiziert für psychologische Routinetätigkeiten, in der Regel unter der Verantwortung einer/eines Dipl.-Psych. oder M.Sc. in Psychologie“ ((http://www.dgps.de/_download/2005/BMEmpfehlungDGPs-rev.pdf). Beim BDP selbst findet man: „Neben den bisher vom BDP veröffentlichten Beispielen in den klassischen Anwendungsfeldern können im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich Bachelor in einem interdisziplinären Team und unter Anleitung eines Psycholo-gen beispielsweise Trainingseinheiten, Aufgaben in der Diagnostik, Dokumentation und Qualitätssicherung qualitativ hochwertig leisten“ (vgl. Lang 2010). Die Konsequenz daraus ist, dass Bachelor-AbsolventInnen keine „richtigen“ PsychologInnen sind und daher auch nicht Mitglied im BDP werden können. So weit zur Vorab-Information. ( Spannend ist nun Folgendes: 1) Berufsfeldorientierung: Die bislang vorliegenden Daten aus Arbeitgeber- und Absol-venten-Befragungen legen nahe, dass eine praxisorientierte und interdisziplinäre Ausbildung die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreichen Eintritt in das Berufsleben dar-stellt (z.B. CHE-Praxischeck 2011, Stifterverband 2011; Schomburg (2010): Employability and Mobility of Bachelor Graduates in Germany usw. – Anm.: Es gibt keine psycholo-gie-spezifischen Studien, daher muss man sich an den Studien orientieren, die sich auf eine Vielzahl von SG beziehen). Dieses leisten die nicht-anerkannten Studiengänge – die anerkannten Studiengänge sind eher monolithisch aufgebaut und folgen dem Selbstverständnis der Einheitlichkeit der Psychologie als Wissenschaft. 2) Bachelor-Politik: Die o.g. Studien belegen auch, dass die Bachelor grundsätzlich in der Wirtschaft angekommen sind, in Teilen sogar besser angesehen sind als die Master – vor allem, wenn es um die FH-Bachelor geht. Daher widerspricht die Diskriminierungspolitik des BDP gegenüber den Bachelor-Studierenden der Akzeptanz dieser Gruppe durch die Wirtschaft. Interessanterweise sind es wiederum die Anbieter der „nicht-akzeptierten“ Studiengänge, die sich für eine kompetente Positionierung der Bachelor-AbsolventInnen einsetzen – und sie von Anfang an so ausbilden, dass deren Qualifikationsprofil zu den Erwartungen der Wirtschaft passt. © Nun zum Ergebnis der Podiums-Diskussion Frau Siegl, die BDP-Präsidentin, hat mit hohem Nachdruck bekräftigt, dass der BDP die Listen mit den anerkannten vs. nicht-anerkannten SG weiterführen will, weil dies zum integralen Verständnis der Qualitätspolitik des BDP gehört. Des Weiteren sieht sie den Wettbewerbsvorteil, den PsychologInnen gegenüber anderen Berufsgruppen haben, im Feld der Eignungsdiagnostik – andere Felder hat sie explizit nicht (!) erwähnt. (D) Schlussfolgerungen Diejenigen von Ihnen, die vorhaben, Wirtschaftspsychologie zu studieren (dies auch unabhängig von der Studienform), tun gut daran, die Politik des BDP entsprechend zu würdigen: • Der BDP vertritt weder Bachelor-Absolventen noch Studierende in einem angemes-senen Maße – letztlich steht hier lediglich die Forderung nach dem Master-Abschluss im Mittelpunkt. • Der BDP vertritt entgegen seinen Ankündigungen im WWW in der Praxis letztlich kein berufsfeldorientiertes Studium – die Breite der psychologischen Ausbildung ist wichtiger als interdisziplinäre Aspekte im Studium. • Der BDP sieht den Wettbewerbsvorteil der PsychologInnen lediglich im Bereich der Eignungsdiagnostik; die überwiegende Mehrzahl der ProfessorInnen in den interdisziplinären wirtschaftspsychologischen SG sehen darüber hinaus die zentrale Kompetenz der WirtschaftspsychologInnen bei der kompetenten Gestaltung der Nahtstelle zwischen dem „Ökonomischen“ und dem „Menschengerechten“. • Letztlich sei noch darauf hingewiesen, dass eine Hochrechnung der Absolventenentwicklung in den wirtschaftspsychologischen SG ergibt, dass ca. 75% der AbsolventInnen in den nicht-anerkannten SG abschließen werden, und lediglich 25 % in den anerkannten. • Betrachtet man dann die Zahl der Mitglieder in der Sektion Wirtschaftspsychologie des BDP in der Höhe von ca. 1500, dann kann sich jeder von Ihnen ein eigenes Bild von der Berufspolitik des BDP im Bereich der Wirtschaftspsychologie machen. In jedem Fall wünsche ich Ihnen die richtige Entscheidung bei der Wahl IHRES Studiengangs. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und verbleibe Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt (Leiter der wirtschaftspsychologischen Master-Studiengänge, SRH FernHochschule Riedlingen)
  12. Hallo zusammen, es ist in der Tat richtig, dass bei uns die Studienbriefe das zentrale Lernmaterial darstellen - für die besonders Interessierten kann ich gerne folgende "Einstiegsliste" zur Verfügung stellen. Allerdings möchte ich darauf verweisen, dass es so etwas wie eine "Wirtschaftspsychologie-Bibel" nicht gibt. Wirtschaftspsychologie Dieter Frey / Lutz von Rosenstiel / Carl Graf Hoyos: Wirtschaftspsychologie. Weinheim, 2005. Klaus Moser: Wirtschaftspsychologie. Berlin, 2007. Arbeits- und Organisationspsychologie Ekkehart Frieling/ Karlheinz Sonntag: Lehrbuch Arbeitspsychologie, Bern, 1999. Lutz von Rosenstiel: Grundlagen der Organisationspsychologie. Stuttgart, 2007. Heinz Schuler (Hrsg.): Lehrbuch der Personalpsychologie. Göttingen, 2006. Markt- und Werbepsychologie Klaus Moser: Markt- und Werbepsychologie. Ein Lehrbuch. Göttingen, 2002. Gerhard Raab / Fritz Unger: Marktpsychologie. Grundlagen und Anwendung. Wiesbaden, 2005. Viele Grüße Rüdiger Reinhardt (Studiengangsleiter Wirtschaftspsychologie)
  13. Hallo, ich kenne das Curriculum der EuroFH nicht im Detail, würde aber vorschlagen, dass Sie sich das WIPSY-Curriculum (B.A.) aus Riedlingen mal genauer anschauen und prüfen, ob es hier signifikante Unterschiede gibt: http://www.fh-riedlingen.de/de/services/infomaterial/. Da dies ebenfalls interdisziplinär ausgerichtet ist, würde ich keine großen Unterschiede - bzw. Probleme - erwarten. Viele Grüße Rüdiger Reinhardt
  14. Sehr geehrter "wipsy2011", an der SRH FernHochschule Riedlingen wird ab SoSe 2012 ein konsekutives Masterstudium "Wirtschaftspsychologie & Change Management" (M.Sc.) angeboten - vielleicht passt das von den Zulassungsvoraussetzungen her: http://www.fh-riedlingen.de/de/fernstudium/wirtschaftspsychologie-change-management-msc/ Viele Grüße Rüdiger Reinhardt
  15. Um es richtig zu stellen: An der Fernuni Hagen gibt es kein Psychologie Master-Studium. LG R. Reinhardt
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