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hurtig

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    HFH Hamburg
  • Studiengang
    Wirtschaftsingenieurwesen
  • Wohnort
    München
  1. Ich schreibe außer Prüfungen praktisch gar nix mit der Hand. Mit dem PC geht einfach viel schneller und hat den riesen Vorteil, dass man das, was man geschrieben hat, nachträglich noch hin- und herkopieren kann, wie mans braucht. Man kann gut mit Fraben Fettdruck und Aufzählungszeichen arbeiten, was man oft erst dann merkt, wenn man gegliedert hat. Mir kommt das Tippen beim Lernen sehr entgegen. Hier kann man so schnell schreiben, wie man spricht und kann die Inhalte praktisch gleich beim Schreiben verinnerlichen. So habe ich immer auf alle Prüfungen gelernt. Bei meiner IHK-Weiterbildung habe ich sogar einfach nur Teile aus Büchern abgeschrieben, damit sie im Kopf hängen bleiben. ... das wäre mir mit der Hand einfach zu langwierig. In der Prüfung habe ich immer einen ganzen Satz Kugelschreiber dabei.
  2. Ich hatte aus den Vorlesungen zu WSA die Info, Duden-Abkürzungen gehören nicht in ein Abkürzungsverzeichnis. Mein Betreuer war da anderer Meinung und hat mit dem Fehlen teilweiser Abkürzungen die 1,3 statt der 1,0 begründet. -> Einfach mit dem Betreuer klären und gut ist es.
  3. Ich denke, wenn man bei Ingenieuren so einfach festlegen kann, dass die Ausbildung in zwei Stufen erfolgt, Bachelor und Master, und bei vielen anderen Ausbildungen auch, dann sollte das auch bei Anwälten, Richtern, Ärzten und Lehrern gehen. Auch bei Ingenieuren ist es eine Umstellung. Ein Ingenieur mit Bachelorkenntnissen ist in den Augen der Wirtschaft einfach nicht fertig. Die derzeit bei uns eingestellten Bachelor sind alle die Verpflichtung eingegangen, den Master zu machen, ansonsten sind sie auf Dauer nur als Techniker einsetzbar. So könnte es auch bei den Ärzten sein. Ein Arzt als Bachelor ist eben ein Assistenzarzt, nach Weiterbildung zum Master ist er eben Chefarzt oder kann eine Praxis eröffnen. Ebenso bei Lehrern. Ein Lehrer als Bachelor könnte halt "nur" unterrichten, ein Lehrer als Master darf halt den Unterricht planen, Methoden entwickeln, und eben das ganze Spektrum. Ich kenne mich in diesen Berufen nicht so aus. Nur - was ich damit sagen wollte ist, die Wirtschaft hat sich bei Ingenieuren, BWLern usw. auf diesen neuen Standard eingestellt. Die anderen Berufe müssen dies eben auch tun, dies ist dann genauso einfach oder schwer oder sinnvoll oder unsinnig. Was einfach nach wie vor gesagt werden muss, im Ingenieurbereich ist der Bachelor nur den Techniker wert und das wird noch lange so bleiben. Von Uni zu Uni kann dies auch richtig sein. Bei der HFH muss ich sagen, ist kein Unterschied. Leider weiß das die Wirtschaft nicht, da das neue System als einheitlich verkauft wird. Die Wirtschaft weiß nicht, dass es auch Hochschulen gibt, die gegenüber dem Diplom nichts geändert haben außer den Namen. In kleinen Firmen kann es schon sein, dass der Bachelor bereits mehr wert ist. Dies ist für junge Studienabgänger bestimmt eine gute Einstiegsposition. Wenn man allerdings wie ich bereits über 40 ist und gutes Geld verdient, dann möchte man nach dem Hochschulabschluss nicht unbedingt zu den kleinen Betrieben wechseln, bei denen man weniger verdient als bisher. Ich kann nur immer wieder sagen: Es muss von Seiten der Hochschulen kommuniziert werden und zwar häufig und richtig. Die Wirtschaft ist der Kunde der Hochschule und Kunden muss man eben von seinen Produkten überzeugen - ohne funktioniert das nicht. Das, was die vorherigen Beiträge unter "Persönlichkeit" meinen kann ich insofern nachvollziehen, dass an manchen Hochschulen der Bachelor sehr verschult ist und die Studenten nicht gelernt haben, ihr Studium zu planen, sich Plätze zu erkämpfen, alle Fächer zu koordinieren und durchzuziehen - wenn nicht einfach Jemand von Natur aus ein Macher ist, lernt er im Bachelorstudium vielfach keine Selbständigkeit. Und noch ein Beispiel: Wir haben derzeit einen Masteranden der Universität Innsbruck. Er hat Umwelttechnik studiert und zwei (komisch) Bachelorarbeiten während seines Studiums absolvieren müssen. Die eine Arbeit ist eine reine Beschreibung seiner Praktikantentätigkeit (also eine Aufzählung von Arbeiten, die er erledigen musste), die zweite Arbeit war eine Erklärung der Abarbeitung eines Projektes (20 Seiten, keine Literatur). Beide Arbeiten wurden super bewertet und werden als Bachelorarbeiten genannt. Das heißt ein Bachelor aus Österreich bewirbt sich als Bachelor eben mit diesen "Abschlussarbeiten". Da ist es kein Wunder, dass Arbeitgeber irritiert sind und denken, dass dies eher einer Facharbeit eines Gymnasiums gleichkommt als einem Studium. So viel also zur Internationalität, Einheitlichkeit und soviel zu meinem Verständnis, dass Arbeitgeber dem ganzen ablehnend gegenüberstehen.
  4. Du stemmst doch wahrscheinlich nicht Eisen, um Gewicht zuzulegen, sondern um eine gute Figur zu machen, oder? Ich habe konkret im letzten Jahr 15 Kilo zugelegt, da ich abends keinen Sport mehr machte (vorher 4 x die Woche), meine Nächte meist nur 4 Stunden waren (erst ab ca. 6 h Schlaf kümmert sich der Körper um die Fettverbrennung) und meist zur Unterstützung und Verlängerung der Konzentration nachts leider zu Gummibärchen und Schokolade gegriffen habe. Ich habe im letzten Jahr 3 Semester absolviert, viele KÜ durchgemacht, Pflichthausarbeiten in Projektmanagement und BSP geschrieben und zusätzlich zwei Hausarbeiten zu den Studienschwerpunkten. Da blieb einfach keine Zeit mehr. Seit 30.06. bin ich nun mit allen Prüfungen fertig - nur noch die DA muss geschrieben werden. 3 Kilo sind schon weg. Das war gemeint mit "... die Pfunde purzeln ...". ... und das ist gut so. Ich gehe wieder in Sport (zumindest 3 x die Woche), schlafe länger und kann auch ganz locker auf die ganzen Süßigkeiten verzichten. Ich muss jetzt auch nicht mehr 10 Stunden am Tag arbeiten, da ich nicht so viel freie Zeit für die Uni brauche. Insofern ist zwischen Arbeit und DA wieder Zeit für Sport oder andere Dinge, die man gerne tut.
  5. Der ist echt Klasse. ... und ich werde mich bestimmt bald einreihen. Am Samstag war die letzte Prüfung und nun "NUR" noch die Diplomarbeit. Trotzdem ist die Planung der einzelnen Tage schon viiiieeeel relaxter. Die Meilensteine beziehen sich jetzt auf jeweils ca. 4 Wochen und nicht auf Tage.
  6. Also ich denke, dass ein wesentlicher Unterschied besteht zwischen MBA und Master. Typische MBA-Kandidaten werden motiviert sein, eine Stelle im oberen Management zu erreichen. Hier sind meiner Meinung nach weniger fachliche Detailqualifikationen notwendig, sondern vielmehr die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Führungsstärke zu beweisen, strategisch zu denken und sich mit politischen und übergeordneten Themen zu beschäftigen. Insofern ist es gut vorstellbar, hier keine besonderen Zugangsbeschränkungen einzubauen. Eine Person mit starkem Willen und gesundem Menschenerstand und Fleiß kann sich dieses Wissen bestimmt aneignen. Anders sieht es aus, wenn man eine Expertenrolle in einem Fachgebiet anstrebt. Leute, die Steuerungen und Anlagen bauen, müssen Spezialisten in ihrem Fachgebiet sein. Dies erfordert natürlich fundierte Grundlagen. Insofern halte ich ein fachbezogenes Basisstudium für unbedingt notwendig. Sollte jemand ohne Basisstudium trotzdem den Masterabschluss bsp. in Elektrotechnik schaffen, dann hat er es wahrscheinlich auch verdient, da er sich in der Zwischenzeit auf irgend einem anderen Weg das im eigentlichen Basisstudium erforderliche Wissen hat aneignen müssen. Dann Hut ab. Was mir wirklich missfällt, ist die Vermischung in Artikeln wie dem hier zitierten. Für eine bessere Aktzeptanz der neuen Studienkonzepte und Studienrichtungen müssen solche Artikel so verständlich und eindeutig geschrieben sein, dass die Allgemeinheit, die zum Thema uninformiert ist, den Text zweifelsfrei richtig versteht und nicht alles Neue, durch Missverständnisse bedingt, in den Schmutz zieht. Aber Kommunikation war bekanntlich schon immer eines der schwierigsten Themen.
  7. Hallo Zusammen, ich habe auch vor vielen Jahren mein Fachabi im Fernlehrgang über Telekolleg II gemacht. An die Stundenzahl (vorgegeben/gebraucht) kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber es musste schon viel gelernt werden. Aktuell mache ich ein Fernstudium an der HFH zum Wirtschaftsingenieur. Meine Schulzeit liegt ca. 25 Jahre zurück. Auch ich musste erst wieder ein System finden, wie ich lerne und was mir etwas bringt. Meiner Meinung nach gibt es alibihaftes Lernen (man setzt sich hin und macht was, aber eigentlich hätte man es sich sparen können). Und es gibt effektives Lernen. Beispiel: Einige Kommilitonen erzählen, dass sie bereits den ganzen Samstag Nachmittag damit verbracht haben, sich die Stichwortverzeichnisse abzuschreiben, damit sie unterwegs schon mal die Definitionen lernen können. Da gibt's andere Methoden: kopieren, scannen, aufkleben auf Karteikarten - alles effektiver als abschreiben. Diesen Nachmittag hätte man also effektiver zubringen können. Das ist MEINE Meinung. Jeder muss seinen Weg finden. Ein anderer sagt z. B., dass ihm das Abschreiben sehr viel bringt, da er danach den Stoff bereits gut gelernt hat. Meine Vorgehensweise ist so: Stoff lesen und grobe Schwerpunkte markieren Nach dem Durchlesen des kompletten Stoffes für ein Fach und nach Literatur- und Internetrecherchen eine Zusammenfassung schreiben. Zwei Wochen vor der Prüfung nur noch die Zusammenfassungen lernen - aber diese eben sehr gut und ziemlich lückenlos. Bei Lernfächern hilft es nur: üben, üben, üben. Die Mathe, Technische Mechanik, Messtechnik usw. habe ich tatsächlich jeweils einen prallvollen DIN A4-Leitzordner (dick) nur geübt. Wo ich auf jeden Fall zustimmen muss, ist, dass die vorgegebenen Stunden auf keinen Fall ausreichen. Auch bei der HFH gehen sie von 15 Wochenstunden aus. Ich bin jetzt im 8 Semester und habe in jedem Semester ca. 35 Wochenstunden gebraucht. Und ich glaube - ich bin nicht blöd. Wichtig ist hierbei, dass man sich von Anfang an klar ist, wo man welche Zeit einsparen kann. Hierzu haben wir bei der Eröffnungsveranstaltung der HFH auch wertvolle Tipps bekommen. Persönlich habe ich z. B. fast alle Sportstunden gekillt (was man nicht machen sollte, aber ich habe eben äußerst viel Sport gemacht), der Fernseher läuft nur noch 1 x/Woche. Es wird nur noch 1 x die Woche eingekauft. Meine Kleidung wähle ich danach aus, dass ich mit nur 1 Trommel Wäsche in der Woche auskomme (also nicht hell und dunkel), in der Mittagspause wird konsequent gelesen (das sind auch schon 5 Stunden). Und genau so mache ich mir am Anfang des Semesters einen Plan, wann welches Heft gelesen, zusammengeschrieben und gelernt sein muss, wann welche Hausarbeit wie weit erledigt sein muss. Ansonsten verzettle ich mich und ich bin immer zu spät dran. Ich habe mit dieser Vorgehensweise seit 8 Semestern sehr gute Erfahrungen gemacht. Jeder muss seinen Weg finden - aber ich denke, am Wichtigsten ist es, ein System zu haben, an dem man sich auch selber festhalten kann. Das beruhigt. Also viel Erfolg weiterhin - Du schaffst das schon.
  8. Das habe ich nie behauptet. Mich hat noch nie die getrennte Ausweisung von DI (FH) und DI (TU) gestört. Hier möchte ich aber noch anmerken, dass sich deren Unterschied bei uns in der Firma nach spätestens zwei Jahren ausgeglichen hat. Das ist die einzige Stelle, die mich stört, weil es in meinen Augen nicht stimmt. Wenn Ihr hier mal genau die Beiträge nachlest, kann man überall erkennen, dass ich von MEINER Meinung, MEINEN Eindrücken und MEINEN Erfahrungen mit Kollegen, Geschäftskontanten und Kommilitonen spreche. Im übrigen denke ich nicht, dass ich mich ständig verteidigen muss und mit Eurer Meinung den Beitrag verlassen muss. Ich habe eine Ansicht, andere haben eine andere Ansicht. Ich habe mir lediglich erlaubt, hier meinen Aspekt in den Beitrag reinzubringen. Wenn hier nur eine Meinungsrichtung erlaubt ist, habe ich das missverstanden. @UdoW: Du hattest mich aufgefordert, Firmennamen zu nennen, um meine Erfahrungen zu untermalen - das tue ich ganz bestimmt nicht. Dafür war das Statement gedacht. @Frau Kanzler: Sie fänden das wirklich gut? Für mich sind meine Stellungnahmen hiermit beendet.
  9. @UdoW: Ich verstehe wirklich nicht, warum hier immer alles verallgemeinert wird. Ich habe mehrfach betont und explizit hervorgehoben, dass dies MEINE Erfahrungen sind. Es gibt sicherlich auch andere. Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass man nicht alles über einen Kamm scheren kann und dass nicht automatisch alles gut ist, wenn 1 Firma, 1 Bewerber oder 1 Uni gute Erfahrungen gemacht haben. Es herrscht einfach Unsicherheit und Unverständnis, die für manche zum Nachteil werden. Ich bin fast erschrocken, als Du Firmen genannt hast. Dies sollte man sich gut überlegen. Ich würde auf keinen Fall Firmen nennen. Diese wollen bestimmt nicht, dass hier über sie und ohne sie diskutiert wird. Das wäre im schlimmsten Falle Rufschädigung.
  10. @Frau Kanzler: Ich habe nie behauptet, dass Firmen nicht selbst das Gehalt den Stellen zuordnen können. Das ist auch NICHT MEINE Gleichstellung, sondern DQR stuft Bildungsabschlüsse ein und führt so zu einer Interpretation in diese Richtung. Leider! Ich habe lediglich aus der Praxis berichtet. Die derzeit noch vorherrschende Meinung in den Firmen ist, dass Bachelor weniger Wert sind als Dipl.-Ingenieure (wohlgemerkt: nicht ICH behaupte das, das ist die häufig vorgefundene Meinung) und jetzt ist auch noch nachzulesen, dass Bachelor in der gleichen Kategorie eingestuft sind wie Meister, was das Ganze noch unterstreicht. Speziell in meinem Wirkungskreis kann ich feststellen, dass mein fast 3jähriges Hinwirken auf "Bachelor sind Dipl.-Ings." fast erfolgreich war und nun durch DQR wie eine Luftblase zerplatzt. -> logischer Schluss durch DQR: Wenn eine Firma einen Meister sucht, kann sie auch einen Bachelor nehmen oder umgekehrt. Dies führt dann u. a. dazu, dass Bachelor zukünftig an Stellen sitzen, die bisher von Meistern ausgeführt wurden (siehe obiges Vergleichsbeispiel) und dann auch so bezahlt werden. Mal als Firma gedacht macht es ja auch keinen Sinn, dem Bachelor ein höheres Gehalt zu bezahlen, wenn er doch das gleiche leistet wie der Meister - nur weil er einen anderen Titel hat. Und diese Beispiele gibt es ja bereits. In ein paar Jahren spricht keiner mehr davon, die "neuen" Dipl.-Ingenieure sind dann "ausgestorben", erfahrenere Dipl.-Ingenieure haben schon höhere Hierarchiestufen erreicht. Die Bachelor kennen es nicht anders. Extremer Aufklärungsbedarf ist gefragt - und die neue Veröffentlichung unterstützt dabei nicht unbedingt.
  11. Ein berufsübergreifender Vergleich hinkt aber doch schon gewaltig. Wie wäre es denn damit: ein B.Eng. (Maschinenbau) übernimmt zukünftig die Werkstattleitung, was bisher ein Industriemeister Metall macht. ein B.Eng. (Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik o. ä.) übernimmt zukünftig die Betriebsleitung einer Produktionsanlage; bisher machen das Industriemeister Chemie Und das ist durchaus realistische. Wenn der Bachelor wie ein Meister ist, dann wird er auch dafür eingstellt und verdient auch soviel wie ein Meister.
  12. Das mag sicherlich oft richtig sein. In meinem Beispiel ist es aber so, dass ich - obwohl ich excellente Beurteilung in der Firma bekomme - leider aufgrund des fehlenden Diploms meine Stelle nicht bis in die finanzielle Endstufe ausfüllen kann. So hänge ich zwei Stufen unterhalb dessen, was ich mit einem Diplom verdienen könnte. Die im gleichen Bereich eingestellten Techniker verdienen noch zwei Stufen weniger als ich. Das war praktisch das Zugeständnis an mich, mir Geld zu geben, aufgrund der offensichtlich hervorragenden Leistung. Weiter geht aber leider nicht. Ich habe sei ca. 6 Monaten eine neue Kollegin, sie wurde ohne betriebliche Vorbildung als Diplom eingestellt und verdient gleich die zwei Stufen mehr als ich. Ein ebenfalls vor einem halben Jahr eingestellter Bachelor, der ebenfalls die gleiche Stellenbeschreibung und Studienrichtung hat, wurde zu dem Tarif eingestellt, wie der Techniker. Die Stellenbewertung wurde aufgrund des Bachelorgrades nach unten korrigiert. Dies sind keine Einzelfälle. Kommilitonen berichten über ähnliche Erfahrungen. Deshalb gehe ich davon aus, dass mit einem Bachelorabschluss max. innerhalb der Firma evtl. Zugeständnisse möglich sind, bei einem Firmenwechsel eher nicht. Das bedeutet nicht, dass Vorgesetzte und Personaler das Engagement im Fernstudium nicht sehr schätzen. Es mag sein, dass in kleineren Unternehmen hier mehr Spielraum besteht.
  13. Diese Erfahrung können wir nicht machen. Für internationale Aufträge müssen oft Lebensläufe der geplanten Projektingenieure mitgegeben werden. Wir haben zwar erst ca. 10 Bachelor eingestellt, diese aber bereits in die Projekte mit integriert. Hier kommt aus dem Ausland nicht selten die Rückfrage, ob es nicht möglich wäre, statt den eingeplanten Bachelor Dipl.-Ing. zu entsenden - auch wenn sie mehr kosten.
  14. Ich finde auch, dass es für Schulabgänger egal ist. Probleme haben häufig diejenigen, die das Studium über den 2. Bildungsweg asolvieren. Wir haben schon viel Berufserfahrung gesammelt, haben uns schon eine Position in der Firma erarbeitet, verdienen meist ganz gut und wollen mit zusätzlicher Ausbildung nicht weniger verdienen. Bleibt man nach dem Studium in der jetzigen Firma, erfährt man gehaltsmäßig natürlich keine Rückstufung. Bewirbt man sich in einer anderen Firma als Bachlor, wird man eben auch als Bachelor eingestellt. Außerdem hat man nach vielen Jahren Berufserfahrung und einem späten Studium eben auch keine Einstiegsposition im Visir, sondern eine Stelle mit höheren Aufgaben.
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