Springe zum Inhalt

hgesser

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    8
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über hgesser

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Fernuni Hagen
  • Studiengang
    Bildungswissenschaften
  • Wohnort
    Gröbenzell (München)
  1. Hallo, sollte man dann überhaupt zwischen Fernstudium und Präsenzstudium unterscheiden, was die Frage nach dem Duzen/Siezen angeht? Ich bin selber a) Student an einer FernUni und Doktorand an einer Präsenz-Uni, aber auch c) Dozent an einer Hochschule, und ich habe vorher an einer d) Präsenz-Uni studiert; überall ist das "Sie" üblich beim Kontakt zwischen Studenten und Dozenten, Professoren oder sonstigen Hochschulmitarbeitern. Eine Mischung kenne ich nur bei den "Zwischen-Ebenen": Die Assistenten an der Hochschule, die dort ihre Doktorarbeit schreiben aber auch Veranstaltungen für Studenten anbieten, sind meist - aber nicht immer - per Du mit den Teilnehmern ihrer Kurse, und sie sind meist - aber nicht immer - per Sie mit den Professoren. Für alle Fernstudien würde ich da erst mal dieselben Maßstäbe wie an der Präsenzuni ansetzen: Warum sollte es im Fernstudium vertraulicher zugehen als sonst? Selbst in der Schule werden Schüler ab der Oberstufe gesiezt, was den Respekt ausdrücken sollen, den auch der Lehrer dem Schüler entgegenbringt. Dass das Siezen eine gewisse Distanz ausdrückt, ist sicher der Fall; aber es besteht ja auch eine Distanz, die vor allem dann deutlich wird, wenn der Dozent den Studenten beurteilen muss. Ich hatte mal eine lustige Situation, in der ein Student in einem meiner Kurse gleichzeitig ein Arbeitskollege von mir (in einem Verlag) war, und dort waren wir alle per Du - im Verlag haben also auch er und ich uns geduzt, wenn ich ihn alleine in der Hochschule getroffen habe, hieß es immer noch Du, aber in der Vorlesung mit anderen Studenten haben wir uns gesiezt. Das war zwar komisch für uns, aber alle anderen Teilnehmer hätte es sonst sicher irritiert Schöne Grüße Hans-Georg
  2. Hallo DarthVade, zum Arbeitsamt-Thema: Die Idee ist immer, dass das Arbeitsamt einen sperrt, wenn man selbst für die Arbeitslosigkeit gesorgt hat. Bei einer Kündigung (mit dem Ziel, eine Weiterbildung aufzunehmen) ist das der Fall. Außerdem, unabhängig von Sperrfristen: Das Arbeitsamt zahlt nur, wenn man "dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht". Wenn Du also Vollzeit studieren/Dich weiterbilden willst, würde das AA das nicht akzeptieren. Für ein richtiges Studium einer FH/Uni gilt das im Besonderen: Als Vollzeitstudent eingeschrieben zu sein, ist regelmäßig ein Grund, gar kein Arbeitslosengeld zu zahlen, auch über die Sperrzeit hinaus, für die gesamte Dauer des Studiums. ("Wer studiert, kann nicht arbeiten.") Was den ILS-Informatiker als Eintrittskarte in einen Informatikjob angeht, hätte ich auch meine Zweifel. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Kurs Dir interessante Dinge beibringt. Er dürfte recht praxisnah sein, Du lernst wahrscheinlich dann auch gut zu programmieren. Programmierer sind in der "Informatiker-Welt" gehaltsmäßig eher am unteren Ende aufgehängt, sie setzen die Ideen um, die andere Informatiker entwickelt haben. Darum vermute ich, dass es bei einfachen Programmierjobs nicht so wichtig ist, ob man einen Bachelor von der Uni oder "nur" eine Fortbildung gemacht hat. Zur Finanzierung der Weiterbildung: Bafög wird es nicht geben, weil es kein Studium ist, und auch keine Meisterschule (dafür gäbe es "Meister-Bafög"). Die Weiterbildung bei ILS würde das AA in der beschriebenen Situation wohl auch nicht finanzieren. Anders sähe es aus, wenn Du die Stelle verlierst (Kündigung durch den Arbeitgeber) -- denn Arbeitslose werden teilweise gefördert; das müsstest Du dann mit dem Sachbearbeiter beim AA besprechen. Dafür wäre evtl. eines der Arbeitslosen-/Hartz-IV-Foren im Netz die bessere Anlaufstelle, da gibt es einige Seiten, wo Leute sich über Anträge auf Weiterbildungen austauschen. Ansonsten wäre mein Vorschlag, einen anderen Job zu suchen, der weniger nervig als der aktuelle ist, und parallel eine Weiterbildung zu machen. Die Hoffnung auf Besserung _nach_ der Ausbildung kann ja auch schon einen Motivationsschub bringen, mit dem sich die Zeit vielleicht überbrücken lässt. Viel Erfolg, Hans-Georg
×
×
  • Neu erstellen...