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svfh

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  1. Hallo LtWinters, ich kann nur bei der WINGS und der FernUni Hagen mitreden, denn ich studiere an beiden: Diplom-Kaufmann und Bachelor of Laws. Aufgrund der Praxisnähe, einer Topvorbereitung und -betreuung sehe ich die WINGS deutlich im Vorteil. Sowohl an der WINGS und auch bei der FernUni erhälst du den Abschluss einer staatlichen Hochschule, die wohl kein anderer Anbieter vorweisen kann.
  2. Nachstehend aktuelle Informationen zum Bachelor-Studium. Ich empfinde es als fatal, dass die Politik die aktuellen Entwicklungen im Bereich Bachelor nicht zum Anlass nimmt, hier Korrekturen vorzunehmen, um der heutigen Generation von Bachelor-Absolventen die nötigen Sicherheiten zu schaffen. Ansichten einer renomierten, deutschen Universität zum Bachelor: http://www.rsf.uni-greifswald.de/schnelleinstieg/studienbewerber/zggrund/zgbwl/abschluss.html Chancen Bachelor-Absolventen aktuell: http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufseinstieg-erst-bachelor-dann-praktikant-1.1046618 Arbeitsmarktchancen aus der Sicht der Politik: http://www.studis-online.de/Karriere/art-1162-bachelor_not_welcome.php Auslandssemester: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,738401,00.html
  3. Die 1. Rate wird dann am 15.03. abgebucht - und ist 50,- € höher wegen des einmaligen Verwaltungsaufwands.
  4. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Der Diplom-Studiengang hat einige interessante Vorteile gegenüber dem Bachelor-Studiengang was bestimmte Abläufe angeht. Mehr erwähne ich hier nicht...
  5. Laut Prof. Schleicher am vergangenen Wochenende: Es kann jede Prüfung in jedem Semester geschrieben werden. Der Verweis auf gerade und ungerade Semester zielt darauf ab, dass es dann eben keine Präsenz vorher gibt. Man muss demzufolge nicht auf das übernächste Semester mit der Prüfung warten. Desweiteren: Die Diplom-Studiengänge wird es weiterhin geben, solange ein Markt dafür vorhanden ist. Die Nachfrage nach den Diplom-Studiengängen ist immer noch höher als die nach Bachelor-Studiengängen. Im Hinblick auf die am letzten Mittwoch vom Landtag M-V beschlossene Wiedereinführung der Diplom-Studiengänge in M-V ist dies auch abgesichert.
  6. Kleiner Schreck am Morgen: Das Diplom wird nach verschiedenen Anforderungsstuden heute und auch zukünftig in folgenden europäischen Ländern vergeben: Österreich, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Spanien Seit gestern wird das Diplom auch wieder in Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Allerdings ist auch hier wieder typisch deutsche Flickschusterei betrieben worden. An Universitäten kann das Diplom neben dem Mastergrad erlangt werden. An Fachhochschulen wird das Diplom nach 8 Semestern Bachelor-Studium vergeben. Es ist also beim Bologna-Prozess geblieben, nur in verschiedenen Schattierungen. Schade!
  7. Ich muss mich hier noch einmal einmischen. Vorab zur Klärung: Ich studiere zwei Fernstudiengänge - einen an einer FH und einen an einer Uni. An der einen kann ich ein Diplom, an der anderen einen Bachelor erlangen. Ein Studiengang BWL und ein Studiengang Rechtswissenschaften - ich habe also nichts gegen den Bachelor, außer gegen seine völlig bescheuerte Umsetzung. Das Bachelor-Master-System hat es mir ermöglicht ein rechtswissenschaftliches Fernstudium ohne Abitur aufzunehmen, was ich vor Bologna nicht hätte machen können - an einer Fernuni. Fangen wir mal an beim Bachelor of Laws: Grundtenor war die auf das heutige Wirtschaftsleben ausgerichtete Lehre. Das Rechtsanwaltsstudium ist ein studium generale, welches alle Rechtsgebiete beleuchtet, außer wirklich das Wirtschaftsrecht. Wer sich dafür interessiert hat, hat also mindestens 8 Jahre Studium auf sich nehmen müssen, um Rechtsanwalt zu werden. Damit er/sie auch Einblick in die Wirtschaft bekam, musste er dann in eine wirtschaftlich ausgerichtete Kanzlei gehen und im Ausland den Master of Laws erlangen. Summa sumarum sind dann 10 Jahre ins Land gegangen, um an diesem Ziel zu sein. Dann kam der Bachelor und der Master of Laws... und nun? Pech gehabt, dieser Bachelor oder Master berechtigt zum Eingangsamt in den öffentlichen Dienst, als Anwalt kannst du nicht arbeiten, verbringst dein ganzes Leben also in einem Unternehmen in der Rechtsabteilung, wo schon tausende arbeitslose Rechtsanwälte vor der Türe stehen. Dieser Bachelor oder Master wird in vielleicht 10 oder 15 Jahren mal anerkannt werden. Dies ist aber ein Sonderfall, der auf andere Bachelor nicht übertragbar ist. Kommen wir zu den anderen Bachelor-Studiengängen - es kommt einfach darauf an, wo man studiert hat. Der Bachelor von der Uni x wird höher anerkannt als der der Uni y. Dieses Problem ist heute noch nicht sehr ausgeprägt. Schaut man zum Beispiel in die USA, kann dieses Thema lebenswichtig sein. Wir wollen ja so furchtbar vergleichbar sein: In den USA ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Abschluss, mit dem das Arbeitsleben erst beginnt, wenn man irgendwann mal vernünftiges Geld verdienen will. Dort entscheidest du dich, ob du entweder eine praktische Ausbildung oder den Bachelor als theoretische Ausbildung machst. Als Bachelor hast du in den USA noch nicht viel gekonnt. Erst der Master bringt dich weiter. Ich habe 2,5 Jahre in den USA gelebt und weiß wie es dort aussieht. In Deutschland ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Abschluss nach einer Ausbildung (aufgrund der Durchlässigkeit von Meister- oder Fachwirtabschlüssen). Der deutsche Bachelor ist also höher anzusiedeln. Und vor allem sollte der Bachelor ein dem Diplom gleichgestelltes Studium sein - ist es aber nicht. Das Diplom hat sich genau zwischen Bachelor und Master angesiedelt. Der deutsche Bachelor ist also etwas viel Besseres als der amerikanische Bachelor - aber der Titel ist der gleiche - und das ist das Problem! Und desweiteren hat jede Uni und jede FH völlig unterschiedliche Studieninhalte z. B. für den Wirtschaftsbachelor. An der einen Uni freust du dich über ein leichtes Studium, an der anderen Uni fragst du dich, ob dieser Stoff überhaupt je zu schaffen ist. Noch witziger ist Bologna in Großbritannien: Hier werden Mastertitel vergeben, die überhaupt nicht an den Bologna-Richtlinien ausgerichtet sind. Man kann einen Master dort oftmals mit dem Vordiplom-Niveau vergleichen. Der Bachelor ist ja gar nichts Neues - der Bachelor ist auch in deutschen Gefilden ein furchtbar alter Hut: Diesen Titel hat es fast 500 Jahre auf dem Gebiet der früheren deutschen Kleinstaaten gegeben. Und daher rührt auch die unterschiedliche Anerkennung in der Bevölkerung. Der Baccalaureus = Bachelor war der niedrigste akademische Grad den man erreichen konnte. In den '20er und '30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat es diesen Titel im Deutschen Reich gegeben. Hier war der Bachelor sogar mal die Vorstufe des Doktorgrades. Was mich an Bologna-System ankotzt ist, das tausende Studenten in Deutschland in einem völlig ungeregelten System mit völlig unterschiedlichen Anforderungen, je nach Uni, studieren. Es muss nur dem Akkreditierungsrat bewiesen werden, dass man es schaffen kann, den Studies was beizubringen. Gerade was die Finanzierung und das BAföG angeht, kann man in diesem System sein blaues Wunder erleben. Und viele Bachelor wollen noch ihren Master machen, aber sie können es einfach nicht, weil die Unis extrem hohe Zugangsvoraussetzungen haben und oftmals die Finanzierung nicht steht. Natürlich kann man jetzt sagen: "Dann geht doch fernstudieren!", aber viele Studies haben dafür einfach nicht das Geld oder finden keinen gut bezahlten Job, der nebenher noch für den Semesterbeitrag das Geld erwirtschaftet. Natürlich gibt es viele deutsche Unternehmen, die einen Bachelor einstellen. Das Problem ist einfach die Lohnverteilung: In vielen Praktikerkommentaren der Personalwirtschaft wird der Bachelor als eine Art Meister oder Fachwirt verkauft, was dem Bildungsstand allerdings nicht entspricht. Allerdings wird oftmals danach bezahlt und das ist einfach unfair, hat aber mit der politschen Umsetzung von Bologna viel zu tun. Abschließend muss ich einem Vorredner Beifall klatschen: Was nützt die Gleichmacherei von internationalen Studienabschlüssen, wenn vielleicht 10% aller Studenten überhaupt im Ausland arbeiten wollen oder können? Und was nützt dieser Titel, wenn Bologna gerade mal in Frankreich und Österreich so wie in Deutschland umgesetzt wird? Was ist der Bachelor überhaupt wert, wenn man aus irgendwelchen Abschlüssen Credits mitnehmen kann und auf Druck und viel Geld nach 2 Jahren seinen Bachelor in der Tasche hat und man hat von der Lehre gar nichts begriffen? Dafür studiere ich nicht. Wenn ich auf Titel aus wäre, dann könnte ich mir auch in Bulgarien oder Rumänien einen Doktortitel kaufen, dass ist dann einfacher. Ansonsten richtet sich meine Kritik an niemanden der sich für ein Bachelor- oder Masterstudium entschieden hat, sondern nur gegen die politische Umsetzung. Hier sind in den nächsten Jahren keine tiefgreifenden Verbesserungen zu erwarten, was mich ziemlich traurig stimmt. Ich hoffe sehr das der Bachelor bald seine rechtmäßige Anerkennung finden wird.
  8. Das klingt ganz nach dem Motto: "Jeder bekommt das, was er verdient!" In unserer Gesellschaft gibt es keine Chancengleichheit und das wird der Gesellschaft enorme Kosten produzieren. Diese denke kann man auch an das egoistische Verhalten zum Thema "Eurobonds" anknüpfen: Wenn Deutschland mit Leistungsbilanzüberschüssen auf Kosten von Niedriglöhnen die Wirtschaftsmacht im Euroraum erkämpft und andere Euroländer deshalb nicht wachsen können, dann ist war es das bald mit einem vereinigten Europa. Deutschland wird einfach zahlen müssen, weil die anderen keine Chance haben. Und hier kommt wieder der Rückgriff zu Bologna. Es gibt in Europa keine vergleichbaren Bachelor-Abschlüsse! Schade.
  9. Schlussendlich ist es alles eine Frage der Qualität der Lehre. Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass die Bologna-Reform wirklich endgültig ist. So wie sich dieses Land und Europa derzeit entwickeln - rückschrittlich - kann es leider auch nochmal dazu kommen, dass diese Reformen auf den Prüfstand gestellt werden. Meine Kritik richtet sich nicht an die Studenten, sondern an die Kultusminister, die es bis heute nicht geschafft haben, einen einheitlichen Bachelor und Master in Europa aufzusetzen. Es ist keine Vergleichbarkeit gegeben - das ist das Problem. Im Grund genommen ist es doch scheißegal wie irgend ein Titel heißt. Worauf es ankommt ist Anerkennung und Vergleichbarkeit. Ich habe vorhin ein Thema zu Studienkrediten gepostet, was das Bachelor und Mastersystem diskreditiert. Und solange die Bachelor-Programme nur zusammengepresste Diplom-Studiengänge sind, ist Bologna eine Missgeburt.
  10. Bevor du dir Gedanken über eine Existenzgründung machst, prüfe deine finanziellen Möglichkeiten! Desweiteren prüfe nach, ob es in deiner Region einen Markt für deine Dienstleistung gibt. Was viele bei der Existenzgründung gerne verdrängen: 1. Krankenversicherung 2. Rentenversicherung 3. Unfallversicherung 4. Miete/Pacht 5. Mobilitätskosten: Pkw 6. Telefon, IT-Ausstattung + Wechselkosten (Drucker, etc.) 7. Steuerberatungskosten UND 8. Eigenkapital und Rücklagen: Du musst mindestens 1 Jahr lang ohne Einnahmen überleben können. Am besten erkundigst du dich bei deiner regionalen IHK nach einem Coach. Dieser kann meistens über Gutschein des Europäischen Sozialfonds oder bundeslandeigene Förderungsinstitute bezahlt werden. Förderungen gibt es über die KfW oder die Arbeitsagenturen. Allerdings würde ich gerade bei den Arbeitsagenturen auf das Kleingedruckte achten - eine Amtshaftung ist unmöglich nachzuweisen. P.S.: Ich bin seit 6 Jahren selbständig - mit allen Höhen und Tiefen. Ich bereue den Schritt nicht MEHR!
  11. Gerne wird hier das Für und Wider von Studienkrediten besprochen. Prof. Gesine Schwan hatte sich 2005 was ganz tolles dabei gedacht, um Studenten auch weiterhin oder gerade ein Studium zu ermöglichen. Das die meisten Angebote sich nach dem Modell "Nepper-Schlepper-Bauernfänger" orientieren, wird den meisten Schuldnern leider erst zu spät bewusst. Im SPIEGEL-Artikel "Kein Master ohne Zaster" wird das Problem weitreichend beschrieben. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,724427,00.html Wer immer noch glaubt das Finanzdienstleister solche Kredite aus reiner Menschenliebe und Gutmenschentum anbieten, wird sich eines besseren belehren lassen müssen. Das dieses Problem kein Einzelfall ist, kann ich aus meinem Freundeskreis berichten. Deshalb auch meine Kritik am Bachelor-Master-System: Wenn ich das Diplom und den Magister abschaffe, dann muss ein Staat auch für die Rahmenbedingungen sorgen, dass Studenten auch ohne Überlebenskampf den Master nach dem Bachelor erreichen können. Es wäre schön, wenn sich in der "Nach-CDU-FDP-Ära" politische Kräfte mal wieder darauf besinnen würden, dass Bildung ein Allgemeingut und kein Kapitalmarktprodukt ist. Mit Bildung steht und fällt das Wachstum einer Gesellschaft.
  12. P.S.: Auch die DIA-Lehrgänge kannst du bei zeitlicher Verbindung mehrerer Kurse innerhalb eines Jahres ablegen.
  13. Da ich selbst vor zwei Jahren einen DIA-Abschluss erlangt habe, kann ich ziemlich genau sagen wie das Ganze abläuft. Wei gesagt: Du musst nur zwei Jahre bei Steinbeis eingeschrieben sein und 120 Credit-Points bei Steinbeis ablegen. Es ist alles sehr theoretisch aufgebaut und fühlt sich nicht wie Bachelor an. Wenn du gut bist, schaffst du sämtliche Arbeiten und Prüfungen in 6 Monaten abzulegen.
  14. Ja und warum sollte ein FH-Diplomant einen Master machen? Da gibt es nur Unterschiede in der Lehre. UNI = mehr Theorie FH = mehr Praxis. Uni-Karriere = wissenschaftliche Forschung FH-Karriere = praktische Forschung. Einen Unterschied zwischen FH- und UNI-Diplom gibt es nicht mehr. Mittlerweile findet man in vielen Firmen schon die Neigung, eher FH`ler als UNI-Studies einzustellen, da die FH`s eine viel strukturiertere Ausbildung ohne lange Freiperioden bieten.
  15. P.S.: Ich habe gerade von einem Freund der an der Uni Jena studiert erfahren, dass er für den Master kein Bafög mehr bekommt. Da er aufgrund des Nebenjobs dann gar keine Zeit mehr für das Studium hätte, verzichtet er auf den Master... schöne neue Welt. Ich kritisiere übrigens nicht die Abschlüsse direkt, sondern die qualitative und fachliche Umsetzung. Denn viele Unis haben die Diplom-Programme nun in die Bachelor-Semester gepresst - egal ob das nun jemand schafft oder nicht. Masterprogramme, die 2 Semester dauern, halte ich für absolut unseriös. Schaut man sich bei den Akkreditierungszentren mal die Anforderungen an, dann kann ein guter Master-Abschluss nur in 4 Semestern erreicht werden.
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