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  1. Und dazu kommt auch, dass Frankfurt ein Finanzstandort, kein typischer Ingenieursstandort. Wer in die Finanzbranche will, sollte zu Absolventenmessen in Frankfurt gehen, mit ein paar gut vorbereiteten Bewerbungen und sich vorher bei den Ausstellern einen Termin geben lassen. Das ist das übliche Vorgehen bei Absolventenmessen: 1. Beim potentiellen Arbeitgeber informieren, ob sie vertreten sind 2. Dort einen Termin ausmachen 3. Pünktlich, angemessen gekleidet und mit einer passenden Bewerbung dort zum Gespräch gehen. Bei der letzten Absolventenmesse hat mein Arbeitgeber parallel 50 Gespräche geführt, 40 Angebote verschickt und 25 Verträge abgeschlossen. Die Personen, die initiativ sich vor Ort vorgestellt haben, kamen in einen Pool, wenn die Bewerbung zugeschnitten war, es also deutlich wurde, warum der Bewerber zu meinem Arbeitgeber wollte. 'Streubewerbungen' haben wir kaum beachtet, nur wenn das Profil wirklich sehr gut war. Wer zu BMW möchte, muss in München zu einer Absolventenmesse gehen, wer zu VW nach Wolfsburg, wer zu Mercedes nach Stuttgart und so weiter. (Nur um in diesem Thread auch mal etwas sinnvolles für interessierte Menschen zu hinterlassen)
  2. Und noch mal aus Personalersicht, ich bin gerade aktuell in viele Bewerbungsgespräche eingebunden und mein Arbeitgeber, als 100% Tochter eines internationalen Konzerns mit mehr als 500 Mitarbeitern sucht gerade händeringend nach Fachkräften: 1. Wahllose Initiativbewerbungen ohne persönlichen Zuschnitt auf den Arbeitgeber bringen nichts 2. Ansprüche der Realität anpassen, ein Beispiel der jüngsten Vergangenheit Jung-Absolvent, Anfang 20, frisch mit Bachelor, aber noch keinen Tag im Leben gearbeitet. Bekommt ein Angebot als Junior-XXX mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt als Absolvent, lehnt ab, da er kein Junior ist und mindestens als Senior bezahlt werden möchte. Ähnlicher Hintergrund, kommt 20min zu spät in Jeans und Tshirt zum Gespräch und wundert sich, dass es nicht klappt Jung-Akademiker, kriegt im ganzen Gespräch, auch im Small-Talk vorher oder hinterher keinen ganzen geraden Satz auf deutsch heraus (deutscher Muttersprachler), Ey Alter, voll krass... .... (Und nein, nichts beschönigt oder überspitzt, genau so in den letzten Wochen passiert)
  3. Ich weiß ja nicht, wo dein Kollege war, aber bei der Jobmesse Frankfurt (https://www.jobmessen.de/frankfurt/) waren, unter anderem, IBM und Bosch vertreten. Siemens hat aktuell in Frankfurt bei Ideed 29 offene Stellen gelistet, der Standort dort ist aber auch recht klein. Problematisch ist eben auch, wenn ein Absolvent zu den Top5 einer Region gehen will. Die warten eben nicht auf jeden, vor allem nicht frisch von der Uni ohne Ahnung von nichts. Daimler Benz und BMW haben übrigens gar keinen Standort in Frankfurt/Main, sondern nur Niederlassungen, wo man die Autos kaufen kann.
  4. Ich betreibe mal ein wenig 'Leichenfledderei' und frage mal hier, ob es jemanden gibt, der das gegenteilige Problem kennt. Und wenn ja, wie bekommt ihr das in den Griff? Ich bin grundsätzlich schon zu dünn, kratze an der unteren BMI-Grenze vom Normalgewicht. Und in Stressphasen esse ich so wenig, dass ich abnehme. Bei mir sind da 3-5kg schon kritisch.
  5. Hat die KFW nicht auch Beratungsstellen? Könntest du dort, eventuell mit dem Betreuungsvertrag des Heimes und dem Totenschein noch einmal das persönliche Gespräch suchen, wie es nun weitergehen kann? Vielleicht haben sie auch dort Ideen für alternative Finanzierungskonzepte? Hast du dich schon mal an die Hochschule gewandt und dort gefragt, ob es die Möglichkeit gibt die Raten anders zu gestalten?
  6. Danke für die Gedankenanstöße, ich denke, mir wird gerade deutlich, worum es mir eigentlich geht und warum ich diesen Gedanken an Wirtschaftspsychologie nicht loswerde... Schon länger beobachte ich an mir, dass ich sehr schnell anfange mich zu langweilen. Vor 16 Monaten habe ich den Job gewechselt. Die ersten 6 Monate waren anstrengend, aufreibend, aber eben auch kognitiv auslastend. Dann kamen sechs Monate, die gut liefen, Anerkennung brachten, aber eben kognitiv nicht mehr so fordernd waren. Zeitlich war ich gut ausgefüllt, kognitiv nicht. Dann erfolgte ein Seitwärtsschritt. Seit ein paar Monaten bearbeite ich nun ein verwandtes, aber inhaltlich neues Thema. Inzwischen bin ich wieder im Modus "ausgelastet, aber mit beginnender Langeweile". Im letzten Job habe ich dieses Stadium 6 Monate ertragen und dann erleichtert gekündigt. Bis zum Wechsel waren es also 9 Monate. Und diese 9 Monate waren viel zu lang. Aber kann es auf Dauer wirklich die Lösung sein, wenn ich mir den kognitiven Anspruch, den ich offensichtlich brauche, privat zu suchen? Wäre es nicht sinnvoller einen Schritt zurück zu gehen und zu schauen, wohin ich mich beruflich entwickeln muss, damit ich eben nicht mehr in diesen Modus gelange? Und erst danach zu schauen, was dafür notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen? Oder gibt es das gewünschte gar nicht? Besteht nicht jeder Berufsalltag irgendwann aus gewohnten Routinen und ich bin einfach nicht dafür gemacht 30 Jahre lang den gleichen Job zu machen, sondern muss eben regelmäßig wechseln?
  7. Die Psychologie-Fächer sind die, die mich interessieren. Der Wirtschaftsteil wird eher die Qual, wobei ich da 6 von 8 Modulen anerkannt bekommen würde. (Stand im Kontakt mit der Studienberatung) Nur Personalwirtschaft und Unternehmensführung würde ich noch belegen müssen. Der Abschluss reizt mich schon, bin aber nicht darauf angewiesen. Ich könnte, theoretisch, alle halbe Jahre neu entscheiden, ob ich weitermachen möchte. Ein Wirtschaftsstudium reizt mich gar nicht, Psychologie schon, aber nicht in Hagen (ich mag MC-Klausuren gar nicht) Die Kosten könnte ich schon aufbringen, aber es ist auf der anderen Seite trotzdem sehr viel Geld... Beruflich interessant wären für mich Module wie Changemanagement, Konflikt und Mediation und Organisationsentwicklung. Auch mit Prozess- und Projektmanagement beschäftige ich mich täglich im Beruf.
  8. Hallo, vor kurzem bin ich darauf Aufmerksam geworden, dass die Wings (wo ich auch das Erststudium abschloss) einen Bachelor in Wirtschaftspsychologie anbietet. Soweit so gut, ich bin am überlegen, ob ich mich einschreiben sollte. Dagegen spricht auf jeden Fall: 1. beruflich keinerlei Relevanz, es wäre also ein reines Hobby 2. ich habe vor einer Weile schon mal ein Wirtschaftspsychologie-Studium abgebrochen, ohne auch nur eine Prüfung abzulegen. Spannend war es schon, zeitlich ging es aber einfach nicht auf. Hier hat sich die Lage nur wenig entspannt. Aktuell habe ich genug Zeit, aber ein weiteres Bauprojekt steht in den Startlöchern und wird sicher noch einige Wochen dauern 3. Die Kosten sind auch nicht ganz ohne. rund 160€ pro Monat wären es letztendlich nach der Anerkennung und mit dem entsprechenden Rabatt für die nächsten 4 Jahre (rund 7500€/gesamt) Dafür spricht eigentlich nur, dass es mich wirklich interessiert. Sinnvoller und stringenter wäre vermutlich ein passender Master in Wirtschaftsinformatik. Aber da reizt mich bisher kein Studiengang, der auch nur annähernd in meine finanzielle Planung passt. Wie würdet ihr entscheiden und habt ihr vielleicht noch Denkanstöße?
  9. Bisherige Autoreisen habe ich nicht groß geplant. Endziel, Zeitraum und mögliche Zwischenziele standen fest, der Rest ergab sich dann unterwegs. Vor ein paar Jahren bin ich beispielsweise die deutsche Küste abgefahren. Lübeck und Kiel standen auf meiner Wunschliste, haben mich vor Ort aber nicht überzeugt, Stralsund war gar nicht geplant, da blieb ich aber drei Tage, weil es so toll war. Unterkünfte buche ich Unterwegs per App, mögliche Ziele suche ich mir vorher im Netz zusammen.
  10. Mein Haus- und Hofpfarrer (der allgemeine Dorfpfarrer) beglaubigt grundsätzlich auch kostenlos. Gab bisher auch (an insgesamt 5 verschiedenen Hochschulen im Familienkreis) keine Probleme.
  11. Genau deswegen auch mein Eindruck, dass es am Poster selbst liegen könnte. Das Forum hier zeichnet sich durch einen sehr höflichen und professionellen Umgang miteinander aus. Wenn jemand so ganz aus der Art schlägt in seinem Kommunikationsverhalten, wage ich Rückschlüsse auf das Verhalten in professionellen Umwelten...
  12. Mag ja sein, dass das deine Erfahrungen sind. Aber ich kenne tausende Gegenbeispiele, auch die meisten hier im Forum, wo sich die Weiterbildung, egal ob akademisch oder anders anerkannt, sehr wohl gelohnt hat. Und auch die Akademiker, die ich kenne, haben alle einen entsprechenden Job, und zwar nicht als Taxifahrer. Wenn es in deinem Leben schief läuft, liegt es vielleicht an dir? Wenn ich nur das Beispiel 'Gutachterstil' hier aus dem Thread herausgreife, schon mal auf die Idee gekommen, dass dieser Stil keine Schikane, sondern sehr wohl einen Sinn hat?
  13. Ich habe an der Hochschule Wismar das Diplom in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Vorteil 1: staatliche Hochschule Vorteil 2: Inhaltlich passte es für mich Nachteile sind, dass die Klausuren nur einmal pro Semester geschrieben werden konnten, aber durch die verschiedenen Standorte war es für mich trotzdem möglich, da habe ich eine Klausur in Frankfurt geschrieben und die nächste in München, auch wenn ich eigentlich in Hannover eingeschrieben war. Fachlich war das Studium dort top, es hat mich vollständig auf meinen aktuellen Berufsalltag vorbereitet und war nicht nur 'Wissen einprügeln und Wissen auf das Blatt kotzen, anschließend vergessen' Mein Zeitaufwand war unterschiedlich, je nach Vorkenntnissen und Interessen, Mathe beispielsweise fiel mir Aufgrund meines LKs und eines abgebrochenen Mathematikstudiums sehr leicht, mit BWL habe ich mich dagegen schwerer getan. Im Schnitt kann ich gar nicht sagen, wie viele Stunden ich pro Woche wirklich aufgebracht habe. Mal war es keine Stunde, mal locker 40h/Woche. Aber grundsätzlich war es gut neben Familie (allein erziehend, 1 Kind) und Vollzeitjob mit teilweise sehr extremen Arbeitszeiten möglich.
  14. Ich habe einen ähnlichen Hintergrund, gelernte FIAE und habe dann überlegt, wie es weiter gehen kann. Anfangs hatte ich auch die IHK auf dem Schirm Geworden ist es dann ein Studium der Wirtschaftsinformatik, aber nicht an der IUBH. Dort fand ich den Anspruch zu gering. Für mich war letztendlich die entscheidende Frage: Wohin will ich mich entwickeln? Da war meine Antwort ganz klar: weg vom Coden, mehr Projektleitung. Damit war das WI-Studium das richtige für mich. Aber wenn die Antwort gelautet hätte: Software-Architekt, dann wäre es eher technische oder theoretische Informatik (oder reine Informatik) geworden. wenn die Antwort gewesen wäre: Irgendwas mit Internet, Client-Server und so, dann Medieninformatik
  15. Wenn ich aktuell auf meine beruflichen Aufgaben schaue, drei Projekte bearbeite ich gerade parallel: Projekt 1 befindet sich kurz vor dem Life-Gang, es sind also Übergabe-Themen an die Fachabteilungen gerade aktuell. Hier diskutiere ich gerade mit dem Rechtswesen (Volljuristen im Großteil) die rechtlichen Bedingungen des Produktes. Hier hilft mir das Wissen aus der Rechtsvorlesung sehr viel weiter. Ich muss keine Paragraphen nennen können, das könnte ich auch gar nicht mehr, aber ich verstehe, wie eine juristische Prüfung abläuft (Gutachter-Stil) und kann so mit dem Rechtswesen auf Augenhöhe diskutieren, weil ich die gleiche 'Sprache' spreche. Hier danke ich meinem Prof aus der Rechtsvorlesung auf Knien, weil er mit uns nicht nur stur die Paragraphen aus dem HGB gebüffelt hat, sondern immer wieder betonte: Die Paragraphen könnt ihr nachlesen, das ist nutzloses Wissen. Ihr müsst verstehen, wie man als Jurist denkt. Das zweite Projekt befindet sich gerade in der Integration. Die einzelnen Komponenten mit spezifischer Software werden zusammen gesteckt und getestet. Ich brauche das V-Modell, ich brauche das Verständnis von Schnittstellen, Objekten und Testverfahren. Code schreibe ich selbst nicht eine Zeile, sondern diskutiere mit dem Lieferanten die Bugs und wie diese zu lösen sind. Transferwissen ist hier auch das einzige, was ich wirklich brauche. Ich muss Softwarekonzepte verstehen und Dokumentationen anwenden können, vernetzte Systeme und auch Kryptographie. Im dritten Projekt definiere ich gerade die Anforderungen. Hier brauche ich hauptsächlich jede Menge Wissen zu Angriffsszenarien (mein Produkt soll sicher sein!), physikalische Grundlagen (hatte ich in der Schule das letzte Mal, 10. Klasse -> wie stelle ich die richtigen Fragen, um das richtige Wissen zu erlangen?), UML und andere Standards sind selbstverständlich. Fazit: Ohne Transfer könnte ich keine meine aktuellen Aufgaben in meinen Augen sinnvoll erledigen.
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