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Aenis

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    Fernstudium-Interessent
  1. Denke schon, dass die WHB einfacher sein wird als ein Präsenzstudium an einer lehrstarken Hochschule. Nicht unbedingt was den Stoff angeht, sondern den Studienablauf betreffend. Das wird wohl auch nichts neues sein. Habe auch mit dem Gedanken gespielt, ein Studium an der WHB aufzunehmen, mich aber dagegen entschieden. Die Probeunterlagen habe ich davor angefordert und durchgearbeitet, so also einen "kleinen" Eindruck bekommen, welche Qualität diese aufweisen. Momentan befinde ich mich gerade im Mathevorkurs und hier sieht man schon, in welchem Stil Vorlesungen gehalten werden: friss oder stirb. Da ist man schon im Vorkurs verloren, wenn kleinere Lücken vorhanden sind. Wenn man Sachen hört wie "Mathe lernst du on the fly, lege gleich los" wird eben klar, dass das Fernstudium durch das flexible Tempo und die mundgerechten Unterlagen eine wesentlich höhere Chance bietet, einen Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Bin mir ziemlich sicher, dass der TE mit dem Wechsel gut fahren wird, wenn er an der OHM nicht völlig untergegangen ist. An der Präsenzhochschule steht man unter Zeitdruck, muss Klausuren schreiben, auch wenn man dem Stoff eigentlich gar nicht hinterherkommt. Und dass das Vorlesungen hören einen entscheidenen Vorteil bringt, halte ich auch für Unfug. Die wenigsten, die in der Vorlesung sitzen, haben danach den Durchblick. Eigenes Nacharbeiten, beschaffen von Büchern, mit denen man zurecht kommt: das alles ist in Eigenregie gefragt. Dieser Aufwand ist bei einem "bezahlten" Fernstudium nicht gegeben. Und an der Präsenzhochschule ist es auch nicht gewollt, dass jeder durchkommt, da wird bewusst ohne Ende gesiebt - an der Fern FH hingegen soll der Kunde nach Möglichkeit zum Abschluss geführt werden, da er ja zahlt. Das soll den Abschluss der Fern FH nicht abwerten, sondern nur aufzeigen, wie unterschiedlich die beiden Modelle doch sind. Viele scheitern nun mal daran, sich notwendige Unterlagen, das Wissen, was wichtig ist, selbstständig einzuholen bzw. zu erarbeiten. Spreche aus Erfahrung, da dies nicht mein erstes Studium ist. Letztendlich habe ich mich aber dagegen entschieden, weil es, wie dönis schon sagte, wirklich nicht so gut bei Arbeitgebern ankommt, wenn ein Fernstudium als Ersatz für ein Präsenzstudium absolviert wurde. Die drohende Vereinsamung würde ich auch noch mit einkalkulieren. so long
  2. Danke für die weiteren Beiträge. Weitere Möglichkeit wäre, eine Ausbildung zu absolvieren und parallel dazu ins Fernstudium einzusteigen. Was ist davon zu halten, mal abgesehen von der Doppelbelastung.
  3. Wenn du sagst, dass es keine Gründe gibt, die dagegen sprechen, muss es ja so sein. Und dass es Angst wäre, eine Präsenzhochschule zu besuchen, ist Käse. Ich habe bereits ein Studium an einer Hochschule hinter mir, welches ich abgebrochen habe - ich weiß also sehr gut über den Ablauf bescheid. Am liebsten wäre mir ein duales Studium, aber wie oben schon erwähnt, ist die Realisierung dessen nahezu unmöglich.
  4. Klar, Praktika wären möglich. Ändert aber auch nichts daran, dass das Fernstudium nicht die Anerkennung findet wie ein Präsenzstudium, wenn eben keine Ausbildung vorhanden ist und nebenher gearbeitet wird. Duales Studium gibt es in diesem Bereich. Hier ist nur das Problem, dass ein sehr guter Schulabschluss Voraussetzung ist, um solch einen Platz zu bekommen. Habe leider keine 1 vor dem Komma stehen, was dieses Vorhaben somit quasi unmöglich macht.
  5. Werde die Geschichte wohl doch eher nicht umsetzen, da das Fernstudium - ohne Ausbildung und Berufsausübung während des Studiums - anscheinend kaum Akzeptanz findet.
  6. Wenn ich nicht eigenständig zu dieser Information gelangt wäre, würde ich mir selbst die Studierfähigkeit absprechen. Sollten sich nach dem Studium trotz meinem Alter Berufsperspektiven eröffnen, und die Studienhefte didaktisch gut aufbereitet sein, wäre ich durchaus bereit, dafür Geld auszugeben. Das Feld ansich interessiert mich ja. Und ja, ich weiß, dass das Studium erstmal wenig mit Elektronik, sondern fast nur aus Mathematik besteht, welche angewandt wird.
  7. Werde noch einen Thread im Unterforum der WHB erstellen, um Fachfragen zu klären, da nur diese in Frage käme. Die HS Anhalt bietet den Studiengang auch noch an, allerdings erst mit Start zum WS, was mir deutlich zu spät ist.
  8. Die Infos basieren auf Nachforschungen im Netz, Gesprächen mit Studenten und fertigen Ingenieuren. Mir ist natürlich klar, dass es auch genügend Ingenieure gibt, die problemlos eine Stelle finden. Es scheint aber so, dass es gerade im ingenieurwissenschaftlichen Bereich mit zunehmendem Alter sehr schwer wird, eine Anstellung zu finden, wenn vorher keine Ausbildung absolviert wurde, welche das Alter rechtfertigt und Berufspraxis bescheinigt. Was das Fernstudium in Vollzeit angeht: Da ich bereits weiß, wie ein Präsenzstudium fachlich abläuft, dachte ich eben an den Versuch eines Fernstudium. Meine Erfahrung im Präsenzstudium war nämlich die, dass die Vorlesungen meist total unnütz sind, zumindest für mich. Natürlich ist auch das ganz normal; ein Studium wird in Eigenregie geführt. Nur gefällt mir das ganze drumherum nicht wirklich: Vorlesungen zu festen Zeiten; arrogante Professoren, die als Selbstdarsteller fungieren usw. Das Einzelkämpfer dasein stört mich nicht, das bin ich gewohnt. Die drohende Vereinsamung wäre das Einzige, was mir Sorgen bereiten würde. In einem Gefüge eingebunden zu sein, welches ständig in Bewegung ist, ist auch für den Einzelkämpfer äußert motivationssteigernd. Ich weiß, das mag paradox klingen, ist aber meine Empfindung.
  9. Vielen Dank für alle Antworten. Dass das Alter allgemein gesehen noch einigermaßen akzeptabel ist, habe ich auch schon feststellen können. Meine Bedenken sind nur, dass ein Fernstudium in Vollzeit, ohne Arbeit nebenher, einen komischen Eindruck erwecken könnte. Desweiteren scheint es mir gerade im ingenieurwissenschaftlichen Bereich als sehr ungünstig, zum alten Eisen zu gehören, da die Konkurrenz dort enorm groß ist. Wenn ich bereits eine Ausbildung absolviert hätte, würde ich die Sache wohl gelassener angehen. Vielleicht sollte ich die Frage gezielter stellen, unter Berücksichtigung des Studienganges. Es geht um Elektrotechnik, Richtung Informationstechnik. Hier sollen die Berufsaussichten generell nicht sonderlich rosig sein. Keine Ahnung, was ich mier hier durch die Fragerei erhoffe. Dachte mir, dass ein bisschen Input vielleicht dazu dienen könnte, mich zu ermutigen, die Sache nicht so kritisch zu sehen und einfach mal loszulegen.
  10. Hallo zusammen, ich bin momentan am überlegen, ob ich zum SS 2011 ein Fernstudium in Angriff nehmen soll. Wie der Threadtitel verrät, habe ich Bedenken, ob dies in meinem Alter (23) überhaupt noch sinnvoll erscheint. Ich habe bereits ein Präsenzstudium abgebrochen und bin nun etwas unsicher bzw. ernüchtert, was die weitere Planung angeht. Aufgrund diverser Umstände würde sich ein Fernstudium in Vollzeit jedenfalls anbieten. Den Ablauf eines Präsenzstudiums kenne ich aufgrund meines abgebrochenen Studiums gut, und ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir dieser nicht sonderlich zusagt. Das einzig Positive wäre für mich der direkte Kontakt zu den Mitstudenten; bei einem Fernstudium hätte ich Bedenken, dass ich vereinsame. Jetzt frage ich mich nur, ob das Fernstudium bei meinem Profil wirklich Sinn macht. Ohne abgeschlossene Berufsausbildung und somit keiner Tätigkeit während der Studienzeit, könnte ich mir vorstellen, dass das Ganze ziemlich schlecht bewertet wird. Konkret geht es um ein ingenieurwissenschaftliches Studium. Hier stellt sich zudem die Frage, ob dies mit fortgeschrittenem Alter generell überhaupt noch Sinn macht. Kann dies ohne exzellenten Lebenslauf eine Perspektive eröffnen? Ich habe keine Lust, noch mehr Zeit zu verschwenden, um dann später arbeitslos zu sein. Dazu kommt, dass die Anwendung der Mathematik ein paar Jahre zurück liegt, ich mich also wieder intensiv einarbeiten müsste. Die Wahl ist zwar interessengerecht gefällt, aber ich sehe es ganz pragmatisch: wenn es sich nicht lohnt, investiere ich nichts. Das kann und will ich mir nicht zumuten. Über ein paar Anregungen bzw. Beurteilungen des Sachverhalts würde ich mich freuen. Danke! Gruß Aenis
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