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YoungWoman

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  1. Vielen, vielen Dank für eure weiteren Antworten! Sie bringen mir wirklich viel! Ich hab grad nur Zeit um eins zu sagen, nämlich zum Bildungskredit/Studienkredit. Meine Recherche hat ergeben, das es kaum noch Banken gibt, die einen eigenen Kredit anbieten. Die meisten vermitteln nur den KfW-Studienkredit und der schließt die Förderung eines Studiums an der OU aus, weil sie im Ausland ist und nicht Bafög-fähig. Es gäbe dann noch die Bildungsfonds, wobei ich mich da noch einlesen muss ob das in Frage kommt. Ich hoffe ich kann heut Abend noch auf die restlichen Antworten eingehen. zu Ihrer Frage Frau Kanzler, ich bin derzeit 32 und sie haben natürlich Recht, das ein langes Studium sich im Lebenslauf schlechter macht.
  2. Meine Motivation liegt da auch mehr in der persönlichen Verwirklichung als in einer konkreten beruflichen Entwicklung. Ich habe ursprünglich eine Ausbildung gemacht, weil ich zu schissig war um den Schritt aus dem elterlichen Nest zu wagen. Meinen Berufswunsch konnte ich entweder studieren weit weg oder dafür in mittelbarer Nähe eine (schulische) Ausbildung machen. In mir schlummerte aber der Wunsch zu studieren. Als ich erstmal im Beruf stand lernte ich die Vorteile des regelmäßigen Einkommens kennen und wollte nicht zurück in ein Vollzeitstudium. Dann lernte ich die Möglichkeit des Fernstudiums kennnen und entschloss mich meinen Wunsch auf diesem Wege doch noch zu erfüllen. Und das ich gute Noten bekomme, obwohl ich ca 1/3 weniger an Zeit für die Kurse aufwende, als die OU in ihrer Richtlinie angibt, zeigt mir, das ich es kann. Ich quäle mich ja nicht durch die Inhalte und ich bestehe auch nicht “gerade so”. Es ist ein rein organisatorisches und finanzielles Problem. Natürlich möchte ich mich noch beruflich entwickeln. Da mein Berufsfeld nicht auf bestimmten Ausbildungen oder Abschlüssen aufbaut, sondern alle irgendwie Quereinsteiger sind und jeder mal was anderes gelernt hat, ist es nicht möglich zu sagen “für Job X brauche ich Abschluss Y” Auf meiner momentanen Position tummeln sich zB auch Menschen mit Doktortitel. Aber die Jobs die für mich die nächste Stufe darstellen, haben in ihren Ausschreibungen meistens einen “Bachelor” gefordert. Das kann natürlich schon einen Stolperstein darstellen, den ich aber durch ein berufliches Netzwerk und Berufserfahrung aus dem Weg räumen kann.
  3. Muddlehead, ja, das was du schreibst, spiegelt den Teil in mir, der sagt “Hör auf!” Das meine ich auch mit “weiser werden”. Durchziehen um jeden Preis ist keine Option. Aber auch da sitzt ein Grundsätzliches Problem. Um die Belastung für die Familie gering(er) zu halten, habe ich halt zB den letzten Kurs immer abends/nachts studiert. DAs ging dann letztlich auf meine Kosten und da bin ich an Grenzen gestoßen. Das kann ich so nicht weitere 3 Jahre durchziehen. An dem finanziellen Part kann ich nicht viel drehen. Egal ob nun direkt bezahlt oder als Kredit, bezahlt werden muss es. Ihr gebt mir hier auf jeden Fall viele Gedanken und Anregungen, auch fü meine Diskussionen mit der Familie! Markus, nen ganzes Wochenende ist sicher nicht drin, aber vielleicht mal ne Stunde in der Wanne oder so... 😉
  4. Nein, das habe ich tatsächlich noch nicht bedacht. Ich wusste auch nicht, das es sowas in Schweden gibt. Danke für den Hinweis. Informieren kann ich mich auf jeden Fall. Ja, der finanzielle Batzen ist gewaltig und es ärgert mich sehr, das ich den ursprünglichen Plan nicht geschafft habe. Dann wäre es wesentlich weniger gewesen. Aber gut, vorbei ist vorbei. Danke für das Angebot. Im Moment will ich das nicht näher erklären. Mein Gefühl sagt mir weiter machen. Aufgeben würde mir immer nachhängen. Ich konnte noch nie gut aufgeben und habe mich schon immer lieber durchgebissen. Aber ich werde halt weiser und muss schauen ob der Preis den ich fürs durchbeißen zahle, das Ganze auch Wert ist. Warum? Weil sie sehen wieviel Arbeit und Mühsal daran hängt. Zudem bin ich ein Mensch dem Stress extrem schnell aufs Gesicht geschrieben steht (selbst wenn ich es als gar nicht so schlimm empfinde), so dass sich alle immer gleich Sorgen das es zuviel ist. Und meine direkte Umgebung hat tendenziell das Motto 'Das Leben ist schon schwer genug, warum es sich selbst noch schwerer machen?' - Und aus ihrer Sicht mache ich es mir eben schwer. Als ich angefangen habe, war das alles noch kein Thema, da hatte ich ausreichend Zeit und Resourcen, finanziell sah es auch gut aus. Und diese Grundvoraussetzungen haben sich geändert. Das ich trotzdem nicht aufgeben will, stößt auf Unverständnis. Zumal ich es ursprünglich auch oft als Hobby bezeichnet habe. Und ein Hobby gibt man eben auf oder pausiert zumindest, wenn die restlichen Lebensumstände es nicht mehr erlauben. Und sie hören halt auch, das ich schon 6 Jahre studiere, bei geplanten 4. Damit bin ich schon 3 Jahre über der "Regelstudienzeit" und selbst für ein Teilzeitstudium habe ich die Regelstudienzeit erreicht. Ihnen dann zu sagen, das soll noch 3 Jahre weiter gehen erntet dann nur Kopf schütteln und Sorgen. Im Moment habe ich das Gefühl beides tut mir nicht gut. Aufgeben fühlt sich sch**** an, ich bin das nicht. Weitermachen wäre nochmal eine ziemliche Kraftanstrengung, die ich auch nicht allein stemmen muss. Meine Familie muss da mitziehen, gerade bei dem finanziellen Part, aber auch bei dem Zeitaufwand, den das Ganze erfordert. Und da sind sie auch zunehmend weniger bereit zu. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, das der fehlende Abschluss mich an der Bewerbung hindert (das liegt an meinem Arbeitsbereich, wie gesagt Abschlüsse zählen weniger als persönliche Performance, Empfehlungen und Arbeitserfahrung). Aber es kann schon sein, das ich eine Stelle deswegen nicht bekomme, weil es dann den Ausschlag gibt. Das weiß ich heute nicht. Aber ja, ärgern würde ich mich. Auch falls ich in 10 oder 15 Jahren Lust und Zeit habe einen Master zu machen, würde ich mich ärgern, das mir der Bachelor fehlt. Das ist definitiv wahr! Danke für all eure Nachrichten! Ich merke für mich, das ganz aufgeben keine ernsthafte Option ist. Es würde auf jeden Fall ewig an mir nagen. Vielleicht doch die Pause? Wobei ich auch die Perspektive brauche in absehbarer Zeit fertig zu sein und es nicht mag, wenn sich Dinge ewig hinziehen. Das belastet mich auch.
  5. Danke Sammy für deine Meinung. Du sprichst mir schon aus der Seele. Nein, das Studium war nie ein rein berufliches Ding. Es ging immer hauptsächlich um das persönliche Ziel, die Herausforderung. Aber die letzten Jahre waren hart. Der Stoff ist mir leicht gefallen, daran liegt es nicht. Eher an den restlichen Umständen. Dinge die mir auch wichtig sind und die Priorität haben, aber Zeit fressen und nicht genug fürs Studium übrig lassen. Im letzten Kurs habe ich primär abends von 22-24 Uhr studiert. Das geht auf Dauer an die Substanz. Ab Oktober dieses Jahr plane ich tagsüber mehr Zeit fürs Studium zu haben, aber ob das alles so klappt, ist ungewiss. Meine Umgebung plädiert für eine Pause oder fürs aufgeben. Dort werde ich gefragt wozu ich mir das antue.
  6. Hallo Fernstudium-Gemeinde, nach langer Abwesenheit suche ich ein paar Gedanken und Meinungen dazu ob ich mein Fernstudium (BSC Health Science an der OU) nach 2/3 fortführen oder abbrechen soll. Vielleicht hat ja der ein oder andere eine Meinung dazu. Sollte ich im faschen Unterforum sein, bitte verschieben. zur Vorgeschichte: Ich begann 2012 grad noch bei Bekanntgabe der Umbrüche an der OU aufgrund der britischen Bildungsreformen mit dem Ziel bis 2016 fertig zu sein. In 2012 und 2013 kam ich gut voran, in 2014 verlangsamte sich das Ganze aufgrund privater Umstände deutlich. In 2016 nahm ich ein Jahr Auszeit. Inzwischen habe ich 2/3 des Studiums langsam aber erfolgreich absolviert - sehr erfolgreich. Bei Kursen mit Bewertung habe ich ausschließlich die Höchstnote. Gerade habe ich das Resultat des letzten Kurses bekommen. Nun steht mir noch das letzte Drittel bevor, weitere 4 Kurse. Die könnte ich auf 3 Jahre verteilen. Nach der Abgabe der Abschlussarbeit des letzten Kurses dachte ich, ich setze nochmal ein Jahr aus, denn es war hart und anstrengend die Zeit zum studieren zu finden. Mir kam auch der Gedanke abzubrechen. Und mit dem aktuellen Ergebnis überlege ich nun doch weiter zu machen. Ich schreib mal ein paar Pros und Contras: Pro: - mein Ego mag das studieren und die guten Noten - ich mag das Fachgebiet, die meisten Inhalte fallen mir leicht - das Fachgebiet entspricht meinem Jobgebiet, es ist möglich (aber nicht sicher!) das der Bachelor mir beruflich etwas bringt - es ist theoretisch möglich einen Master drauf zu setzen, wobei die Frage ist ob das mit dem Brexit langfristig so bleibt. Das wäre für mich frühestens in 10 Jahren eine Option. Contra: - es kostet Zeit, die ich nicht habe (das ist mein Hauptproblem am Studium: die Zeit!) - es kostet Geld, das ich nicht habe - die letzten vier Kurse kosten derzeit jeweils etwa 1700€, Tendenz steigend, zusammen ist das ungefähr soviel wie ich bisher für alle anderen Kurse ausgegeben habe - die Auswirkungen des Brexit auf die Anerkennung des Studiums ist ungewiss; selbst bei offizieller Anerkennung aufgrund von Bologna, kann es beruflich zur deutlichen Abwertung des Abschlusses kommen - es kann sein, das mir der Bachelor beruflich nix bringt, da letztlich in meinem Job die persönliche Performance mehr gilt als Ausbildung und Abschluss; meine persönliche Performance ist ohne Studium vermutlich besser, weil eine private Stressquelle weg ist - es ist sehr unwahrscheinlich das ich nochmal einen Master mache Und nun? 6 Jahre Arbeit und Geld weg schmeißen? Aussetzen und nächstes Jahr nochmal neu bewerten? Weitermachen und durchbeißen? was denkt ihr dazu? Danke für alle Antworten im Voraus. YoungWoman
  7. Ja, Markus, da hast du sicherlich recht. Das ist schon mal ein positives Indiz. Und trotzdem beschleicht mich ein ungutes Gefühl und ich bin verunsichert. Da geht es sicherlich auch anderen so. Zum Glück bin ich allerdings durch meine aktuellen Kurse gebunden und stark eingespannt. Anstatt mich also an den hitzigen und (mangels Informationen von der OU) oft spekulativen Diskussionen zu beteiligen, warte ich ab und konzentrier mich auf die aktuellen Kurse. An Online-Inhalten und virtuellen Seminaren habe ich nichts auszusetzen, solange man deren Vorteile ausschöpft um die Nachteile auszugleichen. Die Zeit wird zeigen ob die OU das schafft.
  8. ich habe gerade festgestellt, dass mein letzter Blog-Eintrag tatsächlich schon 2 Monate her ist ... Asche auf mein Haupt! Was kann ich zu meiner Verteidigung vorbringen? Ich war fleißig! Oh ja, ich habe sehr fleißig studiert, Hausarbeiten geschrieben, studiert und Hausarbeiten geschrieben. Inzwischen habe ich bei SDK125 5 von 7 Büchern gelesen und 3 Hausarbeiten abgeben. Durch Ostern ist die nächste Hausarbeit erst im Mai fällig (*puh*) Bei SD226 habe ich unter viel Schweiß und Tränen auch bereits ein Buch gelesen und eine Hausarbeit abgegeben! Die hatte es allerdings wirklich in sich ... Die Arbeit umfasst 3 Fragen. Die erste Frage war leicht und drehte sich vorwiegend um die Frage der Plagiate. Für die OU ist das ein wichtiges Thema. Wie erkenne ich Plagiate? Wie vermeide ich sie? Wie kennzeichne ich meine Referenzen und Quellen richtig? Die 2. Frage bestand dann aus 4 Unter-Fragen, die im Wortumfang von 50 bis 500 Wörtern variierten. Natürlich - ganz OU-gemäß - hatte man immer VIEL zu wenig Wörter zur Verfügung. Und die 3. Frage war für mich dann der größte Brocken. Ein Essay über max. 1000 Wörtern mit einem eher schwammigen und weitschweifigen Titel. Meinen letzten Aufsatz habe ich in der Schule geschrieben und bisher brauchte ich nur spezifische Fragen mit bis zu 200 Wörtern beantworten ... Ich habe mir auch mal meine Stunden angeschaut. Die schreibe ich mir fleißig mit einer Iphone-App mit. Diese sagt mir, dass ich letztes Jahr von März bis Dezember etwa 350 Stunden für die Uni aufgewendet habe. Das ist jetzt nicht besonders viel. Dagegen habe ich allerdings dieses Jahr im noch nicht ganz vollendeten 1. Quartal bereits ca. 150 Stunden gearbeitet. Man sieht also dass sich mein Pensum deutlich erhöht hat. Mal schauen ob ich das durchhalte ... Als nächstes steht jetzt erstmal Ostern vor der Tür und da hoffe ich etwas nach- und vorarbeiten zu können, um dann Ende April die nächsten Hausarbeiten abgeben zu können und im Mai für die Klausur in SDK125 lernen zu können ... Ich wünsche euch schon mal schöne Ostern, ein paar Sonnenstrahlen und natürlich einen fleißigen Osterhasen! :-) Liebe Grüße, YoungWoman
  9. Hallo, könnte das eventuell damit zusammenhängen, dass die Studiengänge für 'Nicht-Briten' jetzt über eine separate Organisation angeboten werden sollen und nicht mehr direkt über die OU? Ich habe das Thema nicht ausreichend verfolgt, da ich zu stark in meine Hausarbeiten eingebunden war, doch da gab es auch einigen Diskussionen auf Facebook. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich die OU stark von den 'Nicht-britischen' Studenten abwendet. Das ist sehr schade ... :-( Eigentlich wollte ich noch etwa 3-4 Jahre mit der OU verbringen - wenn aber die Bedingungen weiter so drastisch schlechter werden wie im letzten Jahr, sehe ich eher schwarz ...
  10. Danke fürs Daumen drücken. :-) Ja, es ist schon nervig. Daher stand ich halt auch kurz davor abzubrechen. Aber fürs erste ist wieder alles gut und ich bin wieder motiviert. Ich gehe jetzt stramm auf meine zweite Hausarbeit in SDK125 zu und warte noch auf die Lieferung für SD226 (die ersten Briten haben ihre Lieferungen schon bekommen - also kann ich so nächste Woche damit rechnen :-P) Ich werd natürlich berichten, wie es weiter geht.
  11. Hallo Karolina, ich glaube, sie versuchen dir zu sagen, dass du ja mal deinen Ansatz verändern könntest. Statt einen Studiengang herauszusuchen und dann zu überlegen, was du damit machen kannst - dir erst zu überlegen was du beruflich willst und dann einen Studiengang zu suchen, der dir dich dafür befähigt. Du könntest ja mal nach Jobs suchen. Wenn dich die Aufgabenbeschreibungen ansprechen, kannst du schauen welche Voraussetzungen die Arbeitgeben sehen möchten. Du kannst genauso aber eine Jobseite danach durchsuchen auf welche Jobs man sich mit dem Hintergrund "Bildungswissenschaften" so bewerben kann. Mir fällt bei deinem Hintergrund und Interesse an Pädagogik spontan der Berufsschullehrer ein. Du könntest dann angehende Rechtsanwaltsgehilfen und ähnliches unterrichten. Das du selbst diese Ausbildung gemacht hast und Berufserfahrung hast, ist dabei bestimmt positiv. Gleichzeitig bis du dann aber in der Pädagogik drin. Nur mal so als Denkansatz. :-D LG YoungWoman
  12. Sowohl als auch. Anerkennen bedeutet, dass die Uni deiner Wahl 'anerkennt' dass du bestimmtes Wissen bereits erlangt und nachgewiesen hast. Du musst dann die betreffenden Kurse nicht mehr machen. Die Unis prüfen aber dabei ob das was du schon gelernt hast, dem entspricht was sie in ihrem Kurs vermitteln. Dabei achten sie auf die Inhalte als auch auf den Anspruch. Das kann dir Zeit sparen und manchmal sogar Geld.
  13. Hallo Ihr Lieben, ich habe gerade gemerkt, das seit meinem letzten Blockeintrag schon mehr als ein Monat vergangen ist. Daher nun noch nachträglich: Ein frohes neues Jahr an alle und natürlich viel Erfolg im Studium! Ich hoffe auch der Weihnachtsmann hat euch reichlich bedacht :-D Was habe ich in der ganzen Zeit getrieben? Erstmal weiter gelernt, den Experimentier-Kurs S155 abgeschlossen und meine erste Hausarbeit (TMA) für SDK125 abgegeben und zurückbekommen. Fertig gestellt habe ich sie letztlich nach einer intensiven Studiensession (9 Stunden!) plus morgendlichem Feinschliff - abgegeben habe ich quasi auf den letzten Drücker. Naja, ich hatte die letzten zwei Aufgaben vorher definitiv unterschätzt! Die Mühe hat sich aber gelohnt. Absolut erstaunliche 98% war meine Note. Ich war ziemlich baff als ich das Ergebnis bekam! Und dann hab ich mich gefreut. Ja, und dann - habe ich einmal ordentlich mein Studium in Frage gestellt. Ich war tatsächlich kurz davor aufzuhören. Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum, da meine letzten Noten schließlich bombastisch waren. Um es kurz zu sagen: Die OU legt mir ziemlich große Steine in den Weg und ich weiß noch immer nicht ob ich das tatsächlich 4 Jahre mitmachen möchte. Natürlich legt die OU nicht nur mir persönlich Steine in den Weg (die haben ja nichts gegen mich), aber generell allen Studenten die sich noch kurz vor der Umstellung ihres Gebühren- und Studienmodells eingeschrieben haben und dadurch noch unter den "alten" (günstigeren und flexibleren) Modell laufen. Ich hatte die OU auch gewählt, weil sie ein flexibles Studienmodell hat. Du buchst einzelne Kurse - nicht den ganzen Studiengang - und zwar dann, wenn es dir passt. Und wenn du dann alle Vorraussetzungen für einen Abschluss erfüllt hast - sei es nach 4, 6, 10 oder 12 Jahren - bekommst du den Abschluss. Das ist für mich Geschichte. Danke OU! Ich muss bis 2017 - also nach 5,5 Jahren (Regelstudienzeit sind 6 Jahre) - fertig sein. Sonst werde ich exmatrikuliert. Als die OU diesen Stichtag im Sommer bekannt gegeben hat, habe ich einen Studienplan gemacht um zu prüfen ob ich das überhaupt schaffen kann. Ich habe die Kurse geprüft, abgeglichen wann welcher Kurs beginnt und was die (empfohlene) Reihenfolge ist. Ein schöner Plan, der mir sagte: "Ja, du kannst es schaffen. Gerade so, wenn du keinen Kurs verhaust und keine Pausen machst. Aber dann geht es." Also dachte ich: Ok, dann versuch ich das mal. Nun überprüfe ich alle paar Monate meinen Plan. Und was erlebe ich immer wieder? Das die OU plötzlich Kurse nicht mehr anbietet oder den Startzeitpunkt von Februar oder Mai auf Oktober verlegt! Das bringt aber meinen kompletten Plan absolut durcheinander. Im Moment bin ich dadurch gezwungen einen Level 2-Kurs (SD226) im nächsten Monat zu beginnen, obwohl dieser erst für nächstes Jahr im Plan stand. Zudem rät die OU selbst nachdrücklich davon ab, diesen Kurs als ersten Level 2-Kurs zu belegen. Der Kurs wird aber nächstes Jahr gestrichen. Und der Ersatzkurs beginnt nicht im Februar, sondern im OKTOBER! Da hab ich aber schon einen anderen Level 2 Kurs drin und ein dritter beginnt im Februar des folgenden Jahres. Das hätte also bedeutet, dass ich vom Februar 2015 an mit 3 Level 2 Kursen mit jeweils 30 Punkten (15 ECTS) hätte klar kommen müssen. Ein zum Scheitern verurteilte Vorhaben. Also habe ich mich jetzt entschlossen die Herausforderung anzunehmen dieses Jahr bereits SD226 zu belegen. Sollte ich scheitern, ist die Uni ohnehin gestorben. Doch dann habe ich dieses Jahr schon Gewissheit und nicht erst in 2015. Natürlich hab ich mich auch noch in Foren und bei der Uni über den Kurs informiert und um Rat gefragt. Zumeist wurde mir zu SD226 geraten. Was mich allerdings wirklich stört, ist dass ich meine Pläne dermaßen umschmeißen muss, nur weil die Uni stetig umstrukturiert. Das ist auch ein Nachteil der flexiblen Kurswahl und das man eben keinen bestimmten Studiengang studiert. Die Uni ist eben auch flexibel und fühlt sich für die Kurswahl und Studienpläne des einzelnen Studenten nicht verantwortlich. Natürlich gibt es Beratungsstellen, wo du deine Pläne und Überlegungen besprechen kannst, aber in die Planungen der Uni bezüglich ihrer Kurse fließen die Studienpläne der Studenten nicht mit ein. Andernfalls kann ich mir diese Entwicklungen nicht erklären. Ob ich das noch 4 Jahre mitmachen will? Immer wieder meine Kurspläne zu verändern und Dinge zu tun, die eigentlich nicht will oder denen ich mich (noch) nicht gewachsen fühle? Eigentlich glaube ich ja nicht, dass ich schon einen Level 2-Kurs machen kann ... Nun ja, letztlich bin ich aber auch ganz froh jetzt SD226 zu machen. Es ist ein spanndes Thema in dem die biologischen Grundlagen der Psychologie betrachtet werden. Gewissermaßen also Neurowissenschaften. Ich freue mich schon sehr mich dort hineinzuvertiefen und da mehr zu erfahren! Und ansonsten kann ich mir nur selbst die Daumen drücken, dass ich Level 2 schaffe! :-) Achso, ich habe übrigens DSE141 (Psychologie) abgesagt. Der Kurs wäre eigentlich im Februar dran gewesen. Doch den Rest von SDK125, DSE141 UND SD226 wäre nicht schaffbar für mich. Also ist DSE141 nun auf nächstes Jahr verschoben. Drückt mir die Daumen das mir das nicht zum Verhängnis wird! Für 2013 stehen somit die Kurse SDK125, SD226 und SK121 auf dem Plan. So, jetzt genug gejammert. Ansonsten hab ich mich über Weihnachten und Sylvester gut erholt und mit meiner Uni aufgeholt. Da war ich zuletzt etwas hinterher. Erstmal bin ich wieder im Plan. Allerdings hat sich für nächste Woche Besuch angekündigt - so richtig viel werd ich da wohl nicht machen können. Stattdessen sollte ich noch etwas vorarbeiten :-) Das werde ich jetzt tun. Damit wünsch ich euch ein schönes Wochenende! LG YoungWoman
  14. @jedi: Stimmt. Ist korrigiert. Es war nicht abwertend gemeint!
  15. Auf diese Auswahl-Möglichkeit kommt man natürlich nur, wenn man auch auf die Idee kommt, dass es Familien ohne Fernseher gibt. ;-) Mir fällt aber auf, dass viele Studenten im Laufe ihrer Unilaufbahn solche oder ähnliche Umfragen erstellen. (Leider eher selten gut gemacht - so mein Eindruck, bei den Umfragen an denen ich teilgenommen habe) Wird das denn immer häufiger in Studiengängen gefordert? Oder ist es einfach nur ein momentaner Trend, das Umfragen beliebt sind?
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