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steberlin

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  1. Hallo Sonja, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe das gleich korrigiert. Es geht natürlich durchgängig um die FHB bis auf den Schlussabsatz. Die HFH will ich hier nicht in Misskredit bringen Danke nochmal und viele Grüße
  2. … Fortsetzung, Teil 4 Persönliches FAZIT: Zusammengefasst war dieses Semester und die knapp 700 € Gebühren leider eine komplette Fehlinvestition, welche mich einige graue Haare gekostet hat. Hätte es nur bei bestimmten Punkten Probleme gegeben, wäre das alles sicher verschmerzbar gewesen. Da sich die Absurditäten im Laufe des Semesters aber häuften und es sich durch fast alle Kurse zog und ich auch nicht das Gefühl hatte, mit den Dozenten wirklich darüber sprechen zu können (hatte es mehrmals versucht), reichte ich als Konsequenz noch im Januar meine Exmatrikulation ein und zog einen Schlussstrich. Das war eine der besten und befreiendsten Entscheidungen, die ich bislang gefällt hatte. Der persönliche Aufregungsgrad war sehr hoch, ich habe viel Zeit damit verbracht im Netz nach brauchbaren Lernmaterialien zu suchen (und wurde oft fündig!) bzw. mir auch einiges Geld in alternative Bücher gesteckt um den Lernstoff anders aufgearbeitet und vor allem mit Selbstkontrollaufgaben zur Verüfgung zu haben. Die Kritikpunkte nochmal zusammengefasst: Es gibt kein ersichtliches einheitliches Fernstudienkonzept. Das Studienmaterial ist im Großteil nicht für Fernstudenten aufgearbeitet. Was die Bücher angeht, so gibt es übersichtlichere und auch für des Fernstudium geeignetere auf dem Markt (vor allem zur Mikroökonomie). Welche Materialien ein Dozent verwendet, kann er selbst entscheiden. Hauptmaterial sind seine persönlich erstellten Vorlesungsunterlagen/Folien (sicher aus Präsenzstudiengängen an der FHB selbst). Die teilweise mitgegebenen Bücher dienen quasi als optionales Nachschlagewerk. Die Studienbriefe, die es bei der AWW gibt, scheinen nur optional von den Dozenten hinzugezogen werden und es gibt auch nicht für alle Themen Studienbriefe. Inwiefern sich der Studienbrief-Anteil in den Folgesemestern ändern würde, haben uns die Dozenten nicht verraten. Ich gehe davon aus, das es weiterhin einen bunten Materialmix geben wird. Die Präsenztermine sind seitens FHB als optional und zur zusätzlichen Vertiefung des Stoffes deklariert. In der Realität sind die Präsenzen aber Hauptvermittlungsmedium für den Stoff. Die Abstände zwischen zwei Präsenzen des gleichen Faches können mal 7 Wochen sein (Beispiel: VWL) oder auch nur 2 Wochen (BWL). Da ein Vorarbeiten des Stoffes ohne geeignetes Material bzw. ohne eine transparente Information über das Lernpensum kaum möglich ist, kann man seine Lernzeit bzw. das Semester quasi nicht planen. Die Reaktionszeiten der Dozenten waren definitiv zu lang bzw. die Zeitplanung generell zu individuell und vom persönlichen Kalender des Dozenten abhängig. Studienunterlagen erst einen Tag vor der Präsenz herumzuschicken bzw. Übungsaufgaben 6 Wochen nach einer Präsenz ist absolut kontraproduktiv! Den Dozenten bzw. dem Studeinzentrumverantwortlichen wurden die Bedenken schon ganz zu Beginn des Semesters verdeutlicht. Wenn Kurse erst spät im Semester beginnen, Materialien erst im Laufe des Semesters zur Verfügung stehen und der Umfang des Semesters dadurch nicht klar bzw. planbar ist, gibt es zwangsläufig Probleme. Von den Verantwortlichen wurde das lächelnd heruntergeredet. Und dies ist der letzte Kritikpunkt: die berechtigten Sorgen bzw. Bedürfnisse der Studenten wurden nicht mit dem notwendigen Ernst bzw. Respekt begegnet. Wenn man den Aufbau, die Organisation und die Betreuung an der FHB mal zusammengefasst betrachtet, ergibt sich der Eindruck, dass es sich weniger um ein „Fernstudium“ sondern um ein Präsenzstudium handelt, welches in komprimierten Wochenend-Blockseminaren durchgeführt wird. Diese Wochenend-Blockseminare dann vor- und nachzuarbeiten ist dann Aufgabe des Studenten. Dass ein Fernstudent aber andere Bedürfnisse und auch andere zeitliche Möglichkeiten als ein Präsenzstudent hat, ist den Dozenten nicht wirklich bewusst – anders kann ich mir die sehr willkürliche Zeitplanung der Dozenten nicht erklären. Dass ich nicht der einzige Student war, der nach dem 1. Semester an der FHB abgebrochen hat, beruhigt und bestätigt meine Sicht auch ein wenig. Es gibt sicher Menschen, die trotz des beschriebenen Zustands das Studium fortsetzen (Gründe dafür sind sicher der vergleichsweise günstige Preis und der potentielle Diplom-Abschluss), aber mir ist eine gute Organisation inkl. Betreuung und vor allem auch ein gewisser Wohlfühlfaktor und Spaß am Fernstudium sehr wichtig. Letztendlich erwächst daraus ja erst die Motivation und das Durchhaltevermögen für eine über Jahre zusätzliche zeitliche Belastung neben Privatleben und Arbeit. Inzwischen bin ich jedenfalls an der HFH. Dort bezahle ich zwar weitaus mehr pro Semester, allerdings sind mir gute Studienmaterialien, eine gute Betreuung und ein fundiertes Fernstudienkonzept das auch Wert. An der HFH kann ich mich nun gleich mit dem Stoff auseinandersetzen und muss mir nicht wegen grundsätzlicher und selbstverständlicher Dinge den Kopf zerbrechen. Danke auch an das Forum hier, wo ich vorab viele nützliche Infos zur HFH bekommen habe! Das war ein sehr langer Bericht, ich weiß. Danke an alle, die bis hierher gelesen haben! Viele Grüße, steberlin
  3. … Fortsetzung, Teil 3 Wie haben sich die einzelnen Fächer dann im Laufe des Semesters weiterentwickelt? 1) Wirtschaftsmathematik: Einen Monat vor der Vorlesung wurden in Moodle (Lernplattform der FHB) ein Script mit ca. 60 Folien zur Rentenrechnung eingestellt, damit wir schon mal ein Reinschauen können. Bearbeitet werden sollten die Folien dann aber erst in der Vorlesung Anfang Dezember selbst. Aussagen, ob mit dem Buch gearbeitet werden soll, gab es keine bzw. war die Rentenrechnung dort eh nicht enthalten. Erste Vorlesung Anfang Dezember: War gut strukturiert, sehr anschaulich. Bestimmte Beispiele brauchten nicht mitgeschrieben werden, da der Dozent nach der Vorlesung die besprochenen Beispiele inkl. weiterer Beispielaufgaben + Lösungen für das Selbststudium herumschicken wollte. Versendet wurden die versprochenen Beispielaufgaben dann auch, allerdings erst Mitte Januar (also 5 Wochen nach der Präsenz, 1 Woche vor der nächsten Präsenz) -> Das so keine zeitnahe Nacharbeitung des Stoffes möglich ist, erklärt sich von selbst. 2) Volkswirtschaftslehre: Rechtzeitig vor der Präsenz wurde ein Foliensatz (50 Folien) zur Verfügung gestellt. Diese konnte man gut durcharbeiten und sich parallel mit dem Buch auf die Präsenz vorbereiten. Da es von den anderen Fächern eh kaum explizite Materialien oder Anweisungen gab, hat VWL die ersten Wochen meines Studiums komplett bestimmt. Das lief ganz gut und auch die Vorlesung, in der die Folien dann besprochen wurden, war gut strukturiert. Großer Kritikpunkt neben dem etwas unübersichtlichen Buch war, dass zwar 20 Seiten mit Übungsaufgaben nach der Präsenz rumgeschickt wurden, allerdings ohne Lösungen. Eine Selbstkontrolle war hier also nicht möglich. Die Dozentin bat zwar an, Fragen dazu in der Folgepräsenz oder über das Forum zu beantworten allerdings ist das bzgl. des Selbststudiums nicht wirklich dienlich. Denn wenn etwas falsch verstanden wurde, die Lösung demnach auf falscher Basis aufbaut und einem einem der Fehler nicht bewusst ist, stellt man auch keine Fragen … Auch in der Präsenz konnten wir dann aus Zeitgründen nur auf ausgewählte Beispielaufgaben eingehen. 3) BWL: Wie gesagt, gab es hier ja 2 Studienbriefe, in die man sich bis zur ersten Präsenz (Anfang Dezember) eingelesen hat. Allerdings kam der Knüller, als 1 Tag(!) vor der Vorlesung 168 Seiten Skript herumgeschickt wurden, die zum nächsten Tag ausgedruckt und mitgebracht werden sollten. Die 2 Studienbriefe gerieten komplett in den Hintergrund und wurden in der Vorlesung gar nicht thematisiert, denn wir brauchten jede Minute um durch die Unzahl an Folien zu jagen und uns Notizen zu machen. Ein Austausch über den Stoff bzw. Fragen darüber zu stellen ist in solch einer Situation kaum möglich, wenn man den Stoff ja zum ersten mal liest/hört. Hier heißt es also soviel wie möglich aufsaugen und verstehen in der Hoffnung, dass man mit seinen Mitschriften und den Folien im Nachhinein etwas anfangen kann. Schon genau zwei Wochen später in der nächsten Präsenz sollten dann die restlichen Folien durchgearbeitet werden und im besten Fall der ganze Stoff nachgearbeitet und gelernt worden sein, damit man nahtlos weitermachen kann...(wow!! Das wäre selbst knapp, wenn man nicht nebenher arbeiten müsste und auch keine anderen Studienfächer vorbereiten müsste!). Als Hilfestellung für die Nacharbeit gab es eine Liste von 30 Fragen, welche sich auf den Stoff der Folien bezieht - allerdings auch hier ohne Lösungen! Auf die Frage, ob die Dozentin uns die Lösungen zur Verfügung stellen könnte, kam als Antwort, dass sie dies definitiv nicht machen wird, es quasi zur “Eigenarbeit” der Studierenden gehört, sich die Lösungen zu erarbeiten. Die Dozentin bat zwar an, zu aufkommenden Fragen im Forum zu antworten, aber sie wird definitiv keine Komplettlösungen zu allen Fragen einstellen. Ach ja: Auf gestellte Fragen im Forum wird sie nur antworten, wenn mindestens zwei weitere Kommilitonen sich zu der Frage äußern und ihre Antworten dazu niederschreiben!! (Förderung des Austauschs unter den Studenten …). Übersetzt heißt das also: Wenn ich mit einer der Übungsaufgaben Probleme habe und nicht weiterkomme, stelle ich die Frage im Forum und hoffe darauf, dass es mind. zwei Mitstudenten gibt, die Zeit und Muße haben, meine Frage zu beantworten, damit (falls jene Studenten auch falsch liegen) sich die Dozentin evtl. auch zu Wort meldet. Das ist doch Fernstudiumbetreuung wie sie im Buche steht, oder?! 4) Buchführung: Auch zu diesem Fach wurden Folien herumgeschickt. In der Kombination mit dem Buch ließ sich hier gut arbeiten. Auch der Vorlesung konnte man gut folgen. Ein Riesenproblem waren dann aber auch hier die bereitgestellten Übungsaufgaben und die zwei Wochen später folgenden Lösungen. Das erste Problem waren die Übungsaufgaben selbst. Einige der Aufgaben waren nicht verständlich bzw. schienen sich Dinge zu widersprechen. Im Forum gab es hierzu eine der aktivsten Diskussionen was die Interpretation der Aufgabe und deren Lösung angeht. Gerade der Buchführung sagt man ja nach, dass sie immer eineindeutig ist, und eigentlich keinerlei Interpretationen ermöglicht (im Gegensatz zur VWL). Die Übungsaufgaben haben aber die Kreativität aller Studierenden beflügelt und es kamen Unternehmergewinne von 0€ bis 150.000 € als Lösung raus, je nachdem, wie man die Aufgabe gelesen hat. Da der Dozent sich in die Diskussion nicht einmischte, hoffte man, dass die versprochenen Lösungen dann Klarheit bringen. Als die Lösungen dann eingestellt wurden, wurde es noch konfuser, da die Lösungen nicht zu den Aufgaben passten und ganz andere Werte verwendet wurden. Auch wurde deutlich, dass in den Aufgaben tatsächlich essentielle Angaben gefehlt haben und die Aufgaben deshalb gar nicht lösbar waren! Das erklärte dann die neverending Forendiskussion... Ich hatte den Dozenten dann direkt kontaktiert, um ihn auf die Widersprüche und die fehlenden Angaben im offenbar zusammenkopierten Aufgabenblatt hinzuweisen, allerdings hatte dies keinen Erfolg. Ich konnte ihn weder dazu bewegen, sich die Studentendiskussion einmal durchzulesen, noch seine eigenen Aufgaben und Lösungen noch einmal kritisch zu beleuchten. Stattdessen hat er mir nur allgemeine Lösungsansätze gegeben, wie ICH generell vorgehen sollte bei der Lösung der Aufgabe - auf die konkreten Beispiel hat er nie Bezug genommen. Nie zuvor hatte ich einen Schriftverkehr geführt bei dem ich mehr das Gefühl hatte, mich mit einem defekten Fahrkartenautomaten zu unterhalten als mit einer rational denkenden Person... Statt sich mit dem konkreten Problem auseinanderzusetzen (welches er ja verursacht hat), bot er an, ein oder zwei Wochen vor der Klausur einen Konsultationstermin durchzuführen, bei dem offene Fragen geklärt werden können. Wären die Unterlagen eindeutig gewesen hätte es diesen Konsultationsbedarf nicht gegeben ... Mehr als eine Präsenz gab es eh nicht, da der Dozent zwischenzeitlich krank war. Die erste Präsenz, das Buch, die Folien und verwirrende Übungsaufgaben waren quasi das Einzige, was einem neben der Konsultation für die Prüfungsvorbereitung zur Verfügung stand. 5) Datenverarbeitung/Wirtschaftsinformatik: Zu diesem Kurs wurden schon sehr früh Folien in Moodle eingestellt, so dass man schon hier beginnen konnte, sich vorzubereiten. Der Löwenanteil an Material sollte dann aber erst nach und nach im Semester eingestellt werden und bestand zu 1 Kopien aus dem Buch “Wirtschaftsinformatik: Eine Einführung”, Laudon (Link zu Amazon ). Im Grunde ist das Buch sehr gut aufgebaut und auch für das Selbststudium geeignet, da es viele Kontrollfragen und Lösungen beinhaltet. Allerdings war hier ebenfalls wieder müßig, dass man sich hierfür hunderte Seiten PDFs ausdrucken musste und einem die Materialien nicht von der FHB zur Verfügung gestellt wurden. Auch musste der Dozent explizit darum gebeten werden, die einzelnen Kapitel nicht verteilt über mehrere Wochen in Moodle hochzuladen, sondern sie uns mit einem Rutsch zur Verfügung zu stellen, damit man seine Zeit planen kann. Bis wir das erreichen konnten hatte der Dozent ein zeitlich versetztes Einstellen der Unterlagen damit argumentiert, dass er so auch eine gewisse “Steuerungsfunktion” ausüben könnte. Außerdem würde er vermeiden wollen, dass in den Präsenzphasen einige Studenten schon zu viel vorarbeiten und sich quasi langweilen bzw. andere Studenten, welche noch nicht soweit gelesen haben, sich überfordert fühlen und zu schnell aufgeben. Das ist an sich ein interessanter Gedanke, der aber eher für ein Präsenzstudium, nicht aber für ein Fernstudium seine Gültigkeit hat. Aber wie gesagt, ist er davon abgewichen und hat uns die restlichen Kapitel dann zusammenhängend zur Verfügung gestellt (sobald der Aufwand vollbracht war, alle Seiten für die Studenten einzuscannen). 6) Wirtschaftsenglisch: Englisch hatte vergleichsweise Spaß gemacht, da wir während der Präsenz viel Gruppenarbeit, Präsentationen und Dialoge geübt haben. Spotlight als Zeitschrift ist eine wunderbare Grundlage, wurde aber in den Präsenzen nicht verwendet, was jedoch nicht weiter schlimm war. Englisch war ein guter emotionaler Ausgleich zu den anderen Kursen . (-> Fortsetzung im Teil 4)
  4. … Fortsetzung, Teil 2 Nun zu einigen Details. Beginnen wir mit den Studienmaterialien, welche für die einzelnen Fächer in der Einführungsveranstaltung ausgegeben wurden: Insgesamt gab es für die 6 Fächer: - 3 Bücher - 2 Studienbriefe 1) Wirtschaftsmathematik: Buch: “Einführung in die angewandte Wirtschaftsmathematik” v. Jürgen Tietze (600 Seiten): Link zu Amazon. Was aus diesem an sich sehr gutem Buch aber für das erste Semester relevant ist, wurde uns nicht kommuniziert. Laut den anwesenden Dozenten (Mathedozent war nicht da), sollten wir uns mit dem Stoff aber eh nicht beschäftigen, bis wir den ersten Mathe-Präsenztermin haben. Der erste Mathetermin war jedoch erst am 3.12. (also 2 Monate nach Studienbeginn!). Studienbriefe gab es keine. 2) Volkswirtschaftslehre: Buch: “Mikroökonomie - anschaulich dargestellt”, Denneis Paschke (480 Seiten): Link zu Amazon. Das Buch ist quasi im Fließtext geschrieben, unterbrochen durch Formeln und Grafiken. Viele Themen, die in kurzen prägnanten Aussagen dargestellt werden könnten, sind über Seiten ausformuliert und gedehnt. Zum Lesen und zusätzlichem Verständnis der Thematik ist das Buch ok, als Lerngrundlage und Überblick jedoch nicht geeignet. Zudem gibt es auch keine Beispielfragen. bzw. Lösungen für die Selbtkontrolle. Studienbriefe gab es keine. 3) BWL: Studienbrief: “Gegenstand und Methodik der Betriebswirtschaftslehre”, Heyne (56 Seiten). Link zu AWW Studienbrief: “Betrieb- und Wirtschaftsordnung”, Demske (75 Seiten). Link zu AWW Keine weiteren Materialien. Die Studienbriefe enthalten Kontrollfragen und -antworten. Ein Selbststudium schien in diesem Fach also vielversprechend, obwohl der geringe Umfang von knapp 130 Seiten Material etwas verwunderte für das Fach BWL. 4) Datenverarbeitung (Wirtschaftsinformatik): Keine Studienmaterialien in der Einführungsveranstaltung. 5) Buchführung: Buch: “Buchführung in Fallbeispielen”, Heinhold (301 Seiten). Link zu Amazon . Strukturell gut und knapp aufgebaut, aber thematisch sehr umfangreich. Welche Themen für das erste Semester hieraus relevant sind, war auch hier nicht klar. Ansonsten keine weiteren Studienbriefe. 6) Wirtschaftsenglisch: keine Studienmaterialien in der Einführungsveranstaltung. Bescheid gegeben wurde uns jedoch, dass jeder Student ein Abonnement der Zeitschrift “Business - Spotlight” bekommen sollte. Während der Einführungsveranstaltung wurde dann nochmal seitens der Studenten gefragt, wann es denn genauere Informationen zum Umfang des Lernstoffs für die einzelnen Fächer gibt, so dass eine individuelle Zeitplanung möglich ist. Die Dozenten bzw. der Standortmanager versicherten dann noch einmal, dass wir uns erst mit dem Stoff beschäftigen brauchen, wenn wir die entsprechenden Vorlesungen gehabt haben. “Don’t Panic” - sie wüssten schon was sie tun, sie machen das nicht zum ersten Mal und wir sollten ihnen diesbezüglich vertrauen und uns nicht selbst verrückt machen.... Dass sich die aufgekommenen Befürchtungen und Bedenken bzgl. des schwammigen Studienumfangs und der Zeitplanung sich dann später doch erfüllen sollten und sich noch weitere Absurditäten eröffnen sollten, hatte ich nicht für möglich gehalten, wurde aber leider eines Besseren belehrt. (-> Fortsetzung im Teil 3)
  5. Hallo zusammen! Im Oktober 2010 hatte ich ein Fernstudium im Studiengang Betriebswirtschaft (Diplom) an der FH Brandenburg begonnen mich aber noch vor Ablauf des Semesters wieder exmatrikuliert um mich nach einer besseren Alternative umzusehen, da ich sehr unzufrieden war. Seinerzeit hatte ich mich intensiv mit diversen Fernstudien-Anbietern beschäftigt und mich dann für die FHB entschieden aufgrund der Mischung von Fernstudium und Präsenzphasen. Konkrete Erfahrungsberichte hatte ich damals nicht gefunden, wäre aber sehr dankbar gewesen, da mir ein nervlich und emotional sehr stressiges halbes Jahr erspart geblieben wäre... Ich schreibe diesen Erfahrungsbericht hier sowohl als Information und Entscheidungshilfe für zukünftige Fernstudenten als auch für mich, um mit dem Thema abzuschließen, da es mich immer noch aufwühlt :-) Generelles: Die Kosten pro Semester sind: WS2010: ca. 700 €/Semester ab WS2011: 865 €/Semester

 Selbstbeschreibung der FHB (aus Flyer): “Der Diplomfernstudiengang Betriebswirtschaftslehre ist ein berufsbegleitender Studiengang. Die Studieninhalte werden in Fern- und Präsenzstudienphasen vermittelt. In den Fernstudienphasen können die Studierenden mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Studienbriefe und Fachbücher in freier Zeiteinteilung und mit der für sie optimalen Lerngeschwindigkeit studieren. Während dessen werden sie über die Moodle-Lernplattform von den Lehrenden betreut. In den Präsenzveranstaltungen kommen die Studierenden in der Gruppe zusammen, um ihr erworbenes Wissen anzuwenden und zu vertiefen. Die Präsenztermine orientieren sich am Zeitbudget von Berufstätigen und finden sieben Mal im Semester statt (Freitagmittag bis Samstagabend). Hinzu kommen drei Prüfungswochenenden. “ Das Fernstudium wird in Kooperation mit der AWW durchgeführt, welche auch die Studienbriefe produziert. Auch deren Webseite, auf der man schon Einblick in diverse Studienbriefe nehmen kann, hat mich letztendlich überzeugt gehabt, da alles einen gut strukturierten Eindruck gemacht hat (http://www.aww-brandenburg.de/studienmaterial.php ). Nun kommt das große ABER! Kurz zusammengefasst: Die Organisation war spontan und chaotisch; die Studienmaterialien waren nicht für ein Fernstudium konzipiert; die Kommunikation und Betreuung seitens der Dozenten kompliziert bis nicht möglich; eine eigene Zeitplanung nicht machbar, da die Dozenten die Materialien nach eigenem Ermessen verschickt haben - teils viel zu spät. (-> Fortsetzung im Teil 2)
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