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meth

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  1. Ich hatte auch schon an den Medienwirt gedacht, da meine vorherige Ausbildung dies ermöglichen würde. Beläuft sich aber auf 18-24 Monate ohne Verkürzung, was wiederrum wieder mehr oder minder 2 Jahre wären und da kommen noch immense Kosten dazu.
  2. Sicherlich ist es vielleicht gut, Berufserfahrung zu sammeln, aber das ist für mich persönlich wieder nur Zeitverschwendung. Klar ist es schön, wenn man Geld hat, unter Menschen kommt und praktisch arbeiten kann, aber das interessiert mich alles nicht. Nun gut, jetzt ist wohl meine letzte Möglichkeit, um sofort anzufangen, die Open University und da habe ich schon meine Zweifel. Ich habe zwar 13 Punkte im Englisch LK im Abitur gehabt, aber ein Studium auf Englisch ist eine ganz andere Liga und mit dem Abitur kaum zu vergleichen und wenn ich was anfange, muss ich auch abschätzen können, ob es definitiv machbar wäre und da kommen schon die Zweifel.
  3. Ich habe gerade in Hagen angerufen, ist aussichtslos. Entweder ich arbeite noch 3 Jahre oder mach das Abitur nächstes Jahr nochmal. Verdammt.
  4. Hallo, danke für die lieben Worte und vor allem die informativen Antworten! Also um mal etwas näher darauf einzugehen... :-) Ich bin 2005 mit einem wahnsinnig schlechten Zeugnis aus der Realschule raus. Da hat es dann plötzlich im Kopf geklingelt. Denn danach fand ich weder eine Ausbildung, noch durfte ich mein Fachabitur oder mein Abitur antreten. Zu guter Letzt entstand dann noch ein Kind in diesen jungen Jahren, das heute natürlich auch noch existent ist ;-) Dementsprechend war dann das Thema "Zukunft" erst mal für die Schublade, denn realistisch gesehen, konnte man das Wort nur noch verpacken oder verstecken. Nachdem ich 2 Jahre erst mal Geld verdient habe, habe ich dann durch ein Jahrespraktikum einen Ausbildungsplatz ergattert. Ich wollte aber mehr und ich wollte es schnell, da ich schon massiv an Zeit verloren hatte und zugegeben, neidisch auf die Menschen war, die mit 19 aus der Schule kamen und mit ihrem Abitur studieren konnten, was sie wollten. Ich habe den Faktor Neid immer für meinen Ehrgeiz benutzt. Das hat einfach geholfen, denn daran erkennt man, für was man letztendlich kämpft. Nun ja, da Ehrgeiz immer schon mein Adrenalin war, habe ich dann das Abitur neben der Ausbildung angefangen - das war ca. ein halbes Jahr nach Beginn der Ausbildung. Das war auch ein wahnsinniger Kampf, vor allem, weil ich seit Jahren schon ein Gewerbe angemeldet hatte und zuerst hobbymässig, jetzt durch meinen Ausbildungsberuf, noch nebenbei Geld verdient habe. Sprich: Ausbildung, Abitur, Einzelunternehmen und irgendwann hatte ich dann sogar noch einen Nebenjob und ja, es war machbar. Jedenfalls war die letzte Woche die wohl schlimmste seit langem und an dem Tag, an dem ich die letzte Prüfung hatte, war dann auch alles entschieden. Ich musste dann noch 6 Stunden warten, bis ich mein Zeugnis in der hielt und alle 10 Minuten kam jemand schreiend an mir vorbei, mit dem Spruch "Ich habe bestanden". Nun ja, ich hatte jedenfalls Zeit zum Nachdenken und mir war eben bewusst, dass man im Leben nicht alles schaffen kann und ich habe mit sovielen gesprochen, die ihr Abitur an dem Tag geschafft haben. Die Meisten traten schon das zweite Mal an oder waren mindestens 3-4 Jahre dabei. Einige hatten das Abitur 4-5 Jahre nebenbei gemacht und die Durchfallquote lag dieses Jahr übrigens bei 60% und zudem war ich einer der Jüngsten. Ich hatte es in 2 Jahren "geschafft" oder durchgezogen. Auch wenn ich nur das Fachabitur ergattert habe, ich habe wie jede andere Person dort, neben dem Beruf/Ausbildung, 8 Fächer durchgepaukt, hatte für 8 Prüfungen gelernt und bin damit für mich persönlich gleichgestellt und den Gedanken konnte mir einfach keiner nehmen. Das Blöde am Nichtbestehen war einfach, dass ich schon einen dualen Studienplatz sicher hatte und ihr wisst ja, wie schwer es teilweise ist, so einen zu ergattern und ich war nicht gerade der 1er Kandidat auf dem Papier, aber ich konnte menschlich und zum Teil wohl sicherlich auch fachlich, einfach überzeugen. Nur fiel das jetzt flach, denn ohne Abitur, kein Duales Studium. Letztendlich muss ich sagen, dass ich vor genau 6 Jahren noch gelacht hätte, wenn ich überhaupt einen Gedanken an das Thema "Studium" verschwendet hätte. Heute aber, da lache ich nicht mehr, jetzt darf ich nämlich leicht schmunzeln, denn studieren darf ich und ich bin mental in der Zeit so stark gewachsen, dass ich heute über diesen Arbeits- und Alltagsstress nur lachen kann, den andere für den "Tod" deklarieren. ;-) So, genug gefaselt. Zur Berufsperspektive lässt sich folgendes sagen: Ich will Psychotherapeut werden. Das ist mein Traum und ich werde alles tun, um das zu realisieren, sofern es für mich realistisch erscheint. Ich weiß auch, dass bei der Fernuni Hagen der klinische Teil beim Psychologiestudium fehlt, weiß aber auch, dass man nach dem Bachelor an einer regulären Uni noch 1-2 Semester dranhängen kann, damit man dann den klinischen Teil nachholt, seinen Master macht und sich dann mit der Therapeutenausbildung verschuldet ;-) Die Frage ist erst mal nur, ob sie mich annehmen würden, denn ich habe nur die Fachhochschulreife, die nicht spezifisch an verschiedene oder einzelne Fächer gebunden ist. Morgen oder am Dienstag werde ich dort anrufen und hoffentlich etwas positives erfahren - ansonsten muss ich mir wieder was Neues überlegen und langsam gehen mir die Ideen aus, denn alles was danach kommt, ist wieder nur eine Überbrückungsphase.
  5. Hallo, ich bin derzeit ein wenig planlos, was meine Zukunft angeht. Deshalb würde ich mich um ein paar Vorschläge freuen. Selbstverständlich bringe ich auch schon Vorschläge und Gedanken mit ;-) Kurz zu mir: Ich bin 23 Jahre alt, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung und nebenbei das (Fach)-"Abitur" gemacht. Die letzten drei Jahre waren ziemlich heftig. Ich habe 2008 eine Ausbildung als Mediengestalter angefangen und mich entschieden, mein Abitur per Fernabi nachzuholen. Soweit so gut, der Stress war natürlich der reine Wahnsinn, gerade mit 8 Fächern im Nichtschülerabitur, aber letzte Woche hatte ich dann die entscheidenden Prüfungen. Meine Ausbildung habe ich erfolgreich gemeistert, das Abitur leider nicht. Mir haben 3 Punkte gefehlt und daher habe ich nur (oder zum Glück) meine Fachhochschulreife erhalten. Das hat mich zuerst ziemlich geschlaucht, hinterher konnte ich dann aber sehr gut damit umgehen. Ich habe mir halt sehr viel zugemutet und letztendlich muss ich jetzt mit dem Verlust umgehen und das Beste draus machen. Den Kopf möchte ich mir jetzt nicht zerbrechen, es klappt halt einfach nicht alles im Leben :-) Das Blöde war nur, dass ich Psychologie bei der Fernuni Hagen studieren wollte. Das kann ich mir natürlich mit dem Werdegang abschminken. Die Frage ist nun, gibt es einen anderen Weg, zu diesem Psychologiestudium? Jedenfalls wäre dies meine erste Wahl. Auf der Homepage der Fernuni Hagen steht, dass man eine abgeschlossene Berufsausbildung und drei Jahre Berufserfahrung braucht. Ich habe VOR der Ausbildung in dem Beruf schon 3 Jahre gearbeitet, selbstverständlich als Vollzeitkraft. Die Frage ist jetzt, wird mir das angerechnet? Ein Arbeitszeugnis über die drei Jahre habe ich definitiv. Die Frage ist aber, ob man mit: "und dreijähriger Berufserfahrung" nicht die Berufserfahrung meint, die man hinterher, also nach der Ausbildung, erwerben müsste. Ansonsten fällt mir herzlich wenig ein. Mit meinem Schnitt von 3,8 spare ich mir halt das Bewerbungsverfahren bei den FHs, weil ich das als ziemlich aussichtslos halte. Klar gibt es Fächer, die keinen NC haben, aber 3,8 ist eben jenseits von Gut und Böse Ich habe mir schon soviel überlegt, komme aber zu absolut keinem zufriedenstellendem Ergebnis. Noch eine Ausbildung und nebenbei studieren? An der EURO FH studieren und nebenbei arbeiten? Ein reines FH-Studium? Ich weiß einfach nicht weiter.
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