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Rumpelstilz

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Alle erstellten Inhalte von Rumpelstilz

  1. Schön, dass das Thema wieder belebt wird! Ich bin die TE und arbeite auf Anregung in diesem Thread hin seit einigen Jahren mit Goconqr. Darauf habe ich zwei "Übungskurse" (eine Art Prüfungsvorbereitung) erstellt. Mir ging es so ähnlich - ich wollte den Onlinekurs unbedingt anbieten, obwohl man das bei dem Verband, für den ich arbeite, für nicht so wichtig hielt. Und siehe da, kaum ist Corona, wurde es plötzlich sehr interessant. Ich kann die von Hakru erwähnten Punkte nur unterstützen: Goconqr ist relativ kompliziert. Es ist für die Teilnehmer aufwändig, "zum Kurs zu kommen". Das Ganze ist ähnlich wie facebook aufgebaut, man will eigentlich sowas wie eine Lerncommunity schaffen. Das funktioniert, soweit ich sehe, nicht. Wenn man etwas in den unterschiedlichsten Themen lernen will, braucht man dafür keine Community. Auch ist es so, dass die Anwendung - vor allem die Erstellung - nicht unbedingt intuitiv ist. Trotzdem habe ich noch keine besser passende Lösung gefunden als Goconqr, va. weil ich verschiedene Vermittlungsmöglichkeiten (Videos, Text, Quizzes etc.) brauche. Der Verband setzt zur Zeit sehr auf zeitsynchrone Seminare (sprich Zoomsessions), was ich super schade finde, da ein grosses Plus des Onlinelernens doch ist, dass man es zeitunabhängig machen und in seinem eigenen Tempo vorgehen kann.
  2. Ich muss mal sehen, wie ich das machen könnte, ohne dass irgendwelche persönliche Daten / Bilder sichtbar sind.
  3. Vielleicht interessiert das Thema ja jemanden, deshalb berichte ich mal kurz: Wie geplant habe ich auf Februar 2018 einen Kurs in Goconqr erstellt. Der Kurs ist ein Auffrischungslehrgang für Leute, die bereits eine Prüfung absolviert haben und nun mit den Neuerungen bekannt gemacht werden sollen. Es war ein ziemlicher Aufwand, den ganzen Lehrgang zu erstellen. Im Grossen Ganzen ist Goconqr benutzerfreundlich. Man muss sich aber wirklich einarbeiten und "einfuchsen". Auch dann bleibt es ein bisschen umständlich. Auch fehlen mir einige Funktionen, dafür nutze ich andere Funktionen überhaupt nicht. Wäre ja auch Zufall, wenn alles für mich massgeschneidert wäre. Mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung (Farben, Schriften, Layout, einbinden eines Logo) wären für mich erfreulich. Die Plattform ist ähnlich gestaltet wie Facebook. Meine Kursteilnehmer nutzen die "sozialen Funktionen", also den Austausch, gar nicht. Das mag damit zu tun haben, dass es insgesamt nicht sehr viele Teilnehmer sind und dass sie die Möglichkeit haben, direkt mich zu fragen. Die Registrierung und Anmeldung für einen einzelnen Kurs ist ziemlich umständlich. Ich habe eine genaue Anleitung geschrieben. Von über 50 Teilnehmer bisher hat es eine nicht geschafft, den Kurs zu nutzen (d.h. sie hat vermeldet, dass es bei ihr nicht funktioniert). Das ist für mich eine grosse Erleichterung. Ich hatte ziemlich Schiss davor, dass wir den Kurs anbieten und er dann nicht vernünftig läuft. Beim erstellen des Kurses haben einige Dinge nicht funktioniert. Ich hatte mich dann an den Support gewandt und absolut tolle Hilfe erhalten. Es wurden ein paar kleine Bugs gefunden, die innert ungefähr eines Tages behoben wurde. Das war super! Seither läuft alles stabil, wenn Fehler auftreten, dann liegt es an mir. Die Plattform ist preisgünstig. Ich zahle als Kursersteller (weil ich recht viel Speierplatz brauche, wir arbeiten viel mit Beispielvideos) €20.-/Jahr. Im Moment prüfen wir noch nicht über die Plattform, es gibt nur Prüfungssimulationen. Deswegen ist der Kurs auch nur für die "Auffrischer". Zur Zeit bin ich aber diebezüglich in Kontakt mit Goconqr. Neu bieten sie eine "Smartshare" -Option an, mit der man Kurse Teilnehmern individuell per Mail senden kann. Sie können dann innerhalb des Kurses auch Prüfungen absolvieren, die ich einsehen kann. Das ist dann etwas teurer. Dies kläre ich zur Zeit ab, denn ich fände es nützlich, die Onlineoption auch ab nächstem Jahr und auch für die "Grundkurse" anbieten zu können.
  4. Bei uns gab es bei einigen Modulen "Vorablektüre". Das waren meist Bücher zum Inhalt des Modules, die nicht zur Pflichlektüre gehörten. Die Bücher waren sowas wie eine grössere Zusammenfassung der Thematik, die in diesem Modul behandelt wurde. Das war für mich für die Modulwahl schon hilfreich. Module waren bei mir sehr gross , ein Semester bis ein Jahr und dann mindestens 50% des Studieninhaltes. Ich konnte alle Module wählen, es waren aber nur bestimmte Kombinationen möglich. Ich hatte innerhalb des Pädagogikmasters ein Modul aus dem Bereich Psychologie. Da war ich sehr froh, dass ich mich vorab einlesen konnte. Dadurch hatte ich vor allem die Möglichkeit, zu entscheiden, ob die Thematik für mich wirklich relevant ist. Weiter habe ich ein Modul aus dem Bereich "Science" (Pädagogik von Naturwissenschaften) gewählt. Da hatte ich vor allem Zweifel, ob meine Vorkenntnisse ausreichen. Da hat die Vorablektüre meine Zweifel weitgehend zerstreuen können. Die Vorablektüre war recht aufwendig, hat mir aber geholfen, mich in die fremden Bereiche einzuarbeiten.
  5. Ja, damit musst und sollst du wohl klarkommen. Es ist mE unsinnig, überi die Kapazitätsgrenzen hinaus zu lernen und arbeiten und dann vielleicht auch noch Abstriche im Familienleben zu machen. Wie bereits jemand geschrieben hat: Vollzeitstudium und Vollzeit arbeiten und auch noch Familie - das ist sehr viel, eigentlich zu viel. Die Familie braucht die, mach ein paar Abstriche bei den Noten! Als ich (mit über 35, Masterstudium) fernstudiert habe hatte ich mir manchmal ergänzend Videoaufzeichnungen von Vorlesungen an deutschen Präsenzunis angeschaut. Bei vielen hat es mich total irre gemacht, wieviel Zeit micht "nichts" vertrödelt wird: Zehn Minuten Anfangsgplauder, Bemerkungen zur "Kafete", zum Wetter, zum Verkehr, was weiss ich... dann beim Stoff ständig Unterbrechungen, weil irgendwelche Dinge geklärt wurden, die mich nicht interssieren ("wenn ich aber die 2.Auflage des Buches habe...", "wenn sie ihre Zeit einteilen woll- ah - da ist Prüfung? - betrifft das alle - ah, nach dem 2. Semester... "etcet). Effektive Vorlesungszeit war oft nur etwa die Hälfte. Gruselig! Im Fernstudium gab es das nicht. Wenn man sich in eine Plauderei einklingen wollte, das gab es auch, es gab abendliche Chats, die gingen schon um den Stoff, aber nicht nur. Es gab Foren, wo z.T. weitschweifig diskutiert wurde - aber halt dann, wenn man wollte. Deshalb: Schenk dir die Vorlesungen, mit denen du nur die Zeit vertrödelst. Oder wenn du nicht sicher bist: Nimm Lernmaterialien mit und mach allenfalls was anderes. Du bist ja schon weit, beiss dich noch durch und schraub die Erwartungen runter! Meine Kinder waren beide unter 10 Jahre alt, als ich fernstudiert habe. Ich bin fast immer um ca. 21h ins Bett. Manchmal habe ich um 6h gelernt, früher aber nie.
  6. Ich weiss nicht, ob der Test noch so ist wie vor Jahren. Als ich ihn gemacht hatte, wurde dort nur Grammatik und Vokabular abgefragt. Wenn jemand wie du seit Jahren mit und auf Englisch arbeitet, dann hat man vielleicht nicht (mehr) alle Grammatikspezialitäten im Kopf. Diese werden bei solchen Tests natürlich zielgerichtet abgefragt. Hat man sich z.B. in einem C1-Kurs intensiv mit den verschiedenen Formen des Conditional befasst, dann wird man bei einem Lückentext natürlich sofort aufmerksam, wenn eine bestimmte Satzkonstruktion drankommt. Sowas hat man aber sehr schnell (wieder) drauf, wenn man einen Lehrgang besucht. Weiter gibt es bei diesen "Normprüfungen" bestimmte Wortfelder, die verwendet werden. Wenn du in einem bestimmten Bereich gearbeitet hast, bist du fit in diesem Bereich, dir fehlen aber Vokabeln in den "Normwortfeldern". Aber auch das lernt man leicht in einem Lehrgang. Was in solchen Onlinetests meist nicht oder nur am Rande geprüft wird, ist Leseverständnis, schriftlichen Ausdrucksweise und mündliche Fertigkeiten. Und ich nehme an, du bist in diesen Bereichen durch deine Arbeit und Tätigkeit fit. Meiner Meinung nach sagt so ein Test nur bedingt etwas darüber aus, ob du die Voraussetzungen für den Lehrgang erfüllst. Musst du den für den SGÜ-Lehrgang formale Voraussetzungen erfüllen, d.h. musst du die C1-Kenntnisse irgendwie nachweisen? Und reicht da deine Berufsausbildung nicht?
  7. Ich habe einmal einen Kurs zur Probe belegt. Da habe ich etwa drei Wochen normal mit dem Kurs gearbeitet: Ich habe die Hefte gelesen, die Übungen ausgefüllt (es waren Übungen, die in Hefte eingetragen werden konnten), an Forendiskussionen teilgenommen, mit meinem Betreuer kommuniziert und schliesslich sogar eine Einsendeaufgabe abgeschickt, die korrigiert wurde. Den Kurs habe ich dann nicht weiter belegt. Die Kursmaterialien habe ich zurückgesandt, aber die konnten klar nicht mehr für einen anderen Teilnehmer verwendet werden. Die Schule hatte einen erheblichen Aufwand mit mir, sie mussten meine Anmeldung bearbeiten, mir meine Lehrmaterialien schicken, die Internetressourcen bereitstellen, der Tutor hat Zeitaufgewendet und meine Kündigung musste auch bearbeitet werden. Ich habe es als sehr grosszügig empfunden, dass ich diesen ganzen Service kostenlos in Anspruch nehmen konnte. Für mich wäre es auch ok gewesen, für den ersten Monat zu zahlen und dann einfach folgenlos kündigen zu können. Deshalb finde ich, dass der TE eine überzogene Anspruchshaltung hat. Die Fernschule hat bereits viel kostenlos für dich gearbeitet. Sie findet nun, dass es erst mal genug ist. Du bekommst jetzt keine Gratisleistungen mehr. Halte ich für völlig in Ordnung, schliesslich haben sie auf dich schon x Euro aufgewendet, aber nichts verdient. Du an deiner Stelle kannst für dich entscheiden, dass du diese Fernschule nicht mehr berücksichtigen willst. So ist es und mehr lässt sich dazu eigentlich nicht sagen.
  8. Mir ist tatsächlich eine stabile nicht-abnehmbare Tastatur am Laptop wichtig (ich arbeite seit 1991 mit Laptops, sehr oft im Zug ohne Tisch). Für mich ist "häufiges Positionswechseln" wichtig für das wohlfühlen beim arbeiten, weswegen für mich mehrere mögliche Arbeitsplätze wichtiger sind als ein super ergonomischer Stuhl/Tisch.
  9. Früher habe ich meinen Schreibtisch geliebt und auch wirklich viel daran gemacht (heute macht meine Tochter da auch!). Mein Fernstudium habe ich aber ohne festen Schreibtisch geschafft. Ich habe die Arbeiten jeweils an einem Desktopcomputer bearbeitet, weil das ein grösserer Bildschirm war. Der stand auf dem (wenig genutzten) Schreibtisch meines Mannes. Heute arbeite ich viel von daheim aus. Ich sitze dabei viel auf dem Sofa, viel auf dem Boden an einem niedrigen Tisch und auch an unserem grossen Tisch, der auch als Esstisch dient. Schreibtisch habe ich keinen. Allerdings ist meine Familie vormittags nicht da und wenn ich "Bürozeit" habe, kann ich mich hier in Ruhe ausbreiten.
  10. Das klingt nach heerem Ideal. Nur machen sich leider viele ganz falsche Vorstellungen von einem Job, zu dem sie sich "berufen" fühlen. Es ist halt oft im Vorfeld nicht genau abklärbar, wie der Arbeitsalltag in einem bestimmten Beruf aussieht - und noch viel weniger, ob einem dieser Arbeitsalltag auch liegt und durch viele Berufsjahre trägt. So gesehen finde ich es realistisch, wenn der TE schreibt, dass er noch nicht weiss, ob er Psychotherapeut werden will.
  11. Es gibt durchaus andere Gründe, eine Ausbildung auszuwählen, als "interessant". Ich habe schon Weiterbildungen gemacht (allerdings nicht vom Umfang eines Studiums), die ich brechend langweilig fand, die ich aber für die Arbeit gebraucht habe. Es gibt ziemlich viele, die sich ihr Studium nach dem ausgwählt haben, was sie interessiert (bzw. was ihnen in der Schule gefallen hat). Und dann sitzen sie irgendwann mit einem Abschluss da und bemerken, dass das Berufsfeld gar nichts für sie ist. Da du schreibst, du arbeitest gern mit Menschen, du hilfst gerne Menschen: Wäre da eine pädagogische Richtung nicht sinnvoller als die psychologische? Oder zumindest auch bedenkenswert? Da gäbe es sicher auch Möglichkeiten, gerade in Kombination mit IT. Falls du ernsthaft in die Forschung in Psychologie gehen möchtest, dann solltest du mE in Erwägung ziehen, zumindest den Master in Präsenz zu machen. Vernetzung ist da fast alles... Ich würde die Möglichkeit, dass du in die Forschung in Psychologie gehst, für einen möglichen, aber eher unwahrscheinlichen Zufall. Auf mich macht es ein wenig den Eindruck, dass du gerne etwas studieren möchtest, das etwas ganz anderes ist, als was du jetzt machst. Das halte ich für durchaus legitim. Grundsätzlich würden sich da eher Lehrgänge anbieten, aber wenn man gerne als "anspruchsvolles Hobby" studiert, so kann man das selbstverständlich auch tun (an der OU gibt es nicht wenige,die das tun). Möglicherweise wird einmal etwas berufliches draus, vielleicht aber auch nicht. Wichtig wäre in diesem Fall, das Berufsleben nicht ausser acht zu lassen: Ist man einigermassen zufrieden mit dem, was man tut?
  12. Ich kenne einige Leute aus dem "Pädagogischen Bereich", die selbständig arbeiten. Ich schreibe das mal so, weil ich bei einigen gar nicht mehr genau weiss, was sie als ersten Abschluss gemacht haben. Es handelt sich um Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Lehrer. Bei allen war es so, dass sich die selbständige Tätigkeit im Laufe der Zeit entwickelt hat. Oft ging der Weg über Angestelltenverhältnis / Pause wegen Familie / Wiedereinstieg in Teilzeit / Erwerb einer weiteren Qualifikation / Erkennen eines Feldes, in dem man (in Teilzeit) selbständig erwerbstätig sein kann. Die meisten arbeiten nicht selbständig, sondern (teilweise) freiberuflich, d.h. sie werden für Lehrgänge /Kurse etc. von Institutionen oder Verbänden engagiert. Die Grenzen sind fliessend. Die Tätigkeitsfelder sind folgende: - Verbandsarbeit (Sport- oder Jugendverband). Diese Tätigkeiten sind immer zu einem grossen Teil ehrenamtlich. - Betreuer von Senioren und Behinderten (im Alltag oder gegenüber Behörden) - Integrationsarbeit (Familien- und Einzelbetreung, Sprachkurse, Alltagsbegleitung) - Kursleitungen für Familien- und Freizeitzentren - Aufbau und Leitung eines Familienzentrums - Aufbau und Leitung einer Mittags- und Hausaufgabenbetreuung für eine Schulgemeinde - Tagesmutter - hortähnliche Tagesbetreuung von Kindern - Reitpädagogik (für Behinderte) - freiberufliche Dozententätigkeit in der Ausbildung für Heilpädagogen - Gebärdendolmetscher - Aufbau einer Streetworkstelle für Drogensüchtige Das ist es, was mir grad so einfällt. Es mag sein, dass es nicht so viele gibt, die direkt im Bereich Sozialpädagogik und soziale Arbeit selbständig arbeiten. Aber meine Erfahrung ist, dass viele aus diesem Bereich sich in irgend eine Richtung hin weiterbilden, wo sie irgendwann etwas anbieten können, was als Selbständige funktioniert.
  13. Na das klingt doch gut! Warum hat denn der Dolmetscher bei der Projektarbeit versagt? War es ein Online- (also IT-)Problem oder war das Fachvokabular schwierig? Jedenfalls wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg!
  14. @Frau Kanzler: Auch ich bin der Meinung, dass nur in einem sorgfältig moderierten Forum ein "gefällt mir nicht"-Daumen angeboten werden sollte und man erwarten kann, dass dieser sinnvoll genutzt wird. Beides ist hier gegeben (FS-infos.de ist das am sorgfältigsten moderierte Forum, das ich kenne).
  15. Auch ich kenne Foren, in denen es das "Danke" gibt. Dort wird dann aber bei jedem Beitrag "gefällt mir", "gefällt mir nicht" und "danke" angeboten und es wird bei jedem Beitrag wird unten eingeblendet, wem dieser Beitrag gefällt/nicht gefällt/Danke geklickt hat. Das finde ich sehr unübersichtlich und auch nicht nützlich. Bei anderen Foren wird das "wer" beim surf-over ersichtlich, das ist übersichtlicher. So, wie es hier ist (klein drunter notiert), finde ich es ok. Aber eine zusätzliche Danke-Rubrik finde ich überflüssig. Einen "Sieger der Woche" halte ich für unnötig, da viele in meinen Augen sehr 'gute' User nur dort etwas beitragen , wo sie sich auskennen. Das mag ein eingeschränkter Bereich sein (=nicht so viele Beiträge), dafür die Beiträge besonders nützlich, aber nur für einige User (=nicht so viele likes).
  16. (Heutige PA "denkt" auch nicht mehr so. Aber das wird die TE dann schon noch feststellen.)
  17. Dann kannst ja schon mal anfangen zu sparen für deine eigene Analyse... So einige aus meinem Umfeld sind ins Psychologiestudium gegangen mit der Überzeugung, "Freud ist Wahrheit" (überspitze formuliert) und dann davon abgekommen sind. Praktisch alle sind dann einen anderen Weg gegangen. Ich kenne einen einzigen (forschenden) Psychoanalytiker, der sich aber auch nicht an Freud orientiert.
  18. Genau so, wie Frau Kanzler es schreibt, würde ich es machen. Damit verlierst du gar nichts (höchstens Zeit, falls du eine andere Weiterbildung/ Umschulung in Betracht ziehen würdest). Ich würde halt unbedingt erst mal in deinem alten Job bleiben. Falls du erst mal Sicherheit hast, dass du an der Uni Hagen zugelassen wirst, dir das Studium liegt, du das Studium schaffen kannst (= bereits die eine oder anderen Klausur bestanden hast), dann kannst du immer noch darüber nachdenken, den Job zu kündigen und eben z.B. ein Praktikum in studienverwandten Berufsfeldern zu suchen. Die Hinweise und Fragen, welche berufliche Zukunft du dir mit einem Soziologiestudium verstellen könntest, heissen zwischen den Zeilen nicht unbedingt "Soziologie ist brotlos" oder "du hast eh keine Chance, mit einem Soziologiestudium einen Job zu finden", sondern eher , ob du eine Vorstellung hast, wohin die Reise gehen könnte. Ev gäbe es noch niederschwelligere Einstiegsmöglichkeiten als ein komplettes Studium? Es ist halt so, dass das alles lange dauert und viel Geld kostet, auch wenn die Studiengebühren nicht hoch sind. Und suchst du dann erst mal einen Job, sollte ein Umzug schon vorstellbar sein (der dann auch wieder kostet). Sogar für ein Praktikum müsstest du dir einen Umzug (ev. vorübergehend) zumindest vorstellen können. Und weiter: Es spricht wirklich nichts dagegen, ein Studium erst mal als anspruchsvolles Hobby zu beginnen, gerade wenn dein Job dich nicht fordert. Ich habe mein Masterstudium begonnen, als ich ganz kleine Kinder hatte und das Gefühl, dabei zu verblöden. Nur eben kündigen würde ich dann nicht gleich.
  19. An den TE: Deine Reaktion verblüfft mich. Du schreibst, du würdest gern kündigen, um etwas zu studieren, das dir völlig fremd ist. Die Reaktionen sind dahingehend: - nicht gleich kündigen, sondern parallel zu studieren beginnen (ev. Akademiestudium o.ä.) - wenn kündigen, dann mindestens Praktikum im Bereich des Studiums parallel dazu suchen - überlegen, in welche Berufsfelder dich das Studium führen könnte - überlegen, ob es ein Studium gäbe, das mit deinem Beruf verwandt ist - sich erkundigen, ob es andere berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt ...und darauf hin schreibst du, du hättest dir das alles zu Herzen genommen, dich von dem Gedanken eines Studiums verabschiedet und würdest nun wohl den Rest deines beruflichen Daseins als Lagerist fristen. Das verstehe ich nun wirklich nicht, denn dazu hat nun wirklich niemand geraten.
  20. Was interessiert dich denn an der Soziologie und was könntest du dir vorstellen, beruflich damit anzufangen? Man kann ein Studium auch aus Interesse, als "gehobenes Hobby" betreiben. Es gibt nicht wenige, die das tun. Dann kann man ganz entspannt seinen Intressensgebieten nachgehen. Es gibt auch Möglichkeiten, nur die Bereiche zu belegen, die einem interessieren (das führt dann natürlich nicht um Abschluss). Will man ein Studium aber im Hinblick auf die berufliche Entwicklung aufnehmen, sollte man m.E. schon einige Ideen haben, wo es einem hinführen könnte - vor allem, wenn man bereits beruflich tätig ist und das Tätigkeitsfeld komplett wechseln möchte.
  21. Hast du denn eine Vorstellung von deiner beruflichen Zukunft? Angenommen, du hast in 4 Jahren einen Bachelorabschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaft bzw. Soziologie. Dann sieht es so aus, dass du einen Lehrabschluss als Fachkraft in Lagerlogistik hast, 11 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich und dazu den rein theoretischen akademischen Abschluss. Was erhoffst du dir davon? Wer soll dich anstellen wollen, warum genau dich und in welchem Bereich? Besteht ev. die Möglichkeit, dass du ein Studium mit Praktika im Studienbereich begleitest? Kannst du dir einen Umzug vorstellen oder gibt es in deiner Gegend tatsächlich Stellen für jemanden mit deiner Vorbildung?
  22. Was genau macht ein "Berufsbetreuer"? Aus dem Link "berufliche Optionen" auf der Seiter der WINGS steht für mich nichts Konkretes oder ich verstehe es nicht zu interpretieren. Ist das quasi ein akademischer Altenpfleger? "Betreuer von Beruf"?
  23. Gestern habe ich nun mal mit dem Kurs angefangen. Ich erstelle erst mal ein "Testkapitel" für die Leute, die entscheiden, ob es einen Onlinekurs geben wird oder nicht. Für dieses Kapitel kann ich überwiegend die "alten" Materialien verwendet (also die, die gerade überarbeitet werden). Es geht dabei ja nicht um das Vermitteln der Inhalte, sondern darum, wie so ein Kurs aussehen sollte. Gestern habe ich mich dann ausschliesslich damit befasst, wie ich die Inhalte in die Struktur von Goconqr einarbeiten kann. Goconqr ist zwar (fast) gratis, die Möglichkeiten sind aber schon eingeschränkt. Man sollte sich also nicht vorab die komplette Kursstruktur überlegen, sondern direkt versuchen, die Inhalte in die gegebenen Strukturierungsmöglichkeiten einzuarbeiten. Nur so lernt man - bzw. zumindest ich - die Möglichkeiten richtig kennen. Das Problem hierbei ist, dass das eine das andere bedingt: Ich muss die Möglichkeiten kennen, um zu wissen, wie ich meinen Kurs aufbaue, aber ich muss vorab überlegen, wie der Kurs aufgebaut werden soll, damit ich die Möglichkeiten sinnvoll nutzen kann. Also habe ich gestern eigentlich nur ganz viel ausprobiert. Ich kann nur empfehlen, dies gleich an einem konkreten Beispiel zu tun. Vorher habe ich nämlich auch mit der Plattform rumgespielt, aber so richtig finde ich da nur rein, wenn ich konkret an einem Projekt arbeite. Heute Morgen hatte ich dann einigermassen eine Idee, wie ich alles aufbauen kann und losgelegt. Nach etlichen Stunden am Computer hatte ich dann so richtig genug (ich bin nicht so der Typ für stundenlagen Bildschirmarbeit) und war froh, dass wir noch Training hatten. Aber die Struktur steht und es ist auch schon ganz viel mit Inhalt gefüllt. Das Aufbereiten der Inhalte ist halt viel Fleissarbeit, wie immer bei sowas. Morgen mache ich dann mal noch den Rest und dann geht es darum, wie ich die Testteilnehmer am besten zum anmelden und teilnehmen (und begeistert sein) bringe.
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