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SailingFan

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  1. Vielleicht auch einfach einen kleinen Schritt weitergehen noch: Eine Idee ist ja, sich mit seinen MOOCs seinen eigenen "Personal-Degree" zu basteln. Ich weiß von einigen, die das mittlerweile so machen. Es werden also relevante Kurse aus einem bestimmten Fach-/Studiengebiet ausgewählt, diese mit Zertifikat erfolgreich bearbeitet, und sich dann selbst ein "Personal - MSc" oder was auch immer erreicht werden sollte, ausgestellt. Dazu kommt als zweites Blatt ein eigenes Zeugnis mit Auflistung aller Kurse und der erreichten Prozentzahlen, Noten, oder was immer auch. Sämtliche dazugehörenden Einzel-Zertifikate dienen dann dem Nachweis, das auch wirklich gemacht zu haben, wenn das jemand genauer wissen möchte. Natürlich - der "selbst zertifizierte Degree" lässt sich dann nicht führen, und fraglich ist auch, ob sowas ernst genommen wird oder ob es mehr oder weniger lautes Gelächter gibt. Aber wenn ein echtes Degree-Programm einer anerkannten Universität fast genau dieselben Kurse hat, und deine Kursaufstellung das sogar toppen kann... und vielleicht einsichtig ist, dass jemand die hohen Kosten scheut oder sich diese nicht leisten kann (besonders aus USA-Sicht gesehen), wird eher ein Schuh draus. Und man selbst müsste exzellent begründen können, warum genau diese und keine anderen Kurse gewählt worden sind, und was den ganz speziellen "Charme" dieser eigenen Kurs-Zusammenstellung jetzt ausmacht. Alternativ lässt sich ja vielleicht auch jemand finden, der so eine Ansammlung von Zertifikaten mal als Degree anerkennt (einen Versuch in dieser Richtung habe ich schon gesehen irgendwo, gegen "Gebühr"). @tio2: "Coursera" würde ich auch noch dazuschreiben, schließlich gibt es auch andere Anbieter. @nadjaPM: Bei Coursera bieten die allermeisten Kurse Gelegenheit zu einer Prüfung an. Keine zu veranstalten, ist die Ausnahme.
  2. Ich versuche mal zu antworten. Meine Meinung habe ich (fast) ganz zurückgehalten, die Zahlen in dem Posting lassen sich von jedem durch Besuch der Coursera-Webseite verifizieren, wobei ich davon ausgehe, dass die ihre Teilnehmerzahl ehrlich angegeben haben. Der Trend nach oben ergibt sich für mich daraus, dass sich diese Teilnehmerzahl über einen jetzt längeren Zeitraum kontinuierlich nach oben entwickelt hat. Klar gibt es auch Kritik, und viele Teilnehmer sind noch lange nicht viele erfolgreiche Kursabsolventen. Wenn Jörn Loviscach aber mit "Die meisten Kurse sind schlecht gemacht und trotzdem teuer!" pauschal einen Rundumschlag über MOOCs macht ohne das irgendwie zu belegen, ergeben sich für mich und kritische Leser da eine ganze Reihe von Fragezeichen. Ernsthaft diskutiert sieht anders aus. Keines von beiden. Ich habe da keine Aktien drin und ja auch nichts über meine Erfahrungen dort berichtet. Letzteres kann ich aber nachholen. Naja, ich fand die dieser Tage erreichte Zahl von 10 Mio. Teilnehmern einfach bemerkenswert und wollte die posten. Die lässt sich dann auch als Maßstab nehmen, ob es mittel- und langfristig noch mehr Teilnehmer werden und wie schnell sich das entwickelt. Und es zeigt eben auch, dass überwältigend viele Menschen an Online-Kursen interessiert sind. Ich selbst habe bei Coursera etwa 2 Dutzend Kurse gemacht, und demnach einige Erfahrung dort, ja. Ich versuche mal, auf einige allgemeine Dinge einzugehen: Kursniveau und Workload: Eigentlich ist jedes Niveau vorhanden, von Einsteiger bis absolut professionell. Es empfiehlt sich, die Angaben in den Kursbeschreibungen über nötige Voraussetzungen und Workload (=Arbeitsaufwand) ernst zu nehmen. Der Aufwand kann so gering sein, dass mehrere Kurse simultan studiert werden können, oder eben so groß, dass der eine belegte Kurs kaum oder sogar gar nicht zu schaffen ist. Im letzteren Fall gibt es oft die Chance einer Wiederholung, wenn der Kurs nochmal angeboten wird. Kursmaterial: Zumeist Videos von wenigen Minuten bis vielleicht max. 30 Minuten Länge. Dazu unterstützendes Material als pdf, je nach Kurs. Assessments, Peer-Reviews, Midterms, Finals: Es gibt verschiedene Arten von Hausaufgaben. Häufig sind Multiple-Choice Aufgaben und/oder Aufgaben mit numerischen Eingaben. In Peer-Reviews wird eine Programmieraufgabe gelöst oder ein Essay geschrieben und dann von in der Regel 5 Mitstudenten nach vorgegebenen Kriterien bewertet. Auch selber kann man seine Mitstudenten bewerten und kriegt dafür Punkte. Dies ist interessant, weil zu sehen ist, wie andere die Aufgaben angegangen sind, und hilft beim Reflektieren der eigenen Leistung dann. Midterms und Finals sind "Klausuren" (die gibt es nicht für jeden Kurs), die unterschiedlich ausfallen können (getimed oder nicht, meist mehr Aufgaben als bei normalen Assessments, und thematisch Fragen über mehrere Wochen Unterrichtsstoff). Wesentlich ist, wieviele Wiederholungen erlaubt sind, wenn man nicht alles korrekt hat: meist hat man 2 oder 3 Versuche bei Multiple-Choice, deutlich mehr Versuche bei numerischen Antworten, und Essays usw. gehen natürlich nur einmal. Zertifikate etc.: Meistens erhalten erfolgreiche Teilnehmer ein Zertifikat, bei besonders hoher Punktzahl sogar eines mit Distinction. Es gibt jedoch auch Kurse, bei denen es kein Zertifikat gibt. Einmal hat man sich nachträglich entschieden, doch noch welche auszugeben, obwohl man das anfänglich nicht wollte (ich war angenehm überrascht). Im Signature-Track (zahlende Teilnehmer) gibt es besondere, verifizierte Zertifikate. Die überwiegende Zahl der Zertifikate wird von den beteiligten Unis derzeit allerdings nicht als Teil irgendwelcher Studienprogramme auf ihren Campi anerkannt. Es gibt jedoch einige Ausnahmen durchaus. Dozenten: Allgemein möchte ich denen ein recht hohes Niveau bescheinigen, schließlich möchten die beteiligten Unis nicht vor größerer weltweiter Audienz am Ende schlecht dastehen. In Financial Markets (Yale) war z.B. mit Prof. Shiller ein Nobelpreisträger dabei. Zumeist ist aber einfach die persönliche Art des Dozenten und sein Humor ein recht entscheidender Faktor. Ich habe bei einigen Dingen vor Lachen fast unter dem Tisch gelegen. Specializations: Die Specialization-Zertifikate bzw. Angebote sind relativ neu. Hier sind von einem Anbieter mehrere Kurse zu einem Thema gebündelt, für zahlende Studenten in Signature-Track zusätzlich ein Capstone-Project. Letztere erhalten über die absolvierte Specialization ein besonderes Zertifikat. Ich selbst habe z.B. die Kurse aus der Data-Science Specialization gemacht (9 Kurse + 3 Ergänzungen). Hier ist zu lernen, wie Datenwissenschaftler arbeiten, d.h. wie werden Daten recherchiert, zusammengestellt, analysiert, und letztendlich ausgewertet und kommuniziert. Insgesamt sind alle Kurse gut zusammengestellt, und nach meiner Meinung alles schlüssig. Natürlich ist einiges recht anstrengend (Daten zusammensuchen), es gibt einen Spaßteil (hübsche Diagramme machen), und viel (teilweise anstrengende) Statistik (welche Schlüsse lassen sich jetzt aus den Daten ziehen...). Interessante Angebote: Je nach Interesse natürlich. Z.B. hat Wharton einige seiner MBA-Kurse eingestellt, was Interessenten nutzen können, um hier einzusteigen oder einfach zu wiederholen. Unterrichts-Sprachen: Die meisten Kurse sind auf Englisch (mit dem zurechtzukommen sein sollte), es gibt aber auch Kurse in einer Reihe anderer Sprachen. Zu meinen einzelnen Kursen könnte ich jetzt noch jede Menge schreiben, denke aber, dass da ein Blick in die Inhaltsangaben der Kurse vielleicht sinnvoller ist, wenn sich da jemand für interessiert. Bei mir ist die Neugierde auf mehr absolut da, nur hat ein Tag halt nur 24 Stunden.
  3. Coursera bietet jetzt 842 Kurse, 21 Sprachen sind insgesamt vertreten. Und es gibt ca. 10,000,000 Studierende. Das ist eine Anzahl, die sich nicht nur sehen lassen kann, sondern die kaum zu toppen sein dürfte. Und der Trend zeigt weiter nach oben. An Kursen gibt es nunmehr einige (bisher wenige) immer studierbare Kurse (Go at your own pace...), und getaktete Kurse, die nach wie vor die Majorität ausmachen. Einige Kurse sind noch zu Specializations zusammengefasst, was mir Sinn zu machen scheint. Die Kurse können sämtlich umsonst studiert werden, im Signature-Track wird dagegen ein Preis ($ 49 = 35 € derzeit) erhoben, dafür wird ein spezielles Zertifikat dann ausgestellt (u.a. mit Identitätsverifikation, d.h. es wird versichert, dass der Inhaber den Kurs selbst auch studiert hat). Nichtzahler erhalten weiterhin das übliche Zertifikat bei erfolgreichem Absolvieren eines Kurses. Die Specializations haben dazu alle ein "Capstone-Project", welches nur im Signature-Track studiert werden kann. Damit sind die Specialization-Zertifikate nur für diejenigen im Signature-Track erhältlich, was viele auch machen und für Coursera eine gewisse Finanzbasis sichert. (Z.B. über 4,000 Leute in meinem derzeitigen Accounting-Kurs sind im Signature-Track, was demnach Einnahmen von runden $ 200,000 alleine bedeutet). Insgesamt zeigt der Trend (Teilnehmerzahlen + Kurse) weiterhin steil nach oben, und die Sache wird sich noch entwickeln. MOOCs stehen - nach meiner Ansicht - erst am Anfang ihrer Entwicklung.
  4. Meine haben einen Ehrenplatz in einem sicheren Schrank (sie verstauben nicht, werden nicht angefressen, und können nicht überschwemmt werden...). Ich hole sie gelegentlich hervor und repetiere den Inhalt. Manchmal muss ich auch einfach nur mal was nachlesen. Wichtig ist ja das gelernte Wissen und die gelernten Methoden. Und das Gelernte wird mit der Zeit auch wieder in den Hintergrund gedrängt, wenn es nicht wiederholt wird.
  5. SailingFan

    Fragen & Antworten

    Spannend war in den letzten Wochen ja die Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands und die ganzen Diskussionen drumherum. Letztendlich haben etwas mehr als 55% gegen eine Unabhängigkeit gestimmt (was als recht knapp bezeichnet werden darf). Als Ergebnis ist in jedem Fall eine Aufwertung schottischer Belange (etwa Erdöl, Technologie, Finanzen, Whisky, Touristik, Fischerei) zu registrieren. Dies wird sich - so denke ich - zumindest mittelfristig auch positiv auf die schottischen Universitäten auswirken. Nach meinem letzten Posting bis jetzt hat sich Heriot-Watt wiederum in einer Reihe von Rankings einige Plätze nach oben geschoben, und die Alumni- und Teilnehmer-Zahlen zeigen weiter noch oben. Hier die neuen Absolventenvideos: Ich schließe mit einem Zitat aus dem letzten Video: "With commitment and hard work... anything could be possible".
  6. SailingFan

    Fragen & Antworten

    Hier das neue Absolventenvideo, diesmal mit einem Vorwort vom Gründer des Programms, Prof. Lumsden:
  7. Hallo! Ja, Udacity.com bietet derzeit 11 Kurse an (und ist weiter im Aufbau), Coursera.org bietet seit kurzem nach Anschluß weiterer Unis bereits 111 Kurse an. Alle Kurse sind auf hohem Niveau, soweit ich das beurteilen kann. Beides ist eine "Revolution" in Ausbildung/Weiterbildung, da es bisher so etwas ja nicht oder nur in geringerem Maße gab: Studieren mit Kursen von TOP-Universitäten ONLINE und UMSONST. Demnächst kommt noch die edX-Plattform (Harvard usw.) mit weiteren Kursen dazu. Möglicherweise hat die eine oder andere Uni weinende Augen dabei, so ihre Kurse anzubieten; wenn sie aber jetzt nicht in diesen neuen Trend springt, ist sie später nicht dabei (wie auch immer dies sich dann entwickelt haben mag). Schlagzeilen hat das Ganze auch schon gemacht, weil die Kurse doch recht viele Studenten anlocken, so waren in dem AI-Kurs von u.a. Sebastian Thrun knappe 200.000 (?) Teilnehmer dabei. Ich selbst bin bei beiden dabei und derzeit ziemlich begeistert von den Möglichkeiten. Die Kurse bei Coursera fallen leicht unterschiedlich in Laufzeit, Assignments (Hausaufgaben online), und Finals (Abschlußprüfungen) aus. Udacity ist da mit einer Hexamester-Organisation (6 Wochen Kurs, 1 Woche Prüfung) einheitlicher (Udacity bietet die übliche Online-Prüfung umsonst und eine Präsenzprüfung in einem nahem Prüfungszentrum gegen Gebühr an; zusätzlich möchte Udacity gute Studenten an Unternehmen vermitteln, falls die ihre Daten freigeben). Interessant wäre es sicher, auf diesem Weg nicht nur Certificates mit/ohne Prädikate (Highest/High Distinction usw.) erwerben zu können, sondern auch komplette Studiengänge mit Bachelor/Master abschließen könnte (die 11 Udacity-Kurse geben zB bereits jetzt einen guten MSc in Computer Science ab, denke ich). Das wäre den Studenten dann sicher auch etwas wert. Grüße Sailing @ Markus: wegen der hohen Kursanzahl (und vieler Studenten auch in D) bietet es sich ggf. an, für Coursera, Udacity, usw. ein Anbieter-Forum aufzumachen
  8. Also einerseits ist der MCompSc ein nichtkonsekutiver Abschluss (ansonsten müsste das MSc genannt werden). Dies bedeutet eigentlich, dass er mit beliebigem Erstabschluss (Bachelor) studierbar sein müsste. Letzteres ist aber nun nicht der Fall, sondern es wird ja sowas wie "Nebenfach-Informatiker" vorausgesetzt. Das spricht dann gegen "rein nichtkonsekutiv". Insgesamt ist das demnach so ein Zwischendingsbums zwischen konsekutiv und nichtkonsekutiv. Ganz ähnlich die Situation in Wirtschaftswissenschaften zu Diplom-Zeiten an der FernU, da gab es normale und verkürzte (6 Sem.) Diplom-Abschlüsse (VWL, BWL), Weiterbildungsabschlüsse a la Diplom Wirtschafts-XY (alles mehr oder weniger durch kleinere Unterschiede wie einige Wochen mehr oder weniger Bearbeitungszeit bei der Dipl.-Arbeit und sonst. Anforderungen hoch- oder runterge"dooft"); und damit insgesamt ein undurchsichtiges Kuddelmuddel. Beim MCompSc im Unterschied zum MSc sehe ich das ganz ähnlich (künstlich gemachte Unterschiede). Ich selbst vermisse vernünftige Master-Level-Abschlüsse, die sich mit Informatik-Anwendungen befassen. Muss in einem MSc immer Technische Informatik und Theoretische Informatik dabei sein, und wieso darf ich mich nicht nur auf Software (Prakt. Informatik) konzentrieren? Von Themen wie Spiele-Entwicklung mal ganz zu schweigen. Schön wäre es also, wenn die belegten Module im MCompSc irgendwie zusammenpassen würden und nicht nur ein Spaziergang kreuz und quer durch die Informatik wären?
  9. Hallo Markus, die sieht ja hübsch aus; nur einmal kritisch gefragt: wieso wird hier der akademische Grad MBA verliehen? Überschrieben ist die Urkunde mit "Diploma", das kann von VHS-Prüfung bis Dackelbetreuungsschein alles bedeuten. Im weiteren steht dort, dass Studien, die zum dortigen MBA-Kurs gehören, im Umfang von 90 ECTS studiert worden sind. Alles sehr schön, das "MBA-Programm" ist auch noch dick geschrieben. Es steht jedoch nirgendwo explizit, dass der akademische Grad MBA mit allen Rechten und Pflichten mit dieser Urkunde verliehen wird. Das müsste da aber unmissverständlich und klar stehen, wenn ein Grad verliehen würde. Auf meiner Urkunde (andere Uni) steht es explizit, auch bei meinem deutschen Erststudium steht der verliehene Grad auf der Urkunde mit Bezeichnung plus Abkürzung usw. und das dieser verliehen wird. Fazit hier: Diploma ja, aber ggf. kein verliehener MBA-Grad (steht nämlich nirgendwo), es sei denn, es gibt da noch weitere Urkunden. Grüße SailingFan
  10. Hallo, Klausuren im MBA-Programm dauern 3 Stunden (im DBA-Programm ist das vermutlich nicht anders, denke ich). Je nach Kurs gibt es MC-Fragen, Verständnis-/(Essay-) Fragen, und Fragen zu Fallstudien bzw. eine Kombination davon. Vom Umfang her haben selbst exzellente Studenten Probleme vollständig fertig zu werden in der Zeit (die Studenten, die es werden, haben meist zu viel übersehen). Du musst effizient und zügig arbeiten. Denke vielleicht auch daran, dass deine Mitstudenten (im Gegensatz zu Kursen in D) international sind, und es Länder mit deutlich besseren Schulen/Universitäten gibt (s. PISA). Es ist demnach vielleicht nicht so einfach, gute Klausuren zu schreiben. Die Research-Kurse befassen sich damit, wie wirtschaftswiss. Forschung funktioniert und sollen dich in Sachen Forschung von 0 auf 100 bringen. Vorausgesetzt wird also erstmal nichts. Die Kurse haben verschiedene Themen, so Business Research I: The Research Proposal, Business Research II: The Literature Review, Business Research III: Research Methodology, Data Collection and Analysis, Results and Conclusions. Beschrieben wird insbesondere der genaue Ablauf der weiteren Gates, was du also nach der Klausurphase machen sollst. Teil III dürfte der umfangreichste der drei sein. Viele Grüße
  11. Erstmal interessant und den Zeitgeist treffend, dass ein Kurs über Android angeboten wird (derzeit ist da ein richtiger Hype). Der Kurs besteht aus 11 Kurseinheiten und dauert 12 Monate laut Beschreibung (bei geschätzten Kosten 12 x 140 oder 150 €). Was mir nicht in den Kopf will, ist, dass hier erstmal die Grundlagen von JAVA (erster Punkt oben) gemacht werden, obwohl andererseits gute Programmierkenntnisse ja bereits vorausgesetzt werden. Wenn das 3 oder 4 Kurseinheiten ausmachen sollte (genauer Inhalt ist leider nicht angegeben), sind 40% des Kurses für die Katz. Zu befürchten ist ja fast, dass die ersten vernünftigen Anwendungen erst in den letzten beiden Kurseinheiten drankommen. Wenn ich einen Kurs über Android belege, möchte ich natürlich, dass sich 100% des Kurses auch wirklich mit Android befassen und dort in die Tiefe gegangen wird; d.h. dass der Kurs auch zu 100% relevant zum Lernthema ist! Ich sehe hier die SGD in der Pflicht, einmal genauer zu erläutern, wie sich der Kurs zusammensetzt und da nicht nur eine Black Box hinzumachen.
  12. SailingFan

    Fragen & Antworten

    Hallo! Die bisher gestellten Fragen sollten nun beantwortet sein, daher einige weitere (teilweise neue) Informationen. Zunächst gibt es ein neues Interview mit Absolventen bei YouTube: Neu und überraschend in diesem Jahr ist die Auszeichnung von Heriot-Watt als Scottish University of the Year 2011/12 (im Sunday Times University Guide), wer es genauer lesen möchte: Scottish University of The Year Ansonsten einmal zur Frage, woraus ein MBA-Programm bei EBS eigentlich besteht und wieso das so ist: Bei EBS sind 7 core-courses zu absolvieren (neben 2 bzw. 4 Wahlkursen für General-MBA vs. Specialist-Option), diese sind: Accounting: das umfasst die normale Buchhaltung, Kostenrechnung, und das Bilanzen aufstellen. Accounting selbst ist "die Sprache" von Business, ein Manager muss wissen, wo ein Geschäft gerade steht, ob es Gewinn oder Verlust macht und wieviel. Daher gehört die Fähigkeit dazu, diese Dinge zu verstehen; allerdings wird man nach dem Kurs noch lange kein Accountant sein (für sowas eignet sich dann besser ein Bilanzbuchhalter-Kurs o.ä.). Organisational Behaviour: hier geht es um das Managen von Menschen, wer etwas bewegen möchte, muss wissen, wie er das genau macht und welche Aspekte hier eine Rolle spielen. Themen sind zB Motivation, Arbeitsgruppen, Leistungsbewertung, Probleme erkennen + beheben. Economics: beschreibt Mikro- und Makroökonomik und internationale Entwicklungen (Wechselkurse). Für fundierte Entscheidungen im Unternehmen braucht es auch einen Blick über den Tellerrand auf die Volkswirtschaft, dies wird hier geliefert. Ferner geht es um effiziente Entscheidungen und wie man diese findet. Finance: ein Unternehmen muss sich irgendwie finanzieren und seine Löhne, Rohstoffe usw. bezahlen. Ohne das klappt es nicht und ein Manager braucht hier den Durchblick. Marketing: vielleicht am wichtigsten, ohne seine erzeugten Güter/Dienstleistungen am Markt verkaufen zu können, gibt es keine Umsätze. Hier geht es darum, wie dies am Besten erreicht wird. (bei EBS hat dieser Kurs mehrfachen Umfang) Project Management: zeigt auf, wie Dinge geplant und im Spannungsfeld von Qualität, Zeit, und Kosten durchgeführt werden können. Dieses Thema gewinnt in letzter Zeit mehr und mehr an Bedeutung. Strategic Planning: vereint alle vorherigen Kurse und beinhaltet das Festlegen einer Strategie, eben das, was ein Unternehmen langfristig machen möchte und wie es das macht. Für Manager entscheidend. Am Ende noch ein Hinweis auf Quantitative Methods: dieser Kurs gehörte früher zu den Kernkursen, wurde aber gegen Project Management ausgetauscht und muss daher jetzt nicht mehr belegt werden (kann aber als Wahlkurs). Hier geht es um das Arbeiten mit Zahlen, um das Herausfinden von Trends, Marktvolumina, usw. Ebenfalls wesentlich! Einige Schulen haben noch Operations Management im Programm und betrachten das zum Kerncurriculum gehörig. Da in diesem Gebiet jedoch die wenigsten MBA's nachher beschäftigt sind, wird das von vielen Anbietern weggelassen (es geht um Ressourcen-Planungen und Lineare Optimierung usw.). Die obigen Inhalte sollten auch - ggf. mehr oder weniger akzentuiert - in jedem MBA vorkommen. Programme, die das nicht erfüllen, verdienen die Bezeichnung MBA nicht. Soviel zu den Kursen .
  13. SailingFan

    Fragen & Antworten

    @ Holger: laut FT Business school rankings 2011 sind die Studentenzahlen (in 2010) folgende: 1. EBS 9.345 2. OBS 5.100 3. usw. Ansonsten kommt es natürlich hauptsächlich auf das Qualitäts-/Preisverhältnis eines Programms an .
  14. SailingFan

    Fragen & Antworten

    Nachfolgend noch einige allgemeine Informationen. EBS - die Edinburgh Business School - gehört zur Heriot-Watt University, diese liegt in Edinburgh, welches die Hauptstadt von Schottland ist. Schottland ist neben England, Wales, und Nordirland ein Bestandteil des United Kingdom (UK). Neben Edinburgh hat Heriot-Watt noch 2 weitere Campusse in Schottland und einen in Dubai. Neben der EBS gibt es in Edinburgh noch eine andere (sehr bekannte) Business School, nämlich die University of Edinburgh Business School, abgekürzt UoEBS, mit der gelegentlich Verwechselungen vorkommen (Vorsicht hier). Einen am besten optischen Eindruck liefert Youtube: Es macht keine Probleme, dort weitere Videos zu finden. - die absolute Flexibilität des Programms: die Kurse können nach eigener Einteilung studiert werden, keiner schreibt irgendetwas vor. Natürlich setzt das einen gewissen "erwachsenen" Arbeitsstil voraus. Man verbringt seine Zeit wirklich mit Lernen, und nicht mit administrativen Tätigkeiten. - die Qualität der Kurse: die Kurse sind so geschrieben, dass sie alleine studierbar sind, sie bringen die Sache auf den Punkt, und sie haben einen gewissen Fun-Faktor. - eine gegenüber amerikanischen Unis recht wettbewerbsfähige Preisstruktur. Derzeit sind knapp ca. 10.000 eingeschrieben, es gibt ca. 14.000 EBS-Alumni aus mehr als 160 Ländern. Der Trend dürfte weiter nach oben zeigen. Der Watt-Club (die Alumni-Vereinigung von Heriot-Watt) hat ca. 80.000 Mitglieder (das sind dann auch die Absolventen anderer Studiengänge). Derzeit Englisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, und Arabisch. Dies zeigt dann auch einen gewissen weltweiten Approach. Eine Übersetzung ins Deutsche ist wohl nicht geplant.
  15. SailingFan

    Fragen & Antworten

    Nachdem hier doch einige Leere herrscht, möchte ich (MBA, EBS) das etwas ändern und zumindest einige der Fragen beantworten. EBS ist in Europa die größte Business-School, weltweit (nach ggf. der Univ. of Phoenix/USA) die zweitgrößte. Englisch als Sprache ist schon klar, schließlich liegt die Heriot-Watt University in Edinburgh, Schottland. Dennoch kannst du auch andere Sprachen für deine Kurse und Prüfungen wählen, wie zB Spanisch oder was halt angeboten wird. Und wie sollte es sonst gehen, Kurse ohne Prüfung? Die EBS ist meines Wissens nicht akkreditiert. Heriot-Watt ist die 8-älteste Universität in UK und durch ein Royal Charter anerkannt (d.h. es ist eine staatliche Universität). Die verliehenen Abschlüsse sind damit per se in UK führbare Abschlüsse und nach Bologna dann auch europaweit führbar. Kein Problem hier. Eine Akkreditierung würde nur Geld kosten (das EBS lieber für seine Studenten etc. investiert) und nach 5 Jahren wüsste sowieso keiner mehr, ob eine Akkreditierung von welcher Institution für welchen Studiengang unter welchen Bedingungen wann vorgelegen hat oder nicht. EBS unterhält keine Studienzentren in D, Prüfungen finden jedoch in nahegelegenen größeren Orten dezentral statt. Ich schrieb meine zB in einer engl. Sprachschule in Hamburg, aber andere Orte wären weltweit (!) auch möglich gewesen. Dies wird so organisiert, dass kein Prüfling besonders weit fahren muss. Alle Prüfungen finden innerhalb einer Woche jeweils weltweit an Prüfungszentren statt. Die Zeiten sind meines Wissens dieselben, ggf. unterscheiden sich jedoch die Aufgaben (ansonsten könnten ja die Prüflinge in München mal kurz mit denen in Hongkong telefonieren, trotz derselben Ortszeit sind die Prüfungen ja nicht exakt simultan). Der angebotene MBA (und ggf. die specialist-MSc) sind nicht-konsekutive Abschlüsse, d.h. du brauchst keinen Bachelor dafür. Das gilt für konsekutive Abschlüsse dann nicht. Der Studiengang richtet sich an alle möglichen Nationalitäten, da wäre es nicht ganz einfach zu entscheiden, welche Abschlüsse jetzt einen Zugang ermöglichen sollen und welche nicht (die Deutschen würden vermutlich eine Behörde mit 100 Beamten errichten, um das entscheiden zu können *gg*). In einigen Ländern könnten dann fähige Leute nicht studieren, weil es dort ggf. gar nicht möglich ist, geeignete Zulassungsvoraussetzungen zu erwerben. Insofern verzichtet man gleich darauf; wer die Prüfungen schafft, kriegt den Abschluss und fertig. Das ist gerecht und fair. Und letztendlich finanziert es die Uni über die gekauften Kurse natürlich. Der MBA wird dir deshalb nicht geschenkt, die Prüfungen sind wirklich rigoros und du wirst gegen vorgegebene Standards geprüft. Wenn du nach deinem Abschluss einen Vergleich zu anderen Business-Schools möchtest, mache die CMBA-Prüfung. Dann hast du deinen Level. Wenn du jedoch auf dem Campus selbst studieren möchtest (die dort Präsenzstudierenden schreiben dieselben Klausuren, deshalb ist das Programm auch kein reines Fernstudium), musst du dich schon mit allen üblichen Unterlagen bewerben (Zeugnisse, Sprachzertifikate, ggf. pers. Vorstellung etc.). Hier herrscht harter Wettbewerb, denn Campus-Plätze sind eine knappe Ressource. Ansonsten erwähne ich hier noch, dass der Großteil der EBS-Studenten einen Erstabschluß hat und ein gewisser Anteil promoviert ist. Berufserfahrung ist keine Voraussetzung, richtig. Völlig richtig. Das Programm ist nicht getaktet, du musst keine Übungen einschicken oder sonstwas. Die Kursmaterialien erhalten jedoch reichlich Aufgaben zum Üben, sie können dann mit den Lösungen weiter hinten gegengecheckt werden. Ebenso findest du am Kursende meist 2 Probeklausuren. Du gehst natürlich erst dann in die Prüfung, wenn du dich dazu reif fühlst, drängen tut dich keiner (Zeitlimit liegt bei 7 Jahren für das Programm). Gerade das alles macht ja die schöne Flexibilität des Programms aus. EBS bietet mit dem DBA (siehe zB Wikipeadia, wenn dir das nichts sagt) ein direkt anschließbares Promotionsstudium an. Auch hier musst du jedoch erst zugelassen werden und es gibt dann weitere Hürden. Bei der FernU Hagen brauchst du für die Zulassung ein Master/Diplom und meines Wissens mindestens eine 2.0 in bestimmten Kernprüfungen (nicht einfach), danach brauchst du noch einen "willigen" Betreuer. Um BWL geht es bei EBS nicht, sondern es handelt sich um specialist-MSc bzw. MBA-Abschlüsse. Es geht hier um Management. Zugegebenermaßen hat die dt. BWL dazu eine große Berührfläche, aber es ist keinesfalls dasselbe. Die Promotionsvoraussetzungen in D musst du schon im Einzelnen abklären. Wenn du einen BA-Abschluss hast, bist du noch nicht auf Master-Level. Unterschätze den Unterschied BA - Master nicht. Soweit erstmal.
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