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Lilifee

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  1. Ich habe mir obigen Beitrag vom Inhaber diese Forums nochmal durchgelesen, der insinuiert, es sei von mir mit "Spekulationen, Meinungen und mitunter Tatsachenbehauptungen" gearbeitet worden, ferner ich sei "unsachlich" geworden oder in "rechtliche Graubereiche" abgetaucht. Wer meine Einträge nachliest, wird erkennen, das das unzutreffend ist, zumal die Rechtslage - jedenfalls für Leute meines Standes - eindeutig ist und nichts an Eindeutigkeit dadurch gewinnen könnte, dass einzelne nach § 132a StGB verfolgt würden. Ich habe meinen Teil zur Warnung dieser Forumsgemeinde geleistet; Auskünfte der ZAB würden das nur noch verstärkt haben. Im übrigen denke ich, dass ich doch keine Lust habe, mich von Studenten weiter so anreden zu lassen. Nachdem ich keinen Menüpunkt "Mitgliedschaft löschen" finden konnte, wird der Student Jung gebeten, das für mich zu übernehmen. Und "off".
  2. Ich teile Deine Auffassung ausdrücklich! Diesen Thread habe ich eröffnet, nachdem ich bei einer Google-Recherche durch einen anderen (geschlossenen) Thread auf dieses Forum aufmerksam wurde, in dem meiner Ansicht nach über berechtigte Hinweise von "Grendelsys" (22.10.2010 23:44) etwas locker hinweggegangen wurde. Ich hoffe doch sehr, dass auch Personalisten sich sehr gut informieren, damit Inhaber reller (insb. deutscher) Grade keine "Wettbewerbsnachteile" haben. Gerade die "Graubereiche" beschäftigen mich allerdings, hier wie anderen Orts, da sie (leider) das Publikum ansprechen und - wegen ihrer schlechten Durchschaubarkeit - Inhaber reller Grade im Wettbewerb um Jobs beeinträchtigen können. Im Zuge von Entbürokratisierungen wurde die Genehmigungspflicht hins. ausl. akad. Grade abgeschafft, weshalb erst Bedarf für Diskussionen dieser Art entstanden ist. Ich bin einer der wenigen, die die absolut fehlende Transparenz im "Wissenschaftsmarkt" öffentlich (und nicht bloß in Internetforen) kritisiert haben. Ich hoffe mit diesem Hinweis, dass ich nicht mehr mißverstanden werden kann. Wenn es nicht genehm ist, dass ich hier über Rechercheergebnisse informiere, was ich heraushöre, dann lass ich es, da es noch andere Möglichkeiten gibt, Verbraucherschutz im Bildungsmarkt zu betreiben.
  3. (Prädikats-Staatsexamen dito.) Seh ich genauso und sah ich schon so, als ich noch nicht promoviert war. Die jüngste Anfrage an die ZAB bringt mglw. endlich Klarheit. Dient dieses Forum nicht auch dem "Verbraucherschutz"? LG Lilifee
  4. Ist erledigt; jetzt warten wir mal ab, was geantwortet wird.
  5. Ich habe die Info, wo das PhD-Programm läuft, bei EEG abgefragt, da es ja was Vernünftiges hätte sein können. Sie haben mir dann die obige Auskunft gegeben und mir auch eine Broschüre zum "PhD in Business Management" geschickt, in der das auch so steht. Beim "PhD in Laws" würde es ab WS 2012/2013 genauso laufen, sagten sie. Kosten bei dem Spaß ("PhD in Business Management") fast 20.000 €. Man begibt sich auf sehr dünnes Eis. Der Fall Nordzypern liegt nicht anders als Abchasien, Südossetien oder Transnistrien, mit dem Unterschied, dass es nach unserer Auffassung ein de-facto-Regime auf EU-Gebiet ist. Schon § 55b (altes) Universitätsgesetz Bad.-Württemberg (GBl. BW 1995 S. 1) sah vor, dass die Genehmigung erteilt wird, wenn „die ausländische Hochschule … nach dem Recht des Sitzlandes als Hochschule anerkannt … ist“. Diese Voraussetzung besteht nach Abschaffung der Genehmigungspflichten weiter. Im Fall Nordzypern wird das Problem dadurch verschärft, dass man (neben allgemeinem Völkerrecht auch) gegen europarechtliche Pflichten verstoßen dürfte, wenn man die „Lücke“ dadurch schließen wollte, dass man nordzypriotische Grade wie zypriotische Grade behandelte, die ohne Herkunftszusatz geführt werden dürfen. Weil die Türkei als einziger Staat aber die "Türkische Republik Nordzypern/TRNZ") völkerrechtlich anerkannt hat, kann man die Grade der GAU wohl kaum der Republik Türkei zurechnen, da die Türkei ausweislich der völkerrechtlichen Anerkennung der TRNZ für diese Grade nicht einstehen will. Außerdem dürfte es völker- und europarechtlich ausgeschlossen sein, die Grade wie solche aus Drittstaaten zu behandeln, weil man indirekt die zypriotische Souveränität über Nordzypern leugnen würde. Ergebnis dürfte sein, dass die Grade der GAU nicht (wie türkische Grade) mit Herkunftszusatz geführt werden dürfen, sondern gar nicht, da wir die TRNZ in Europa nicht anerkennen. Bei der "Cyprus International University/CIU" gibts dieselben Probleme, da die auch nordzypriotisch ist. Das Risiko (§132a StGB) wäre mir zu hoch… Und da hilft auch nicht, dass die EEG ein österreichisches Papier zitiert, dass die Probleme gar nicht sieht und diskutiert. Ich werde Frau Wadsack-Köchl mal fragen, wie sie das sieht, wenn sie davon spricht, die CIU sei eine "anerkannte zypriotische Hochschule", was die Republik Zypern ganz anders sieht.
  6. Ist eine Titelmühle, wie aktuell "ZEIT ONLINE" berichtet, die jetzt als "Martin Buber University" auftritt. Teure Abschlüsse ohne Wert und Anerkennung. Für das Strafverfahren bei Gradeführung muss man immerhin keine Antragsgebühren zahlen.
  7. Lilifee

    PhD der EEG

    Hier wurde schon mal über die "European Education Group" diskutiert, die nordzypriotische Grade (u.a. PhD in Business Management, zukünftig auch PhD in Laws) der "Girne American University/GAU" vermarktet. Es soll sich um deutschsprachige Progamme handeln. Leider lässt der geschlossene Thread offen, ob diese Grade wirklich in Deutschland geführt werden dürfen. Nach meinem vorläufigen Dafürhalten dürfen diese Grade in Deutschland überhaupt nicht geführt werden, da die Grade nicht wie gesetzlich vorgeschrieben (z.B. § 42 LHG M-V) aufgrund eines nach dem Recht des Herkunftslandes anerkannten Hochschulabschlusses nach einem ordnungsgemäß durch Prüfung abgeschlossenen Studium verliehen werden: Deutschland erkennt die Nordzypriotische Republik bekanntlich nicht an! Nach dem Recht des EU-Mitgliedsstaates Zypern ist die nordzypriotische GAU aber illegal (http://www.mfa.gov.cy/mfa/mfa2006.nsf/0/632D3EF2D186156CC22571BC0033E0A0?OpenDocument). Es ist also wohl so, dass diese Grade in Deutschland nicht zusatzfrei oder wie türkische Grade mit Herkunftszusatz geführt werden dürfen, sondern überhaupt nicht. Oder sehe ich das falsch? Wenn ja, warum?
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