Springe zum Inhalt

wolkenkratzerin

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    138
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

43 Gut

2 folgen dem Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    IUBH
  • Studiengang
    BWL
  • Wohnort
    Stuttgart

Letzte Besucher des Profils

195 Profilaufrufe
  1. Natürlich ist schnell oder einfach verfügbare Bildung nicht gleich qualitativ hochwertige Bildung. Daher sehe ich sowohl ein Problem als auch eine Chance darin. Die Herausforderung besteht darin, Zugang zu Bildung einerseits zu digitalisieren (und damit zu automatisieren), andererseits sie auf einem hohen Niveau zu halten. Das kostet natürlich entsprechend Personalaufwand und ist eine Investition für sich. Multiple-Choice-Fragen umfassen nur einen begrenzten Anteil an Prüfungsaufgaben in der Prüfungsform "Klausur". Es gibt so viele verschiedene Prüfungsformen, die man sehr unterschiedlich bewerten kann - dies nicht erst an Universitäten/Hochschulen, sondern schon in der Schulzeit (Bsp. mündliche Prüfungen). Daher finde ich es schwierig, eine bestimmte Prüfungsform generell zu verteufeln. Man kann auch in mündlichen Prüfungen "sehr weit ausholen" und mit etwas Glück und einem kulanten Prüfer, der einen auf die richtige Fährte bringt durch seine Fragen, zufällig richtige Lösungen erzielen. Auch sind Notengebungen und Bewertungen generell kaum ganz objektiv. Am ehesten sogar MC-Aufgaben, da hier kein subjektiver Bewertungsspielraum besteht. Hausarbeiten/Seminararbeiten/Thesis/Praxisberichte/Fallberichte bzw. wissenschaftliches Schreiben an sich ist m.E. eine große Transferleistung und diese wird in jedem Studium vorausgetzt, sei es an privaten oder an staatlichen Hochschulen. Ich finde, dass es einen Mehrwert für die Bildung darstellt, wenn viele variable Prüfungsformen angeboten werden wie es heute digital üblich ist/immer üblicher wird. Ich bin aber keine Bildungsexpertin, das ist nur meine persönliche Meinung.
  2. Ich persönlich halte das nicht nur für ein Problem, sondern auch für eine großartige Chance, denn eine der "Nebenwirkungen" ist, dass Bildung für mehr Menschen zugänglich wird. https://t3n.de/magazin/digitalisierung-bildung-demokratisiert-humboldts-schoene-241167/
  3. @Yoshi & Matthias: Ich warte gerade auf die Ergebnisse einer Klausur, bei der es eine offene Frage zu 8 P gab, die m.E. vollumfänglich in 1 Satz (entsprechend 1 min) zu beantworten war. Ich habe meine Antwort ziemlich weit ausgeholt, aus Angst, dass 1 Satz für die 8 P zu wenig ist und hoffe nun, dass ich mich da in nichts hinein geritten habe ;) Bei mir kam es auch schon vor, dass in einer Klausur mehrere Fragen zu gleichem Thema dran kamen, aber darin unterscheidet sich die IUBH meines Wissens nicht sonderlich von anderen Hochschulen/Unis. Das kann Fluch oder auch Segen sein, aber ich habe an dem Zufallspool-System an sich nichts zu meckern. Im Gegenteil, ich bin sehr dankbar, online Klausuren schreiben zu können und nehme dafür in Kauf, dass ich auch Pech haben kann, wenn mehrere Aufgaben zu etwas dran kommen, das mir nicht liegt. Hinsichtlich des Zeitpensums während der Klausur lief das bei mir bisher auch sehr unterschiedlich: Wirtschaftsmathe hat zeitlich nur sehr knapp gereicht, in BWL dagegen war ich viel früher fertig.. Es ist, wie Matthias schrieb, von vielen Faktoren abhängig.
  4. Leider kann ich nur bestätigen, dass Wirtschaftsjuristen sehr eingeschränkt sind gegenüber Volljuristen und "richtigen" BWL'ern, da sie nur spezifische Rechtskenntnisse haben, keine Rechtsberatung machen dürfen, aber auch kein "vollständiges" BWL-Studium absolviert haben usw. Daher halte ich es für sehr wichtig, deine beruflichen Ziele im Vorfeld geklärt zu haben: Wohin soll es gehen? Im Öffentlichen Dienst werden ausdrücklich Volljuristen gesucht. (Dafür käme als Fernstudium derzeitig lediglich ein Jura-Studium an der FU Hagen in Frage). In der Privatwirtschaft hat man sicherlich deutlich mehr Möglichkeiten, hängt aber auch sehr von der gewählten Spezialisierung, Konkurrenzsituation und Präferenzen des Arbeitgebers (Volljurist/Wirtschaftsjurist) ab.
  5. Die entscheidende Frage ist m.E., was hier mit "öffentlicher Dienst" gemeint ist: Meine Erfahrung ist, dass kommunale Arbeitgeber (TVöD VKA) wie städtische Einrichtungen, Ämter fast ausschließlich nach Public Management-Absolventen Ausschau halten (oder Fach-Absolventen wie Psychologen, Pädagogen usw.). Du kannst dir als "Beweis" mal die Stellenausschreibungen z.B. auf Interamt ansehen. Öffentliche Hochschulen (TV-L) können da etwas offener sein. Allerdings hatte ich bei meinem ehem. Arbeitgeber (eine staatliche Uni) im höheren Dienst keine einzige/n Kollegen/Kollegin mit MBA-Abschluss kennengelernt. Das muss natürlich nichts heißen. An Bundes- und Landesministerien sowie bei öffentlichen Stiftungen habe ich in Stellenausschreibungen auch fast nur Public Management oder Fachabschlüsse ausgeschrieben gesehen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Einrichtungen wie gemeinnützige Vereine, die nicht voll finanziert sind vom Bund/Land/Kommune, aber dem öffentlichem Tarifvertrag angeglidert sind (Bsp. DLR, Helmholtz, Fraunhofer, Max Planck), die sind da ziemlich offener, da wirtschaftsnäher! Meine Erfahrung ist also grundsätzlich: Je moderner und wirtschaftsnäher die öffentliche Einrichtung, desto offener ist sie gegenüber wirtschaftsnahen Studienabschlüssen. Bei Ämtern: Kannste vergessen! (Denke ich jedenfalls). Für eine Verbeamtung braucht man meines Wissens leider Volljura-Abschluss, Lehramtstudium oder Public Managenemt M.A. (früher Verwaltungswirt) sowie Einhaltung zahlreicher Auflagen wie unter 35 J. sein und nie eine Psychotherapie gemacht haben, was ich persönlich ein diskriminierendes Unding finde (bitte belehrt mich eines Besseren, wenn sich da dran mittlerweile etwas geändert hat)
  6. All diese studienspezifischen Fähigkeiten werden schon alleine bei der Anforderung, wissenschaftlich zu schreiben, gefordert. Das haben alle Studiengänge gemeinsam und grenzen sich stark von einer Ausbildung ab, wo man ja nur Berichtshefte ohne wissenschaftlichen Anspruch schreiben muss. Beim wissenschaftlichen Schreiben kommt man nicht umhin, Wissen selbstständig auszuarbeiten, zu argumentieren, Dinge kritisch zu hinterfragen usw. An der IUBH im Bachelor habe ich bspw. 2 Hausarbeiten, 1 Bachelor Thesis sowie im Rahmen von den Spezialisierungen weitere wissenschaftliche Arbeiten wie z.B. im Projektmanagement eine Fallstudie. Für Marketingexperten gibt es ja auch einen eigenständigen Marketing-Studiengang. Beim BWL ist es ja nur ein Teil von ganz vielen Modulen und man kann ggf. auch Marketing-Spezialisierungen wählen und entsprechend die Themen sehr viel intensiver bearbeiten.
  7. Zum Einen muss ich ergänzend hinzufügen, dass ich selbst das Modul Marketing noch nicht hatte, also nur vom Hörensagen spreche, dass Marketing ein "Auswendiglernfach" ist - ob ich selbst das auch so erleben werde, wenn ich das Modul bearbeite, kann ich daher noch nicht sagen. Zum Anderen finde ich es nicht ungewöhnlich, dass es in jedem Studiengang Module gibt, die mehr oder weniger anspruchsvoll sind, zumal das ja eine sehr subjektive Einschätzung ist und auch vom eigenen Vorwissen und Können abhängt. Auch unterscheidet sich das Verständnis von "Transferleistung" bzw. Lerntransfer von Hochschule zu Hochschule, da sich auch die Qualifizierungsmethoden voneinander unterscheiden, bspw. läuft Lehre an der Dualen Hochschule anders ab als an der FU Hagen. Ich habe nicht den kompletten Thread durchgelesen, aber durch Überfliegen bekam ich den Eindruck, dass Auswendiglernen und Lerntransfer anscheinend in Widerspruch zueinander stehen. Ist das denn wirklich so? Kann auswendig gelerntes Wissen nicht trotzdem nachhaltig wichtig und nützlich für die Praxis sein und selbstständige Reflexion ermöglichen?
  8. @Vitali: Ich studiere auch an der IUBH (BWL B.A.) und ich empfinde Auswendiglernen an der IUBH in keiner Weise ausreichend und außerdem das Modul Marketing kein repräsentatives Beispiel, weil das zu den einfachsten Modulen gehört. Gerade lerne ich z.B. für Buchführung und Bilanzierung, da käme ich mit alleinigem Auswendiglernen überhaupt nicht weit, genauso wie bei meinem vorherigen Modul Investition. Ich habe schon den Eindruck, dass Anwendung einen wichtigen Teil umfasst in meinem Studium.
  9. Hallo Tsamda, ich glaube nicht, dass es eine solche Übersicht gibt - nicht, dass ich wüsste jedenfalls. Außerdem wäre das schwierig realisierbar, da ja theoretisch 24h/7 Tage die Woche Klausuren geschrieben werden können (online).
  10. Solange man keinen Wert darauf legt, ein MINT-Fach zu studieren, dürfte "of Arts" eigentlich nicht nachteilig gegenüber "of Sciene", ".Eng." etc. sein. Ich arbeite seit sehr vielen Jahren im Bereich Forschung mit Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen und habe nicht den Eindruck, dass bei nicht-naturwissenschaftlichen Fächern "of Science"-Abschlüsse gegenüber "of Arts" bevorzugt werden. Ich schreibe das explizit dazu, weil es z.B. mein Studienfach BWL sowohl "of Arts" (IUBH) als auch "of Science" gibt. Meine Kollegin hat WiWi als M.Sc. studiert, hatte aber im Bachelor weitestgehend die gleichen Inhalte wie ich.
  11. Hallo Vitali, super Idee, ich wäre sofort dafür! Evtl. wäre das für die iubh mit Auseinandersetzung mit Datenschutzregelungen verbunden, aber dann könnte man eben die Erklärungen zum Datenschutz, mit denen sich jede/r Studierende bei Onlineklausuren einverstanden erklärt, erweitern. Sie könnten sich theoretisch auch darüber sorgen, dass die Einsichtnahme inflationär genutzt wird, wenn es "so einfach" möglich sein wird. Andererseits sparen die sich ja dann auch Personalkosten und können das outsourcen. Evtl. wäre da auch die Sorge, die Studierenden könnten ihre Einsicht online abspeichern, aber das lässt sich ja vermeiden, wenn das überwacht wird...
  12. Das denke ich mir, dass das QM das nicht alleine entscheiden kann. Aber warum sollten die die Vorschläge bestätigen, ohne das zuvor mit dem Senat abgestimmt zu haben? Ich habe selbst mal an einer privaten Hochschule gearbeitet und wir hatten so Entscheidungsvorlagen, die wir dem Rektorat vorgelegt haben - diese wurden einfach in Unterschriftsmappen gepackt und kamen mit einem "einverstanden" oder "nicht einverstanden" bzw. Kreuzchen an der Entscheidungsalternative zurück. Vielleicht läuft es da ja so ähnlich. Thb, kannst du uns bitte auf dem Laufenden halten mit deiner Urkunde?
  13. Ich bin begeistert! Die Vorschläge wurden aufgenommen und werden umgesetzt. Daumen hoch! "Hallo ..., vielen Dank für Dein Feedback. Gerne nehmen wir Deinen Vorschlag mit auf. Wir werden die Urkunden überarbeiten. Ich wünsche Dir eine schöne Woche! Mit freundlichen Grüßen Maria Schuster Qualitätsmanagement"
  14. Hab eine Zwischenmeldung auf meine Mail erhalten: "Hallo XXX vielen Dank für Deine E-Mail! Unsere Open Innovation Plattform Create Your Studies wurde mit Ende des Jahres eingestellt, aktuell ist die Plattform allerdings leider noch zu finden. Wir arbeiten bereits an der Abschaltung. Alternativ möchten wir unseren Studierenden die Möglichkeit bieten ihre Anregungen und Wünsche direkt an nachfolgende E-Mail Adresse zu schicken: createyourstudies@iubh-fernstudium.de. In regelmäßigen Qualitätszirkeln besprechen und bewerten wir Eure wertvollen Beiträge. Deswegen kann die Bearbeitung Deiner Anregung etwas Zeit in Anspruch nehmen. Manche Maßnahmen können wir sofort umsetzen, für andere benötigen wir etwas mehr Zeit. Einmal im Quartal berichten wir über umgesetzte Ideen im Newsbereich von Care. Wir leiten Dein Anliegen direkt weiter. Beste Grüße, Dein IUBH Fernstudium"
  15. Jetzt schrieb ich die Studienberatung an und bekam direkt nach dem Absenden eine Ticketnr. Denke also, dass die create your studies-Mailadresse evtl. still gelegt wurde. Das mit dem Logo ist wirklich Geschmackssache, aber die "gängigen" Formulierungen halte ich für wichtig.
×
×
  • Neu erstellen...