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Belgiova

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  1. Hallo, da bin ich mal wieder... War wegen Sanierungsarbeiten unseres Hauses mehrere Male (ätz!) von einer Telefon-/Internetverbindung abgeschnitten und wir sind zwischendurch zu Verwandten geflohen, als die Bauphase ganz schlimm war. Wollte euch jetzt ganz kurz den aktuellen Stand durchgeben: Zum WS fange ich in Hagen an, bzw. mache weiter. Mein Sohn hat gerade seine Eingewöhnungsphase bei der Tagesmutter hinter sich. Das klappt super gut! In den paar Stunden nutze ich jetzt Zeit, um die ersten beiden studierten Semester zu wiederholen und freue mich, dass ich ab Oktober dann auch etwas Zeit vormittags habe. Da unser Sohn immer ca. 5:30 Uhr aufsteht, gehe ich mittlerweile auch zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett, und abends bin ich bis auf wenige Ausnahmen zu groggy, um effizient zu arbeiten. So denke, ich, dass ich mit ein paar freigeschaufelten Stunden ganz gut vorankommen kann. Und das Beste ist, das Sanierungsprojekt ist weitestgehend abgeschlossen, jetzt können die Studienbriefe kommen und in ein bis einigen Semestern dann hoffentlich auch ein Geschwisterchen .... Auf jeden Fall ist mir klar geworden: ich muss weiter studieren, und ihr Eltern (v. a. die Mütter) haben mich besonders dazu ermutigt. Im Leben zeigt sich doch immer wieder: Wenn man erst einmal etwas beginnt, dann entwickelt sich eine Eigendynamik und dann ist alles viel weniger kompliziert als man anfangs dachte. Ich wünsche euch einen schönen Abend.
  2. Hallo Goethe90, ich kann dir bzgl. des Studiengangs/-anbieter keine Auskunft geben. Warum interessiert dich der soziale Zweig? Du schreibst, dein Hirn sei deine Stärke. Im Bereich der sozialen Arbeit brauchst du auch Hirn, klar. Aber du brauchst v. a. starke Nerven, eine sehr hohe Stresstoleranz, eine gute Präsenz, und musst dich sehr flexibel und sehr schnell auf Situationen/klientel einstellen. Das sind nur einige Voraussetzungen, die für solch eine Arbeit wichtig sind. Meiner Erfahrung nach alles, was die Symptome eines Tourette-Symptomes verstärken kann? Ich rate dir, dir vorzustellen, dass du deine Studium beendet hast. Was willst du dann arbeiten? Wo siehst du dich? Was werden Hemmnisse, aber auch Stärken sein? Welche Arbeit/Zielgruppe strebst du an? Wie gehst du mit Mobbing um(deine Vorerfahrungen/Ausgrenzungen, Belastungserprobungen, insbesondere von Klienten - Die sind nicht weniger hart als manche Mobbingerfahrungen.) Ich woll dir die soziale Schiene nicht ausreden, aber lass dir dies vor deiner Entscheidung gut durch den Kopf gehen. Am meisten angesprochen hat mich der Satz, dass dein Hirn deine Stärke sei, und dass ein Besuch einer normalen Schule ausgeschlossen sei. In einem sozialen Beruf bewegst du dich immer mit kritischen (i. S. v. welche, die gerne kritisieren) und anspruchsvollen Menschen. Vielelicht solltest du dir lieber einen Bereich aussuchen, in dem du mit deinen Stärken punkten kannst.
  3. Hallo, vielen Dank für eure Beiträge! Ihr habt mir auf jeden Fall geholfen, meine vielen Gedanken zu ordnen, denn ich habe festgestellt, dass ich mir viele komplizierte Gedanken mache, ohne zu wissen, wie sich die Zukunft eigentlich entwickelt. Ich plane, nun wirklich, spätestens im SoSe 2013 anzufangen, evtl. schon zum WS in diesem Jahr. Erstens weiß ich ja gar nicht, wann genau ich wieder schwanger werde, und dann weiß ja auch niemand wie die Schwangerschaft verläuft. (Meine erste war eine Risikoschwangerschaft mit 5 Monaten strenger Bettruhe - das wäre ja auch nicht so unbedingt zum schnellen Studieren geeignet, wenn man sich noch nicht mal im Bett hinsetzen darf). Zweitens weiß ich ja auch nicht, wie das Kind sein wird. Mein erstes Kind ist superentspannt, ich deswegen auch. Vielleicht wird das zweite auch so, aber vielleicht wird es ja auch ganz anders. Es ist wohl erst sinnvoll darüber nachzudenken, wenn bestimmte Situationen auftreten, auch wenn es ganz gut ist, sich vorher schon einmal verschiedene Gedanken gemacht zu haben. Was ich bei meinen Überlegungen komplett außer Acht gelassen habe, ist, dass ein Fernstudium ja tatsächlich maximale Flexibilität bietet, d. h. U-Semester, Wiederholer, Studiertempo... Also, werde ich erst einmal beginnen, und schauen, wie sich alles entwickeln wird. Demnächst habe ich einen Termin beim Familienservice. Der lehnt eine Finanzierung von Tagesmüttern generell ab, wenn jemand studieren will. (Ich habe an dieser Stelle noch nicht begriffen, was für die Stadt den Unterschied macht, ob die Eltern zur Arbeit, oder zur Uni/Schreibtisch fahren - bis jetzt konnten mir die MA dies auch nicht plausibel erklären; ich vermute, es ist einfach eine Möglichkeit, Geld zu sparen). Das wird also demnächst NOCHMAL geklärt, hoffentlich diesmal mit positivem Ausgang. So lange lerne ich weiter fleißig meine Sprache und arbeite den Brückenkurs Mathe durch. (Ich habe entsetzt festgestellt, dass ich zu Abizeiten komische Zeichen in meine Mathehefte geschrieben habe, mit denen ich heute nichts mehr anfangen kann ). Also, eine Auffrischung ist dringend notwendig, aber ich bin guter Dinge, denn irgendwann habe ich das wohl mal verstanden... Also, ich mache Vorbereitungen bis die Betreuungsfrage geklärt ist. Positiv ist, dass ich sehr gut diszipliniert bin, allerdings brauche ich für mich immer eine übersichtliche Struktur mit Lernzeiten, Vorsichtshalber-Zusatz-Lernzeiten, aber auch Pausenzeiten. Damit bin ich gut und schnell durchs Erststudium gekommen, trotz viel Arbeit nebenher. Wenn dann ein Baby kommt, denke ich nicht, dass ich im ersten halben Jahr bis Jahr einsatzfähig sein werde. Aber selbst das werde ich dann sehen und dann die entsprechende Entscheidung treffen (U-Semester, Wiederholer...) Auf jeden Fall frage ich mich gerade, warum ich so viele komplizizierte Gedanken hatte, denn eigentlich ist ja gar nichts kompliziert. Ihr habt mit euren Beiträgen gute Arbeit geleistet Dann werde ich in Hagen bei den ReWis einsteigen (sofern mich die Uni zulässt - aber ich habe bis jetzt noch nichts gefunden, was dagegen sprechen sollte) Ich wünsche euch einen schönen Abend!
  4. Belgiova

    Baby + Fernstudium

    Hallo, ich plane, spätestens zum SoSe ein Fernstudium aufzunehmen, evtl. auch schon zum WS dieses Jahres. Ich habe ein kleines Kind (gerade 1 Jahr alt). Wir wollen unsere Familie am liebsten vergrößern. Meine Frage ist: Hat jemand Erfahrungen damit, mit einem Kleinkind plus Baby ein Fernstudium anzufangen/zu absolvieren? Was sind eure Erfahrungen? Ist es "einfacher", erst die Familiengründung zu beenden (damit man die Kleinkinderphase hinter sich hat), und sich dann erst einem Fernstudium widmen? Oder ist es machbar, während des Studiums ein Baby zu bekommen? Also, das bestimmt, aber ich kann mir schwer vorstellen, als stillende Doppelmutter, die alle 2 -3 h in der Nacht geweckt wird,für das Studium leistungsfähig genug zu sein. Leider werden wir voraussichtl. erst Anfang nächstes Jahres eine Tagesmutter für unser Kind bekommen (es sei denn wir finanzieren diese komlett selbst, aber dann können wir uns nichts mehr zu essen kaufen). Momentan lerne ich eine Sprache und frische über einen Brückenkurs meine Mathekenntnisse auf. Mit einem Kleinkind ist das noch machbar, aber wenn noch ein Baby da ist, braucht das größere Kind in den Ruhezeiten des Babys volle Aufmerksamkeit. Und als "frische" Mutter, braucht man ja Zeit und Kraft, um sich von den Strapazen einer Geburt zu erholen, der Körper muss sich erholen und man braucht Kraft und Ruhe, um stillen zu können. Ich habe in einigen alten Erfahrungsberichten gestöbert, sie scheinen mir alle von Männern geschrieben zu sein. Auch die Väter sind in einem sehr hohen Maße belastet/verantwortlich, aber das Stillen und die damit verbundenen nächtlichen Wachzeiten hat in jedem Fall ja die Mutter. Mein Mann unterstützt mich, wo er kann, also Hilfe habe ich ich durch ihn in der Versorgung der Kinder, Haushalt,.... Allerdings haben wir hier keine weitere Unterstützung, also keine Großeltern, Tanten, Onkels o.ä, die unterstützen könnten. Mich interessiert: Was sind eure Erfahrungen? -Lieber erst Famile, und das Studium ggf. noch ein Jahr nach hinten verschieben? Für diesen Fall sitze ich auf heißen Kohlen und will endlich loslegen. Jünger werde ich ja auch nicht.... Wenn die Kinderbetreuung (Tagesmutter/Kita) dann wenigsten stundenweise im Kasten ist, ist es wahrscheinlich einfacher für alle Beteiligten, aber die Zeit läuft ja auch bis dahin einfach weiter -Anfangen, und ggf. das Studium unterbrechen, wenn sich zeigt, dass die Belastungen zu groß werden? Bei der Version stelle ich mir das "Wieder-Reinkommen" ins Studium schwierig vor. Viele Grüße, Belgiova
  5. Hallo, ich habe die letzten Tage die Beiträge verfolgt, es sind wirklich interessante Aspekte dabei, v. a. die kritischen Fragen von Lawyer fand ich gut. Mir ist noch etwas dazu eingefallen: Ich kenne mehrere Leute, die erst mit 40 ein Studium angefangen haben, entweder vorher etwas anderes gemacht haben oder sich nach einer sehr langen Familienphase (meine Kollegin war 18 Jahre zu Hause - 4 Kinder), hat dann mit 42 angefangen zu studieren) und mit 47 haben wir sie eingestellt. Sie ist nicht die einzige , die ich kenne, die erst sehr spät etwas "ganz anderes" gemacht hat. Bei der Einstellung waren eben ihre vielfältigen Erfahrungen UND die fachliche Ausbildung entscheidend. Durch Medien und Politik wird einem ja im Allgemeinen suggeriert, dass "mit Mitte 40 Schluss sei mit Arbeit" (nach Arbeitslosigkeit oder als Berufsanfänger) , auf der anderen Seite wird von baldigem Fachkräftemangel gesprochen, insbesondere, wenn die jetzigen Fachkräfte in einigen Jahren in Rente gehen. Ich kenne die aktuellen Statistiken und Vorhersagen nicht für die einzelnen Branchen, aber gerade im technischen Bereich sollen doch die zukünftigen Berufschancen sehr gut sein? So, wie du es im ersten Beitrag geschrieben hast, bist du dir doch ziemlich sicher, was den ausgewählten Studiengang betrifft, oder? Ich würde dir nicht raten, ein Studium zu beginnen, um es "einfach so" auszuprobieren, aber wenn du dir ziemlich sicher bist, dass es die richtige Wahl ist, dann würde ich es nicht nicht anfangen, nur weil du "schon" 36 bist. Andere Punkte, die du dir evtl. noch mal durch den Kopf gehen lassen könntest, sind, wie hier auch schon erwähnt wurde, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Umgang mit Motivationslöchern, Leistungsspitzen (vor Klausuren z. B.), und dass du deine Familie finanzieren musst und deine Familie ja auch Zeit mit dir verbringen möchte. Vielleicht könnte dir eine psychotherapeutische Beratungsstelle an einer Uni in der Nähe weiterhelfen? Die bieten auch Gespräche zur Strukturierung und Schwerpunktsetzung an und können helfen, sich selbst zu ordnen. Ich weiß nicht, ob das das richtige für dich wäre und ob diese Beratungsstellen auch für Studieninteressierte zuständig sind. Wenn es um die reine Fragestellung (dein Alter) aus deinem ersten Beitrag geht, rate ich dir immer noch zu einem Studium. Wenn aber mittlerweile doch andere Fragestellunegn im Vordergrund stehen, dann überlegst du vielleicht doch noch mal neu. So, ich hoffe, mein Beitrag wirkt nicht allzu konfus. Viele Grüße
  6. Hallo, ich hatte 1 (oder 2?, ich weiß es nicht mehr genau) Semester plus 2 U-Semster ReWi studiert. Inhaltlich fand ich es sehr ansprechend, ich konnte mich auch sehr gut disziplinieren, habe z. B. zu meinen festen Lernzeiten zusätzlich jeden Morgen von 6 Uhr bis 7:30 Uhr die Studienbriefe lesen. Bei meiner Arbeit (Kinder- und Jugendpsychiatrie) ist (für mich war) die Belastung so hoch, dass ständig Kollegen ausgefallen sind, so dass wir anstatt zu viert jeweils alleine waren, d. h. ich habe dann die Arbeit für 4 gemacht. Die Arbeitszeit und Verantwortung waren extrem hoch. Meine aktuelle Situation ist so, dass ich mittlerweile Mutter bin, genügend Geld gespart habe und ich definitiv nicht mehr an meine Arbeit zurückkehren werde. Mein Mann unterstützt mich mit dieser Entscheidung sehr. Gestärkt hat mich zusätzlich eine schlimme (und im Nachhinein positive) Erfahrung. Durch den extremen Stress hätte ich fast meinen Sohn nach erst der Hälfte Hälfte der Schwangerschaft verloren, so dass ich ein absolutes Beschäftigungsverbot erhalten habe. Das hat mir die Entscheidung noch einmal deutlich und endgültig gemacht. Im Erststudium hatte ich bereits einige Rechtsvorlesungen, dadurch bin ich erst auf die Idee gekommen, ReWi zu studiren, da Jura nicht so trocken ist, wie "man" oft glaubt. So, jetzt habe ich etwas ausführlicher geschrieben. Habe ein bisschen Sorge, dass Hagen mich nicht mehr zulässt, da ich nicht an eine Präsenzuni gehen kann/möchte, durch Baby und Familie. Viele Grüße, Belgiova
  7. Hallo, lese seit einiger Zeit mit, und wende mich heute das erste Mal mit einer eigenen Frage an euch: Ich habe vor einiger Zeit (vor ca. 2 Jahren) bereits an der FU Hagen nebenberuflich studiert. Da ich dann leider extreme Mehrarbeit im Job hatte, konnte ich kaum noch etwas für das Studium leisten und habe mich zwei Semester beurlauben lassen. Aufgrund der vielen Arbeit habe ich die Rückmeldung dann verpasst und wurde exmatrikuliert. Da sich meine Situation nun vollkommen verändert hat, plane ich zum SoSe 2013 (gleicher Studiengang) das Studium wieder aufzunehmen. Hat jemand von euch Erfahrungen, - ob dies in Hagen i. d. R. problemlos funktioniert? - wird der ursprüngliche Status wieder hergestellt (werden Prüfungen anerkannt, bei belegten Modulen ohne Klausur, wird man automatisch Wiederholer?) - Kann ich evtl. noch mal von ganz vorne anfangen, also Klausuren noch mal schreiben (Notenverbesserung)? Wahrscheinlich kann mir Hagen diese Fragen ziemlich genau beantworten, aber ich wollte euch zunächst nach persönlichen Erfahrungen fragen. Viele Grüße, Belgiova
  8. Hallo! Warum nicht! Heute ist so viel möglich und in vielen Arbeitsbereichen und Firmen wird viel Engagement und ein "reicher" Lebenslauf geschätzt. Zudem müssen wir alle sehr lange arbeiten, da ist es aus meiner Sicht nur sinnvoll, sich weiter zu bilden, auch wenn es ggf. etwas Neues ist. Zudem ist es ja so, dass man vieles lernen kann, aber die besonderen Kompetenzen, die bringt man durch seine persönlichen Fähigkeiten und auch Lebenserfahrung (nicht nur berufliche) mit. Die Arbeitnehmer fordern immer mehr individuelle Fähigkeiten. Ein anderen Grund sehe ich auch darin, dass Arbeit eben nicht nur Arbeit ist, sondern entscheidend zur Identität und Lebensqualität beisteuern kann. Da man i. d. R. sehr viel Zeit seines Lebens mit Arbeit verbringt, finde ich es schön, wenn man sich weitestgehend mit seinem Beruf identifizieren kann (muss ja nicht gleich zum Hobby werden). Übrigens denke ich auch nicht, dass du bei Null anfängst. Du hast schon so viele verschiedene Erfahrungen, die werden dir sicherlich in unterschiedlichster Weise nützlich sein, wenn auch nicht unbedingt in rein fachlicher Sicht. Du kannst doch auch einfach anfangen. Wenn du nach einem, spätetsens zwei Semestern feststellst, dass es nicht die richtige Entschgeidung war, dann hörst du auf. Was hast du zu verlieren? Schlecht bezahlte Arbeit? Wechselnde Tätigkeiten? Eigentlich gewinnst du, nämlich wenigstens an Erfahrung. Also, ich würd's machen Ich bin übrigens auch 36 nd plane für nächstes SoSe ein Fernstudium - auch eine andere Richtung als bisher. Der Gedanke, dass ich zu alt sein könnte, den hatte ich bisher nicht. Viel Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung! Belgiova
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