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zachanassian

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16 Gut

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Fernuni Hagen
  • Studiengang
    Master of Computer Science
  • Geschlecht
    w
  1. Da schließe ich mich den anderen mal an. Ich habe den M. Sc. in Praktischer Informatik zwar schon 2013 abgeschlossen und kenne mich deshalb nicht mit der aktuellen Kursauswahl aus, aber aus den anderen Beiträgen lese ich raus, dass sich nicht viel geändert hat. Man ist in der Auswahl der Module sehr frei und es ist einfach, welche zu finden, für die man keine speziellen Mathekenntnisse braucht. Wenn du feststellst, dass dir doch Mathekenntnisse fehlen, kannst du die Kurse auch jederzeit zwischendurch belegen.
  2. Ich habe den Kurs auch letztes Jahr mal bei Groupon gekauft und mich jetzt endlich mal ernsthaft drangemacht, nachdem ich ihn vorher mehrere Monate lang hab liegenlassen. Jetzt bin ich in Kurseinheit 5. Mein Eindruck ist bisher verhalten positiv. Ich habe das Gefühl, hier einen guten Rundumschlag mit einem ersten Überblick über das Fachgebiet vor mir zu haben. Die Kurseinheiten sind alle ca. 8 Seiten lang und lesen sich unterhaltsam und flüssig. Allerdings sind viele Dinge nur äußerst knapp erklärt und das ganze bleibt ziemlich oberflächlich. Aber gut, was erwartet man für den Preis? Die Hausaufgaben lassen sich größtenteils durch Nachlesen im Skript lösen, aber ich google schon ziemlich viele Sachen nach, um noch ein etwas besseres Verständnis zu bekommen. Fazit: Nicht vergleichbar mit einem echten Fernstudium, aber macht Spaß.
  3. Ich muss zugeben, das war auch mein erster Gedanke. Wieso sollte ich jemandem etwas über die Zugangsvoraussetzungen von einem völlig anderen Studiengang erzählen, der nur zufällig denselben Namen hat? Gefällt mir. Ich habe diese Erklärung heute auch das erste Mal erfolgreich in der Praxis angewandt. Es ist so schön, wenn man ein knackiges Fremdwort zur Verfügung hat.
  4. Hier hat sich ja einiges getan, seid ich das letzte Mal da war... So seh ich das leider auch. Wäre das 1-2 Jahre früher passiert, wär ich hingegen vor Freude an die Decke gegangen. Das Gerücht gibt es ja schon länger, aber hast du da was Neues, Konkretes, wie der neue Master aussehen soll und wann er den M.Comp.Sc ersetzt? Ich hab gerade heute mit meinem Chef über ein mögliches Thema für eine (verkürzte) MA gesprochen. Wenn ich Pech habe, kommt die Umstellung also mitten in meiner MA und dann steh ich vor der Wahl, ob ich den alten, schwächeren Abschluss machen oder mit der MA noch mal komplett mit nem neuen Thema von vorn anfangen soll . Wie wasserfall schon gesagt hat, es ist nicht "ähnlich dem Bachelor". Nen Abschluss "ähnlich dem Bachelor" hatte ich schon nach meinem Erststudium, dafür hätte ich nicht nochmal mit dem Studieren anfangen müssen. Das zeigt übrigens mal wieder, wie vorsichtig man bei der Darstellung des Studiengangs sein muss, um sich nicht versehentlich unter Wert zu verkaufen. Nur weil Stefan mal in nem Nebensatz erwähnt hat, dass man sich unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Bachelor-Module anrechnen lassen kann, ist bei Ihnen der Eindruck entstanden, es würde sich um einen Bachelor-Studiengang handeln. Das kann einem natürlich auch im Gespräch mit Arbeitgebern passieren. In Bezug auf die Debatte, wieviel Wahrheit man reinbringen will, bevorzuge ich deshalb so ein Mittelding. Natürlich sollte man potentielle Arbeitgeber nicht anlügen. Aber die Wahrheit auf die vorteilhafteste Weise darzustellen sollte wohl erlaubt sein, oder? Bisher habe ich es immer so gehalten, dass ich einfach gesagt habe, ich würde an einem Uni-Master studieren. Wenn Nachfragen kamen, waren die meistens inhaltlicher Natur, d.h. danach erkläre ich, welchen inhaltlichen Schwerpunkt ich durch die Wahl meiner Kurse gesetzt habe. Das seh ich ähnlich. Der M.Comp.Sc sieht vor allem deshalb "billig" aus, weil es einen weiteren, längeren Masterstudiengang derselben Uni gibt, mit dem man ihn dann immer automatisch vergleicht. Aber es ist ein Master-Abschluss, den man an einer Uni gemacht hat, also wird man ihn ja wohl auch so nennen dürfen. @Frantic: Das macht doch Hoffnung . @Sailingfan: Gut zu wissen, dass es nicht nur uns aus dem Fachbereich Mathinf so geht . Oder vielleicht ist es eher tragisch, ick wes et nich. Der Witz ist ja, dass man auch im M.Sc.I nur ein einziges Modul theoretische Informatik belegen muss, alle anderen Module kann man sich frei zusammenwürfeln und dabei genauso in der Informatik "spazieren gehen". Umgekehrt ist es als Student im M.Comp.Sc durchaus auch erlaubt, sich bis zu 3 Module theoretische Informatik anrechnen zu lassen. Von daher sagt der Studiengang alleine noch überhaupt nichts über den Themenschwerpunkt aus. Theoretisch wäre es mir sogar möglich, exakt dieselben Kurse wie ein Student im M.Sc.I zu belegen - es bringt mir nur nichts, weil es nicht zu einem besseren Abschluss führt. Verquer, oder? Für mich persönlich spricht dagegen, dass es halt nicht meiner Qualifikation entspricht. Wenn ich anfange, von einem informatikfernen Hochschulstudium zu reden, nimmt jeder gleich an, dass ich eins gemacht habe. Hab ich aber nicht, es sei denn, man sieht Medizininformatik als informatikfern an. D.h. wenn ich diese Erklärung benutze, sieht nicht nur mein Master dubios aus, sondern ich rede gleich auch noch mein Erststudium klein. Außerdem - ich weiß ja nicht, wo sie das gefunden haben, aber an der Fernuni kommt man nicht durch Berufserfahrung in den Master. Das Erstudium muss einen bestimmten Anteil an Mathe und Informatik enthalten oder man muss diesen durch das Studieren einzelner Module nachholen: http://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/master/computerscience/startseite.shtml
  5. Wir kommen hier zwar ein bisschen vom Thema ab, aber irgendwie ist das neue Thema auch spannend . Das stimmt, allerdings habe ich zum Zeitpunkt meines Studienbeginns keine Wahlmöglichkeit gesehen. Es gibt in D nur wenige Informatik-Fernstudiengänge auf Uni-Niveau. Als ich 2008 die Recherche zu diesem Thema betrieben habe, sind mir nur FH-Studiengänge aufgefallen, oder aber ausländische Unis (Open U, etc.), die komplett meinen finanziellen Rahmen gesprengt hätten. Und ein Präsenzstudium kam nicht in Frage, weil ich meinen Job nicht aufgeben wollte. Von daher war die Wahl MoSC vs. gar nicht Studieren und für letzteres macht mir das Studieren zu viel Spaß. Das würde ich liebend gerne tun, allerdings gibt mir die Fernuni diese Möglichkeit gar nicht. Die einzige Möglichkeit, von meiner derzeitigen Bildungssituation aus die Voraussetzung für den Einstieg in den MSC zu erfüllen, wäre wieder komplett am Anfang des dazugehörigen Bachelor-Studiengangs anzufangen (Regelstudienzeit in Teilzeit 6 Jahre). Und das ist selbst mir als passionierter Dauerstudentin zu viel.
  6. Als ich diesen Thread aufgemacht habe, hatte ich eigentlich gehofft, darüber vielleicht mit Absolventen dieses Studienganges ins Gespräch zu kommen, um mir Anregungen einzuholen, wie die so damit umgehen. Darauf zielte meine ursprüngliche Frage ab. Natürlich kann ich mir zu diesem Thema selber etwas aus den Rippen leiern (musste ich natürlich in der Vergangenheit auch schon), aber trotzdem bin ich hier sehr an den Erfahrungen anderer interessiert.
  7. Verrätst du mir dann auch, wie man sich über sowas informieren soll, solange die Studiengänge noch so neu sind, dass es kaum Erfahrungswerte darüber gibt, wie sie bei Arbeitgebern ankommen? Danke, damit habe ich wenigstens ein schönes Stichwort, das ich künftigen Interessierten um die Ohren schlagen kann. Allerdings sagt das alleine auch noch nicht so viel darüber aus, wie jetzt konkret der MoCS von Arbeitgebern bewertet wird. Unter dem Überbegriff "Nicht-konsekutiver Mastergrad" tummeln sich die verschiedensten Abschlüsse, und nicht alle sind so künstlich "runtergedooft" wie der MoCS. Um mal den Wiki-Artikel zu zitieren, den du verlinkt hast: "Die Abschlussbezeichnungen müssen aber nicht zwangsläufig von denen für konsekutive Masterstudiengänge abweichen. Wenn Abschlussbezeichnungen der konsekutiven Masterstudiengänge verwendet werden, müssen allerdings auch dieselben Anforderungen erfüllt werden." Das erwarte ich auch nicht (und darum geht es auch in meiner Frage gar nicht), allerdings möchte ich nochmal betonen, dass das nicht meine Wahl war und deshalb wohl auch kaum meine Schuld ist. Ich hätte mich gerne in den MSC eingeschrieben, durfte aber wie erwähnt nicht. Gerade mit den Kursbelegungsregeln sprichst du übrigens einen wunden Punkt an - die waren mir schon immer ein Dorn im Auge. Gerade dieser Kram mit dem Bachelor-Katalog (von dem ich übrigens keinen Gebrauch gemacht habe; meine 6 Module waren alle M-Module), das kam bei mir immer so rüber wie "Wir müssen diese FH-Absolventen Bachelor-Kurse belegen lassen, für alles andere sind die zu doof."
  8. Afaik ist das die Planlosigkeit der Fernuni bei der Konzeption von Studiengängen. Vielleicht mal als kleine Erklärung für diejenigen, die mit dem Stand der Dinge nicht so vertraut sind: Die Fernuni bietet 2 Master-Studiengänge in Informatik an. Da wäre erstens der Master of Science Informatik. Dieser Studiengang ist der, von dem jeder sofort sagen würde, das ist ein "richtiger" Master. D.h. er hat 4 Semester Regelstudienzeit in Vollzeit, eine Masterarbeit von 6 Monaten und danach kann man damit überall promovieren, wenn man denn noch Lust darauf hat. In diesen Studiengang kommt man aber nur rein, wenn man vorher einen Bachelor in "purer" Informatik gemacht hat. Wirtschaftinformatiker, Medizininformatik, Quereinsteiger aus verwandten Studiengängen usw. müssen draußen bleiben. Für diese Leute gibt es dann noch den Master of Computer Science. Der hat aus Gründen, die sich mir nie so ganz erschlossen haben, ein Semester weniger und die Masterarbeit dauert nur 3 statt 6 Monate (Vollzeit, versteht sich). An der Fernuni kann man mit dem Abschluss promovieren, an anderen Unis aber tw. nicht. Die Kurse wählt man aber aus demselben Katalog zusammen wie auch die Leute aus dem anderen Master. Man kann also nicht so pauschal sagen, das Niveau wär niedriger. Man hat die Auswahl aus denselben Kurse und braucht nur weniger davon. Das ist es, was den Abschluss so schwierig einzuordnen macht, find ich. Dadurch, dass man den MSc Informatik als "Goldstandard" oben drüber hat, hatte zumindest ich immer das Gefühl, ich bin in einem Studiengang 2. Klasse und die Arbeitgeber sehn das vielleicht später genauso. Natürlich habe ich mich trotzdem eingeschrieben, denn meine Motivation für das Studium war vor allem persönliches Interesse und Spaß am Studieren. Und da ich mit meinem FH-Diplom in Medizininformatik nicht die Einschreibe-Voraussetzungen für den MSc erfüllt habe, blieb nur die "Billigvariante". Genau da häng ich grad . Irgendwelche Ideen?
  9. Hallo zusammen, ich studiere nun schon seit 3 Jahren am MoCS und habe in 2 Wochen hoffentlich meine letzte Prüfung hinter mir (danach fehlt nur noch die Masterarbeit). Schon seit längerer Zeit frage ich mich aber, was einem der Abschluss eigentlich auf dem Arbeitsmarkt so bringt. Wie ordnet er sich zwischen andere Abschlüsse ein, und wissen potentielle Arbeitgeber, was dahinter steckt? Häufig werde ich z.B. von Kollegen gefragt, ob das ein FH- oder ein Uni-Master ist, und ich weiß dann gar nicht recht, was ich antworten soll . Hat da jemand Erfahrung?
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