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Regulator

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  1. sry, aber ich habe hier bewusst nur nach einer Möglichkeit gefragt, um ein Abitur auf Fernstudium Basis zu machen und nicht nach einer Grundsatz Diskussion, wie ich Sie.schon dutzende male mit anderen von Geburt an schwerhoerigen hatte. das führt zu nichts. mein Abitur konnte ich trotz des nur letzten Jahres nicht beenden, weil ich schon allein 3 Monate des damals laufenden Schuljahres im Koma lag. nicht alles ist immer so einfach wie.viele glauben.
  2. alles schön und gut, jedoch kann ich mich mit 1-2 leuten problemlos unterhalten, ich verstehe vielleicht nicht jedes einzelne wort, aber spätestens im zusammenhang wird mir dann auch das nicht verstandene wort klar. wie dem auch sein, ich bin also nicht gehörlos, auch wenn ich 80 GdB bekommen habe. wenn ich mich nicht mit leuten umgebe, die gebärden können, bringt es mir auch nichts, wenn ich gebärdensprache behersche. ich habe nach wie vor mit leuten zun tun, welche mir über den weg laufen oder mir sympathisch sind. warum sollte ich mir also speziell eine umgebung aufbauen, wenn ich in meiner bisherigen sehr gut zurecht komme? es scheitert einzig und allein an der ausbildung/umschulung/abitur/studium. Wenn es dich interessiert, ich habe auch eine langjährige freundin, habe nach wie vor hörende freunde, bin in einem verein und in einer selbsthilfegruppe...aber das alles hat nichts mit den rahmenbedingungen eines studium oder des vorher gehenden abiturs zu tun. Gruß
  3. Die anderen 80.000 Gehörlosen sind zu 98% schon jahrelang in einem Beruf etabliert oder wurden mit der Behinderung geboren. Ich hatte meinen Weg und der wurde zerstört. Chancen oder Alternativen wurden mir nie geboten und ich werde wie jeder andere auch älter, so das mir eventuelle Förderungsgelder irgendwann nicht mehr zustehen und sich generell die Frage stellt: lohnt sich denn ein Studium überhaupt noch? Gebärdensprache bringt mich dabei definitiv nicht weiter. Ich war auf Reha, bei Hilfsorganisationen, Selbsthilfegruppen, Psychologen und alle haben mir bestätigt, dass ich in der Welt der Gebärdenden gelangweilt und enttäuscht sein würde. Es ist nicht so, dass ich noch nie damit konfrontiert wurde...ganz im Gegenteil. Ich war bereits auf der BOS und mir hätte nur noch 1 Jahr zum Fachabitur technik gefehlt, welches ich wohl auch "leicht" geschafft hätte. Was hindert mich daran diese Schule weiterhin zu besuchen? Die Erfahrung aus dem 2 tägigem Probeunterricht...es geht beim besten Willen nicht mehr dort. In der Zwischenzeit habe ich mich mit Hilfe des Integrationsdienstes für Rehabilitanten und schwerbehinderte Menschen der Arbeitsangentur um Umschulungsmöglichkeiten zum Fachinformatiker bemüht, doch auch da kam es an speziell dafür vorgesehenen Sonderschulen zu Absagen. Ich soll mir doch ein Cochlea-Implantat setzen lassen, dann kann man weiter sehen. Es gibt scheinbar keinen Weg, auf dem ich das weiter machen kann, was ich angefangen habe. Fachabitur auf 1 Jahr. Von ALG2 träume ich im Moment übrigens, ich habe seit Ende meines ALG1 (September 2011) nichts ausser Kindergeld und das geht zurecht an meine Mutter. Also wie man sieht, schreibe ich nicht einfach nur so vor mich hin, sondern die Umstände sind auch so
  4. Wie ich schon mal geschrieben hab, wurde ich bereits von zwei Schulen (Sonderschulen !) abgelehnt, da ich selbst für diese zu wenig höre und dort auch nur in Gruppen unterrichtet wird. Beratungsstellen hab ich mehr als nur eine Handvoll besucht, keiner wusste mit mir etwas anzufangen. Es wäre leichter, wenn man nicht zwischen den Welten der Hörenden und Tauben leben würde, sondern entweder oder. Ich denke so schön langsam nach all der Zeit in 1,5 Jahren, dass ich einfach bei einer großen Firma ans Fließband gehe und dort mein Leben auf stupider 3-Schichtarbeit verbringe. Bin jetzt auch schon bald 25 und wenn ich mich umsehe, ich habe aktuell nichts erreicht, was irgendwie Bedeutung hätte. Hört sich komisch an, aber ich sollte wohl das Leben nehmen wie es kommt und mich mit einem Hilfsjob abfinden, evtl. steig ich ja mit den Jahren darin ein wenig auf. Schicksal oder was auch immer...jedenfalls danke für eure Bemühungen.
  5. Gebärdenunterricht: Ich kann nicht gebärden. Die Sprache kratzt immer nur die oberste Schicht eines Themas an und geht nie tiefer auf irgendwas ein. Demnach wird an solchen Schulen fast nur auswendig gelernt, demnach kein wirkliches übermitteltes Wissen. Schwerhörigenklassen: Gibt es nur sehr wenige, die es bis zum Abi, egal welcher Art schaffen. Entweder diese sind dann nicht so schwerhörig wie ich und können auf Micro-Portanlagen zurückgreifen (bringt bei mir sogut wie nichts), oder sie haben ein Cochlea-Implantat (ich lasse mich für keinen Beruf/Bildung operieren). Mit meinem aktuellen Gehör wurde ich bereits an einer "Sonderschule" aufgrund meiner Hörkurven abgelehnt. Thats all
  6. Ein Präsenzunterricht bringt mir so gut wie gar nichts. Ich habe ein Sprachverständnis von unter 30% im absoluten Ruheraum. Ich müsste dann in einem solchen Unterricht die Zeit absitzen ohne etwas daraus zu lernen...um dann trotzdem zu Hause die gleiche Zeit aus den Unterlagen zu lernen...also totale Zeitverschwendung + sozialer Stress pur. Mit wieviel Zeit muss man bei voller Zeitkonzentration auf das Fern-Fach-Abi rechnen? Vom normalen Abitur mit 2 Fremsprachen will ich hier erst gar nicht träumen, ich tu mich mit der Muttersprache deutsch, seit meiner Behinderung, schon schwer genug. Bei mehr als 14 Monaten seh ich das Fachabitur für mich als nicht lohnenswert.
  7. Wie gesagt, ich war ja schon auf dem Weg, das Fachabitur Technik zu erlangen. Bin nach meiner abgeschlossenen Ausbildung und den 6 Monaten als Jungfacharbeiter auf eine Berufsoberschule gegangen. Da mir empfohlen wurde, die sogenannte Vorklasse zu machen, bin ich nicht direkt in die 12. (Abschlussklasse) sondern in die 11. Klasse. Diese habe ich auch absolviert und wäre nach den Sommerferien in die 12. und somit letzte Klasse auf dem Weg zum Fachabitur gekommen. Nur leider ist in genau den Ferien eine Krankheit ausgebrochen, welche mir nahezu mein gesamtes Gehör genommen hat. Ich hatte in der 12. Klasse mit Hörgeräten Probeunterricht, jedoch musste ich feststellen, dass dies in so einer Klassenstärke nicht möglich war. Darum bleibt mir entweder nur eine Umschulung (was ja viel viel weniger Wert wäre, als ein Studium), oder eben die Möglichkeit, irgendwo "behindertengerecht", in meinem Fall wohl durch eigenständiges lernen aus Unterlagen, von Zuhause aus das Fachabitur zu erlangen und dann zu studieren. Da ich für meinen erlernten Beruf nicht mehr tauglich bin und durch den Schwerbehindertendienst des Arbeitsamtes unterstützt werde, sollte jegliches Angebot/Möglichkeit auf Vollzeit sein. Ich habe sozusagen als Aufgabe auferlegt bekommen, dass ich eigenständig Vorschläge dem Arbeitsamt gegenüber bringe, welche in richtung Studium gehen. Da ich selbst bei BBWs und co. schon absagen bekommen habe (für Umschulungen), da ich dort für einen Unterricht in der Klasse zu wenig verstehe...bleibt mir nicht mehr viel übrig. Wenn ich bis zu meinem 25. Geburstag in 6 Monaten nicht eine Perspektive habe, werde ich ALG2 beantragen müssen und dann kann ich wohl generell "Gute Nacht" sagen. Gruß
  8. So etwas dacht ich mir schon, jedoch ist ja erstmal das Problem, die Zulassung für eine Hochschule/Fachhochschule zu erlangen. Das Problem dabei ist, dass ich keinerlei Chancen habe in einer Regelschule/Klasse mit zu kommen. Es scheitert einfach an meiner eingeschränkten akustischen Aufnahmefähigkeit. Ich habe eine schwere Innenohrschwerhörigkeit mit angrenzender Taubheit. Und 36 Monate für ein Fachabitur bei SGD und co. wollte ich eigentlich nicht absitzen.
  9. Hallo, ich suche nach einer Möglichkeit, um von zu Hause aus Fach(abitur) zu erlangen und direkt im Anschluss zu studieren. Das Ganze in Vollzeit ohne Beruf oder sonstigem nebenher. Ich habe bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung, 6 Monate Berufserfahrung, mittlere Reife und die 11. Klasse zum technischen Fachabitur hinter mir. Für die 12. Klasse hat es nicht mehr auf einer normalen Regelschule gereicht, denn ich wurde in den Sommerferien schwer Krank und habe seitdem auch 80 GdB (Behinderung). Wo könnte ich anders als auf 36 Monate (SGD usw...) Fach(abitur) machen und dann studieren? Finanziell wird wohl ein Großteil bis nahezu alles vom Schwerbehindertendienst der Agentur für Arbeit übernommen, ich muss dort nur passende Stellen mit Vorschlägen bringen. Ansonsten muss ich von meinem bisherigen verfolgten Ziel abkommen und "nur" eine Umschulung beginnen. Mir wäre es auch total egal wo diese Möglichkeit besteht, es sollte nur möglich sein, von zu Hause aus zu arbeiten. Darum kommt auch das Ausland als Fernuni/Schule in betracht. Würde mich sehr freuen, wenn ich von euch hilfreiche Ratschläge erhalten würde. Gruß, Regulator
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