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Sternschnuppen

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  1. Die vom österreichischen Akkreditierungsrat angeforderten Gutachten führten im Oktober 2010 zum Akkreditierungsentzug für das Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften an der UMIT ohne aufschiebende Wirkung. Betroffen waren damals angeblich mehr als 300 Studierende. Wie viele davon an der UMIT in andere Fächer übernommen und weiterbetreut wurden und wie viele das Studium seither in einem anderen Studienfach an der UMIT abgeschlossen haben ist genauso unbekannt wie was mit denjenigen, die nicht übernommen wurden, geschehen ist. Zu späterem Zeitpunkt wurde die Qualitätssicherungsagentur AQA mit Überprüfungen beauftragt. Artikel dazu hier: http://gebimair.blogspot.co.at/2011/07/die-umit-bestatigt-sich-ihr-debakel.html http://www.tt.com/Nachrichten/3101766-6/dissertationen-im-zwielicht.csp
  2. Die Privatuniversität, die zu 100% dem Land Tirol gehört, macht Vergleichsangebote an vom Akkreditierungsentzug betroffene Studierende: http://gebimair.blogspot.de/2012/12/wir-werden-keinen-richter-brauchen.html
  3. Detaillierte Information zum Akkreditierungsentzug für das Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften an der UMIT - beispielsweise Aufnahmen von Landtagssitzungen am Tiroler Landtag und Link zum Bescheid des Akkreditierungsentzugs (samt Namen der Gutachter) etc. - finden sich auf der Website des Abgeordneten des Tiroler Landtags, Mag. Mair Gebi. Mit der Verabschiedung von Gesetzen zum Akkreditierungsentzug mit 1.3.2012 in Österreich wurde auch eine Studierenden-Anwaltschaft ins Leben gerufen. Betroffenen Studierende, die sich über FH DIPLOMA in das Doktoratsstudium Gesundheitswissenschaften an der Universität UMIT eingeschrieben haben, steht der Weg der Petition an den deutschen Bundestag offen. Für betroffene Insider: ein Studium "Dr.phil." ohne Fachangabe wurde laut Auskunft des österreichischen Akkreditierungsrats nicht akkreditiert. Aufgrund der nicht eingehaltenen Versprechungen seitens des Rektorats der UMIT und aufgrund verwirrender und widersprüchlicher Aussagen zu ein und demselben Thema (wer sich psychologisch auskennt lese unter dem Fachbegriff "Doppelbotschaften" und ihre Wirkungen nach) könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Strategie die Verjährung des Schadens abzuwarten eine Zielsetzung ist. Der Schaden verjährt für Personen, die im September 2010 im Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften eingeschrieben waren und bis September 2013 keine Klage (durch einen Rechtsanwalt) am Landesgericht Innsbruck eingebracht haben (über einen Verfahrenshilfe-Antrag kann ein Rechtsanwalt zugeordnet werden wenn diesem stattgegeben wird). Die Einreichung einer Klage jedes einzelnen scheint rechtlich die einzige Möglichkeit zu sein eine materielle Schadensgemeinschaft zu bilden.
  4. Es ist eine unglaubliche Verantwortungslosigkeit, die jahrelange Forschung von angeblich mehr als dreihundert Studierenden im Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften ohne Vorwarnung von einem Tag auf den anderen in den Wind zu setzen anstatt für eine angemessene Betreuungsleistung und für Qualität in der Lehre und Forschung zu sorgen. Wenn man den Fachkräftemangel in der Medizin bedenkt wiegt dies umso schwerer. Die Arbeit der wegen des Akkreditierungsentzugs einberufenen Untersuchungskommission am Tiroler Landtag - die Universität UMIT befindet sich im Eigentum des Landes Tirol - wurde nach kurzer Zeit eingestellt.
  5. Die Verjährung gilt wohl für alle, die zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Akkreditierungsentzugs im Doktoratsstudium Gesundheitswissenschaften an der UMIT eingeschrieben waren. Mit den restlichen Kleinigkeiten, wie mit welchen nicht eingehaltenen Versprechungen einzelne an der Nase herumgeführt wurden, sollten sich eher die Juristen beschäftigen. Die Entscheidung zu handeln ist vor der Verjährung nötig, denn danach ist es zu spät.
  6. Information an die ehemaligen Studierenden des Doktoratsstudiums Gesundheitswissenschaften an der UMIT, die vom Akkreditierungsentzug ohne aufschiebende Wirkung betroffen sind: 1. die Verjährungsfrist für den Schaden tritt im September 2013 ein 2. eine materielle Streit-Genossenschaft kann gebildet werden indem jede einzelne betroffene Person eine Klage beim Landesgericht Innsbruck einbringt 3. ein Antrag zur Verfahrenshilfe hierfür ist online abrufbar 4. Information: doktorat_gesundheitswissenschaft@yahoo.de
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