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CmdrShepard

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  1. Naja, ich schrieb ursprünglich glaube daher, schon ausgedrückt zu haben was ich wissen will , daher auch die Vorbehalte gegen "Bindestrich-Studiengänge", aber gut, das wurde ja alles beschrieben. Nun, die Tätigkeit als Ingengieur oder in der Bandbreite eines Informatikers ist damit halt unwahscheinlich - möglich ist aber eine gewisse Nähe dazu, dies ist wohl richtig.
  2. Na denn. Gerade WEIL mir bewusst ist dass diverse Schwierigkeiten auftreten können versuche ich herauszufinden, ob man diese umschiffen kann - insofern bin ich SEHR an der Meinung Anderer interessiert, sonst wäre ich ja nicht hier, oder? Deswegen auch die Nachfragen an wasserfall bzw. Frau Kanzler. Wäre dies hier eine Diskussion in der realen Welt, so wären meine Punkte sicher schnell geklärt - in einem Internetforum hingegen muss ich die Bedeutung von Aussagen ("Vorsprung junger Leute in der IT" , "Niedergang Konsumgüterindustrie", etc.) erstmal hinterfragen, um den Hintergrund zu verstehen. Wie dem auch sei, ich nehme aus diesem Faden also mit, dass ein (Fern)studium in einer, ich nenne es mal "technischen Richtung", evtl. klappen kann (so sehen es zumindest ein paar User), die Gefahr dennoch keinen Job zu bekommen jedoch aufgrund Alters und fehlender Berufserfahrung nicht zu vernachlässigen ist. Brauchbar wäre wohl ein Studium zum Wirtschafts-xxx, wobei man sich auch hier, je nach angestrebtem neuen Berufsfeld, gut verkaufen können muss. Diese Punkte waren mir schon vor Erstellung des Threads einigermassen klar - meine Absicht war es auszuloten, unter welchen Umständen ein Fachwechsel denn realistischerweise denkbar wäre. So wie es aussieht spricht jedoch nicht wenig gegen meinen Plan und damit eher dafür, ein Aufbaustudium zum Wirts.-Ing. bzw. Wirtschaftsinformatiker in Betracht zu ziehen. Ich werde mir diese Optionen bzw. die Berufsfelder dahinter genauer ansehen - evtl. kann ich mich über kurz oder lang sogar damit anfreunden. Danke nochmal allen Kommentatoren. Beste Grüße.
  3. Hallo, Man muss ja nicht zwingend in der Komsumgüterindustrie tätig werden - Firmen wie T-Systems, Astra, Cisco etc. bedienen in der Hauptsache größere Unternehmen und das einigermassen erfolgreich (allerdings taten das auch einige der von dir genannten Unternehmen, wenn auch nur teilweise) Dem kann ich schon eher beipflichten - es würde wohl Sinn machen, sich durch Studium oder Schwerpunktwahl auf einen Bereich zu fokussieren, der im Gebiet der Kommunikationstechnik gefragt ist - dies düften dann wieder durch Schwerpunkte der E-Technik (wie Mikrosystemtechnik?) oder der IT sein. -> Kein "Generalist". Interessanterweise habe ich ähnliche Diskussionen auch im Bereich der Luft- und Raumfahrrtechnik gehört bzw. gelesen (E-Tec/Maschinenbauer/Physiker -> Systemspezialist; LuR-Absolvent: Projektingenieur, "Generalist"), dies nur zur Info. Hallo Frau Kanzler, Sie haben durchaus recht damit, dass sich viele spätere Studenten der Informatik im Vorfeld schon mit der Materie beschäftigen, oft im Bereich der Programmierung. Das Gebiet der Informatik besteht jedoch aus vielerlei Themen (Datenbanken, Netzwerke, etc.) und ich kann mir nicht vorstellen, dass "junge Leute", sofern sie sich nicht in der Informatik-Ausbildung oder dem Informatik-Studium befinden, Kenntnisse über all diese Themen und die Trends darin besitzen. Sollten Sie jedoch auf aktuelle "Konsumententhemen" abzielen wie die Bereiche Smartphones/Tablets, soziale Netzwerke u.ä., IPTV (TV via Internet) oder die generelle Digitalisierung der Gesellschaft an sich, so denke/hoffe ich nicht, hier bereits hinterher zu hinken Der größte Unterschied zwischen mir und jüngeren Menschen liegt aber wohl hauptsächlich im Thema Zeit - Zeit die diese (bereits früh, wie Sie sagten) in ihre (verschiedenen) Interessen investieren können, daher auch der Blick auf aktuelle Entwicklungen etc. - als gewöhlicher Arbeitnehmer ist man hier schon sehr viel eingeschränkter. Was jedoch die Unbefangenheit angeht - ist dies nicht auch ein Thema der persönlichen Einstellung bzw. Prägung? Ich halte mich in diesem Zusammenhang zumindest für einigermassen unbefangen, schliesslich bin ich auch bereit, mich nebenberuflich mit einem fachfremden Studium auseinanderzusetzen Viele Grüße, Shepard
  4. Hallo zusammen, Frau Kanzler, Sie haben natürlich recht dass meine "Erfahrungen" im neuen Fach zum Zeitpunkt des Abschlusses auf drei Jahre Studium beschränkt sein werden, während andere ehemalige Studenten der Informatik/des Ingenieurwesens zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahren im Berufsleben stehen und entsprechende Berufserfahrung/Branchenkenntniss/etc aufweisen. Lässt sich dier Vorsprung noch aufholen (7-8 Jahre)? Nun, ich denke das hängt vom Blickwinkel ab - m.M.n. hat man nach wenigen Jahren in einer festen Funktion genug gesehen, um die üblichen Vorgehensweisen in einem Unternehmen und das hierzu notwendige Wissen verinnerlicht zu haben (obwohl: Man lernt nie aus...) Jedoch mit gleichaltrigen Mitarbeitern zu konkurrieren, die bereits Erfahrung aus verschiedenen Unternehmen und/oder verschiedenen Positionen mitbringen wird schwierig sein. Weiterhin bin ich für einen Arbeitgeber wohl auch aus dem Gründen des Studiums ("geringere Tiefe" im Fernstudium) und Altergründen erstmal nur "zweite Wahl". Andererseits: Warum wird dem Alter eigentlich ein so hoher Wert beigemessen? Gerade in heutiger Zeit, in der viele Absolventen bis zum Ruhestand für diverse Firmen arbeiten, dürfte es doch egal sein, ob ein Absolvent mit 23 einsteigt und mit 28 wieder geht, oder mit 30 einsteigt und mit 35 das Unternehmen wieder verlässt. Wie dem auch sei - Frau Kanzler, vielleicht könnten Sie noch etwas genauer Definieren, was mit "Vorsprung" gemeint ist - beziehen Sie sich nur auf das im Studium erlernte Wissen und damit auf die fehlende Praxis bzw. "geringere Tiefe" im Fernstudium im Vergleich zum Präsenzstudium? Besten Dank. wt15309, besten Dank für deinen Post - familiär bin ich erstmal ungebunden, weiss nicht einmal, an welche Orte mich mein aktueller Beruf in nächster Zeit hinführen wird - insofern wäre ich erstmal der einzig betroffene Die Vielzahl an Spezialisierungen ist natürlich erstmal etwas problematisch für die Planung der Zukunft, ich selbst hatte ja im vergangenen Post mal die "Kommunikationstechnik" in den Raum geworfen - was hierfür eine geignete Spezialisierung ist, sei mal dahingestellt Evtl. sollte ich mich hier nicht allzu starr auf dieses Berufsfeld festlegen. Gruß, Shep
  5. Hallo zusammen und viele Dank für die recht zahlreichen Antworten! Ich möchte hier im einzelnen auf die genannte Punkte eingehen. Werter Kolli, danke für die Infos. Ich nehme den "betrieblichen Zahlen- und Informationslieferanten" mal zurück Allerdings sehe ich den Wirtschaftsinformatiker, gerade wenn wir den Bereich Softwareentwicklung betrachten, als "abonnierter" auf bestimmte Themen an - den "Hardcoreteil" (Hardwarennahe Programmierung etc.) wird er wohl nicht abdecken, dafür aber ein "regulärer" oder sogar technischer Informatiker - kurz gesagt: Vermutlich wird mit etwas BWL-Nachhilfe ein Informatiker den Job eines Wirtschaftsinformatikers ausüben können, ungekehrt wirds bei bestimmten Themen eher schwierig. Bis dato stellen "Mischstudiengänge" (Wirts.-Ing., Winfo, etc) für mich eher "zweite Wahl" dar - und das obwohl sie sicherlich zeitlich kürzer (BWL-Teil anrechenbar) und einfacher einem zukünftigen Arbeitsgeber zu vermitteln wären - weiterhin machen Sie die bisherige Berufserfahrung nicht komplett sinnlos (wobei dies abhängig vom Einsatzgebiet ist). Warum also "zweite Wahl"? Damit wären wir beim Thema "Motivation" bzw. "beabsichtigtes Berufsbild nach einem Abschluss" angelangt - hierzu möchte ich etwas ausholen. Die Motivation für eine Tätigkeit in betriebswirtschaftlicher Position war für mich eigentlich nie so recht gegeben- die Mittelstufenzeit verbrachte ich v.a. deswegen auf einer Wirtschaftsschule, da ich die Realschule im ersten Anlauf aufgrund zu schlechter Noten (Faulheit!) kurz nach Beginn verlassen musste und mir nicht die Blöße geben wollte, dort nochmal aufzutauchen. So führte Eins zum Anderen (eine technische Richtung in der darauffolgenden Oberstufe war realistisch betrachtet nicht möglich, da "keine Ahnung" von Physik, Chemie und nur wenig von Mathematik). Wie zu Anfang des Threads beschrieben, traute ich mir nach Erlangung der Fachhochschulreife "nichteinmal" den Wirtschaftsingenieur zu und ging somit in die BWL. AUSSERHALB des schulbedingten Lernens von Buchungstechniken oder dem "Marketing-Mix" hatte ich wenig Berührung mit verwandten Themen (Entwicklung von Aktienkursen, Expansion von Unternehmen etc - Themen der Wirtschaftspresse). Womit ich allerdings durch Familie und Bekannte schon immer stark in Berührung kam war das Amateurfunkwesen mit seinen Möglichkeiten (Antennenbau, Betrieb von Funkgeräten und dazugehörigen elektrischen Baugruppen (Filter, Verstärker, Konverter, Relaisschaltungen), digitale Datenübertragung, etc.) und dem Ziel, Funverbindungen unter diversen Umständen zu praktizieren (per Kurzwelle, über Satellit (!), via Reflektion über den Mond (!! "EME"), etc.) Da ich schon immer mit einer gewissen, evtl. dem Teenageralter geschuldeten, "Space-Affinität" durch die Gegend lief, fand ich letztere Punkte besonders reizvoll Ich behaupte daher, in meinem Fall lag das vor was man bei einem Abiturienten, welcher sich für das Ing-Studium entscheidet (und gut in den nat.wiss. Fächern war), als "Interessensbereich" diagnostizieren würde - dieser Abiturient, und hierbei möchte ich auf den Beitrag von User wt15309 verweisen, hat allerdings keine sehr genaue Vorstellung von seinem späteren Beruf, er sieht sich evtl. als Entwickler von wie auch immer gearteten Kommunikationssystemen (sei es Mobilfunk, Flugfunk, Digitalisierung der BOS (Polizei u.ä.)-Kommunikation, usw.) und/oder kann sich, je nachdem, eine bestimme Branche vorstellen. Heute, mit beinahe 27 Jahren, stelle ich fest: Zum Teenager von damals hat sich eigentlich nicht allzu viel verändert. Sicherlich kann ich mir im obenstehenden Kontext ein genaueres Bild von möglichen Arbeits- und Aufgabengebieten machen, aber, wie User wt15309 schon richtig bemerkt hat, wie eine derartige Entwicklungstätigkeit tatsächlich in verschiedenen Branchen und Themen der Kommunikations-/Nachrichtentechnik aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Es steht jedoch zu vermuten, dass diverse Ingenieure im Laufe ihres Berufslebens die Funktionen "bei Nichtgefallen" wechseln, bspw. aus der Entwicklung kommend in den Bereich Betrieb/Service/Wartung einsteigen bzw. sogar Vertrieb o.ä. (siehe meinen Vergleich "Informatiker vs. Wirtschaftsinformatiker" oben). Nun denn, so sehen sie also aus, jene Themen, die mein technisches Interesse präg(t)en. Mit Automobilen oder Gebäuden hatte ich immer wenig am Hut Werte Frau Kanzler, sollte ich dieser meiner Idealvorstellung nachstreben, so wird das "Verkaufen" meines Werdegangs nicht einfach, da haben Sie recht. Jedoch macht es mir Mut, dass Sie mich nicht als "zu alt" für einen solchen Wechsel einstufen. Ich denke, ich habe in diesem Post zumindest in den Grundzügen nahegelegt, wohin es mich denn zieht. Den Weg dorthin könnte man über das Studium von Elektro-/Nachrichtentechnik, technischer Informatik o.ä. beschreiten, ob Präsenz- oder Fernstudium ist allerdings offen, Vor- und Nachteile hatte ich schon in meinem ersten Post genannt. Verschiedene User sehen das Fernstudium offenbar kritisch: WT15309 hingegen sieht offenbar keine allzu gravierenden Nachteile, hat jedoch auch einen auf "normalem" Wege erlangten Ingenieursgrad vorzuweisen.
  6. Hier möchte ich mir mal selbst antworten. Laut Auskunft der Wilhelm-Büchner-Hochschule versucht man im Falle von Studenten, die in fachfremden Berufe tätig sind, deren berufliche Tätigkeit so umfassend wie möglich auf die Praxisphase anzurechnen (laut der Dame am Telefon wird die Praxistätigkeit dabei nicht nur auf die zugrundeliegende Thematik (technisch oder nicht) reduziert) - eventuell noch fehlende Creditpoints könnten weiterhin bspw. über Hausarbeiten oder ähnliche Leistungen abgegolten werden. Beste Grüße!
  7. Hallo Ralf, besten Dank für deine Antwort. Ich denke du hast recht, die Qualität des Studiums hängt wohl eher von der Hochschule als der "Studienform" ab - zumal einige Fernhochschulen auch staatlicherseits anerkannt sind. Habe weiterhin festgestellt, dass Fernstudiengänge, wie "normale" Studiengänge, oft eine Praxisphase vorsehen - für Studenten, die sich tatsächlich "weiterbilden" (Elektriker studiert Elektrotechnik o.ä.) mag das insofern kein Problem sein, als dass die berufliche Tätigkeit wohl als "Praxissemester" anerkannt wird. In meinen Fall könnte ich jedoch nicht mit einer einschlägigen Tätigkeit dienen - und ein "temporärer" (mehrere Wochen) Ausstieg aus dem Job zu Praktikumszwecken ist evtl. problematisch Wie ein Mitforist hier schreibt, exisitiert wohl, zumindest in der WBH, ein "Workaround" in Form einer Projektarbeit: http://www.fernstudium-infos.de/wilhelm-buechner-hochschule/31979-ti-berufspraktische-phase-2.html Gibt es noch andere Erfahrung zu dieser Problematik? Vielen Dank und beste Grüße!
  8. Hallo Ralf, hallo lippi, vielen Dank für eure Antworten. Ralf, du hast natürlich recht mit deinen Argumenten, ein dritter Anlauf wäre schwierig Mathematik ist tatsächlich elementar bei den Ings, habe daher mit Blick auf ein möglicherweise im Oktober startendes Präsenzstudium bereits mit der Aufarbeitung des Schulstoffes ab Mittelstufe begonnen. Was die Wirtschaftsinformatik angeht, so stimmt der "Weiterbildungscharakter" - allerdings sehe ich mich mit der Winfo eher wieder als betrieblicher Zahlen- und Informationslieferant bzw -aufbereiter; IMHO ist der Wirtschaftsinformatiker damit wohl v.a. in der IT-seitigen Unterstützung der Unternehmensführung- und Administration tätig, richtig? Würde ich die informatische Richtung einschlagen wollen, dann eher als "richtiger" Informatiker mit seinen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Lippi, besten Dank für deine Vorschläge. Offenbar gibt es tatsächlich Fernstudiengänge, die Absolventen aus dem WiWi-Bereich zu Wirtschaftsingenieuren bzw. -informatikern weiterbilden indem sie ihnen den "verpassten" Technik- bzw. Informatikteil vermitteln. Wie oben schon beschrieben stehe ich der "50:50-Qualifikation" aber etwa skeptisch gegenüber, werde jedoch nochmal genauer darüber nachdenken. Wie seht ihr den "Qualifikationsunterschied" zwischen Fern- und Präsenzhochschule? (Keine Praktika, keine Seminare, keine Labore...) Viele Grüße!
  9. Guten Tag miteinander, ich möchte euch kurz meine Situation beschreiben. Im August 2011 endete mein Studium der BWL an einer FH mit dem Dipl.-Betriebswirt. Leider wurde im Verlauf des Studiums mein Interesse für das Fach zunehmend geringer - die Wahl des Schwerpunktes, Prüfung und Steuerrecht, war deswegen eher den "Karriereaussichten" und weniger einer Neigung geschuldet; Dennoch schloss ich das Studium mit einem Schnitt von 2,2 ab. Beruflich bin ich seit Anfang 2012 für eine Finanzholding tätig und nach einen halben Jahr IT-Projekt-Unterstützung nun vor Ort in einer Tochtergesellschaft im Controlling (+ SAP-Einführung) bzw. evtl. bald auch in der FiBu eingesetzt (sozusagen um mein Grundlagenwissen zu "stärken"). Bei Betrachtung dieses Jahres kann ich mir nur schwer vorstellen, weiter im Finanzbereich tätig zu sein - Natürlich ist dieser wichtig für die Unternehmenssteuerung (Controlling) bzw. die gesetzlich/anderweitig vorgeschriebene Dokumentation (Buchhaltung) - es fällt mir jedoch schwer, das "Interesse" mancher Kollegen (und Studenten!) an einer Tätigkeit zwischen Budgetmeetings und Investitionsrechnungen bzw. zwischen Cashflowermittlung und Monatsabschlussstress nachzuvollziehen. Eine spätere Tätigkeit auf Ebene der Finanzholding würde wohl eher übergeordnete/strategische Themen beinhalten, das Grundprinzip bleibt jedoch. Letztendlich kann ich mit Blick auf die (weiteren) Inhalte meines BWL-Studiums + Praktika (Controlling, Logistik, Fibu) kaum für mich erstrebenswerte Tätigkeiten sehen. Ich muss mir hier eingestehen, es wäre intelligenter gewesen zunächst ein Studium der Ingenieurswissenschaften oder der Informatik zu versuchen (bin hier durch mein familiäres Umfeld geprägt) - ein "Notausstieg" in die BWL wäre möglich gewesen und kommt per se nicht selten vor Dennoch entschied ich mich, hauptsächlich wegen Schwächen in der Mathematik (mangelndes Talent und entsprechende Schullaufbahn -> Wirtschaftsfächer, Wirtschaftszweige) für die BWL. Mit 27 Jahren bin ich nun also daran mir zu überlegen, ob ein beruflicher Schwenk in eine technische Richtung möglich wäre. Es ist mir dabei schon bewusst, dass man versuchen könnte, sich von innerhalb der BWL an "benachbarte" Themen heranzutasten, bspw. als Finanzbuchhalter verstärkt in SAP-Einführungen mitzuwirken o.ä., sofern man eine IT-Affinität besitzt. Ein "großflächigen Bruch" mit der BWL, so wie ich ihn mir vorstelle, wird damit aber wohl nicht möglich sein. In den vergangenen Wochen habe ich einige Studiengänge aufgestöbert, die meinem Interesse am ehesten entgegenkommen - darunter fallen allgemeine (Elektro-/Kommunikationstechnik) wie auch spezialisierte Ingenieurswissenschaften (bspw. Luftfahrttechnik/-informatik). Nun birgt ein Wechsel an die Uni natürlich eine große Gefahr - selbst im Erfolgsfall und bei Beendigung des Studiums in der Regelstudienzeit konkurriere ich (dann mit 30) mit jüngeren Jungingenieuren, und auch noch ohne Berufserfahrung, im Ing.-Bereich um Arbeitsplätze. Bei Absolvierung eines Masters (dann evtl. 32) besteht das Problem weiterhin - mein Lebenslauf tut dazu ein übriges ("Warum studieren Sie erstmal 11 Semester BWL? Haben Sie eigentlich ein Ziel vor Augen?"). Daher könnte ich mir vorstellen, zunächst nebenberuflich ein Fernstudium, bspw. der Elektro- und Informationstechnik, wie es an der der Wilhelm Büchner Hochschule angeboten wird, zu absolvieren. Danach könnte ein Master, evtl. sogar an einer Präsenzhochschule folgen. Vorteil Fernstudium: Individuellere Zeiteinteilung und weniger strikte Vorschriften für Prüfungstermine und -wiederholungen (für mich als "Chefmathematiker" sicher sinnvoll). Weiterhin würde ich damit im Arbeitsleben verbleiben und zusätzliche Berufserfahrung aufbauen - für den Fall, dass mein "Plan" scheitert. Natürlich würde auch ein Fernstudium meine Jobchancen nicht verbessern, ich vermute sogar, dass der Lerneffekt im Präsenzstudium ein höherer ist, zumal in meinem Fall keine beruflichen Bezugspunkte zum Studienfach bestehen (In welchem Labor baut der Fernstudent Schaltungen und programmiert Mikroprozessoren?). Daher nun meine Frage: Erscheint es realistisch, über einen dieser Wege mein angestammtes Fach zu verlassen und jenen nachzueiffern, denen mit 20 schon klar war, dass es interessanter sei "Autos zu bauen" statt "Autos zu verkaufen"? Oder wäre ein anderer Weg empfehlenswerter? Bin für jeden Vorschlag offen. Viele Grüße und Danke für das Lesen dieses Textes.
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