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Irene72

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10 Gut

Über Irene72

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ZAR
  • Studiengang
    Rechtsassistentin (IHK)
  • Geschlecht
    w
  1. Irene72

    Rechtsassistent (IHK) und ich werde ausgelacht

    Zunächst einmal lieben Dank für die viele Resonanz auf meine Beiträge. Nun, ich mache ja die Weiterbildungen in erster Linie für mich und darüber freue ich mich und lasse mich auch nicht davon abhalten. Da ich das ganze auch immer ohne Zuschüsse selbst finanziere bin ich umso stolzer auf mich. Natürlich ist manchmal auch ein ganz arger Druck auf mir, da ich die Prüfungen auch immer mit mind. gut bestehen möchte. Aber der Grund meiner Fragestellungen in diesem Forum hier war einfach, ob Ihr das kennt, be- od. ausgelacht zu werden für das, was Ihr tut. Auch wenn man eine WB mit vollem Herzen für den Job und das Unternehmen macht und keine Ansprüche auf Gehaltserhöhung od. Aufstieg stellt, wird man klein gemacht. Das scheint dennoch ein rein deutsches Phänomen zu sein. Ich verspreche mir von den WBMaßnahmen mehr Wissen, Sicherheit und das Gefühl ein Ziel erreicht zu haben. Das freut mich sehr. Obwohl ich natürlich auch den kritischen Stimmen im Forum Zustimmung geben muss, dass es komisch aussieht, wenn man von der Buchhaltung zur Hausverwaltung dann zur Rechtswissenschaft wechselt. Und was das Jurastudium an einer Uni angeht: Ich glaube, dass wird auch mehr und mehr überbewertet. Warum soll man dort studieren, wenn man ähnliches, in gutbürgerlicher Verständnismanier auch in ca. 5-6 Jahren auf nebenberuflicher Basis erreichen kann? Sorry, aber! Ich finde, gerade hier sollte in Deutschland so langsam ein Umdenken stattfinden. Wir reden hier immerhin nicht von einem Humanmedizinstudium.
  2. Irene72

    Rechtsassistent (IHK) und ich werde ausgelacht

    Danke dir! Es macht zumindest großen Spass!
  3. @svensuess: Das Endriss Zertifikat ist anerkannt (es gab ja auch eine 6stündige Prüfung), ich meinte jedoch nicht bei dem Arbeitgeber, wo ich war. Für den war das alles nix wert. @Susanne Dieter: Hammergeiles Bild bzgl. HomeOffice! Du bist aber auch noch "schwer" unterwegs (bis 2015) :-)
  4. Nun, ich habe 1,5 Jahre in einer Hausverwaltung gearbeitet (nur 4 MA) und fand dann dieses Angebot der SGD und dachte, dass ist genau das, was ich hier mache und toll, um ins Gebiet tiefer einzusteigen. Ich meldete mich dann an und benötigte für die Weiterbildung, obwohl 15 Monate angedacht nur 10 Monate. Bezahlt habe ich den Lehrgang komplett selbst. Der Service der SGD war gut und alles ging total zügig. Einsendeaufgaben waren spätestens nach 3 Tagen korriegiert (per E-Mail) und die Abschlussarbeit kam nach 14 Tagen korrigiert zurück. Ich habe dann ein zweisprachiges Zertifikat erhalten und freute mich. Die große Ernüchterung kam dann als ich das meinem Chef vorlegte und dieser fragte, was der Blödsinn denn solle. Alles könne man sich auch so anlesen und das wäre mit 30 EUR als Buch getan. Meine Kollegen wunderten sich die ganze Zeit, was ich da wohl lerne und vor allem warum. Da es dann letztendlich nur noch Chaos in dem Laden gab und es auch finanziell nicht gut bestellt war, wechselte ich den Job und ging in einen ganz anderen Bereich. Da bin ich jetzt zufrieden. Aber kürzlich fragte mich eine Kollegin, was ich denn mit meiner WB überhaupt anfangen könnte. Das fand ich befremdlich. Ich hörte dann Sprüche wie: Entweder studiert man Jura od. man lässt es einfach. (Anmerkung: Nun, ich würde liebend gerne Jura studieren, NUR ich muss auch von was leben und entspr. Geld verdienen. Ich kann mit 42 nicht meinen Job hinschmeißen um ganztags zu studieren. Leider wird Jura als solches auch nicht komplett als Fernstudium angeboten).
  5. Auf jeden Fall bin ich dazu übergegangen nicht alle Zertifikate im Bewerbungsverfahren anzugeben, damit nämlich nicht der Eindruck erweckt wird, ich sammel nur Zertifikate um angeben zu wollen. Der Bereich Recht interessiert mich sehr und ich glaube, hier meinen Schwerpunkt gefunden zu haben. Würde gerne auch noch den Rechtsreferenten und dann den Rechtsökonom draufpacken. Das wird´s dann wohl auch sein, da ich schon 42 bin ;-) Ansonsten finde ich mein Glück hauptsächlich im sprachlichen Bereich. :-)
  6. Nun, die Weiterbildungen waren immer der Tätigkeit und dem Unternehmen angepasst. Z.B. habe ich als Finanzbuchhalterin gearbeitet und die WB gemacht, danach in einer Hausverwaltungsklitsche und habe da den Haus- u. Grundstücksverwalter gemacht und jetzt arbeite ich im rechtl. Bereich und mache die WB zur Rechtsassistentin. Ich kann von keinem Betrieb sagen, dass ich gemobbt wurde. Es war nur so, dass ich kopfschüttelnd herabgewürdigt wurde weil ich sowas mache und dafür Geld ausgebe. Die Frage ist also, warum gerade in Deutschland Weiterbildung so einen schlechten Ruf hat. Aus Großbritannien kenne ich das nicht. Habe dort 2 Jahre gelebt und da wurde jegliche WB anerkannt.
  7. Da ich im Bereich Hausverwaltung gearbeitet habe, habe ich den Lehrgang an der SGD belegt und mit sehr gut bestanden. Sowohl meine Kollegen als auch mein Chef wunderten sich, was dieser Quatsch denn solle und ob ich zuviel Geld übrig hätte, für so etwas derartig viel zu bezahlen. Hm, leider wurde der Abschluss überhaupt nicht anerkannt dort. Seit 1 Monat arbeite ich nun in einem anderen Unternehmen und kann mit dem Abschluss der SGD somit nichts mehr anfangen. Empfehlen würde ich die SGD aber auf jedenfall weiter. Die Betreuung und der Ablauf war gut.
  8. Irene72

    Rechtsassistent (IHK) und ich werde ausgelacht

    Hallo, mache zur Zeit die WB zur Rechtsassistentin (IHK) und wunder mich darüber, dass ich von Kollegen ausgelacht werde. Die fragen mich, was ich mit so einem Quatsch machen möchte und was das für ein Unsinn wäre. Ich finde so ein Verhalten sehr befremdlich. Kennt Ihr sowas?
  9. Hallo, bin neu hier und habe schon einige Weiterbildungen im Fernstudium absolviert. Mir macht das Lernen Spaß und ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen. Allerdings habe ich festgestellt, dass, vor allem im Arbeitsbereich, die Abschlüsse und Ambitionen oftmals ins Lächerliche gezerrt werden. Z.B. habe ich die Weiterbildung zur Finanzbuchhalterin an der Steuerfachschule Dr. Endriss in Köln gemacht (mit 6stündiger Prüfung vor Ort) oder den Gepr. Haus- und Grundstücksverwalter bei der SGD mit Abschlussarbeit und kann von beiden Zertifikaten nur sagen, dass die Arbeitgeber (selbst wenn man in dem Bereich arbeitet, in dem man die Weiterbildung gemacht hat!) derartiges kaum honorieren. Es interessiert sie schlichtweg nicht. Ich meine, es geht ja nicht nur um Abschlüsse und Lernzeit sondern auch um teilw. happige Kosten. So ein Kurs kostet locker zw. 1500 und 1800 EUR und die muss man auch erstmal zahlen. Warum haben also Fernstudiengänge so einen üblen Ruf? Momentan mache ich den Rechtsassistenten (IHK) am ZAR in St. Wendel und finde das alles hochspannend aber auch sehr anspruchsvoll. Für das was ich da lerne, werde ich im Job nur müde belächelt. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Viele Grüße Irene
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