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Alucard

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Über Alucard

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    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Wilhelm Büchner Hochschule
  • Studiengang
    Digitale Medien
  • Geschlecht
    m
  1. In Deutschland wurden die Bachelor-Studiengänge u.a. eingeführt, weil die Betriebe damals über die angebliche Praxisferne der Diplom-Studiengänge jammerten. Außerdem sollte die universitäre Ausbildung verkürzt werden, um den Betrieben jüngere Absolventen zu "liefern", also Human-Ressourcen, die man länger ausbeuten kann (Achtung Ironie ). Jetzt jammern die Untenehmen, dass sie nicht richtig ausgebildete Hochschulabsolventen bekommen. Und diese sind dann zu spezialisiert oder nicht spezialisiert genug. Ja was denn jetzt?
  2. Die Fernuni Hagen ist eine staatliche Uni, die WBH eine staatlich anerkannte private FH. Vom Bekanntheitsgrad ist die Fernuni Hagen den meisten Arbeitgebern wohl geläufiger. Bei der Fernuni Hagen gibt es im Studiengang Informatik in dem Sinne keine Präsenztage, bis natürlich auf das Seminar und das Praktikum. Es wird nur empfohlen an den angebotenen Studientagen teilzunehmen. Wo und wann diese stattfinden, wird vor dem Semester bekannt gegeben. Mentoriate sind ebenfalls freiwillig und werden an verschiedenen Studienzentren innerhalb Deutschlands angeboten. Um Mathekenntnisse aufzufrischen und zu erweitern, werden mittlerweile ebenfalls Kurse von der AStA der Fernuni organisiert. Du hast Zugriff auf umfangreiche Fachliteratur der Uni-Bibliothek, teilweise sogar online. Ansonsten kannst du dir die Bücher, die du leihen möchtest, für eine kleine Gebühr zusenden lassen. Weitere Services: kostenlose Software für's Studium (Microsoft, Citavi, etc.), kostenloser Zugriff auf Lernvideos (video2brain), Sophos-Antivirus. Die WBH bietet ebenfalls Zugriff auf Microsoft Dreamspark, allerdings hat sie keine eigene Bibliothek. Die Prüfungen soll man dort jedoch auch nur mit den Lehrheften bestehen können. Im Gegensatz zur Fernuni gibt es keinen Semesterbetrieb, ob das von Vor- oder Nachteil ist, kommt darauf an, wie strukturiert du arbeiten kannst (aka. Verschieberitis). Die Präsenztermine finden grundsätzlich in Pfungstadt statt, nur die Klausuren können an verschiedenen Orten in Deutschland geschrieben werden. Dauer der Präsenztage meist 3 - 4 Tage. Das Praktikum an der WBH ist ein Betriebspraktikum, auf das du als Programmierer aber dann deine Berufstätigkeit anrechnen lassen kannst. Das Praktikum an der Fernuni ist ein reines (universitäres) Programmierpraktikum, das eine Woche dauert und in Hagen stattfindet - soweit ich das jetzt im Kopf habe. Die Klausuren an der WBH sind alle bewertet und schriftlich, an der Fernuni reicht bei einigen Klausuren, v.a. im Grundstudium, das Bestehen aus. Es gibt dann einen unbenoteten Leistungsnachweis. In einigen Fächern sind mündliche Prüfungen vorgesehen, z.B. Theoretische Informatik. Die Termine kann man mit den Kursbetreuern ausmachen, also kein zentraler Termin. Die Fernuniversität ist, wie der Name schon sagt, eine Universität - hier geht es viel um Methodenanwendung und allgemeine Prinzipien. Eine Fachhochschule bietet eine mehr praktisch ausgerichtete Ausbildung. Je nach Neigung musst du entscheiden, ob Uni oder FH. Vom Preis her ist die Fernuni Hagen unschlagbar, der Service stimmt meist auch, du musst allerdings in einigen Fächern zusätzliche Fachliteratur durcharbeiten. Wenn dir das nicht so sehr behagt, dann ist die WBH evtl. etwas für dich, da hier schon alles zusammengefasst ist. Wie gut die Qualität ist, kann ich dir allerdings nicht sagen. Weiterhin in die Entscheidung einbeziehen kannst du noch, ob dir der Semesterbetrieb zusagt, bzw. sich dieser mit deiner Arbeit vereinbaren lässt. Wenn ja, ist die Fernuni absolut ok, wenn nein, ist die WBH wohl vorzuziehen. Ein Wort noch zu Mathe: Wenn du kein (Fach-)Abi hast, solltest du dich vorher in die "höhere" Mathe einlesen. Dabei ist die FH-Mathe etwas leichter, da sie anwendungsorientiert ist. Uni-Mathe ist eher theoretisch und wird auf allgemeine Prinzipien, sprich Formeln und Beweise, zurück geführt. Hoffe, ich konnte dir etwas helfen.
  3. Im pflegenden Sektor finde ich das niederländische Modell nicht schlecht: http://www.europapflege.de/de/projekt/ausbildungnl.php. Dies setzt natürlich die Bereitschaft der Arbeitgeber voraus, den Arbeitnehmer / die Arbeitnehmerin bei der beruflichen Weiterbildung auch zu unterstützen. Ansonsten sehe ich, wie auch andere hier schon ausgedrückt haben, eine "Überakademisierung" der Arbeitswelt kommen. Dies kann man ja schon seit einigen Jahren bei den Lehrstellenangeboten sehen: Wo früher der Realschulabschluss reichte (und heute wohl auch immer noch reichen würde), wird heute von den Arbeitgebern das Abitur als Abschluss gefordert. Der Hautschulabschluss ist heutzutage so gut wie gar nichts mehr wert. Die Latte für den Zugang zur Arbeitswelt wird damit immer höher gelegt, ebenso wie die Hürden für den Aufstieg innerhalb dieser. Wenn also immer mehr Arbeitnehmer den Bachelor haben, wird dieser durch das Überangebot dann immer weniger "wert", ist also kein Heraustellungsmerkmal mehr. Auf der anderen Seite werden die "klassischen" Weiterbildungen für nicht akademische Arbeitnehmer wie Meister, Techniker oder Fachwirt in ihrer Bedeutung herabgestuft. Pointiert kann man sagen, dass am Ende irgendwann auch wohl die Putzfrau einen B.Sc. haben muss Da nun nicht jeder eine akademische Ausbildung machen kann, aus welchen Gründen auch immer, heißt dies dann auch, dass immer mehr Menschen vom Arbeitsmarkt bzw. beim Einkommen aus Arbeit abgehängt werden. Ein "Bachelor für alle" würde dagegen bedeuten, das Niveau der akademischen Ausbildung zu senken. Da wären wir dann wieder bei der Entwertung der akademischen Ausbildung durch Masse statt Klasse.
  4. Hatte schon so eine Antwort von Count Goldbeast erwartet. Typisches Troll-Gerede: Ich bin cool, alle anderen sind blöd und eure Armut kotzt mich eh an ... Ignorieren wir das Ganze und kehren zum Thread-Thema zurück
  5. Der Weg zum deutschen Pass? Asylbewerber dürfen in Deutschland keine Arbeitsstelle annehmen, solange ihr Asylverfahren läuft. Wenn du jetzt Menschen aus Polen, Rumänien oder mittlerweile auch Spanien, Portugal, Griechenland meinst, die hier als Pfleger arbeiten: Diese werden doch teilweise gnadenlos ausgenutzt und bekommen nur ein Taschengeld von ihren Arbeitgebern bezahlt. Da man also weiß, dass man schlecht bezahlt wird im Bereich Erziehung und Pflege, sollte man also - deiner Meinung nach - in die Industrie gehen? Und wer pflegt dann die alten, kranken oder behinderten Menschen? Wird ein Schlosser, Verwaltungsfachwirt oder der von dir angeführte Müllmann mehr gebraucht, als eine Krankenpflegerin oder ein Lehrer? Zudem hat jeder Mensch seine eigene Neigungen, was die Berufswahl angeht. Zum Teil drängen auch gesellschaftliche Normen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu einer bestimmten Berufswahl. Daher sind ja in Deutschland v.a. Frauen im Pflege- und Erziehungsbereich tätig. Was die Wasserkopfstellen in der Verwaltung angeht: Diese gibt auch in der freien Wirtschaft, ist also kein spezielles Problem von öffentlichen Betrieben. Gute Betreuung sollte zudem keine Frage der Bezahlbarkeit sein. Deutschland ist ein reiches Land, und wenn die Ressourcen einigemaßen gerecht verteilt wären, käme die Frage nach der "Bezahlbarkeit" erst gar nicht auf. Die Frage nach der Bezahlbarkeit impliziert zudem, bei konsequentem Weiterdenken, auch die Frage danach, wer ist es wert Pflege- und/oder Erziehungsdienstleistungen zu bekommen. Und wenn ja, in welchem Umfang. Dies ist dann das Herunterbrechen des ganzen Problems auf eine rein technische betriebswirtschaftliche Ebene, wie sie im momentanen Neoliberalismus vorherrscht. Wie soll man aber den Wert eines menschlichen Lebens berechnen? Es geht hier doch mehr als nur um die Frage der "Bezahlbarkeit". Gruß
  6. @Count Goldbeast: Die Gehälter von Erziehern und anderen Angestellten im Sozial- und Erziehungswesen liegen, nach eigener Erfahrung, meist zwischen den Entgeltgruppen S2 bis S6. Die Zahlen über der Tabelle (1 - 6) heißen, dass man nach einem Jahr in der jeweiligen Entgeltgruppe "aufsteigt", dann nach zwei weiteren Jahren darin, nach drei usw. Nach 15 Jahren bist du dann "am Ende" angekommen. Mehr - außer den üblichen Lohnerhöhungen - kannst du nicht mehr verdienen. Bei den Berufen im sozialen Bereich sollte man auch bedenken, dass sie teilweise ziemlich nervenaufreibend sind: 25 - 30 Kinder in einer Schulklasse können ganz schön Stress machen, auch das Arbeiten mit behinderten Menschen ist kein Zuckerschlecken (bis hin zu körperlichen Bedrohungen oder Angriffen von diesen). Dies kann bei den Pflegenden zu psychischen Problemen (Ausbrennen, Angststörung) führen. Bei Kranken- und Altenpflegern/-pflegerinnen kommt neben Schichtarbeit und die ständige Konfrontation mit Leid und Tod, noch die körperliche Belastung bei der Pflege von bettlägerigen Menschen hinzu. Diese müssen oft in einer Zwangshaltung ausgeführt werden. Rücken-, Nacken- und Knieleiden sind keine Seltenheit und können zum Zwangsaustieg aus dem Job führen. Alles in allem wird die Arbeit am Menschen / mit dem Menschen relativ schlecht bezahlt, obwohl in der Gesellschaft das "Gut" Gesundheit sowie Bildung doch eine hohe Priorität genießt. Dies folgt allerdings leider einem Trend der Entwertung menschlicher Arbeit - vor allem Menschen, die in den Dienstleistungsbrachen arbeiten, bekommen dies zu spüren. Industriearbeit, bei der am Ende ein fassbares Objekt herauskommt, wird immer noch mehr wertgeschätzt. Hier hat man am Ende vor Augen, was geleistet wurde. Wie wichtig Dienstleistungen sind merkt man erst, wenn diese nicht mehr angeboten werden. Leider. Gruß
  7. Hallo Tomislav, der Nachweis der Berufserfahrung ist erforderlich, wenn du dich ohne (Fach-)Abitur oder Meister, Techniker, Fachwirt zum Studium anmelden möchtest. Dies gilt für eine Bewerbung als fachtreuer Bewerber für ein Studium. Dies wäre wohl bei dir als gelernter IT-Systemelektroniker mit Berufserfahrung dann der Fall. Bei der WBH machst du dann ein "Gaststudium" und legst nach zwei Leistungssemestern die HZP ab (siehe auch Zulassungsvoraussetzngen WBH)
  8. Ich möchte KanzlerCoaching zustimmen, auch in der Einschätzung von Bursali. Der Techniker ist ein anerkannter Abschluss, der - denke ich - auch für Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss gut zu bewältigen. Ich denke hier vor allem an die mathematischen Fächer. Strebt jemand ohne Abitur einen Hochschulabschluss an, so ist dies nicht unmöglich, aber mit erhöhtem Aufwand verbunden. Die Grundlagen v.a. in Mathe müssen einfach erst einmal gelegt werden. Zum Thema Fernuni Hagen: Ich kenne die Mathematik-Skripte aus dem Bachelor Informatik. Dies sind die gleichen, wie beim Mathematik-Bachelor - hier wird nicht gerechnet - mathematische Sachverhalte werden durch Umstellung von Formeln bewiesen. Also alles sehr theoretisch ... Weiterhin ist der Techniker immer noch sehr eine sehr angesehene Weiterbildung. Vor allem wenn Bursali im "praktischen" Bereich tätig sein möchte, halte ich den Techniker-Abschluss für sinnvoll. Sollte sich Bursali doch noch für ein Studium entscheiden, finde ich, dass der Techniker ein guter Zwischenschritt ist, da er sich einige Module in einem späteren Studium anerkennen lassen kann. @Bursali: Bei den Angeboten der Fernschulen achte bitte darauf, dass du einen staatlichen Abschluss machst. Diese werden von den Unternehmen sehr viel besser anerkannt. Soweit ich weiß, kann unter bestimmten Voraussetzungen mit dem staatlichen Techniker auch die Fachhochschulreife erworben werden. Soweit meine Überlegungen.
  9. Also, soweit ich weiß, ist der staatlich gepr. Techniker noch immer eine angesehene Weiterbildung. So wie der Meister oder staatlich gepr. Betriebswirt bzw. die Fachwirte IHK. Du hast auch eine recht große Auswahl an Anbietern, die DAA käme da auch wieder in Frage. Im Internet bin ich über dieses Forum gestolpert: http://www.techniker-forum.de/
  10. Hallo FarFarAway, ich hab den TERP10-Kurs 2011 mitgemacht, allerdings nicht das SAP-Zertifikat gemacht. Das Zertifikat der Uni DuE hat mit erst mal gereicht. Du brauchst keine Zusatzliteratur, die Skripte sind sehr ausführlich und bestehen aus einem praktischen und einem Theorieteil. Der praktische Teil ist für das Zertifikat der DuE, der theoretische Teil bereit auf die SAP-Prüfung vor. Dazu gibt es auch Fragen, die so ähnlich auch bei der SAP-Prüfung vorkommen, inklusive Antworten. Der Stoff setzt keine speziellen Vorkenntnisse voraus. Er kann aber v.a. im Bereich ERP-Systeme im Studium hilfreich sein. Grüße, Alucard
  11. Hallo FarFarAway, die Unterlagen sind sehr gut aufbereitet und sind auch nach dem Lehrgang noch sehr nützlich. Die TERP-Zertifizierung kann auch mit einem offiziellen SAP-Zertifikat abgeschlossen werden. Für alle anderen Lehrgänge musst du dich selber drum kümmern, allerdings gibt Studentenrabatte - natürlich nur, solange du noch Student bist Ich würde sagen, guter Einstieg ... Gruß, Alucard
  12. Hallo Bursali, die WBH bietet Fernstudiengänge Bachelor Informatik in allen möglichen Richtungen an: http://www.wb-fernstudium.de/ Alternativ gibt es auch eine angeschlossene Technikerschule, das PFFH-Technikum (alles Klett-Gruppe), an der der Staatlich geprüfte Elektrotechniker, Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnik angeboten wird: http://www.pffh-technikum.org/studiengaenge/elektrotechnik/index.php - Vielleicht eine Alternative :-) Gruß, Alucard
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