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NISI

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Über NISI

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    TU Kaiserslautern / DISC
  • Wohnort
    Berlin
  • Geschlecht
    m
  1. Nach meiner Erfahrung zählt in diesen Bereichen das StB und das WP Examen. Mehr nicht.
  2. Ich habe meine praktischen Studienzeiten u.a. bei einer großen Gewerkschaft sowie bei einer großen Versicherung mit Hauptsitz in München abgeleistet. Angetroffene Wirtschaftsjuristen (waren glaube ich noch alles Diplom-Wirtschaftsjuristen) hatten jedoch ein stark spezialisiertes Studium abgeschlossen. Sind jedoch nur MEINE Erfahrungen und wenn's im Laufe der Jahre anders werden sollte, schön.
  3. Das einzige, was an berufsbegleitendem Jura schwierig ist, ist das Examen und sobald "Volljurist" zur Debatte steht, ist m.E. kein Platz mehr für den Weg über LL.x
  4. Die HZP ist KEINE wissenschaftliche Prüfung. Da geht es m.E. nur um Arbeiten mit/am vorgegebenen Text. Berufsfähigkeit und Berufsfertigkeit sind nun mal zwei verschiedene Dinge.
  5. und eine bestandene HZP vielleicht als tauglichen Motivator ("ich habe bewiesen, dass ich ein Studium grundsätzlich schaffen kann") nutzen zu können .... Marley, sei mir bitte nicht böse - aber willst Du nur einen akademischen Grad führen dürfen oder willst Du das diesbezügliche Wissen auch tatsächlich verkörpern? Wenn Du bereust, die Schule früh verlassen zu haben und "Gewaltenteilung" für Dich bereits "Hintergrundwissen" ist, dann wäre es m.E. nur konsequent diese Versäumnisse aufzuarbeiten. Ich empfehle Dir, falls Du es noch nicht getan hast, Dich mit den Studieninhalten detailliert auseinander zu setzen UND Dich zu fragen, ob Du Dich damit erfolgreich auf wissenschaftlichem Niveau auseinanderzusetzen vermagst. Gruß, NISI
  6. Noch eine kleine Ergänzung zum Thema Berufschancen aus der LTO, deren Quintessenz ich aus meinen praktischen Studienzeiten bestätigen kann. http://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/bwl-vwl-wirtschaft-jura-studium-kombination/
  7. Niemand, aber wie kommst Du überhaupt drauf, dass man sich da im Detail auskennen muss? Sinn einer Hochschulzugangsprüfung ist die Feststellung der Studierfähigkeit, nicht des statischen Wissens - mit anderen Worten: Es wird geprüft, ob Du lesen, das Gelesene verstehen, darüber nachdenken und Deine geistigen Ergüsse am Ende auch strukturiert artikulieren kannst. Du bekommst jeweils einen Text und Fragen zu diesem Text und musst mit diesem Arbeiten. Wenn Du Hintergrundwissen hast, schön - aber wohl nicht notwendig und evlt. sogar hinderlich. http://www.nbs.de/fileadmin/download/hzpbeispielaufgaben_2012.pdf Wohlgemerkt, das sind Beispielaufgaben aus 2012 - da war der Große Lauschangriff so präsent wie heute der NSA Abhörskandal .... Ich verstehe durchaus, dass man den leichtesten Weg gehen will. Nur gibt lediglich der Anfang eines Weges keine verlässliche Information darüber, wie schwer/aufwendig es insgesamt wird. Die "Einstiegshürde" ist ein Punkt unter vielen - sollte aber keinesfalls ausschlaggebend sein. Gruß, NISI
  8. Was genau ist das Problem mit einer Hochschulzulassungsprüfung? Generell ist sie ja sinnvoll, da sie ggf. ein Studium, bei dem Du Dir die Rosinen rauspickst und am Ende vor einem für Dich nicht lösbaren Problem kapitulierst, erspart. Wenn inhaltlich die WINGS am ehesten interessiert, was ich zumindest bzgl. Diplom./. Bachelor nachvollziehen kann, dann würde ich diese auch ganz klar favorisieren - weshalb Du einen "flexiblen Bachelor" gegenüber einem "starren Diplom mit HZP" favorisierst, kann ich -zumindest aus Deinem Text heraus- nicht nachvollziehen. Vielleicht eine Gedankenanregung, Gruß, NISI
  9. Da selbst die Fernuni-Hagen klarstellt, dass die Staatsexamina mit den LL.x. nicht vergleichbar sind, macht es auch keinen Sinn über "schwieriger" oder "leichter" zu diskutieren. Das LL.B. Studium streift Jura und BWL - ist also kein reines rechtswissenschaftliches Studium und somit für Zahlenaverse sicherlich "schwieriger" als es evtl. ein reines Jura Studium wäre. Gleichzeitig ist aber auch festzustellen, dass der Umfang des Jura Teils des LL.B. geringer ist, als der des jur. Grundstudiums. Darüber hinaus besteht eine klare Anwendungsorientierung, die beim Studium der Rechtswissenschaften nur durch Seminare bzw. Schwerpunktbereiche gegeben ist. Sicher. Schade nur, dass Du uns daran nicht fundiert teilhaben lässt.
  10. Auch meine Einschätzung basiert auf einem eigenen Jurastudium an einer Präsenzuni, das bis auf die mündlichen Prüfungen abgeschlossen ist. Ich kam in den Genuss der Freischussregelung - habe aber auch Kommilitonen / Bekannte, die die Uni nur zu Prüfungszwecken von innen gesehen haben und sich wesentlich umfangreicher auf die Staatsprüfung vorbereiten mussten. Meine Aussage ist: An einer Präsenzuni kann man, wenn man mehr Zeit für die schlussendliche Prüfungsvorbereitung für das Staatsexamen in Kauf nimmt, auch als "Fernstudent" studieren. Die FU Hagen räumt ja selbst ein, dass ihr LL.B. und LL.M. Studium nicht mit den Staatsexamina vergleichbar ist. Diese sind jedoch in der rechtswissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland das Maß aller Dinge. Das LL.B. Studium zielt auf die Schnittstelle zwischen Recht und Wirtschaft und besteht laut Curriculum m.E. nur aus ein bisschen unternehmensrelevantem Grundlagen-Jura und ein bisschen BWL. Als Vorbereitung zu den Staatsprüfungen ist es daher m.E. absolut ungeeignet. Bitte Butter bei die Fische! In den Grundlagenfächern sieht es m.E. so aus, dass die jur. Zwischenprüfung (nach 3 bis 4 Semestern) bereits anspruchsvoller und umfangreicher ist. Gruß, NiSi
  11. Hi, Jura ist etwas, was Du ohnehin vorwiegend aus Büchern (oder Skripten) lernst. Die Prüfungsstruktur an einer Präsenzuni ist nicht anders, als die an einer Fernuni, nur dass Du bei einer Fernuni wahrscheinlich mehr unsinnige Einsendeaufgaben, etc. hast. Ich habe im Bekanntenkreis einige Leute, die ohne nennenswert Vorlesungen besucht zu haben, zum Assessor wurden. Diese Leute eint jedoch eine Examensvorbereitungszeit von 1,5 Jahren in Vollzeit. Die erste juristische Staatsprüfung und der LL.B. sind wirklich zwei Paar Schuhe. Bis zur Staatsprüfung kannst Du Dich von Klausur zu Klausur und von Hausarbeit zu Hausarbeit hangeln. Dann aber musst Du in 2 Wochen 6 oder 7 Klausuren über je 5 Stunden schreiben, d.h. das was Du dann an Wissen brauchst, ist enorm. Als Vorbereitung hierzu ist ein "normales" Jurastudium sicherlich geeigneter als ein -für einen Assessor nutzloser- LL.B. Mit LL.B. oder LL.M. erfüllst Du nicht die Voraussetzungen für das Richteramt ( = Volljurist ) und kannst somit auch nicht als Rechtsanwalt tätig werden. Es bleiben somit m.E. nur Sachbearbeiterjobs übrig, um die Du aber mit schlechteren Diplom- ( 1. Staatsprüfung ) oder Volljuristen konkurrieren musst. Dabei hast Du jedoch i.d.R. schlechte Karten. Gruß, NISI
  12. Gerne doch. Die Grundfrage ist, ob ein LL.M.com Ausdruck einer Einschränkung oder einer Spezialisierung ist. I.d.R. ist ein LL.M. Studium ein Aufbaustudium für Diplom-Juristen (erste juristische Prüfung) oder Assessoren (2. Staatsexamen). Typischerweise geht damit eine weitere Spezialisierung einher, die m.E. auch im Abschlussgrad Ausdruck finden sollte. Wer sich nach dem doch eher einseitigen Curriculum (einmal quer und oberflächlich durch die wirtschaftlich relevanten Rechtsgebiete) der TU Kaiserslautern als vollwertiger Jurist (Master of Laws) sieht, wird bei "richtigen" Juristen, die mind. 8 Semester Vollzeit studiert sowie ein 2 jähriges Referendariat hinter sich haben, sicherlich für eine gewisse Heiterkeit sorgen. Der Verweis auf vermeintliche Internationalität ist in den Rechtswissenschaften m.E. nutzlos. Was nützt mir die detaillierte Kenntnis der Gesetzeslage im Kongo, verbrieft durch einen Master of Laws, wenn ich in Deutschland mit dem Recht arbeiten muss? Mit einem Kaiserslautern-Master of Laws bin ich gezwungen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten z.B. in einer Bewerbung einzuschränken. (Wenig schmeichelhafter Titel: Wirtschaftsrecht für Nichtjuristen - das heißt zu Deutsch: Laien-Master). Mir persönlich wäre ein LL.M.com lieber, da so weder falsche Erwartungen geweckt werden können noch ich auf die Darstellung meiner Spezialisierung (und mehr habe ich ja nicht) verzichten müsste. Darüber hinaus erscheint es auch wenig plausibel, innerhalb von 2 Jahren das (gesamte) Deutsche Recht auf "Master-Level" zu beherrschen, während so etwas mit Einschränkung = Spezialisierung durchaus in 2 Jahren plausibel zu bewerkstelligen ist. Aus diesen Gründen halte ich den LL.M.com für ehrlicher, aber auch für attraktiver. Gruß, NISI
  13. Hi, während der "Wechsel" vom LL.M. oec. zum LL.M. com lediglich den Abschlussgrad betraf, unterscheidet sich die neue/aktuell gültige Studienordnung (Abschlussgrad MLC) doch in einigen Punkten von der alten. So werden für das Studium jetzt 90 ECTS-Punkte ausgewiesen und auch die zu erbringenden Prüfungsleistungen unterscheiden sich. Das von Dir beschriebene nachträgliche Umschreiben eines LL.M. oec in einen LL.M. com war in der alten Studienordnung, § 21 II, explizit vorgesehen. In der aktuellen Studienordnung (Abschlussgrad MLC - vielleicht irgendwann LL.M. "glatt") ist dies in dieser Form nicht vorgesehen. Nach § 21 IV der aktuellen Studienordnung könntest Du zwar festlegen, dass Dein Studium sich nach der aktuellen Ordnung richten soll - nur hättest Du dann lediglich den MLC mit Option auf LL.M. "glatt". Ob das aber auch nach Abgabe der Masterarbeit noch geht, weiß ich nicht. Fraglich wäre aber auch, in welchem Umfang Deine bisherigen Prüfungsleistungen anerkannt werden - nach der neuen Studienordnung ist das Studium zumindest auf dem Papier ( 30 ECTS Punkte mehr ) umfangreicher. Die Klausur im ersten Semester z.B. geht über alle Module und nicht nur über den Kaufvertrag und es gibt jetzt ein Online-Modul, in dem Fälle zu lösen sind. Ich würde die Finger davon lassen und denke persönlich auch, dass ein LL.M. com. attraktiver ist als ein LL.M. Gruß, NISI
  14. Stimmt schon, die zu investierende Zeit ist mehr wert als knapp 1000 Euronen. Die Frage ist halt nur, wieviel man "wetten" muss. Ich werde das Material erstmal ignorieren - wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich ja Versäumnisse des ersten Semesters auch im dritten nachholen. Ich werde meine Präsenz auf das Minimum reduzieren - Einführungs- und sonstige Veranstaltungen besuche ich dann auch lieber beim örtlichen Kleintierzuchtverein. ;-) Gruß, NISI
  15. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woher Ihr euren Optimismus nehmt. Wenn denn der "glatte LL.M." tatsächlich kein Problem ist, weshalb dann (bereits im April) der Umweg über den MLC, der ja wohl, im Gegensatz zum LL.M., keine Verhandlungen benötigt hat? Von der Art und Weise des DISC bin ich nicht wirklich begeistert. Als ich mich beworben habe, war der Stand laut deren Website, dass der Studiengang reakkreditiert sei und das Studium mit dem LL.M. (Com.) ende. Von Diskussionen über den Abschlussgrad habe ich erst erfahren, nachdem man mir mit der ersten Lieferung die Studienordnung vom 24.04. ( Änderung zu MLC, Inkrafttreten 01.10.2013 ) übersandt hat. Mittlerweile sind fast alle Hinweise auf den LL.M. aus den Unterlagen verschwunden und der Status "reakkreditiert" wurde in "reakkreditiert, aber über Abschluss wird noch verhandelt" geändert. Etwas spät, nachdem nun die Bewerbungsfristen abgelaufen sind .... Seriös sieht für mich anders aus. Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, weshalb man die Änderungen für die Studienbeginner 2013/2014 schon hat in Kraft treten lassen. Die Auflagen der FIBAA sollten laut deren Bericht bis 22.11.2013 erfüllt werden - ein Inkrafttreten zum 01.11.2013 hätte daher gereicht und man hätte das Thema für den Jahrgang 13/14 vom Eis. Es hätte dann zwar einen LL.M. (Com) gegeben, den aber garantiert. Wenn die Änderung zum LL.M. geklappt hätte wäre es kein Nachteil für uns, wenn sie hingegen nicht klappt, stehen wir angeschmiert da. Laut FIBAA Bericht stört man sich an der Kollision zu A6 der ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor und Masterstudiengängen. Dessen Interpretation ist jedoch nicht unbedingt eindeutig. Gegen den Abschlussgrad LL.M. spricht, dass dieser für ein konsekutives Studium obligatorisch ist und so zu Verwechslungen führen könnte. Wo sonst bekommen Nichtjuristen einen LL.M. ? Ebenso steht es Weiterbildungsstudiengängen frei, Abschlussbezeichnungen zu nutzen, die von den geregelten abweichen (dürfen) ... Das wäre dann der MLC ... Sofern das ganze nicht im ersten Semester geklärt wird, werde ich über eine Beurlaubung oder Exmatrikulation zum zweiten Semester nachdenken ... Ich bin jetzt schon nicht besonders glücklich darüber, viel Geld darauf wetten zu müssen, dass dann -für mich überraschend- doch noch der LL.M. zustande kommt. Der MLC ist für mich wertlos. Da investiere ich das Geld lieber in Bücher und einschlägige Fortbildungen. Gruß, NiSi
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