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CrixECK

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    FernUni Hagen
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    M.Sc. Wiwi (Hagen)
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  1. Inhaltlich geht es aus meiner Perspektive nicht um die "Lesbarkeit" des Textes - das regelt nämlich die Schriftart und Schriftgröße - sondern um die "Verständlichkeit". Und verstehen ist ein subjektiver Vorgang. Der Grundansatz jedes Textes muss deshalb aus meiner Sicht die Adressatenorientierung sein. Für alle meine Sätze versuche ich sie so kurz wie möglich zu fassen, zähle dann auch Silben und wähle das Wort, mit den wenigsten Silben, sofern es aus meiner Sicht sprachlich eine nahezu identische Bedeutung hat. Ich schreibe als Behörde an einen Rechtsanwalt ein wenig anders, als an einen "gewöhnlichen" Bürger. In beiden Fällen muss ich bestimmtes Fachvokabular verwenden, weil mir das Gesetz diese Wörter vorgibt. Der Unterschied ist dann bei mir, dass ich das Fachwort für den gewöhnlichen Bürger noch einmal erläutere oder ein Beispiel bringe - beim Rechtsanwalt setze ich diese Begriffe voraus (was manchmal aber auch ein Fehler ist). Ein automatisierter Index wird aber den erläuternden Text dennoch schlechter bewerten, weil dort sprachlich seltene und ungewöhnliche Sätze vorkommen. Dass der komplizierte Satz in Folgesatz erläutert wird, findet (zumindest in meinem rumgespiele in Flesch) keine erkennbare Beachtung. Ich persönlich halte diese Index Dinger deshalb für ungeeignet, um fachliche Artikel zu bewerten. Ich habe mal Abschnitte aus dem Exposee für meine Diss genommen und bekomme bei Flesch von 6 bis 64. Im Abschnitt mit 6 sind deutlich mehr Fachbegriffe verwendet, für die es aber keinen Ersatz gibt, eben weil es feststehende Ausdrücke sind. Ein Paper muss aus meiner Sicht vor allem inhaltlich unangreifbar sein. Dies ist das Qualitätsmerkmal - und dies würde ich niemals für eine vermeintlich (!!) bessere Verständlichkeit opfern.
  2. Selbstverständlich. Und dies ist auch richtig so. Gendersternchen, Binnen_I, Binnen_Doppelpunkte hingegen entsprechen nicht der deutschen Sprache nach Duden. Da gemäß § 23 I VwVfG die Amtssprache deutsch ist, müssten dann in konsequenter Anwendung der Rechtslage diese Schreibweisen als Rechtschreibfehler behandelt werden. Und ja, Hochschulen fallen in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichtsbarkeit.
  3. Ein Plagiat ist nicht nur, wenn wortgleich etwas geschrieben wird - sondern auch bereits ein nicht gekennzeichneter Gedanke / Schlussfolgerung / Bewertung. Den Satzbau umstellen, Wörter durch Synonyme austauschen, etc.: es bleibt ein Plagiat, wenn die Quelle nicht gekennzeichnet wird. Vereinfachtes Beispiel: Original" Das Resultat war großartig" - Plagiat: "Das Ergebnis war fantastisch". So etwas passiert nicht zufällig (wenn es häufiger passiert), das sehe ich genau wie Du. Aber dass es an der ein oder anderen Stelle unbewusst passiert, kann ich mir schon vorstellen.
  4. Also da musste ich doch herzhaft lachen. Diese vier glauben, sie seien Bayern München. Aber bisher habe ich in jedem Mandat, das ich an eines dieser vier Unternehmen erteilt habe, festgestellt, dass sie doch eher im unteren Mittelfeld spielen... Es gibt natürlich dort auch echte Profis, weil sie eine winzige Nische bespielen - aber die Masse dort ist biederes 08/15. Oder aber ich habe bisher immer diese Personen zugeteilt bekommen, das kann auch sein. PWC, KPMG, BDO und EY haben zumindest bei mir nachweislich gezeigt, dass ich denen in der Regel mindestens ebenbürtig bin. Deren Vorträge sind allerdings noch im Charme der 2000er Jahre...
  5. Ich meine im Kopf zu haben, dass zumindest die ITler beim Bund 1.000 € netto / Monat oben drauf bekommen, weil eben gefragte Tätigkeit. Bringt für München aber vermutlich nichts - schließlich muss man für Bayern ja ohnehin kräftig Schmerzensgeld bekommen ;) Das Problem ist, dass der ÖD aufgrund des Tarifvertrages an bestimmte Grenzen gebunden ist, die er nicht überschreiten darf. Zumindest nicht offiziel und in großen Behörden :D Dass dies zu einem Personalmangel führt ist kein Wunder. Die fehlende regionale Unterscheidung tut ihr übriges. Denn bestimmte Gehälter des ÖD sind in einigen Regionen Deutschlands über dem Schnitt - in anderen eben (deutlich) darunter.
  6. Seit wann hat denn ein OLG etwas zu den Klausuren gesagt? Es waren Verwaltungsgerichte. Insbesondere das OVG und das VG in Schleswig sind bundesweit für ihre sehr seltsame Spurchpraxis bekannt. Dies rührt aus der Geschichte des Gerichtes her, da viele Jahrzehnte SH zum VG Bezirk Lüneburg gehörte (Niedersachsen). Nun sind die Kammern bemüht ganz besonders zu zeigen wie toll sie sind, aber die Ergebnisse der Urteile sind teils einfach nur inkonsequent und eine ABM für die Kollegen in Leipzig - und natürlich die Kanzleien in Kiel. Mit anderen Worten: Schleswiger Urteile haben oft nicht einmal Bedeutung für Schleswig-Holstein, geschweige denn, dass sie in Deutschland Beachtung finden - höchstens als Basis für einen Scherz. Davon ab interepretierst Du zuviele Dinge in Urteile rein, die da nicht gesagt werden. Den vermeintlichen Widerspruch müsste jetzt Leipzig klären, wenn es überhaupt ein tatsächlicher Widerspruch ist - ich habe die Urteile und Begründungen nicht durchgearbeitet. Nur aufgrund "die einen speichern, die anderen nicht" einen Widerspruch zu vermuten, greift möglicherweise zu kurz. Rein rnteressehalber: Bist DU selbst Jurist?
  7. Es geht nicht um die FernUni, wenn ich das richtig sehe. Die Entscheidung trifft nämlich gemäß der PO der Prüfende, nicht die FernUni. Wenn Prof. XY sagt, dass er die Klausur nur unter diesen Bedingungen durchführt, dann ist es egal, ob ein anderer Prof. ABC eine Open-book Klausur durchgeführt hat.
  8. Etwas unpräzise wie Du es formulierst und in dieser Allgemeinheit deshalb falsch. Schau mal in die entsprechende Kommentierung (z.B. BeckOK Datenschutzrecht § 7 Rn. 40). Das Koppelungsverbot greift nämlich nicht, wenn die Datenerhebung für die Vertragserfüllung erforderlich ist - und genau dies ist Sichtweise der FernUni. Beispiel: Wenn ich etwas auf Rechnung bestelle, kann ich nicht auf "freiwillig" pochen, wenn bestimmte Daten benötigt werden um meine Kreditwürdigkeit zu prüfen. Die Telefonnummer ist dafür zB nicht erforderlich - mein Geburtsdatum und Geburtsort vermutlich schon. Gebe ich die Daten nicht preis, kann ich eben nicht auf Rechnung bestellen. Die DSGVO wird in Bezug auf "Frewilligkeit" aber nicht verletzt. Wir werden ja in den kommenden Tagen sehen, wie die Sache ausgeht. In 8 Tagen darf er ja schon zur Klausur antreten...
  9. Es wird folgendes passieren: Die FernUni wird erklären, dass die Aufnahmen der Studenten gelöscht werden, sobald die jeweiligen Klausurnoten rechtskräftig wurden (d.h. nach Ablauf der Widerspuchsfrist gegen den Notenbescheid). Dass entspricht dann aus meiner Sicht auch dem Willen des Klagenden. Das Ziel "gar keine Aufnahme" wird nicht zu erreichen sein, da die Uni mit "Beweiszwecken" argumentieren kann.
  10. Prüfungsordnung der Fernuniversität Master Wiwi § 13 Modulabschlussprüfungen. (1) Modulabschlussprüfungen sind die Klausur und die Portfolioprüfungen. Prüfungsordnung der FernUniversität Master/Bachelor/EJP Jura: Klausur ODER Hausarbeit ODER Seminar etc. Aber: "Die Art der Prüfungsform bestimmt die/der Prüfende." Nicht der Universität entscheidet darüber, welche Prüfungsform angewendet wird, sondern der/die Prüfende! Wenn also ein Prof sagt, dass er eine Klausur haben will, dann kann die Universität da rein gar nichts machen - Freiheit der Lehre.
  11. Die Uni könnte sich auch auf den juristisch unanfechtbaren Standpunkt stellen: Wir führen nur Präsenzklausuren durch. Über die Durchführung entscheidet dann am Tag der Prüfung das örtliche Gesundheitsamt. Ob es dazu Alternativen gibt, ist unerheblich, denn es gibt eine gültige Prüfungsordnung.
  12. Und jeder Student akzepziert durch Einschreibung eine bestimmte gültige Prüfungsordnung. Diese kann aber nun wg. Verfügungen des örtlichen Gesundheitsamtes maSgW nicht umgesetzt werden. Nun bietet die Hochschule im eigenen Ermessen eine Alternative an, bei der sie gewährleistet sieht, dass gerechte Bedingungen bestehen.
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